Beiträge von Birgitmaus

    Liebe Kirsche,


    genau Deine Worte: "lassen Sie sich Zeit für eine Entscheidung" hatte ein plastischer Chirurg mir im Krankenhaus direkt nach der Diagnose zugerufen. Nun bin ich 4 Monate weiter und es war goldrichtig.

    Ich hatte dann zur OP und Weiterbehandlung das Krankenhaus gewechselt, nur dem plastischen Chirurgen traure ich hinterher. Aber ich werde bei ihm noch mal einen Termin machen, bevor ich eine Entscheidung treffe.


    Mit meiner Einschätzung von 8 Wochen lag ich wohl noch zu positiv, werden vermutlich eher 3 Monate. Und selbst dann ist noch Geduld gefragt, bis hoffentlich auch wieder ein Gefühl vorhanden ist.

    Und das, wo ich jetzt, 4 Monate nach der OP, endlich das Gefühl habe, es tut nichts mehr weh, meine Narbe sieht gut aus und verblasst...

    Ich bin hier wirklich total hin und hergerissen

    - ganz ohne, auch für die Zukunft immer mit Prothese

    - oder noch mal Krankenhaus, Bewegungseinschränkung, Geduld üben und noch ein paar Narben mehr. Allerdings mit einem flachen Bauch (um den Humor nicht zu verlieren - auch nicht zu verachten)


    Da ich im Krankenhaus auf Empfehlung meiner Ärztin direkt einen Termin beim plastischen Chirurgen vereinbart hatte, begleitet mich dieses Thema immer im Hinterkopf. Und nun steht der Termin an... Manchmal möchte ich keine Entscheidung treffen...Bin mal gespannt, was der Arzt so sagt...

    Lieben Dank für Deine ehrlichen Worte.

    Birgit

    Hallo Ihr Lieben,


    auch ich stehe vor der Frage: Diep-Flap ja oder nein.

    Voller Interesse habe ich diesen Thread gelesen und mir scheint Euer Resümee; Ihr würdet es wieder machen?


    Allerdings ist es wohl wirklich kein Zuckerschlecken und 8 Wochen "kämpft" man wohl wirklich, bis man wieder fit ist.

    Eher auch schon mal etwas länger.


    Bitte gebt mir doch mal ein feedback, ob ich mit meiner Einschätzung richtig liege,


    Lieben Dank

    Birgit

    Liebe Nicole,


    Bitte

    Mach nicht den gleichen Fehler wie ich.

    Nach der Diagnose habe ich ziemlich panisch versucht alles zu regeln: Patientenverfügung und Testament geschrieben.


    Erst einige Tage später, nicht zuletzt auch durch den Austausch in diesem Forum, wurde mir bewusst: eine Krebsdiagnose ist kein Todesurteil.

    Es gibt unendlich viele Behandlungsmöglichkeiten.

    Du wirst bestimmt Deine Kinder aufwachsen sehen!


    Nimm Dir die Zeit Dich gut zu informieren. Dieses Forum ist ganz toll. Du wirst immer Tips bekommen und vor allem auch den Mut alle Ärzte solange mit Fragen zu löchern bis Du nicht mehr durcheinander bist. Das geht natürlich nicht in den ersten Tagen nach der Diagnose, wie ich heute weiß.


    Ich wünsch Dir alles Gute und viele hilfreiche Antworten


    Liebe Grüße aus der Reha

    Birgit

    Liebe Baby,


    mich hat es nur einseitig erwischt. Die OP war völlig problemlos. Ich war total überrascht. Man wird im Krankenhaus die ersten beiden Tagen gut mit Medikamenten versorgt, so dass ich keine Schmerzen hatte und mich gleich bewegen konnte.

    Allerdings habe ich zunächst auf einen Wiederaufbau verzichtet. Das ist dann vielleicht auch noch mal ein bisschen anders.


    LG

    Birgit

    Hallo Chili,


    die hormonabhängigkeit führte bei mir zu der Antihormonabhängigkeit, die ich begonnen habe, von der ich aber noch nicht vollständig überzeugt bin.

    Zu der Erkrankung gehört scheinbar auch, dass man sich immer weiter beobachten und informieren muss,


    Von der sogenannten "Alternativbehandlungen" habe ich mich sehr schnell verabschiedet. Hier tummeln sich sehr viele Geschäftemacher und positive Ergebnisse konnte ich nirgends finden. Leider scheint die Chemo, obwohl es die Chemo auch nicht gibt, je nach Tumor, die wirkungsvollste Waffe zu sein.

    Wenn man einen vertrauenswürdigen Arzt gefunden hat, lässt sich auch eine individuelle Therapie (auch eine individuelle Chemo) zusammenstellen.

    Das Ziel der Patientin sollte dabei immer im Mittelpunkt stehen: Lebenszeit - lebenswertes Leben

    Ich glaube, das überfordert die meisten Ärzte. Das kann ich sogar verstehen, denn das ist ja sehr individuell.


    LG

    Birgt

    Liebe Chili,


    auch die Chemo ist kein Allheilmittel.


    Ich glaube, das denkt auch niemand in diesem Forum. Das Wichtigste ist zunächst, die Eigenschaften des Tumors zu bestimmen. Danach kam bei mir z.B, ein Grenzwert heraus, der nicht unbedingt für eine Chemo sprach, Allerdings wäre da sim ersten Krankenhaus auch so gewesen.

    Bist Du schon so weit, dass Du alle Werte zusammen hast? Dann gibt es sicher die Möglichkeit, alle Meinungen dazu einzuholen.


    Und dann...

    Liebe Chili,


    es ist manchmal schon verrückt.

    Ich hatte Dir gerade persönlich geantwortet. Und nun: schreibst Du von einem eventuellen Umzug...


    Ich bin überhaupt nicht esoterisch veranlagt. Aber: manchmal glaube ich schon an den Spruch: wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich auch wieder eine neue.

    Ich wünsch Dir ganz viel Glück.

    Lass Dich nicht unterkriegen.


    LG
    Birgit

    Liebe Edita,


    Du klingst so ein bisschen, als würdest Du in meine "Grundsatzidee" passen:

    Tu dies, was Dir guttut, wonach Dir gerade der Sinn steht. Wenn das gerade die Smoothies sind ist das doch perfekt.


    LG
    Birgit

    Liebe Chili,


    Du klingst gar nicht mehr so negativ. Ich lese sogar positive Ansätze aus Deinen posts.


    Ich habe tatsächlich alles "mitgenommen", was ich finden konnte, als ich die Diagnose erhielt. Ich muss aber auch geschehen, dass ich Krankheiten immer "wegignoriert" habe und daher ziemlich bei Null angefangen habe.

    Ich hatte das Glück, dass Du auch gerade suchst: Eine Mitschreiberin wohnte tatsächlich im Nachbarort und schrieb mich persönlich an. Ich traf mich mit Ihr auf einen Kaffee und das hat mir sehr geholfen. Ich realisierte, dass das Leben mit dieser Diagnose nicht aufhört und ich vor einer "taffen" Person saß, vor der ich immensen Respekt hatte.


    Was einem hilft, kann man vermutlich gar nicht genau sagen... aber man sollte offen sein.

    Wenn Du niemanden persönlich findest... es gib immer noch die persönlichen Nachrichten...


    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen

    LG
    Birgit

    Liebe Scilla,


    die Wiedereingliederung bedeutet ja in der Regel "Hamburger Modell".

    Und das kannst Du starten, wann immer Du möchtest. Erst wenn Du dich fit genug fühlst wieder arbeiten zu gehen. Solange kannst Du Dich krank schreiben lassen.


    Für mich klingt es auch komisch.

    Wiedereingliederung und danach wieder aussetzen (reha). Damit ist der Zweck der Eingliederung ja verfehlt: sich langsam an den vollen Berufsalltag heranzutasten.

    Da mein Arbeitgeber während der Wiedereingliederung kein Gehalt zahlt und noch die Krankenkasse eintritt, habe ich beschlossen erst arbeiten zu gehen, wenn ich "nahezu" voll einsatzfähig bin. Ich plane derzeit, die täglichen Stunden durch abbummeln von Überstunden zu reduzieren. Ich hoffe, das klappt.


    LG

    Birgit

    Liebe Mitbetroffene,


    hat jemand von Euch etwas konkretes zur Ernährung "gegen Krebs" gefunden?


    Auf meine Nachfrage bei den Ärzten und meine Recherchen... bin ich momentan eher der Meinung: es gibt keine eindeutigen Aussagen.

    Somit bin ich auf dem gleichen Trip wie "vorher": keine einseitige Ernährung! iss was Dir schmeckt! viel frisches Gemüse und Obst, aber auch Fleisch, Fisch, Kohlenhydrate

    Meine Aussage bei all den Lebensmittelskandalen war immer: wenn du dich vielseitig ernährst, nimmst du von allem nur kleine Mengen an "Vergiftungen" zu Dir.


    Und nach meine Erkrankung habe ich das Ganze neu überdacht und bin immer noch auf der Suche nach guten Ideen...


    Über hilfreiche Tips würde mich mich sehr freuen.


    LG

    Birgit

    Liebe Chili,


    meine Diagnose (ähnlich wie Deine) ist inzwischen 4 Monate her. Und auch ich bin zunächst in einer Klink gelandet, die direkt operieren und Chemo machen wollten.

    Ich war völlig konfus und erst als ein Arzt sich so blöd benommen hat, dass ich ihn vor versammelter Mannschaft "zur Sau gemacht habe", habe ich die Flucht ergriffen und die Klinik gewechselt.


    Das ging natürlich nicht so schnell und ich hatte zunächst Angst, dass sich in der Zwischenzeit der Krebs in meinem ganzen Körper ausbreitet.

    Aber: so schnell muss es wohl selten gehen und jetzt bin ich sehr froh über den Klinikwechsel. Auch wenn ich weiter fahren muss.

    Nach weiteren Untersuchungen (Incl. oncotype), bin ich dann sogar um die Chemo herumgekommen. Es geht also auch sehr individuell und nicht nur nach Schema F


    Aus welcher Ecke des Landes kommst Du denn? Vielleicht kann Dir ja hier sogar jemand einen Tip geben?


    Ich drück Dir ganz fest die Daumen. Lass Dich nicht unterkriegen.

    Birgit

    Hallo Wally,


    das ist eine gute Idee. Ich bin ab Dienstag dort, habe aber noch keine Ahnung, wie eine reha so abläuft.

    Hast Du einen Termin, wo Du schon weißt, dass Du in Deinem Brustzentrum bist? Dann kriegen wir das doch sicher hin.


    LG
    Birgit

    Hallo Martina,


    die AHB ist wohl die "bessere" Variante:

    - geringere Zuzahlung und

    - nach einer AHB könnte man im Laufe eines Jahres immer noch eine Reha machen


    Da ich mit einer 3-wöchigen-reha ausreichend versorgt bin, bringt mich der Fehler jetzt nicht um, aber unschön finde ich es trotzdem.

    Wenn sich eine Psychoonkologin im Brustzentrum den ganzen Tag mit diesem Thema beschäftigt... ich wäre nie auf die Idee gekommen, dass dann Fristen versäumt werden.


    Aber jetzt hoffe ich auf drei schöne Wochen an der Ahr, in denen ich mich um nichts kümmern muss als um mich selbst.


    Liebe Grüße
    Birgit

    Liebe Heideblüte,


    ich "kämpfe" immer noch mit der Auswahl Tamoxifen - Aromatasehemmer.

    Im Brustzentrum hatte man mir sehr eindeutig erklärt, dass die Aromatasehemmer die Knochendichte "angreifen" und die Biphosphonate dazu dienen sollen, der möglichen Osteoporose entgegenzuwirken.

    Von einer Wirkung gegen Krebs habe ich bisher auch noch nichts gehört.


    LG
    Birgit