Beiträge von Ute63

    Aka81

    keine Ahnung wer operiert hat, ich war noch in meinem Schocktunnel, da die OP genau 1 Woche nach Biopsie-Ergebnis war.

    Vieles habe ich erst im Nachhinein realisiert und verstanden.

    Ich habe nicht mal gerafft, dass die ganzen Untersuchungen (staging) der Meta-Suche galten. Ich war froh, dass das Klinikum alles für mich organisiert hat, alle Termine bis hin zum Sozialdienst.

    Geh einfach mal davon aus, dass die Ärzte bei der OP ihr Bestes geben.

    Aka81

    herzlich willkommen im Forum.

    Bist du im Klinikum oder in der onk. Schwerpunktpraxis in WOB?

    Ich bin in WOB im Klinikum operiert, alles war super durchorganisiert. Aufnahme, sofortige staging Untersuchungen, nächsten Tag OP.

    Schnitt ist gut verheilt und kaum sichtbar. Portlegung war gegenüber des Klinikums im Ärztezentrum unter kurzer Vollnarkose, auch das lief reibungslos. Nach der OP bekam ich die Weiterbehandlung (Chemo und weil HER2 neu auch Antikörper) in der Schwerpunktpraxis, die mit dem Klinikum gut zusammenarbeitet, die Ärzte sind auch im Tumorboard dabei.

    Ich würde es wieder so machen.

    Meine persönliche Meinung ist, dass es behandlungstechnisch keine Alternativen gibt. Der kleine "Schei....er" muss raus und eventuelle Ableger beizeiten liquidiert werden. Ich glaube, du bist da in guten Händen.

    LG

    Ute63

    Liebe Pschureika , ich freue mich so sehr mit dir.

    Auch ich habe am Diestag solch eine Nachricht bekommen dass alles, was noch da ist, inaktiv ist.

    Ich bin immer noch ganz sprachlos.

    Herzlichen Glückwunsch! 😊🥳💓


    Liebe Wyogirl

    deine ebenso tolle Nachricht ist in Pschureika's Thread irgendwie untergegangen. Ich gratuliere dir von Herzen und hoffe, dass auch bei dir für immer Ruhe einkehrt.

    LG

    Ute63

    Pschureika

    ist das schön!!!!!!!! Manchmal zucke ich ein Wenig zusammen, wenn bestimmte Threads nach vorne rutschen und gerade weil wir in so kurzer Zeit soviele Frauen haben gehen lassen müssen bzw. von Progress und Rezidiven erfahren haben. Umso mehr freut es mich, dass bei dir so wahnsinnig gute Nachrichten zu lesen sind. Möge es noch ewig so bleiben.

    Gönn dir was und feiere das Ergebnis.

    LG

    Ute63

    Liesbeth1983

    Ich habe von meiner Tochter ein Buch zu Weihnachten bekommen "Mama erzähl mal" Ich fand das eine sehr schöne Idee, weil viele der Fragen in dem Buch hätte ich auch gern von meiner Mutter gewusst, die vor über 20 Jahren gestorben ist.

    Da wird man mit Fragen gut durch das eigene Leben geführt, Vielleicht wäre das auch etwas für deine Kinder?

    Dieses Buch hat auch inzwischen der Papa und die 80jährige Oma (das hilft bei ihr, die manchmal anstrengenden Besuche etwas aufzulockern, da es gemeinsam geschrieben und besprochen wird)

    Alles Gute für Dich

    Ute63

    Daikeona

    erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Mit deiner Zwangserkrankung bist du sicher keine große Stütze für deinen Onkel. Er wird sicher auch immer deine innere Ablehnung bei den persönlichen Besuchen spüren. So oder so würde ich in Zeiten wie diesen keinen in der Chemo befindlichen Menschen mehr umarmen, zu dessen Schutz, weil: er wird sich eher etwas von euch holen, als umgekehrt. Weiß dein Onkel von deinen Zwängen? Dann wäre es vlt. hilfreich ihm mal zu schreiben, damit er es besser einordnen kann. Auch skypen wäre eine Möglichkeit. Dann kannst du Kontakt halten ohne ihn zu gefährden und du hättest ein besseres Gefühl. Und falls du noch nicht in Behandlung bist, such dir bitte ganz dringend einen auf Zwangserkrankung spezialisierten Psychologen. Es ist ja auch wichtig, dass deine Kinder frei und nicht überbehütet oder hypersteril aufwachsen.

    Selbstvorwürfe helfen hier gar nicht, geh lieber auf die Suche was für dich möglich ist.

    LG

    Ute63

    doch, ich empfinde noch Freude - ich möchte auch keine psychologische Beratung, ich will nicht noch jemanden, der meint, mir irgendwas sagen zu müssen. Ich will einfach in Ruhe gelassen werden. ;)

    super spannendes Thema und sehr anregende Kommentare!

    Mamimagnolia

    zu dem Zitat oben: ein richtig guter Psychologe wird dir nicht sagen, was zu tun ist. Er hinterfragt die Motivation deines Handelns und deiner Gedanken/Gefühle. Ich habe selbst einige Jahre eine Psychotherapie gemacht und habe so herausgefunden, was mich wie triggert. Und gerade die Themen hier "Kontrolle abgeben", "Misstrauen" und "es anderen recht machen zu wollen" haben mich hier angesprochen, mich zu diesem Thema zu äußern. Durch die Therapie habe ich soviel zu meiner Prägung in der Kindheit gelernt und kann heute besser unterscheiden, ob mein Verhalten adäquat ist oder mit einer Zeit verknüpft ist, die lange lange vorbei ist. Und ja es ist schwierig passende/empathische Ärzte zu finden, die sich auf einen einlassen. Ich habe diese bislang immer gefunden (manche nach längerem Suchen). Der Satz "ich will einfach in Ruhe gelassen werden" klingt für mich nach Angst und Überforderung mit der Situation, vlt rührt daher das "doch nur helfen wollen" der anderen oder das moralisch unter Druck setzen. Ich glaube wenn deutlich würde, was du genau willst, könnte dir das viele Diskussionen ersparen. Auch das kann man beim Psychologen lernen.

    LG

    Ute63

    Liebe SanniKa

    Ich war 2018 auf Sylt zur Reha und hatte auch die mässigen Bewertungen vorher gelesen. Für mich war das aber eher nebensächlich. Ich hatte keine nennenswerten Probleme nach der Behandlung zurückbehalten ausser fehlender Kondition. Ich wollte einfach in einer schönen Umgebung mich nur auf mich selbst konzentrieren und meine Kondition auf Vordermann bringen. Das konnte ich allemal. Gerade weil ich so ein See-Fan bin. Es gab schon schöne Angebote, das Essen war okay (bin mäkelig). Und am Wochenende gings es los, die Insel erkunden (war vorher noch nie auf Sylt). Habe auch sehr nette Frauen kennengelernt. Seit ich in 2019 in Bad Homburg war, weiß ich allerdings wie vieles viel bessser geht.

    LG

    Ute63

    Guten Morgen ihr alle,


    Dieses kleine Update hilft vielleicht all denen, die ängstlich auf ihren Faktor Her2neu +++ gucken, der ja ein leicht erhöhtes Rezidivrisiko birgt.

    Bei mir war heute wiedermal Nachsorge (die 10.!) FETTES OB!

    Ich merke, ich werde von Mal zu Mal ruhiger. Es ist jetzt 3 Jahre her, dass ich die Chemo beendet habe, dann gabs noch Bestrahlung und für ein Jahr Herceptin und jetzt nur noch TAM bzw. ab nächsten Monat Leterozol . Ich habe somit von meinem Gesamt-Behandlungsplan her bereits lange Bergfest gehabt. D.h. es geht jetzt auf die Zielgerade, auch wenn die mit dem Switch auf Leterozol bestimmt nochmal ne Herausforderung wird. Die Ärztin meint, wenns gar nicht geht mit den NW, kann ich zurück auf TAM.


    Bislange habe ich alles recht gut überstanden und mich mit manchem "Kleinkram" arrangiert

    LG

    Ute63

    Caro_caro

    in dem Konflikt befinde ich mich auch, weil es mir schwer fällt immer höchstens zwei Paranüsse zu essen.;)

    Ich nehme ausser Vit D (auf mehrfach dringende Empfehlung meiner Hausärztin aufgrund unterirdischer Werte) nur bei Bedarf etwas Magnesium, wenn die (TAM-bedingten?) Krämpfe zu nervig werden. Ich bin so überhaupt kein Freund von Nahrungsergänzung und befasse micht stattdessen mit ausgewogener/vollwertiger Ernährung, was mir mehr oder weniger gut gelingt.

    Während meiner beiden Rehas wurde ich da auch sehr bestätigt und auch auf andere Lebensmittel neugierig gemacht, die ich mit leckeren Rezepten auf den Speiseplan bringe. Mein Immunsystem funktioniert recht gut, von daher gehe ich davon aus, dass bei mir größtenteils gute Versorgung besteht. Die letzten Test haben - bis auf Vit D - das auch gezeigt.

    LG

    Ute63

    Liebe Wartburg .

    ich bin auch nicht so der Typ Jammerlappen, aber: der SB Ausweis ist ein Nachteilsausgleich gegenüber Gesunden und soll nicht zusätzliche Vorteile bringen. Du hast Einschränkungen und die würde ich angeben (und nicht was du alles kannst) Die Vorzüge eines SB Ausweises kann man nutzen - muss es aber nicht. Im Falle einer Verschlechterung deiner Verfassung kannst du jedenfalls sofort deine Rechte einfordern (Parkplatz o.ä.)

    Ich habe z.B. für meinen Sohn die SB beantragt, damit ich im Falle eines Falles (Prüfungen) besondere Bedingungen für ihn fordern kann (er ist Autist) Ansonsten liegt der Ausweis im Schrank.

    Es ist aus meiner Sicht nicht nötig sich derart zurückzunehmen, wir schultern mit unserer Diagnose schon genug.

    LG

    Ute63

    ne, Ronda bin da völlig bei dir. Wer hier lange genug unterwegs ist, hat schon Pferde k....... sehen.

    Manu79 Mich würde vor allem interessieren, wie der/die Gyn untersucht hat, nur abtasten oder auch Sono? MRT wäre ja auch noch ne Möglichkeit oder mal eine Zweitmeinung.

    Manu79

    in dem Wissen, dass du wohl oder übel doch viel grübeln wirst, lass dir noch eines mit auf den Weg geben: selbst wenn sich deine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sollten: Krebs ist nicht automatisch das Ende, es gibt unendlich viele machbare Therapien und gerade im Bereich des Brustkrebsen enorm hohe Heilungsraten.

    Das ist mehr als verständlich. Versuche dich so gut wie möglich abzulenken. Alle "Was- wäre -wenn Gedankenschleifen" bringen nichts. Am Montag siehts du klarer.

    Herzlich willkommen Manu79 ,


    da du hier in einem Krebsforum gelandet bist, wird dir wohl jede Fori raten, dich nicht auf irgendwelche Ratschläge zu verlassen, sondern die Veränderungen von einem Gyn/Radiologen abklären zu lassen. Es kann natürlich alles Mögliche sein, aber wir sind eben auch nur Laien. Bemühe dich am besten zügig um einen Termin und dann erhältst du Klarheit.

    Ich wünsche Dir alles Gute und eine harmlose Erklärung.

    Ute63