Beiträge von Hortensie13

    Hallo Ihr Lieben alle mitenander,
    vielen vielen Dank für euere mutmachenden Worte. Gerne werde ich mich mit euch austauschen. Es tut gut. Die Verwandtschaft und Bekanntschaft ist ja auch betroffen und überfordert. Und wie Nordlicht42 meint: Man will auch mit der Familie auch noch was Schönes machen.


    Gestern hatte ich einen riesigen Durchhänger. Ich wollte aber noch mit einer Freundin reden und ihr sagen, was mit mir ist. Da hat sich mich gleich zu sich eingeladen und wir haben lange geredet. Kurz über die Diagnose und ganz lange über viele andere Sachen. Das hat unheimlich gut getan.
    Euch allen lieben Dank und auch alles gute und dass ihr alle gesund werdet.
    ich melde mich gerne wieder.
    Liebe Grüße
    Hortensie 13

    Hallo ihr Lieben,
    ich hab schon ein wenig gestöbert und mir haben die einfühlsamen Antworten sehr gefallen.
    Bei mir ist am 05.05.17 ein DCIS in der linken Brust festgestellt worden und nun bin ich teils wie betäubt, teils funktioniere ich wie gewohnt.
    Also ich bin 61 Jahre alt, war bisher eigentlich gesund. Seit 2 Jahren habe ich einen neuen Job, von dem ich glaube, dass er mich krank gemacht hat. Die Arbeit an sich hat Spaß gemacht, aber die Begleitumstände waren stressig. Habe mich dadurch schlecht ernährt (zuviel vom Falschen), hatte keine Zeit mehr für Sport.
    Und nun wurde beim Mammographie-Screening Mikrokalk festgestellt. Nach einer Vakuumbiopsie wurde das DCIS bestätigt. Ich hab auch schon einen OP-Termin. Und kann alles nicht richtig fassen. Ich esse, mache Hausarbeit, nehme Termine wahr und dann überkommt mich doch Verzweiflung. Ist DCIS nun was relativ Harmloses oder darf ich das auch sehr ernst nehmen?
    Mein Doc meinte, die schlechte Nachricht sei, dass die Probe maligne ist, die gute aber, dass es DCIS ist und somit gut heilbar. Bin ich nun - gottseidank - gar nicht schlimm krank?
    Kann ich nach der OP wieder zu Alltag übergehen? Konkrete Fragen hab ich gerade nicht, weil mein Kopf in Watte steckt. Fühle mich nur so hilflos.
    Zum großen Glück habe ich einen sehr lieben Mann und tolle Kinder (3 erwachsene Jungs) sowie liebe Schwiegertöchter und eine tolle Schwester, so dass ich nicht alleine bin. Aber ich kann und will mit ihnen nicht immer darüber reden. Dann habe ich noch das Problem, dass ich es meinen Eltern sagen muss. Sie sind 86 Jahre alt und ich habe große Angst, dass sie es nicht verkraften.
    Ich wäre so dankbar für positive Schwingungen oder so was.
    Das ganze klingt alles etwas verwirrt, ich hab es nochmals gelesen. Aber so fühle ich mich gerade und schicke es einfach ab. Ich hoffe, ich habe nichts falsch gemacht, denn ich habe noch nie in einem Forum geschrieben.
    Euch allen die besten Wünsche
    von Hortensie12