Beiträge von Ute63

    celinette

    Ich habe vor Leterozol erst 3 Jahre Tamoxifen genommen und das am Abend um - falls Hitzewallungen intensiver sein sollten - tagsüber weitgehend verschont zu bleiben, Hätte ich im Job nicht sooo toll gefunden. Anfangs bin ich tatsächlich nachts einige Male wegen Schwitzens wach geworden, habe nach kurzer Abkühlung aber wieder gut einschlafen können. Jetzt mit Leterozol habe ich die Einnahmezeit beibehalten merke aber, dass es für mich besser ist, die Tabletten gut 2 Stunden vor dem Zubettgehen zu schlucken. Ich habe das Gefühl, dass mein Körper 1 - 2 Stunden nach Einnahme eine gewisse Unruhe hat. Vlt bilde ich mir das auch ein....

    Die restlichen Nebenwirkungen mit Gelenken, Muskeln und Sehnen sind immer präsent.

    Es gibt auch viele Frauen hier, die weniger oder gar keine nennenswerten NW haben. Also bleibt nur abwarten und ggfs Einnahmezeit mal variieren.

    Alles Gute für Dich

    Cremjo

    ich hattte vor 25 Jahren eine Knochenmarkspunktion. Meine Angst davor (ein Bein zitterte so starkt, dass eine Krankenschwester es festhalten musste) war schlimmer als die Punktion selbst. Ich hätte mir was zur Beruhigung geben lassen sollen. Bei mir wurde aus dem Brustbein genommen. Da musste die Ärztin vorher einige Zeit mit dem Finger auf die zu punktierende Stelle drauf klopfen. Bei der eigentlichen Abnahme merkt man ein kurzes intensives Ziehen. Damit wars auch schon vorbei.

    Mir hilft grundsätzlich, dass ich die ärztlichen Gerätschaften nicht sehe um nicht vorher einen "Horrofilm" im Kopf zu drehen.

    Alles Gute für Dich und ein gutes Ergebnis.

    Mel82 ah super, für danke deine Rückmeldung. ,as freut mich sehr für dich und für mich dann hoffentlich auch. wobei du ja erst 40 bist und die Östrogenproduktion wieder losgeht. Bei mir wohl eher nicht mehr so richtig.

    hmmm, macht ja iwi nicht soviel Hoffnung auf baldige Besserung. Ich war vor der Diagnose sehr beweglich, habe immer schon viel Gymnastik gemacht, regelmäßige Volleyball gespielt und war viel zu Fuß unterwegs. In den letzten Jahren unter den Antihormonen ist immer mehr verloren gegangen, gefühlt sind alle Sehnen verkürzt, die Gelenke werden bei kurzer Ruhepause sofort wieder steif und die Muskeln krampfen sofort bei Anspannung.

    Jorinde gerade das "nicht mehr-in-die-Hocke-gehen-können" nervt mich sehr, vor allem bei der Gartenarbeit.


    Albatros meine FÄ sagte mir beim Switch von Tam auf Leterozol "wenns zu schlimm wird, können Sie zurück auf Tam - ist besser als ganz absetzen. Ich weiß gar nicht so genau, ob die NW von Tam und Let bei mir einen großen Unterschied machen.

    Naja, immerhin habe ich jetzt kaum noch HItzewallungen und kann ganz gut schlafen. Aber wenn ich denn wach werde, tun mir die Fingergelenke weh. Vorher habe ich sehr schlecht geschlafen, dafür waren die Finger ok.


    Vlt. braucht es einfach Geduld. Danke für eure Berichte

    Hallo zusammen,

    wer von Euch hat denn inzwischen die Leterozolbehandlung abgeschlossen und kann mir sagen, ob die NW (bei mir Sehnen-/Gelenkprobleme) nachlassen oder ist damit zu rechnen, dass die Beschwerden sozusagen als Alterserscheinung erhalten bleiben? Nach Plan müsste ich noch bis Ende September nehmen - dann wären es insgesamt 5 Jahre (3 Jahre TAM, 2 Jahre Leterozol). Ich bin aber inzwischen so genervt von den NW, dass ich überlege, die jetzige Packung noch aufzubrauchen und mir dann keine weiteren Tabletten mehr zu holen. Meine FÄ meint , sie hätte auch keine starken Gegenargumente mehr.

    Trotzdem bin ich etwas ängstlich, früher als angeraten die Tabs abzusetzen. Wenn die Beschwerden erhalten bleiben, kann ich auch weiterschlucken, wenn ich meine "Vorkrebs-Mobilität" annähernd wiederbekäme, würde ich mich trauen.

    Könnt ihr bitte mal eure Erfahrungen teilen?

    LIebe Kylie

    deine liebevollen Posts begleiten mich seit meiner Anmeldung hier. Immer bist du sehr aufmerksam und hast eine sehr zugewandte Art.

    Und dass du jetzt auch noch solch eine Mutmachgeschichte zu bieten hast, freut mich sehr. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du diese deine Geschichte noch lange weiterschreibst.


    Meine Familie und ich waren übrigens letzte Woche Donaueschingen - eine Stadt, die auf jeden Fall einen Besuch wert ist.

    LG

    Ute63

    Liebe Shiva63,

    hier kommt ein extragroßer Glückwunsch zum 5jährigen. So soll es bitte bleiben, damit du dein Leben weiter in vollen Zügen genießen kannst.

    Beim Nachrechnen habe ich festgestellt, dass ich mein 5jähriges Krebsfrei-Jubi direkt verpasst habe. Wir hatten ja fast gleiche Tumorbio, nur dass ich noch den HER2 neu gewonnen hatte. Am 06.03.17 war meine OP, danach das gängige Programm; EC, Pacli, Bestrahlung und seit 09/17 Tam bzw. jetzt Leterozol. Aber das ist hoffentlich ab Oktober diesen Jahres auch erledigt. Ich wünsche mir für morgen auch wieder das begehrte o.B. zu erhalten. Und allen anderen, dass sie den Mut und die Hoffnung nicht verlieren.

    Wenn jetzt alle, die die Therapie gewechselt haben, ihre nicht mehr benötigten Päckchen an die Ärztin (GYN) zurückgeben. :/

    Das ist wahrscheinlich verboten, wäre aber sicher eine ganze Masse.

    Wechselt frau nicht erst wenn Tam aufgebraucht ist? So hatte ich das mit meiner Gyn besprochen. Ich hatte die Empfehlung 3 Jahre Tam danach 2 Jahre Leterozol. Da kommt es doch nicht auf die Woche an? Genauso gut hätte ich ein paar Wochen früher mit Aromatasehemmern anfangen können.

    Hallo zusammen,

    da sich viele fragen, was sie ernährungstechnisch gegen den Krebs unternehmen können.....


    Ich habe kürzlich einen interessanten Beitrag zum Thema "Palmöl und Krebs" gelesen. Bei Interesse einfach mal googeln.

    Es gibt da mehrere wohl ganz seriöse Artikel und Studien (sofern ich das beurteilen kann)


    VG

    Ute63

    Liebe StefGr

    ich schreibe hier nur noch sehr selten, weil ich wieder gut im Alltag angekommen bin. Trotzdem fiel mir bei deinen Posts noch

    ein eigenes Erlebnis wieder ein: bei mir wurden vor ca. 18 Jahren "Auffälligkeiten" in der der Leber festgestellt. Überweisung zum CT.... Untersuchungsabbruch wegen Klaustrophobie. Die wenigen Bilder, die gemacht werden konnten, wurden als "metastasensuspekt" beschrieben. Es folgten diverse Ultraschalluntersuchungen, da Beruhigungsmittel nicht wirkten und kein weiteres CT möglich war.

    Nach einer Konfrontationstherapie wegen der Platzangst, war dann ca. 9 Monate später endlich ein CT möglich und ergab : Blutschwämmchen,

    die einfach so im Laufe der Zeit entstanden sind. (also vorher nie irgendwo gesehen oder dokumentiert worden sind)

    Dies einfach mal um dir ein konkretes Beispiel zu geben, dass nicht alle Auffälligkeiten auch auf der Leber immer böse sein müssen.

    Ich kann deine Angst mehr als gut verstehen.... meine Tochter war damals 4 und ich bin von einer Panikattacke in die nächste gerutscht.

    Mein Schwager, der Psychologe ist, hat mir über die erste Zeit gut geholfen und mir aus der Panik geholfen.

    Ich wünsche dir alles Gute und harmlose Befunde

    LG

    Ute63

    smilla hattest du schon TAM vorher? ansonsten wäre das ja vlt für dich auch eine Alternative, wenn du noch soooo lange vor dir hast.

    10 Jahre Schmerzmittel geht ja auch nicht.

    Meine Gyn hat mir das ganz plausibel erklärt: TAM blockiert das Östrogen, Aromatasehemmer also Leterozol unterdrückt die Produktion schon von Beginn an. In beiden Fällen steht das Östrogen letztendlich den evt. Krebszellen nicht mehr als Nahrung zur Verfügung.

    Ich nehme Leterozol jetzt seit einem Jahr (vorher 3,5 Jahre Tamoxifen) und muss sagen, das ist nochmal ne andere Nummer. Tam war schon anstrengend, aber Leterozol setzt nochmal etwas oben drauf in Richtung schlechtere Beweglichkeit. Ich bewege mich grundsätzlich wirklich viel - dann gehts auch, aber sobald ich 10 Min Pause gemacht habe, muss ich alle Muskeln, Sehnen und Knochen wieder sortieren ;(

    Meine Gyn sagte gleich zu Anfang, wenn es nicht mehr auszuhalten ist, könne ich wieder zurück auf Tam, das sei zwar nicht der Plan gewesen, aber besser als gar nichts mehr nehmen. So hangele ich mich von Tag zu Tag und zähle langsam runter. Meine Empfehlung war 3 Jahre Tam anschließend 2 Jahre Leterozol. Ich habe jetzt noch 11 Monate vor mir und werde das hoffentlich auch noch durchhalten. Ach und die teuren EVO.... haben rein gar nichts gebracht bei mir.

    Annillein Liebe Anja,

    erstmal ein kräftiges "Puuuuuuh" für die Entwarnung. Ich freue mich sehr mit dir und wünsche mir aber auch, dass du zukünftig etwas positiver eingestellt bist und nicht sofort das Wort Krebs in deine Gedanken aufnimmst. Ich weiß, das ist schwer und mir gelingt es auch nicht immer, aber du hast dir jetzt in so kurzer Zeit so viele Sorgen gemacht um dich und deinen Mann. Das raubt einfach zu viel Energie und Lebensfreude, die du anders nutzen könntest.

    GLG

    Ute63

    Liebe lausfehl ,

    ich hatte das Problem auch: beide Großzehennägel verfärbten sich und drohten sich zu lösen. Es bildete sich auch Eiter unter den Nägeln. Mein Onko sagte ich sollte versuchen die Nägel zu schützen, weil sie dem nachwachsenden eine Wachstumsschiene geben. Ich habe aus der Drogerie Ro...... mann Zehenschutz gekauft (so eine Art Stulpe für die Zehen) und drüber gezogen. Außerdem tägliche Kernseifenbäder. Sie sind nicht abgefallen, aber trotzdem nicht schön nachgewachsen (Rollnägel), die ich jetzt 4 Jahre nach Chemoende mit Nagelspangen behandeln lasse. Mein Tipp: gehe bezeiten zum Podologen, evtl zahlt das die GV, weil es chemobedingte Nagelprobleme sind. Frag deinen Onko nach einer Überweisung. Normale Fußpflege reicht hier glaube ich nicht.

    LG

    Ute63