Beiträge von Birgitmaus

    Liebe Kati,


    ich kann gut verstehen, dass eine "Chemo" Dir Angst macht.

    Und Du kannst mir glauben, dass ich sehr froh war, dass ich die Entscheidung treffen konnte, sie nicht zu machen.


    Aber !!!

    bei einer eindeutigen Empfehlung der Ärzte hätte ich sie gemacht.

    Und dabei hätten mir die vielen Berichte geholfen, die ich hier im Forum gelesen habe. Chemo ist nicht mehr "Quälerei" und "Verlängerung derselben".

    Nein !!!

    Ganz viele Frauen haben die Chemo "gut weggesteckt, sind gesund und gehen ihrem Leben wie vor der Diagnose nach.


    Geholfen hat mir auch, dass ich zwei Frauen, die mitten in der Chemo steckten, persönlich kennenlernen durfte.

    Und !!! Ich konnte ganz viel Mut erleben und kein Jammern.
    Inzwischen sind beide Frauen auch wieder in den Beruf eingestiegen.


    Also, lass Dich nicht entmutigen!!!


    Ich wünsch Deine Mutter, dass Du sie bei Ihrer Entscheidung so gut unterstützt, wie Du Dich gerade um die beste Behandlung kümmerst. Da kann sie sich glücklich schätzen.

    Ich wünsche Euch alles Gute

    Birgit

    Liebe Kati,


    hier haben schon einige die Daten des Tumors kommentiert.

    Aus meiner Erfahrung kann ich mich nur anschließen.

    Ich hatte Glück, mein Tumor war nur G1 und der Ki 20%. Mein Brustzentrum hatte den Oncotype angesprochen, weil die Frage der Chemo grenzwertig war. Wie viel profitiere ich bei den Daten von einer Chemo, wenn man die eventuellen Nebenwirkungen betrachtet. Und dann gab es auch bei dem Oncotype ein grenzwertiges Ergebnis. Oft sind die Daten nicht so eindeutig. Ich habe damals die Entscheidung getroffen, keine Chemo zu machen.

    Aber ich bin mir sicher, bei den Werten, die Du angegeben hast, hätte meine Ärztin diese Entscheidung nicht so leicht akzeptiert und ich hätte mich auch für die Chemo entschieden. Eine harte Zeit. Doch Nebenwirkungen kann man heute recht gut behandeln. Und die Zeit ist absehbar, die Erfolgsaussichten sehr sehr groß. Das lohnt doch !


    LG

    Birgit

    Liebe Erdnuss,


    ich bin 55 und habe die Diagnose vor rund einem Jahr erhalten.

    Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mich fühlte: völlig hilflos, am Boden zerstört, gefühlt aus dem Leben gerissen.


    Nach fast einem Jahr kann ich Dir sagen: ich lebe noch! fühle mich ziemlich gut! und die ständigen Arzttermine sind auch sehr zurückgegangen.


    "Fast" könnte man sagen: die Routine ist wieder eingekehrt. Aber das ist nicht so.

    Ich habe tatsächlich von Beginn an versucht, immer wieder Zeiten für mich, meine Familie und Freunde einzuplanen, die nicht von Krankheit geprägt waren. Das hat auch gut geklappt.

    Aber auch heute ist die Krankheit immer noch ein Thema in meinem Leben: manche Dinge, über die ich mich früher immer aufregen konnte, haben ihren Stellenwert verloren und ich kann darüber die Schultern zucken.


    Also los: nimm Dir Zeit zum Weinen / Schimpfen und dann gehts los.

    Und in einem Jahr möchte ich hören, wie Du zurückschaust !


    LG

    Birgit

    Liebe Amulett,


    auch ich würde zustimmen: Statistik ist was für Theoretiker. Und welcher Arzt schwingt sich denn zum Wahrsager auf und trifft eine solche Aussage. Trau Dich ruhig und hol eine Zweitmeinung ein. Alle Informationen die Du bekommen kannst, helfen Dir sicher weiter.

    Ich war im Nachhinein so froh, dass ich mich dazu durchgerungen habe, eine Zweitmeinung einzuholen. Auch wenn etwas Zeit ins Land ging.

    Ich bin dabei auf eine Ärztin gestoßen, mit der die Chemie von Anfang an stimmte und bei der ich mich bestens aufgehoben fühlte.

    Gelernt habe ich: es gibt kein Richtig /Falsch. keine 100%.

    Es gibt Wahrscheinlichkeiten, die eintreffen können, aber keinesfalls müssen.

    Es gibt Richtlinien, die die Ärztin mir darlegen konnte. Und zu diesen konnte ich mit Ihrer Hilfe das für mich Richtige entscheiden.


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft.

    Liebe Grüße
    Birgit

    Liebe Jonna,


    ich glaube, leider, das ist immer ein bisschen "Probiererei".

    Ich nehme seit fast einem Jahr Anastrozol, auf anraten des Brustzentrums, dem ich vertraute. Und meine Nebenwirkungen sind minimal. Ich brauche etwas Zeit "um in die Gänge zu kommen". Wenn ich es auf die Nebenwirkungen schiebe: Gelenkprobleme in den Fußgelenken.

    Ob es wirklich Nebenwirkungen sind... da bin ich mir nicht so sicher.


    Dass Exemestan wirklich das verträglichste Medikament ist... auch da gab es unterschiedliche Aussagen. Ich hatte da im Vorfeld auch versucht, das Beste zu finden. Aber das war nicht so eindeutig.

    Daher habe ich zunächst mal mit Anstrozol gestartet und hatte immer im Hinterkopf, dass es mehrere Möglichkeiten gibt:
    Wechsel des Herstellers oder auch Wechsel des Medikaments.


    Ich habe es nie gebraucht. Aber... ich denke, in einem guten Brustzentrum kann man die Wirkungen ganz gut einschätzen. Diese sind wohl tatsächlich sehr individuell. Und dann kann man versuchen, das Beste daraus zu machen.

    Meine Weg wäre immer: trau Dich mit dem Arzt, dem Brustzentrum, Deines Vertrauens zu sprechen. Dann gibt es auch eine gute Lösung.


    Ich wünsch Dir ganz viel Glück und würde mich freuen, von Dir zu hören, welchen Weg Du einschlägst.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Hallo Ihr Die-Flap'er


    das klingt schon immer ganz schön unterschiedlich.

    Wie eine Achtzigjährige mit Rolltaor... puh... ist ja aber nicht für ganz lange. Und ich kenne einige topfite 80jährige...


    Ich habe mich jetzt auch für die Die-Flap entschieden.

    Gibt es denn irgendetwas, was ihr mir vorab empfehlen könnt? Evtl um Diskussionen mit der Krankenkasse zu entgehen irgendwelche Hilfsmittel bereits im Vorfeld organisieren?

    Ich bin so feige und hab mich jetzt nur in einer Klinik getraut, die das täglich machen. Üblicherweise mit einem Krankenhausaufenthalt von 7 Tagen... wenn alles gut geht natürlich. Aber wir glauben ja immer an das Gute.


    LG

    Birgit

    Liebe joinma,


    vielleicht kann Dir Dein Brustzentrum helfen.

    Ich hatte Glück. Meine Ärztin informierte mich direkt, dass die Krankenkassen die Kostenübernahme zunächst ablehnen. Man vermittelte mir direkt einen Rechtsanwalt. Ich musste nur eine Abtretungserklärung unterschreiben. Es war völlig klar, dass ein Schreiben eines Anwalts genügt und dann die Kosten übernommen werden.


    Ich finde das unglaublich.

    Die Kosten für die evtl Chemo sind ja nun auch nicht nur 3€. Und man ist auf das Glück angewiesen, wie gut ein Arzt informiert ist und bereit, sich über seinen Bereich hinweg zu engagieren.


    Ich wünsche Dir Glück
    Birgit

    wie grauselig


    bei mir wurde Osteopenie festgestellt - bei der Knochendichtemessung - im Hinblick auf Biphosphonategabe

    alles über die T*** Krankenkasse bezahlt


    liegt das denn am Arzt / Brustzentrum?

    an der Krankenkasse?

    kann doch wohl nicht wahr sein, dass "man" hier auch noch extra verdient???


    vielleicht könnt ihr mir ja mal schreiben? ich würde gerne weiterhelfen - angeblich gibt es ja in Deutschland noch kein Zwei-Klassen-System

    Liebe Cookie,


    ich bin seit einem halben Jahr "flach", wollte erst mal "gesund werden" und schauen wie sich was anfühlt.


    Ich denke auch über die die-flap nach. Das erscheint mir am "echtesten" und mit den wenigsten Einschränkungen, wenn man kein Silikon möchte. In Düsseldorf gibt es zwei Kliniken, die viel Erfahrungen haben. Dort werde ich wohl mal einen Termin zu einer Beratung machen. Aber noch bin ich echt unentschlossen.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass Du eine Lösung findest, hinter der Du mit ganzem Herzen stehst.


    LG

    Birgit

    bei mir hat scheinbar das Brustzentrum "richtig" argumentiert.

    Die Knochendichtemessung erfolgte auch zu Beginn der Behandlung. Nur so könne man die Veränderungen ja feststellen. Das klang für mich auch logisch. Scheint, das die Kassen doch unterschiedlich sind. Und vielleicht handhabt es ja auch nur der Sachbearbeiter unterschiedlich. Auch das könnte durchaus sein

    Liebe Heideblüte,


    Du schreibst so schön: natürlich alles auf eigene Rechnung.

    Ich weiß nicht wer da wo welchen Spielraum hat, habe das aber schon öfters gehört.

    Ich bin gesetzlich versichert und in meinem Brustzentrum war weder die Knochendichtemessung noch die Biphosphonate ein Thema für eine private Rechnung.


    LG

    Birgit

    Liebe Camave,


    ich habe die Untersuchungen auch vor meinem Urlaub noch wahrgenommen.

    Mit Einverständnis der Ärztin, bin ich dann vor der Behandlung in Urlaub gefahren. Meistens sind die Tumore nicht so schnell wachsend, dass dies ein Problem ist. Das solltest Du mit der Ärztin besprechen. Du fährst ja auch nicht mehrere Wochen in Urlaub.

    Und ein bisschen Abstand hat mir sehr geholfen.


    LG

    Birgit

    Liebe Twingo,


    ich freue mich sehr für Dich: Du klingst, als fühltest Du Dich in dem neuen Brustzentrum bestens aufgehoben.

    Eine ähnliche Erfahrung habe ich auch gemacht: zunächst hatte ich gezögert, denn wer wechselt schon gerne den Arzt, wenn es ihm schlecht geht. Aber auch ich habe bei der zweiten Anlaufstelle bestens getroffen. Die Chemie stimmte sofort, ich fühlte mich ernst genommen und hatte den Eindruck, dass nicht das Geld im Vordergrund steht.

    Bei mir wurde nur eine Brust abgenommen. Aber die OP lief super, ich hatte keine Schmerzen und war schnell wieder fit.


    Mach Dir keine zu schlimmen Gedanken. Ich glaube, Du kannst jetzt auch sagen: ich vertraue meiner Ärztin!

    Und das ist Solo viel wert.


    Ich drück Dir ganz fest die Daumen.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Liebe Ghetta,


    genau diese Aussagen habe ich auch erhalten:

    Knochendichtemessung (ging übrigens nicht auf eigene Kosten, wie manch einer erlebt hat), dabei kam die altersübliche Osteoneopathie heraus.

    Nun habe ich mit der Biphosphonattherapie begonnen (alle halbe Jahr eine Spritze)

    Die Aromatasehemmer können die Knochendichte verändern, und dem möchte man damit vorbeugen.


    Mein Hausarzt hat sich da völlig rausgehalten (ahnungslos)

    meinen Gyn habe ich gewechselt und bin jetzt bei einer onkologischen Gynäkologin. Die sieht das genauso.


    LG

    Birgit

    Liebe Camave,


    Du hast ja schon von vielen Erfahrungen mit dem Tumormarker gehört...

    Meiner war nie erhöht

    trotz Brustkrebs und notwendiger Ablatio


    im Brustzentrum sagte man mir auch, dass der Tumormarker bei Brustkrebs nicht aussagekräftig sei. Ich hatte danach gefragt, weil ich es nicht verstanden hatte.

    Es sagt sich zwar leicht: aber mach Dich nicht verrückt. Es ist immer wieder unfassbar, wie manche Ärzte reagieren. Man kommt in Situationen, die man gar nicht gebrauchen kann... Ich drück Dir ganz fest die Daumen


    LG

    Birgit

    Liebe Ghetta,


    ich nehme Anastrozol (so ähnliche Wirkung wie Letrozol).

    Und nachdem ich anfangs echt ängstlich war, was so die möglichen Nebenwirkungen angeht... habe ich derzeit richtig Glück: die Nebenwirkungen halten sich total in Grenzen: etwas Anlaufschwierigkeiten für die Knochen, sonst nix


    Deine Beschwerden habe ich bei den Nebenwirkungen noch nicht gehört. Und ich hatte schon ganz schöne Panik, nachdem mir eine Dame in der reha erzählte, sie fühle sich wie 90 Jahre alt, seit sie die Aromatasehemmer nehme.


    Frag Deinen Arzt. Ich drück die Daumen


    LG

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    auch ich bin über das Microblading gestolpert. beim Stöbern: was kann ich tun.


    erster Stolperstein: wer macht das wirklich gut und kurzfristig.

    Beides hat super geklappt. Scheinbar gibt es viele Krebspatienten, die dann auch kurzfristig einen Termin suchen. Nicht abschrecken lassen. Meine erste Anfrage war auch ein Fehlgriff (Terminangebot in 6 Wochen). Die zweite Adresse klappte super: kurzfristig und sehr kompetent.


    Ich wollte auch nicht "dunkelschwer", sondern möglichst natürlich.

    Es wurde perfekt. trotz des hohen Preises... kann ich nur empfehlen


    LG

    Birgit

    bäh

    diese automatische Wortergänzung


    ich wollte natürlich schreiben: jeder Abholungswunsch wird gerne erfüllt


    und selbst hier musste ich die Abholzung noch mal ändern ;-)