Beiträge von Busenwunder

    Herrlich, Pschureika , "Schwester Rabiata"! Da denke ich verfressenerweise sofort an Spagetthi Arabiatta. Tut mir leid dass du an die teuflische Röntgen-assi geraten bist. Wenn man doch in solchen Situationen nur schlagfertig sein könnte, aber im Koma ist das echt nicht zu erwarten. Ich liebe und bewundere dich dafür dass du selbst nach solchen Situationen deinen Humor behälst!

    Es wäre schön, wenn man denen mal Rückmeldung geben könnte - hallo, erst tiefensediert ihr mich und dann gibts den Anschiss? Schon vergessen - ich hab Krebs! Ich bin hier nicht zum Spass!


    Ich verstehe trotzdem dass es ein Zeitfenster für das KM-Gesöff gibt, damit es sich in den ensprechenden Regionen anreichern kann.


    Jetzt heisst es also Daumen Drücken dass kein teuflischer Befund rauskommt. Immer diese besch**ene Warterei!


    Liebes engelchen3099 , meine Daumen hast du auch. Blöde Ärztin!

    Ich habe nicht die Gabe meinen Mann nur zu loben und Kritik zu lassen. Ich bin geradewegsheraus. Das ist natürlich kontraprodutiv, ich kann aber nicht anders.

    Hallo Daria , jetzt musste ich doch ein bisschen Schmunzeln.

    Ich habe auch so ein Exemplar zu Hause, der absolut unverhältnismässig auf Kritik reagiert. Ich habe mir allerdings lange schon angwewöhnt, ihm immer immer immer wieder zu loben :rolleyes: - weil sonst wären wir längst nicht mehr zusammen (und er macht auch tatsächlich viele Dinge und die auch immer super gut....egal) Ich find eh dass Männer und Frauen nur manchmal gut zusammen passen - aber das sprengt den Rahmen.....


    Es gibt ja die berühmte Die „5 zu 1“-Regel in der Psychologie. Diese besagt, dass es einer Beziehung gut tut, wenn das Verhältnis von Kritik zu Zustimmung oder Lob 5 zu 1 entspricht. Wer einmal kritisiert, sollte danach also fünf Mal loben.

    Mein Göga brauch ca 55 zu 1 und selbst dabei muss ich mit Kritik ultravorsichtig umgehen.


    Ich schreibe das nur um dir zu sagen - du bist nicht alleine.

    Und wir müssen uns immer vor Augen halten - für unsere Partner ist unsere Erkankung auch eine echte Belastung.


    Und wenn wir dann wirklich gehen - beim nächsten Mann wird es nur in der Anfangszeit anders, dann - siehe oben....


    Für mich ist die Antwort dann dass man zusehen muss, das man sein Seelenheil nicht einzig auf den Mann konzentriert sondern bei Freunden und Verwandten Beistand erhält.


    Ich hoffe dein Mann kriegt sich wieder ein. Ich schicke dir solidarische Grüße!

    Busenschwester

    Liebe ani64 , liebe Loewenzahn60 , von hier aus ist es fast als ob sich die Ereignisse überschlagen aber das trifft ja nicht wirklich die Situation. Ich kann nur sagen wie dankbar ich bin, dass ihr uns teilhaben lasst.


    Liebe Loewenzahn60 , bekommst du eigentlich Besuch? Bespaßen sie die Gäste im Hospitz? Ich hoffe das ist keine unangemessene Frage.

    Ich schätze, es ist viel verlangt dass man mental in einem Hospitz ankommen sollte. Wie soll das denn gehen? Wer hat das schon auf dem Schirm in seiner Lebensplanung? Du bist sehr analytisch im Denken aber selbstverständlich bist du in der schwersten aller Lebenslagen. Sei nicht so streng mit dir. Ich hoffe du kannst ein bisschen Stärke aus der Stille ziehen.

    Ich freue mich auf den nächsten Bericht, liebste Loewenzahn60 und hoffe dass die Schmerzen besser werden.

    Fühl dich umarmt.

    Liebe ani64 , du hast sehr klare Worte gefunden, um zu beschreiben wie du dich fühlst. Keine Beschönigung, keine Augenwischerei. Für manche ist das wahrscheinlich erschreckend, ich finde es klar, weise und sehr groß. So ein Internetforum ist eine paradoxe Sache, man teilt die tiefsten und innersten Gedanken mit Menschen, die einem eigentlich fremd sind und in jedem Fall sehr weit weg von dir. Und doch kann man eine Einigkeit und Verbundenheit erfahren, wie mit manch näheren Freunden nicht. Ich wäre sehr gerne bei dir, um dir den Rücken zu massieren, ein Buch vorzulesen, den Vögeln zuzuschauen.


    Ich finde dass Kirsche einen sehr guten Plan für den Umgang mit deinen Eltern entworfen hat. Du bestimmst die Regeln! Vielleicht hast du in dir auch noch die Energie, deinen Eltern zu verzeihen. Ich glaube zwar nicht an die zwingende Notwendigkeit von "Closure" aber manchesmal kann es doch ziemlich erleichternd sein, als ob man ein bisschen Gepäck abwirft.


    So kann ich nur sagen, bitte bewahre deine Haltung. Kraft, Friede und Hoffnung - vor allem Schmerzfreiheit wünsche ich dir. Ganz eigennutzig wünsche ich dir dass du noch lange bei uns bleibst. Bitte sagt das auch dem Chefarzt.

    Ich schicke dir extra kräftige Sonnenstrahlen hinüber

    Liebe Elfentroll , ich finde das unakzeptabel. Wenn du die Energie hast, beschwer dich! Schreib eine kurz und knackige Liste mit Datum/Ereignis und liste dabei diese Mängel. Denn es sind Mängel, hier geht es nicht darum dass du übersensibel wärest. Jedes Krankenhaus hat normalerweise eine Charta, in der sie ihre Ziele und Maßstäbe erklären. Würde mich wundern, wenn dort nicht das Patientenwohl stände. Ich hoffe du findest ein Zentrum, das den Patienten in den Vordergrund stellt.

    Liebe lilobett , das machen wir! Aber du musst grüne Soße mitbringen. Legga!


    So blöd das klingt, ich habe "dank" dieser Erkrankung tolle Menschen, tolle Frauen kennengelernt. Frauensolidarität - so wunderbar!


    Du wirst sehen, bald wirst du hier die Neuankömmlinge begrüßen und ihnen Mut zusprechen. Und wenn du jammern oder Meckern magst, hier findest du immer ein offenes Ohr.


    Wie war denn die Szintigraphie? Ich hatte damals echt Bammel. Was hab ich mich dann über meine kleinen Athroseherde gefreut.

    Hallo liebe lilobett , herzlich Willkommen im Forum, auch wenn ich dich lieber beim Äppler auf der Berger Straße kennen gelernt hätte.


    Wir sind beide ungefähr im gleichen Alter. Bei BK ist es von Vorteil wenn man älter ist, im Hinblick auf die Agressivität des Tumors.

    Ich hatte meine Diagnose im Juni 2017. Auch TN, recht groß und befallenen Lymphknoten. Ich wohne in Frankreich und hier bekam ich im Vergleich zu Deutschland eine eher abgespeckte Chemo, brusterhaltende Mastektomie und Bestrahlungen.


    Krümellmotte hat das ja schon ganz toll beschrieben. Im Rückblick fand ich die Chemo auch nicht so arg schlimm. Man muss sich irgendwie drauf einlassen. Die Phase in der du dich befindest - die Zeit der Ungewissheit und der Schock der Diagnose - das war für mich auch definitiv die schlimmste Phase. Danach war es - vor allem auch Dank dieses Forum - echt händelbar.


    Mir gehts gut :)


    Du schaffst das!

    Oh Pschureika , ich saß auch auf meinem heißen Bürostuhl und habe auf diese Nachricht gewartet. Das verdient ein sehr großes Hurra!

    Natürlich doof dass da noch was im Becken gesehen wurde, würde mich interessieren, wie die Ärzte das bewerten, hinischtlich dessen dass du auf Chemo bist. Hauptsache unkritisch!


    Ich wünsche dir für heute eine gute Infusion (öh) und dass du dich hoffentlich etwas entspannen kannst.

    Liebe ani64 , vielen Dank dass du dich meldest. Meine Daumen für die Leberbiopsie hast du auch! Ich bin sehr froh dass du gut betreut wirst.


    Ich musste jetzt doch ein bisschen lachen, als du vom Natron im Wasser gegen Übelkeit schriebst. Als ich meine Chemo hatte, bekam ich auch Natron und habe bis heute gegrübelt, was ich damit eigentlich anfangen soll. Ich habs dann zum Saubermachen benutzt.

    Hallo zusammen,


    bin auch im Chemoendspurt, am Mittwoch gibts die letzte EC (Pacli hatte ich schon vorher) und bin mit EC fitter als mit Pacli. Was ich aber von Anfang an bis jetzt habe....HUNGER......wie ein Grizzley nachm Winterschlaf !!! Muss alle 4-5 Std Futter nachladen, sonst werd ich richtig grummelig....und abegnommen hab ich trotzdem. Mein Gyn meinte durch "Erwin" sei der Grundumsatz jetzt massiv höher und ich fungiere sozusagen wie ein Durchlauferhitzer. Kann auch fast alles Essen (ausser sehr scharf) und bis auf Kohlensäurehaltiges und bestimmte Fruchtsäfte alles trinken ( grad zum Lachs mit Spinat ein Gläschen Chardonnay.....hicks)


    Haha, da musste ich echt lachen, Bine72 . So ging es mir auch. Appetitverlust? Weit gefehlt. Ich hab gegessen und gegessen, am liebsten fettig und gehaltvoll. Immer hungrig, Kortison sei Dank. Mir wurde selbst ein bisschen Bange davon. Ich fand die Paclis auch eher anstrenengender, waren bei mir aber nach den ECs. Abgenommen hab ich nicht, zugenommen aber auch nicht (leider aber dann nach der Chemo). Etwas Übergewicht ist bei Krebserkrankung eh vorteilhaft.

    Hei Silly 75 .

    Ein gutes Beispiel für "Qual der Wahl". Du hast anscheinend eine sehr gute medizinische Betreuung, Kompliment.


    Ich hatte eine ähnliche Situation letztes Jahr. Option 1 habe ich damals für ca 3 Wochen versucht, bis mich die Nerven verlassen haben. Mein Onko hat dann erstmal US verordnet - kam eher unklar zurück, dann MRT und das war schön. Biopsie wäre erst nach MRT erfolgt. Bei mir waren es keine Zysten sondern schlicht Narben/Umbaugewebe.


    Wenn das ein MRT ohne KM ist - und du es problemlos verschrieben bekommst, wäre das meine Wahl da non-invasiv und aussagekräftig. Hast du ein Referenz-MRT, vom Anfangsbefund zum Vergleich? Wenn mit KM, das geht dann auf die Leber, musst du schauen.


    Ultraschall in 4 Wochen - warum? Weil sich bis dahin die Lage vielleicht beruhigt hat. Auch nicht schlecht- wenn du die Nerven dafür hast.

    Ich denke ja immer dass Schmerzen kein Grund zur Panik sind - weil der Krebs ja im Allgemeinen nicht weh tut.

    So verstehe ich das auch Hosimo und es tröstet mich für meinen TN Tumor, bei dem ich ja nie wissen werde, ob die Chemo angeschlagen hat (adjuvante Therapie).


    Was den Begriff Krebsstammzellen angeht, das finde ich ziemlich unpräzise und gebe Bonny und Frieda Recht. Wenn man den gelinkten Bericht liest, dann steht da: "die beunruhigende Erkenntnis, dass vermutlich jeder Vorstufen von Krebsstammzellen in sich trägt. Solche "prä-leukämischen" Stammzellen fanden die kanadischen Forscher im Knochenmark von gesunden Probanden"

    Was hilft uns das? Was sagt uns das? Gar nichts. Es handelt sich hier um ein potentielles Risiko. Das wussten wir auch schon vorher.

    Jeder der normale Zellen oder meinetwegen Stammzellen hat, kann potentiell entartete/mutierte ergo Krebszellen entwickeln. Der eine tuts, der andere nicht. Es gibt Risikofaktoren und die Statistik. Es gibt keine Gewissheit.

    Und noch etwas - potentiell kann jemand Krebszellen in sich tragen und klinisch nicht erkranken. Ohne Symptome keine Diagnose - von diesen Menschen wissen wir rein gar nichts.


    Jemand sehr kluges hat hier im Forum mal gesagt dass die individuelle Chance 50/50 steht. Entweder es geht gut oder nicht. Am Ende müssen wir aber tatsächlich alle sterben. Zeitweise fand ich den Gedanken sogar tröstlich zu wissen, dass ich an BK sterben werde (das war am Anfang meiner Erkankung). Irgendwie war mir das lieber als etwas gewaltsames, wie beispielsweise ein Verkehrsunfall. Daran zu sterben ist nämlich auch sehr wahrscheinlich, wenn man regelmässig am Strassenverkehr teilnimmt.

    Ihr lieben, ich erinnere mich nicht, ob hier der Begriff Schläferzellen mal definiert wurde. Ich hab jetzt auch nicht nachgeschaut. Logischerweise würde ich denken, es handelt sich um inaktive Krebszellen. Inaktiv bedeutet, teilt sich nicht. Chemo zielt auf schnell teilende Zellen ab und erwischt diese deswegen ggfs. nicht. Wie so oft in der Biologie, würde ich annehmen dass eine Aktivierung dieser Zellen ein multifaktorielles Geschehen ist. Es wird also nicht den einen Anlass geben sondern wahrscheinlich eine Kombination oder eine Aublaufkette. Würde mich wundern, wenn diese von Anfang bis Ende schon erforscht ist. Das Leben ist kompliziert. Wer denkt es gäbe einfache Antworten auf schwierige Fragen, der macht sich potentiell verwundbar für allerlei halbseidene Wunderheiler.

    Ich arbeite von zu Hause am Computer. Keine Kinder. In der Chemozeit habe ich immer gearbeitet wenn es mir gut ging - das waren in den Infusionswochen die Tage 4 und 5 glaube ich. In den Chemopausen hab ich normal gearbeitet. Das tat mir gut und hat mir mental geholfen. Hatte aber ein sehr gutes Einvernehmen mit meiner Cheffin, so dass ich mich wirklich "auf Zuruf" Krank schreiben liess und die Arbeit war dosiert. Krebssportgruppe 2 mal wöchentlich. Während der Bestrahlungen war arbeiten zeitlich nicht drin (halber Tag eh schon futsch), also krank geschrieben. Nach Ende Bestrahlungen noch 2 Monate krankgeschrieben, dann zurück auf Vollzeit - was in Nachinein etwas zu heftig war weil ich lange Arbeitstage und Deadline-Stress habe. Keine Reha, keine Dingens. Vollständig wieder fit (in der Birne und so) war ich nach ca einem Jahr.


    Wichtig ist, dass du das tust, was gut für dich ist. Und das kann sich auch ändern. Sei gut zu dir.

    Liebe ani64 , es ist so schön von dir zu lesen, vielen Dank dass du dich bei uns meldest.

    Ich schätze die wenigsten (wenn auch nicht alle) hier sind in einer Lage wie die deinige, daher ist es nahezu unmöglich etwas sinnvolles zu deiner Situation sagen.

    Ich würde - wie die anderen schon schrieben - in mich hinein hören. Ich könnte mir vorstellen zu sagen - okay, ich nehme diese Prozeduren nicht mehr auf mich, es ist gut. Ich würde auch nochmal versuchen, Klartext von den Ärzten einzuholen, wenn du das mental kannst. Was würden sie in deiner Lage machen? Wie schätzen sie die Kosten/Nutzen Situation ein. So ticke ich aber und nicht jeder. Ich möchte gerne klare Fakten und den Rest mache ich dann mit mir aus. Aber - siehe oben - ich bin nicht in deiner Lage. Ich weiss nicht welche Gedanken ich dann hätte.

    Liebe liebe ani64 , ich hoffe sehr dass du gut versorgst wirst. Das du auch gut zu dir selbst bist, wie auch immer das aussehen kann.