Beiträge von Ute63

    Liebe SanniKa

    Ich war 2018 auf Sylt zur Reha und hatte auch die mässigen Bewertungen vorher gelesen. Für mich war das aber eher nebensächlich. Ich hatte keine nennenswerten Probleme nach der Behandlung zurückbehalten ausser fehlender Kondition. Ich wollte einfach in einer schönen Umgebung mich nur auf mich selbst konzentrieren und meine Kondition auf Vordermann bringen. Das konnte ich allemal. Gerade weil ich so ein See-Fan bin. Es gab schon schöne Angebote, das Essen war okay (bin mäkelig). Und am Wochenende gings es los, die Insel erkunden (war vorher noch nie auf Sylt). Habe auch sehr nette Frauen kennengelernt. Seit ich in 2019 in Bad Homburg war, weiß ich allerdings wie vieles viel bessser geht.

    LG

    Ute63

    Guten Morgen ihr alle,


    Dieses kleine Update hilft vielleicht all denen, die ängstlich auf ihren Faktor Her2neu +++ gucken, der ja ein leicht erhöhtes Rezidivrisiko birgt.

    Bei mir war heute wiedermal Nachsorge (die 10.!) FETTES OB!

    Ich merke, ich werde von Mal zu Mal ruhiger. Es ist jetzt 3 Jahre her, dass ich die Chemo beendet habe, dann gabs noch Bestrahlung und für ein Jahr Herceptin und jetzt nur noch TAM bzw. ab nächsten Monat Leterozol . Ich habe somit von meinem Gesamt-Behandlungsplan her bereits lange Bergfest gehabt. D.h. es geht jetzt auf die Zielgerade, auch wenn die mit dem Switch auf Leterozol bestimmt nochmal ne Herausforderung wird. Die Ärztin meint, wenns gar nicht geht mit den NW, kann ich zurück auf TAM.


    Bislange habe ich alles recht gut überstanden und mich mit manchem "Kleinkram" arrangiert

    LG

    Ute63

    Caro_caro

    in dem Konflikt befinde ich mich auch, weil es mir schwer fällt immer höchstens zwei Paranüsse zu essen.;)

    Ich nehme ausser Vit D (auf mehrfach dringende Empfehlung meiner Hausärztin aufgrund unterirdischer Werte) nur bei Bedarf etwas Magnesium, wenn die (TAM-bedingten?) Krämpfe zu nervig werden. Ich bin so überhaupt kein Freund von Nahrungsergänzung und befasse micht stattdessen mit ausgewogener/vollwertiger Ernährung, was mir mehr oder weniger gut gelingt.

    Während meiner beiden Rehas wurde ich da auch sehr bestätigt und auch auf andere Lebensmittel neugierig gemacht, die ich mit leckeren Rezepten auf den Speiseplan bringe. Mein Immunsystem funktioniert recht gut, von daher gehe ich davon aus, dass bei mir größtenteils gute Versorgung besteht. Die letzten Test haben - bis auf Vit D - das auch gezeigt.

    LG

    Ute63

    Liebe Wartburg .

    ich bin auch nicht so der Typ Jammerlappen, aber: der SB Ausweis ist ein Nachteilsausgleich gegenüber Gesunden und soll nicht zusätzliche Vorteile bringen. Du hast Einschränkungen und die würde ich angeben (und nicht was du alles kannst) Die Vorzüge eines SB Ausweises kann man nutzen - muss es aber nicht. Im Falle einer Verschlechterung deiner Verfassung kannst du jedenfalls sofort deine Rechte einfordern (Parkplatz o.ä.)

    Ich habe z.B. für meinen Sohn die SB beantragt, damit ich im Falle eines Falles (Prüfungen) besondere Bedingungen für ihn fordern kann (er ist Autist) Ansonsten liegt der Ausweis im Schrank.

    Es ist aus meiner Sicht nicht nötig sich derart zurückzunehmen, wir schultern mit unserer Diagnose schon genug.

    LG

    Ute63

    ne, Ronda bin da völlig bei dir. Wer hier lange genug unterwegs ist, hat schon Pferde k....... sehen.

    Manu79 Mich würde vor allem interessieren, wie der/die Gyn untersucht hat, nur abtasten oder auch Sono? MRT wäre ja auch noch ne Möglichkeit oder mal eine Zweitmeinung.

    Manu79

    in dem Wissen, dass du wohl oder übel doch viel grübeln wirst, lass dir noch eines mit auf den Weg geben: selbst wenn sich deine schlimmsten Befürchtungen bewahrheiten sollten: Krebs ist nicht automatisch das Ende, es gibt unendlich viele machbare Therapien und gerade im Bereich des Brustkrebsen enorm hohe Heilungsraten.

    Das ist mehr als verständlich. Versuche dich so gut wie möglich abzulenken. Alle "Was- wäre -wenn Gedankenschleifen" bringen nichts. Am Montag siehts du klarer.

    Herzlich willkommen Manu79 ,


    da du hier in einem Krebsforum gelandet bist, wird dir wohl jede Fori raten, dich nicht auf irgendwelche Ratschläge zu verlassen, sondern die Veränderungen von einem Gyn/Radiologen abklären zu lassen. Es kann natürlich alles Mögliche sein, aber wir sind eben auch nur Laien. Bemühe dich am besten zügig um einen Termin und dann erhältst du Klarheit.

    Ich wünsche Dir alles Gute und eine harmlose Erklärung.

    Ute63

    Glück ist eben auch relativ. Ich hatte auch Glück, dass mein recht kleiner Tumor sehr früh entdeckt wurde und entsprechend gut behandelt werden konnte. Wenn ich unter den verschiedenen Krebsdiagnosen hätte aussuchen müssen, ich hätte meine genommen.

    Krebs selbst ist natürlich kein Glück. Aber es gibt soetwas wie Glück im Unglück.

    Liebe mojana ,

    vielleicht braucht deine ST einfach noch etwas Zeit um mehr Vertrauen zu dir aufzubauen oder muss siesich selbst erstmal sortieren. Ich konnte anfangs auch nicht alles mit meiner Familie teilen, erst als ich einigermaßen mit mir selbst klar war.

    LG

    Ute63

    Liebe Juli84 ,

    herzlich willkommen hier im Forum, in den dem du Trost, Rat, Mitgefühl und Mutmacher finden wirst. Ich kann dir zu deiner Diagnose nichts sagen, bin aus der BK-Fraktion. Eines eint uns allerdings: die Ängste, das Kopfkino und die Ungeduld beim Warten auf Ergebnisse.

    Als etwas Erfahrenere kann ich dir nur raten: alles "WÄRE, HÄTTE, KÖNNTE".... bringt nichts. Versuch dich abzulenken und schöne Dinge zu unternehmen. Sobald das exakte Ergebnis da ist, wird ein Therapieplan erstellt und und dann gehts los. Bitte stellt deine Fragen hier im Forum und lass die Finger von Google.

    Alles Gute

    Ute 63

    LIebe Pschureika ,

    ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass du in den "richtigen" Arm kommst und du endlich mit einem redlich verdienten positiven Effekt belohnt wirst. Ich finde es ist höchste Zeit, dass du für die vielen Rückschläge endlich belohnt wirst und du wieder etwas zur Ruhe kommst

    Fühl dich gedrückt.

    LG

    Ute63

    @all

    also ich finde Jolie und Frau S... haben beide alles richtig gemacht, weil es für sie passt. Das muss für uns nicht unbedingt passen. Die einen (auch ich) verdrängt das Rezidiv-Risiko (erhöht durch HER2neu) soweit wie möglich und lässt es möglichst nur noch zu den Nachsorgen gedanklich zu. Die anderen denken stets und ständig darüber nach. Mag sein, dass ich naiv bin, weil ich mich für gesund und geheilt halte. Aber mir den Rest des Lebens mit "hätte, wäre, könnte" zu verderben ist nicht meins. Ich habe übrigens ein Interview mit Frau S. gesehen, da hat sie schon sehr mit den Tränen gerungen, als sie über ihre Geschichte sprach also so ganz easy wars auch für sie nicht. Und wenn ich so ein hohes Risiko zu erkranken wie Jolie hätte, hätte ich meine Brüste auch schon weg.

    Ich war hier in meiner aktuten Zeit deutlich aktiver im Forum; jetzt weniger und viele Frauen, die damals zeitgleich hier unterwegs waren, sind nicht mehr aktiv oder abgemeldet. Das empfinde ich als ein gutes Zeichen, weil da wenig Austauschbedarf ist und die Rückkehr in ein einigermaßen normales Leben erfolgt ist.

    Dass hier in der letzten Zeit so viele Frauen gehen mussten, empfinde ich auch als sehr traurig und auch beängstigend. Dennoch weiß ich, dass der viel größere Teil noch lange lebt entweder geheilt oder mit guter Lebensqualität bei Therapie. Ich möchte noch sehr lange leben, weiß gleichzeitig, dass morgen alles vorbei sein kann. Das erzeugt eine gewisse Demut, Dankbarkeit und Neuordnung der Prioritäten im Leben.

    Liebe mojana

    kleiner Tipp: hier oben auf der Seite findest du die Forumsregeln, deren Nichtbeachtung zum Editieren durch die Moderatoren führt.

    Das ist gut und wichtig, damit das Schreiben hier gesittet zugeht und es einigermaßen überschaubbar bleibt.

    Außerdem kannst du, wenn du das @ direkt vor den Nicknamen stellst, dafür sorgen dass der/die Angesprochene eine direkte Information bekommt, dass er erwähnt wird. (Glocke oben rechts auf dieser Seite)

    LG

    Ute63