Beiträge von Pschureika

    Liebe Milena ,


    herzlichen Glückwunsch zum Chemoende! Super, das hast du tapfer durchgezogen! Die Freude darüber wird noch kommen, wenn sich dein Körper etwas erholt hat :*.

    Alles Gute für deine kommenden Bestrahlungen!


    LG

    Pschureika

    Liebe Mecki65 ,


    ich finde es merkwürdig, dass deine aktuelle Therapie fortgesetzt wird, obwohl Metas gewachsen sind.

    Nach meinen 2 Progressen wurde die Therapie jedes Mal umgestellt - ohne erneute Biopsie. Gut, ich habe TN, schlimmer geht nimmer, aber ich war doch sehr, sehr froh über die Umstellungen.

    Des Weiteren habe ich noch nie gehört, dass in der dritten Linie nicht umgestellt werden würde ohne Biopsie :/. Ich bin aktuell auch in der dritten Linie, welche zum Glück super anschlägt. Aber irgendwann wird sie das nicht mehr tun, weil man, glaube ich, früher oder später gegen alles Resistenzen entwickelt. Der Krebs ist - leider - sehr überlebenswillig.


    Aktuell werde ich schon mal vorsorglich dem molekularen Tumorboard vorgestellt um zu gucken, ob es noch weitere Behandlungsansätze geben könnte. Hierzu ist eine Überweisung an die Pathologie notwendig; hat bei mir der Hausarzt gemacht. Die Überweisung muss exakt nach dem Vordruck, welchen mir die Klinik mitgegeben hatte, ausgestellt werden, damit das mit der Kostenübernahme seitens der KK klappt.

    Untersucht wird bei mir das Material der Biopsie aus 2019.


    Wäre das vll. auch etwas für dich?


    LG und dicken Drücker :hug:

    Pschureika

    Liebe engelchen3099 ,


    auch ich bin sehr schockiert über das Unwissen deiner Onkopraxis und wie mit dir umgegangen wird! Unglaublich!

    Wie gut, dass du einen Termin an einer Uniklinik hast. Ich werde auch an einer Uniklinik behandelt und kann aus eigener Erfahrung sagen, dass ich mich dort sehr, sehr gut aufgehoben fühle und diese immer auf dem aktuellsten Stand ist und auch nach "Lösungen" sucht.

    Noch nie wurde ich mit den Worten: "Wir wissen das nicht" nach Hause geschickt!


    Lass dich mal lieb :hug:wenn du magst


    LG

    Pschureika

    Liebe Charly 57 ,


    ich mag mir kaum vorstellen wie du dich gerade fühlst. Es tut mir so leid, so eine Diagnose und Prognose zu bekommen, ist der absolute Horror.

    Ich erhielt im August 2019 die Prognose: drei Monate. Und ich lebe noch.

    Von ganzem Herzen wünsche ich dir, dass die Chemo so richtig schön wirkt und du zur Prognosensprengerin wirst!


    Lass dich mal ganz feste :hug:wenn du magst.


    GLG

    Pschureika

    Liebe Susma , Susi,


    auch mir tut es sehr leid, dass du so heftig auf die Chemo reagierst.

    Vielleicht tröstet es dich ein wenig wenn ich dir sage, dass mich meine erste Eribulin total umgehauen hat? Mir ging es noch nie dreckiger als nach der ersten Gabe. Aber es wurde tatsächlich besser im Laufe der Zeit, der Körper scheint sich daran zu gewöhnen.

    Und die Strapazen lohnen sich!!! Ich habe mich da durchgekämpft und wurde belohnt! Genau dasselbe wünsche ich dir auch :*.


    Und wegen der Schlaflosigkeit: Besprich das bitte mit deinen Ärzten. Ich habe drei Monate gewartet um mitzuteilen, dass ich nach den Chemos die ersten 3-4 Tage keine Nacht mehr als 2 - 3 Stunden schlafen kann. Furchtbar. Ich wurde zunehmends erschöpfter. Der Körper schrie nach Schlaf aber die innere Unruhe ließ es einfach nicht zu. Ich habe dann vor zwei Wochen um ein Schlafmittel gebeten, doch die Ärztin meinte, wir versuchen es zunächst mit einer Reduktion des Cortisons. Nimmst du das auch? Ich bin mittlerweile runter von ursprünglich 8 mg auf 2 mg - ich fühle mich wie neu geboren.


    Lass dich :hug: liebe Susi :*. Alles, alles Gute für dich, du armes Hascherl.


    LG

    Pschureika

    Vielen, vielen Dank ihr Lieben für euer Mitfreuen <3.

    Ich bin ganz gerührt von den zahlreichen Zuschriften!


    So ganz habe ich das alles immer noch nicht realisiert, aber gestern Abend habe ich mir zusammen mit Nachbarn ein Pils gegönnt ;).

    Du meine Güte, nach über 6 Monaten strikter Abstinenz, hat das richtig reingehauen ^^. Meine Nachbarin meinte, ich hätte einen ordentlichen Zug drauf ;). Ich habe mich schon nach der Hälfte volltrunken gefühlt :D. Im Anschluss wurde mir doch tatsächlich übel davon, aber das war mir egal.


    Schön langsam kommt es in meinem Gehirn an, dass ich nur noch alle drei Wochen zur Therapie muss statt wöchentlich. Was für eine Erleichterung! Und dabei wollte ich das erst gar nicht und war ganz entrüstet als der OA sagte, alle drei Wochen seien nun genug. Ich habe zunächst protestiert :D.


    Aber er hatte eine ganz tolle, bildliche Erklärung für seine Vorgehensweise und verglich den Tumor mit Unkraut:

    Wenn man Unkraut mit Vernichtungsmittel besprüht, dann geht es ein, aber kleine verkümmerte Reste können stehen bleiben. Wenn man dann nochmal kräftig draufsprüht, dann gehen nicht nur die Reste ein, sondern auch das umliegende schöne Gras.

    Ein ganz toller Vergleich, finde ich. Und ich empfinde es als einleuchtend und plausibel.


    Obwohl ich heute sehr müde bin (wahrscheinlich von der langsam abfallenden extremen Anspannung) war ich eine Runde mit einer Freundin spazieren - das Wetter hier ist herrlich! Und es hat gut getan :)


    Ich danke euch nochmal für eure sehr, sehr lieben Glückwünsche :hug:


    LG

    Pschureika

    Hallo ihr lieben Daumendrücker!


    Ich schreibe besser mal hier in meinem Ursprungsthread, damit der Zusammenhang erhalten bleibt.


    Also, ich war heute zur Befundbesprechung meines vorgestrigen CTs beim leitenden Oberarzt. Mann, ging mir die Düse.


    Mädels, was soll ich sagen, ich hatte mit allem gerechnet - aber das Ergebnis haut mich um - auch den Oberarzt, der laut seiner eigenen Aussage so etwas noch nie in seiner Laufbahn gesehen hat.


    Eribulin hat volle Arbeit geleistet! Es ist alles tot in der Leber! Es sind Reste da, aber diese sind inaktiv! Es kam sogar die zweite Oberärztin hinzu, die sich aufrichtig mit mir freute und ebenfalls sagte, so etwas habe sie noch nie gesehen - ein dermaßen gutes Ansprechen auf Eribulin.


    Irgendwie kann ich das alles noch gar nicht glauben.... Im August sah es übel aus.... Und jetzt? Ach, ich freue mich sehr, aber es dauert noch bis es ganz bei mir ankommt. Ich habe so viele Rückschläge einstecken müssen und hatte zwischendurch jegliche Hoffnung verloren.

    Und jetzt hat sich das Blatt zum Guten gewendet - oh bitte, möge es ganz lange so bleiben!


    LG

    Pschureika

    Liebe Marlin48 ,


    der LDH ist kein, wie oft behauptet, "reiner" Leberwert.

    Der LDH zeigt Zell- und Organschäden. Ein Anstieg kann also alles mögliche bedeuten, auch ein Zerfall von (bösartigen) Zellen.

    Eine Bekannte von mir, welche kerngesund ist, hat einen ständig erhöhten LDH und es steckt nichts Bösartiges dahinter.


    LG

    Pschureika