Beiträge von Birgitmaus

    Hallo,

    ich wohnen nicht so weit weg und wollte "eigentlich" nach Hause fahren.

    Wenn am Ende tatsächlich ein Zimmer übrig ist, bleibe ich gerne auch von Samstag auf Sonntag vor Ort.

    Vielleicht nutzt Du das Zimmer einfach als "Spielmasse", falls noch jemand kurzfristig dazu kommen möchte, bevor Du alle zurückgibst. Ich kann ganz kurzfristig disponieren.

    LG

    Birgit

    Liebe RizaRoza,


    ich schließe mich gerne der Frage von Sylvie an: hast Du schon mal an eine reha gedacht?


    Während der Therapie habe ich auch "funktioniert": fühlte mich halbwegs stark und wollte alle rund um mich rum nicht belasten.

    Danach wollte ich zunächst gar nicht zur reha, bin aber total froh, dass ich gefahren bin.

    Man hat tatsächlich mehr Zeit als zu Hause, der Austausch mit Allen: Mitpatienten, Schwestern, Physiotherapeuten, Ärzten...

    Ich hatte nach 3 Wochen das Gefühl mich erholt zu haben. Und viele Gedanken in meinem Kopf haben sich sortiert.


    LG

    Birgit

    Hallo SNH17,


    auch von mir sind alle Daumen gedrückt.

    Ich kann mich gut in Deine Situation hineindenken. Ich habe 3 Wochen auf das Ergebnis des Gentests gewartet.

    Wie auch immer der Test ausgeht: eindeutig pro oder contra Chemo, vielleicht auch grenzwertig...

    Du findest hier viele Erfahrungsberichte, die sicher weiterhelfen.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Hallo Zusammen,


    auch bei mir war die Frage "wer zahlt die Knochendichtemessung" nie aufgetaucht.

    Ich bin gesetzlich versichert und das Brustzentrum hat den Termin ausgemacht im Rahmen der "gefühlten 5 Millionen" Untersuchungen.

    Die Erklärung war für mich schlüssig: Man muss den Status bestimmen, um evtl mit Biphosphonaten gegenzusteuern und alles beobachten zu können. Das scheinbar nicht alle Krankenkassen dies tun, oder auch manche Ärzte es privat berechnen (ich weiß nicht woran es liegt), habe ich später in der reha erfahren.

    Also: nicht unterkriegen lassen und mal wieder den Arzt und die Krankenkasse nerven.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Liebe Heideblüte,


    ich habe in der reha auch den Tip bekommen, der hier schon öfters fiel: gleiches Medikament von einem anderen Hersteller kann schon ganz anders vertragen werden.

    Das habe ich mir ganz dick vorgemerkt, wenn bei mir die Nebenwirkungen mit Gelenkschmerzen losgehen sollten.

    Das kann scheinbar bei jedem Medikament (Anastrozol, Letrozol oder Exemestan) passieren.


    Ich drück ganz fest die Daumen.

    LG

    Birgit

    Liebe Heideblüte,


    in meinem Brustzentrum gab es eine klare Empfehlung zur Biphosphonattherapie, nachdem eine Osteonpenie festgestellt wurde.


    Zunächst war ich erstaunt. Es war keine Rede von Osteoporose. Aber leider von Aromatasehemmern. Und hier besteht eine Beeinflussung, die mich nun doch dazu gebracht hat, die Infusion mit Biphosphonaten zu versuchen. Zumal ich den Aromatasehemmer derzeit ohne größere Nebenwirkungen vertrage.


    LG

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    ich kann Euch gut verstehen.

    Seit meiner Erkrankung fällt es mir leichter auch mal innezuhalten und "egoistisch" an mich zu denken.


    Wir können nicht die Welt verbessern. Und ich glaube, wir sollten unsere Zeit und Kraft nicht an Leute verschwenden, die es nicht zu schätzen wissen. Es gibt glücklicherweise genug, was sich lohnt.

    Also... sag ich mir immer wieder... sei mutig nein zu sagen

    Man muss sich auch nicht immer erklären. Ein nein genügt.


    LG

    Birgit

    Liebe Jonna,


    genau mit dieser Fragestellung habe ich lange gekämpft: Tamoxifen oder Aroamtasehemmer.

    Nach den Beschreibungen der Nebenwirkungen wäre ich lieber auf Tamoxifen eingestiegen. Auch in der reha erzählte mir eine Dame von unerträglichen Knochenschmerzen.

    Dann waren sich auch noch die Ärzte uneinig. Das Brustzentrum empfahl unbedingt Aromatasehemmer, der Gynäkologe hielt das für Unsinn und empfahl Tamoxifen.


    Letztendlich habe ich dem Brustzentrum vertraut und verfahre jetzt nach dem Motto: mal schauen! wechseln geht ja immer und Nebenwirkungen können, müssen aber nicht.

    Ich nehme nun seit 3 Monaten Anastrozol und habe bisher keine Probleme.


    Ich drück Dir die Daumen für eine gute Bauchentscheidung.

    Liebe Grüße
    Birgit

    Hallo Flitze,


    muss ich mir Dich jetzt "kugelrund" angefuttert vorstellen? Süß


    Aber Scherz beiseite. Ich kämpfe tatsächlich noch mit mir und werde wohl tatsächlich noch mal einen Termin für eine Zweitmeinung machen. Vermutlich in Düsseldorf, bei dem Arzt, der Dir auch schon empfohlen wurde.

    Der Einfachheit halber, übernehm ein natürlich auch Deinen Termin in Frankfurt, meiner alten Heimat. Scheinbar haben wir eine ähnliche Arztauswahl (grins).

    Aber: jetzt drück ich Dir erstmal ganz fest die Daumen, dass bei Dir alles klappt und Du pünktlich zum geplanten OP-Termin wieder topfit bist.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Hallo Zusammen,


    ich möchte an dieser Stelle nochmal festhalten: IHR SEIT TOLL !!!


    Ich wohne nicht sehr weit weg und komme sehr gerne dazu, brauch aber kein Zimmer.

    Gerne stehe ich auch als Chauffeur zur Verfügung. Ich bin derzeit "fast topfit" und das sollten wir dich alle ausnutzen.

    Wenn ich irgendetwas tun kann... jederzeit gerne.


    Liebe Kirsche, was brauchst Du für die whatsapp-Gruppe von mir? Kann ich Dir über die PN eine Tel.Nr. schicken?


    LG

    Birgit

    Liebe Jenny,


    genau: so ein "Silikonding".

    3 Tage nach der OP kam eine Dame vom Sanitätshaus ins Krankenhaus, hat mich "vermessen", einen passenden BH dagelassen und die Prothese ebenfalls. Die Prothese wird in eine Art Tasche in den BH eingelegt. Ich konnte das Ganze auch direkt tragen, so dass ich gar nicht "ohne" rumlaufen musste. Tat nirgends weh.

    Ich denke, man kann auch vorher schon im Sanitätshaus den BH aussuchen, das macht es vielleicht sogar einfacher, wenn Du den OP Termin weißt.

    Dir stehen 2 BH´s auf Rezept zu!

    Ich bekam zunächst nur einen, weil das Krankenhaus nur 1 Rezept für einen BH ausstellte. Vom Gynäkologen brauchte ich dann ein weiteres Rezept. Das war mir aber leider vorher nicht bekannt und ich musste dann extra los.


    LG

    Birgit

    oh wei


    liebe Kaffeemaus, liebe Blumenstrauss,


    das Einzige, was ich in den vergangenen 5 Monaten hier Kahns deutlich erfahren habe: Geduld haben wir alle viiiieeeel zu wenig. Und jedem geht es nicht schnell genug.

    Das klingt nur anders, wenn man gerade am Anfang steht und die "gefühlt alten Hasen" hört.


    Vielleicht könnt Ihr es ja positiv nehmen: in 5 Monaten werden ihr auch so gelassen und kampfeslustig klingen.

    Ich weiß, hilft nicht wirklich... aber ist wahr.


    Auch ich habe versucht mich mit allem abzulenken, was in Reichweite war.

    Selbst bei einer guten Freundin/gutem Freund stand ich in der Trennungsphase als Gesprächspartner zur Verfügung. Mein Lebensgefährte hat mich für "bekloppt" erklärt. Aber mir hat es geholfen.


    Ich wünsch Euch ein bisschen Geduld, vor allem aber immer wieder den Mut, den Ärzten Löcher in den Bauch zu fragen. Daran müssen die sich gewöhnen.


    LG

    Birgit

    Hallo Ihr Diep-Flap'er


    was man scheinbar lernen muss, ist "Geduld".


    Ich hörte heute bei einem Beratungsgespräch, ich solle realistisch mit 3 Monaten rechnen. Es könne auch schneller gehen, aber...

    Dumm war: mein Bauch reicht nicht für die bisherige Körbchengröße. Und das, wo ich immer fand, ich hätte zuviel Bauch.

    Frauen sind scheinbar doch meist zu selbstkritisch.


    Ansonsten hatte ich, genau wie Flitze, ein gutes Gefühl bei dem Arzt. Mit besten Empfehlungen. Und scheinbar alles "Routine".

    Nur ich bin noch immer nicht mit mir selbst im Reinen;

    auf der einen Seite bin ich froh, dass ich wieder fit bin und habe keine Lust auf "wieder Krankenhaus",

    auf der anderen Seite habe ich keine Lust dauerhaft mit einer Prothese rumzulaufen.

    Manchmal ist es echt ätzend !

    Eure Erfahrungen ermutigen mich eindeutig zu einer OP. Auch die beiden Frauen, die ich heute im Krankenhaus sprechen konnte (Wartezimmer), waren grundsätzlich zufrieden...


    Jetzt drück ich erst mal Krische die Daumen, dass die Dehnfähigkeit möglichst schnell perfekt wird.

    Und Flitze ganz viel Glück für die OP. Da gehts ja bald los?


    LG
    Birgit

    Liebe Jenny,


    ich möchte Dich ermutigen, was hier auch schon jemand geschrieben hat: frag den Ärzten Löcher in den Bauch!!!

    Solange, bis für Dich alles vernünftig klingt.


    Meine OP ist inzwischen 6 Monate her.

    Und ich hatte zunächst auch völlige Panik. Aber leider zunächst auch kein Glück mit dem Arzt.

    Nach einem Arztwechsel, hatte ich ganz schnell ein gutes Gefühl. Die Ärztin nahm sich wirklich richtig Zeit. Ich war total erstaunt. Un dich konnte jede "dumme" Frage stellen.


    Meine linke Brust wurde völlig abgenommen, incl der Brustwarze.

    Hart, aber damit war ich auch sicher, dass kein Krebs zurück geblieben war.

    Bereits am dritten Tag nach der OP bekam ich vom Sanitätshaus eine Prothese, so dass man mir nichts ansehen konnte.

    Jetzt stehe ich vor der Entscheidung: will ich einen Wiederaufbau. Das geht manchmal sogar direkt bei der OP: frag einfach danach.


    Und: ganz wichtig und hier auch schon geschrieben: immer einen Schritt nach dem Nächsten...


    Ich wünsch Dir ganz viel Kraft und Glück. Mir hat es geholfen, hier alle Fragen los zu werden. Es kommen ganz andere Antworten als von den Ärzten: viel praxisnäher


    Liebe Grüß
    Birgit

    Hallo Zusammen,


    da wir im Unternehmen jährlich eine Außendiensttagung durchführen, suchen wir auch oft Städte, die zentral und gut zu erreichen sind.

    In der Vergangenheit hat sich Erfurt als gut erwiesen: schöne Innenstadt, und mehrere zentral gelegene Unterkünfte.

    In Fulda waren wir bereits mehrmals. Die Unterkünfte in Fulda haben sich scheinbar auf Veranstaltungen spezialisiert.

    Wie die Anreise per Bahn klappt... kann ich aus dem Stegreif leider nicht sagen.

    Bei Hotels kann ich gerne mit Tips weiterhelfen.


    LG

    Birgit

    Liebe Lossi,


    das klingt nicht gut, und keineswegs wehleidig.

    Ich schlucke Anastrozol und habe bisher Glück mit den Nebenwirkungen. Allerdings habe ich während der Reha auch gehört, wie schlimm es sein kann. Ein Tip war tatsächlich, das Medikament zu wechseln: entweder einen anderen Hersteller, oder tatsächlich einen anderen Aromatasehemmer. Scheinbar reagiert man durchaus auf jedes Medikament anders. Und einen Versuch ist es ja immer wert. Allerdings natürlich schwierig, wenn der Arzt nicht hilfreich sondern eher hinderlich ist. Kann nicht vielleicht das Brustzentrum helfen?


    Die Biphosphonate stehen bei mir auch auf dem Programm. Habe gerade den Zahnarzttermin absolviert, der vorher stattfinden sollte. Bis gerade ging ich davon aus, dass die eine Kassenleistung ist...

    immer wieder spannend.


    Ich drück Dir ganz doll die Daumen, dass alles besser wird.

    Liebe Grüße

    Birgit

    ihr habt alle so recht


    Aber: ich glaube es ist gar nicht so leicht, das im Alltag wirklich so locker zu nehmen.


    Ich musste mir eine Brust abnehmen lassen, komme mit der Prothese gut zurecht und gehe auch wieder schwimmen.

    Aber: bisher bin ich noch nicht in die Sauna.

    "Irgendwie" fühle ich mich dabei noch nicht wohl. Eigentlich verrückt, denn normalerweise richte ich mich nicht nach anderen Leuten. Aber hier kämpfe ich noch mit mir. Cooler Spruch: "wenn jeder einmal geguckt hat ist alles Normalität" ist zwar richtig, aber noch geht es mir damit nicht wirklich gut.

    Theorie und Praxis klaffen manchmal doch etwas auseinander.

    eeeehhhh Kirsche,

    jetzt bin ich entsetzt.

    Du würdest doch wohl dafür irgendeinen Termin freischaufeln!!! Mit dem Forumtreffen organisiere ich dann glatt;)

    Du ahnst gar nicht, welcher Druck hier im Forum entstehen kann.

    Nur gut dass mein Lebensgefährte keinen Zugriff auf dieses Forum hat

    Liebe Sylvi,


    ich vergnüge mich nicht mit Tamoxifen, sondern mit Aromatasehemmern.

    Während der Reha habe ich während eines Arztvortrages und der anschließenden Diskussion erfahren, dass Tamoxifen ein "altes" aber sehr wirksames Medikament sei. Inzwischen gäbe es den Wirkstoff von vielen Firmen. Jede Firma hätte kleinste Abwandlungen der Trägerstoffe, so dass eine Änderung des Herstellers schon zu einer Veränderung der Nebenwirkungen führen könnte.


    Ich hatte sehr genau zugehört, weil dies ja ein sehr einfacher Versuch wäre, Nebenwirkungen "vielleicht" zu verbessern.


    Ich drücke Dir die Daumen, dass eine der vielen Möglichkeiten zum Erfolg führt.


    LG

    Birgit

    dieses Forum ist immer wieder toll


    Liebe Kirsche

    sollte mein langjähriger Lebensgefährte doch mal ans Heiraten denken (da bin ich echt altmodisch) komme ich zu Dir.

    Tolles Foto, taffe Frau:)


    Liebe Anja,

    ich freue mich für Dich, dass Du einen guten Weg gefunden hast.

    Ich war nach der Diagnose Brustkrebs und nach der ersten Enttäuschung im Krankenhaus schon fast auf dem Weg zurück in die alte Heimat Frankfurt, wo ich noch gute Kontakte und Info´s zu Krankenhäusern habe.

    Aber ich habe auch in Köln tolle Ärzte gefunden. Jetzt suche auch ich eine langfristige Lösung. Dass ich keinen "Fremdkörper" möchte war mir relativ schnell klar. Ob ich überhaupt einen Wiederaufbau mit neuer OP möchte... Ich habe eine Empfehlung für gute Ärzte in Düsseldorf und Köln, bezüglich eines Wiederaufbaus mit Diep-Flap... mal schauen... manchmal möchte auch ich keine Entscheidung mehr treffen müssen. Und dass die Anpassung der zweiten Brust in einer weiteren OP hatte ich bisher auch "gehört" und das finde ich auch eher unschön.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass alles gut klappt.

    Es würde ich freuen, wenn Du von Dir hören lässt.


    Liebe Grüße

    Birgit