Beiträge von Marie Louise

    Liebe Jojo2019 !


    Gar nicht seltsam, sondern einfach menschlich, würde ich sagen, nach dem Heiß-Kalt-Marathon im letzten Jahr!

    Schulterschmerzen sind übel und verschwinden in der Regel nicht von selber. Spreche aus eigener, jahrelanger und schmerzhafter Erfahrung.

    Möchte Dir raten, trotz "schwirrendem Kopf" einen Termin bei genanntem sympathischen Arzt zu vereinbaren. Wahrscheinlich ist mit Wartezeit zu rechnen, also, ran ans Werk. :thumbup:Kürze die Schmerzphase ab....

    Vielleicht läßt sich das Übel mit neuerlichen Injektionen beheben. Ich wünsche Dir, dass diesmal keine neuerliche OP notwendig ist!


    Gute Besserung und insgesamt nur Gutes!

    LG ML

    Hallo, liebe Fraubaer !


    Es tut mir sehr leid, dass Du ein Forum wie unseres "brauchst", aber andererseits richtig gut, dass Du uns gefunden hast!

    Du wirst viel Ermutigung erfahren, zahlreiche Informationen sammeln können und auch mal was zum Lachen haben. ;)

    Ich wünsche Dir nur "saubere" Befunde beim Staging und viel Kraft für die weiteren Schritte!

    Du wirkst recht abgeklärt und gefaßt, obwohl sich die Ereignisse gerade überschlagen....

    Schau´Dich in Ruhe um im Forum, und stelle alle Fragen, die Dir auf dem Herzen liegen. Wenn Du ein Stichwort in die Suchfunktion

    eingibst, kannst Du in verschiedene Richtungen weitergehen und bei diversen Spezialthemen einsteigen.


    Wünsche Dir einen guten Austausch, und dass trotz der Hiobsbotschaft alle nötigen Schritte gut verlaufen!

    Auch für Deinen Vater bestmögliche Versorgung und Betreuung!


    Vorsichtige virtuelle :hug: ML

    Liebe Toyota !


    Cooler Avatar! :)

    Auch ich komme aus einer Familie mit zahlreichen Erkrankungsfällen. Da stimme ich Dir zu; jeder neue Erkrankungsfall geht mir emotional nahe. Z. B. ist meine Nichte mit gerade mal 30 Jahren positiv getestet worden. Sie drängt das Thema erstmal zur Seite; möchte sich auf ihr Leben, Familienplanung etc. konzentrieren. Ich kann sie gut verstehen; so eine lebensverändernde Diagnose braucht auch Zeit, um zu "sacken", bis das Bewußtsein mit dem nötigen Biß an das Thema herangehen kann.

    Andererseits, wie bluebirdi schreibt, müssen sich auch ohne Genmutation sehr viele mit dem Thema "ungebetener, vernichtender Untermieter" beschäftigen. In meinem Umfeld hagelt es gerade schlimme Nachrichten von lieben Menschen, die nicht zu meiner Verwandtschaft gehören. Ich muss mein Augenmerk bewußt auf Umstände lenken, die gut sind, damit mich die Traurigkeit nicht übermannt.

    - und dann zu gegebener Zeit wieder die Kraft habe, mit den harten Fakten gut umgehen zu können.

    Du hast es in Deinem Profil sehr treffend beschrieben: Hoffnung und Furcht. Die Hoffnung bleibt....:)

    Zur Ergänzung:


    Nach der großen Debulking-OP wurde mir für 3 Monate die MCT-Diät verordnet. Währenddessen sollten sich wieder Lymphbahnen nachbilden, um den Abfluß auf dem ursprünglichen Weg zu gewährleisten. Obwohl mir ca. 50 Lymphknoten in beiden Leistenregionen und neben der Aorta entfernt wurden, hatte ich keine Probleme mit Lymphstau, wofür ich sehr dankbar bin. Das Essen schmeckte nicht so lecker, aber das ist der wesentlich bessere Weg, als sich mit Lymphödemen plagen zu müssen!


    Es geht darum, dass alle Fette, die in unserer Nahrung enthalten sind, aus dem Darm zuerst in die Lymphbahnen aufgenommen und nach einer Zwischenstation in Leber und verschiedenen Geweben im Körper erst später an die entsprechenden Zielorgane weitergegeben werden. Außer mittelkettige Fettsäuren; diese Moleküle haben die richtige Gestalt, dass sie direkt ins Blut abgegeben werden können. So soll das Lymphsystem entlastet und die Abgabe von Lymphe in den freien Bauchraum oder in andere Gewebe weitgehend vermieden werden.

    Hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt.


    Leider enthalten auch gesunde Fette und Öle keine mittelkettigen Fettsäuren, also müssen sie industriell hergestellt werden. MCT sind nicht gesünder als andere Fette. Das möchte eher die Werbung für diesen Markt suggerieren. Aber uns Betroffenen hilft es. ;)


    Wenn es zu Lymphödemen gekommen ist, möglichst zeitnahe Lymphdrainage und , wenn es vom betroffenen Bereich her möglich ist, Kompressionsstrümpfe bzw. -Bandagen verordnen lassen. Auf der Reha wurde uns gesagt, dass Lymphödeme, die seit einem Jahr bestehen, nicht mehr rückgängig zu machen sind. :( Also, kämpft darum, und laßt Euch nicht abwimmeln.


    Liebe bluebirdi !

    Liebe Kessu ! und alle anderen Betroffenen!


    Ich kopiere hier herein, was ich früher schon geschrieben habe. Es hat mich einiges an Zeit gekostet, die Beiträge zu finden, darum überarbeite ich nur das Nötigste. Sorry, wenn manches aus Euren Beiträgen wiederholt wird!


    Diät mit MCT-Fetten (bestehen aus mittelkettigen Fettsäuren):


    Wegen der speziellen Fette: ich bekam Sonderdiät mit mittelkettigen Fettsäuren, sobald ich nach der OP wieder essen durfte.

    Das schaut in der Praxis so aus, dass statt Butter eine MCT-Margarine auf´s Brot kommt, und die Zubereitung der Speisen völlig fettfrei

    erfolgt. Erst nachher darf man etwas von dem MCT-Öl zugeben, da diese Produkte keine große Hitze vertragen. Ich bekam Besuch von der

    Diätologin, die mir alles genau erklärte. Die Produkte sind in Ö. in der Apotheke erhältlich. Kann mir vorstellen, dass eine gut aufgestellte

    Drogerie das auch im Sortiment hat. Es gibt zum Aufstreichen die Margarine, und für Salat und andere Speisen ein MCT- Öl.

    Wie gesagt, kommen diese Fette in "normalen" Nahrungsmitteln" nicht vor und werden industriell hergestellt. Das bedeutet dann auch, dass

    während dieser Diätphase keine Nahrungsmittel mit hohem Fettgehalt gegessen werden sollten; z. B. Schokolade. :S

    Eier waren erlaubt.

     

    Das Besondere an MCT-Fett ist, das es aus dem Darm direkt in die Blutbahn aufgenommen werden kann, wogegen kurz- und langkettige Fettsäuren den Weg über die Lymphbahnen nehmen. So funktioniert der Stoffwechsel von "normalen" Fetten, die in der Nahrung enthalten sind. Hatte das vorher nicht gewußt, aber die Fette aus dem Darm werden von speziellen Eiweißkörpern im Lymphsystem abtransportiert und der weiteren Verwendung zugeführt. Erst über den Umweg in die Leber und die Fettzellen an den verschiedenen Orten kommen die Fette in die Blutbahn. Der Sinn der Sache ist - simpel erklärt - dass das Lymphsystem nicht angeregt wird, Lymphe für den Fetttransport zu produzieren.


    Der Effekt ist, dass sich Lymphe nicht staut, weil die Lymphbahnen durch die OP unterbrochen sind. Meiner Information nach braucht

    es 3 Monate, bis sich neue Lymphbahnen bilden. So lange sollte die Diät eingehalten werden.

    - und dass der Organismus trotzdem mit allem versorgt ist, was er braucht.


    P. S. MCT = mittelkettige Triglyceride

     

    Ich hoffe, ich habe ein kompliziertes System halbwegs verständlich erklärt.


    LaleLuu


    Ein PET - Gerät ist ein eigenes Gerät und wird hauptsächlich zur Abklärung von Tumorerkrankungen verwendet; v. a. bei Verdacht auf ein Rezidiv. Es gibt Einrichtungen, die es mit einem CT-Gerät koppeln. Die Bilder werden dann "übereinander" gelegt, um ein noch genaueres Gesamtbild zu bekommen.

    Wie bereits erwähnt, wird für die PET-Untersuchung ein Radionukleid injiziert. Da soll man im Anschluß für ein paar Stunden den Kontakt mit Kindern meiden, bis das Mittel wieder ausgeschieden ist. Im Falle des Falles sollte im Vorfeld eine genaue Aufklärung erfolgen.


    Auf Deine Frage, wozu? Eine PET-Untersuchung hat einen anderen Blickwinkel, und es ist meinem Wissen nach die genaueste Bildgebung.

    Es werden sämtliche Stellen im Körper aufgezeigt, wo eine vermehrte Zellaktivität stattfindet. Z. B. auch, wenn ein Gelenk entzündet ist, oder sonst eine Infektion herrscht. Es können auch auffällige Lymphknoten ermittelt werden, die bei anderen Untersuchungsmethoden nicht aufgespürt werden können.


    Gratuliere, dass die Tu-Marker sinken! :):thumbup: So soll es sein!

    Ich möchte Dich ermutigen, die Chemos bis zum 5. Zyklus durchzuziehen. Kann mir vorstellen, dass der Onkologe wegen der letzten handeln läßt, aber nicht früher. Kann natürlich nichts versprechen, aber ich habe nicht jeden Zyklus ganz so schlimm empfunden.

    Jedenfalls ganz viiiiiiel Kraft für Dich!


    :hug: Marie Louise

    Hallo, kleinheitskleine !


    Hatte eine gut gefüllte Woche und war nicht im Forum. Zu Deinen Fragen:

    "Gradient high grade 3" sagt aus, dass es sich um sich rasch teilende und somit stark vermehrende Tumorzellen handelt. Das soll Dich jetzt nicht zusätzlich erschrecken; meistens bestehen Eierstockkarzinome aus derartigen Tumorzellen.

    Das "T" in der Tumorklassifikation steht für die Ausdehnung des Tumors.


    Bezüglich Operation: Ich hatte das gleiche Procedere wie Deine Mutter. Als erstes wurde eine Laparaskopie gemacht, um den Eileiter bzw. das sich darauf befindende "unbekannte Objekt" darauf zu bergen. Da mein Tumormarker bereits erhöht war, bereitete mich der Operateur im Vorbereitungsgespräch darauf vor, dass ich mit einem malignen (= bösartigen) Geschehen rechnen muss. Ich hatte den Eindruck, man wollte mir die Hoffnung nicht rauben, dass der Tumor sich als harmlos erweisen würde, und plante von vorneherein eine "zweizeitige" Operation.

    Das heißt, zuerst eine OP zur Diagnostik, und dann Planung der weiteren OP.


    Das entfernte Organ bzw. Teil wird dann genau untersucht und dementsprechend wird das weitere Procedere festgelegt.

    Eine "große" Tumoroperation bei Eierstock- bzw. Eileiterkrebs erfordert eine umfassende Vorbereitung:

    - entsprechende Aufklärung, - Wahl des Operateurs und des gesamten Teams, - Buchen eines Intensivplatzes für ca. 2 Tage, - Vorbereitung der Patientin wie z. B. Darmreinigung, .....

    Du siehst, das Haus muss schon über entsprechende Ressourcen verfügen, um das alles leisten zu können.

    Der große Bauchschnitt ist deswegen notwendig, weil alle Organe des Bauches mit dem Auge geprüft werden, ob Tumorabsiedelungen zu finden und in der Folge zu entfernen sind. In der Regel betrifft das den Raum bis zum Zwerchfell. Leider verstecken sich bei dieser Tumorart die Absiedelungen, weil sie sich auf dem Bauchfell (=Überzug über die Organe und Auskleidung der Bauchhöhle) ansiedeln. Damit sind sie im CT nicht zu sehen und erst der geschulte Blick kann sie entlarven.

    Das Ziel ist die "Tumorfreie OP", was bedeutet, dass alles makroskopisch sichtbare Tumorwachstum entfernt werden kann. Den mikroskopisch kleinen Rest erledigt dann die Chemo; so ist der Plan.

    Deine Mutter ist glücklicherweise in einem geringen Tu-Stadium. Das ist eine sehr gute Ausgangsposition in dem ganzen Schlamassel.


    Hoffe, das kommt verständlich rüber.

    Alles Gute und LG ML

    Liebe kleinheitskleine !


    Ich hatte die gleiche Diagnose wie Deine Mutter. Das ist jetzt 4 Jahre her, und es geht mir recht gut. Das mal vorweg.

    Ein Eileiterkarzinom ist meistens von den gleichen Zellen ausgehend wie ein Eierstockkrebs. Mein behandelnder Arzt sagte mir, dass seiner Erfahrung nach ca. die Hälte der Ovarialtumoren vom Eileiter ausgehen. Er muss es wissen, denn er macht häufig diese Tumoroperationen. Darum verwundert mich die Aussage des Gynäkologen ein wenig.

    Im Laufe der Zeit bin ich draufgekommen, dass es als Glück zu sehen ist, dass der Tumor am Eileiter "saß". Dort ist er nämlich mit Ultraschall früher zu erkennen. Da ist etwas zu sehen, was da nicht hingehört. "Sitzt" der Ausgangstumor direkt im Eierstock, treibt er schon lange sein Unwesen, bis er bei bildgebenden Untersuchungen zu sehen ist.


    Es ist gut, dass Deine Mama am Montag schon einen Termin in der Klinik hat. Die Wartezeit zu Beginn ist das Schlimmste! Wenn der Plan steht, kann man sich darauf einlassen und weiß den Weg, wie es weitergeht.

    Ich wünsche Deiner Mama und auch Dir Alles Gute; viel Kraft, die werdet Ihr brauchen! Ein Rat, der hier oft schon gegeben wurde, ist, nicht "Dr. google" zu befragen. Das sind nicht immer aktuelle Berichte und macht unnötig Streß.

    Es gibt hier im Forum etliche Einträge zum Thema. Aber step by step; es soll Euch nicht verwirren.


    Drück´Dich mal virtuell. :hug: LG


    P.S. Achte auf Dich! Damit Dir bei der Unterstützung Deiner Mutter nicht die Luft ausgeht.

    Liebe Viviane1968 !


    Auch ich möchte einen <3lichen Glückwunsch in die Schweiz schicken! :)

    Freue mich auch ganz arg mit Dir! :)

    Als ich mich am Behandlungsende vom Arzt verabschiedet habe, sagte ich, "ich trete an, um die Statistik nach oben zu verschieben".

    Eva hat bei aller Trauer um sie auch ihre Prognose um mindestens das Doppelte nach hinten verschoben. Sie war eine vorbildliche und tapfere Kämpferin, und wir werden uns im Falle des Falles ein Beispiel an ihr nehmen. Ich schließe mich der Sicht meiner Vorschreiberinnen an; Eva ist nun frei - von Schmerzen, Sorgen und Ängsten. Das tröstet mich und hoffentlich auch alle ihre Lieben!


    Und Du, liebe Viviane, freue Dich über das super Ergebnis und weiterhin am Leben mit all seinen Facetten,, die KatzenMom 64 so schön beschrieben hat.

    Nur Gutes! - für das Ergebnis im September und überhaupt! :)

    Claudia.s.


    Bei meiner Mutter wurde mit 79 Jahren ein Tumor in der Brust diagnostiziert. Nach den Untersuchungen und dem Zellbefund wurde unter Berücksichtigung ihres Alters die Chemotherapie mit 75% der normalen Dosis veranschlagt. Geplant waren 4 mal FEC und 4 mal Taxol (Pacli).

    Es war ein aggressiver, triple negativer Tumor. Die Paclis hat sie nicht mehr geschafft; für die Bestrahlungen mussten wir Überzeugungsarbeit leisten. Das war vor 9 Jahren, und es geht ihr diesbezüglich gut. :)


    Meiner Info nach richtet sich die Therapie nach der Histologie.


    Alles Gute für Deine Schwiegermama!

    Liebe Daria !


    Sorry, dass ich erst jetzt antworte. Habe nach den Einträgen zu diesem Thema gesucht, aber nicht gefunden.

    Es gibt keinen eigenen Thread für diese Diät. Wäre noch eine Idee...


    Meine OP war vor 4 Jahren. Dabei wurden mir, ähnlich wie bei Deiner OP, beidseits in der Leiste und neben der Aorta im Bauchraum etliche Lymphknoten entfernt. Im Anschluß daran verordnete mein behandelnder Arzt eine Diät mit besagten MCT-Fetten. MCT steht für "mittelkettige Fettsäuren". Diese gibt es natürlicherweise nicht in unseren Nahrungsmitteln. Deswegen müssen sie industriell hergestellt werden. Erhältlich in Apotheken. Es gibt sie als Öl und als Margarine. Zum Braten ungeeignet, da sie keine hohen Temperaturen vertragen.


    Der Grund dafür liegt darin, dass nur diese Fettsäuren aus dem Darm direkt ins Blut aufgenommen werden können. Normalerweise werden die Fettsäuren aus dem Darm über das Lymphsystem abtransportiert. Mit MCT-Fetten kann unser Organismus mit Fettsäuren versorgt werden, ohne das Lymphsystem, das gerade an mehreren Stellen gekappt wurde, zu strapazieren. Im Zusammenhang mit OP und anderen Begleitumständen verlieren viele Frauen einiges an Gewicht. Das sehen manche Ärzte nicht so gerne, weil die Betroffenen fit sein sollen, um die folgenden Chemos gut überstehen zu können.


    Ich sollte die Diät ursprünglich für 3 Monate einhalten. Nach 6 Wochen wurde mir bereits Erleichterung der Maßnahmen gewährt, aber ich wollte nichts riskieren und hielt mich großteils weitere 6 Wochen daran.

    Es gibt hier im Forum verschiedene Meinungen dazu, aber mir wurde gesagt, dass sich im Laufe der 3 Monate neue Lymphbahnen bilden, sodass der Abtransport der Lymphe wieder funktionieren sollte. Zu meiner großen Freude hatte ich nie Probleme mit Lymphstau.

    Ich weiß nicht, ob diese Diät noch sinnvoll ist, wenn bereits Lymphödeme bestehen. Wohl eher nicht; sonst würde sicherlich öfters dazu geraten.


    Habe gerade von Deinem guten Nachsorge-Ergebnis gelesen. Da freue ich mich sehr mit Dir! Möge es so weitergehen....! :):thumbup:

    Ich hoffe, Du hast Dich mittlerweile halbwegs von den ganzen Strapazen erholt! Kann mir vorstellen, dass Deine große Familie alle Reserven herauslockt, auch wenn man es gerne macht.

    Ich wünsche Dir weiterhin nur gute Ergebnisse und überhaupt - Alles Gute! GLG ML

    Hallo Nano !


    Deine Frage ist leider etwas versteckt in diesem ganzen Komplex der verschiedenen Themen. Sonst hätte wohl schon viel früher jemand geantwortet.

    Also, ich hatte vor 4 Jahren eine Total-OP, in der auch etliche Lymphknoten in der Leiste und neben der Aorta entfernt wurden.

    In der Folge musste ich eine Diät einhalten, die nur mittelkettige Fettsäuren enthält. In früheren Antworten habe ich das genau erklärt, warum und wieso. Ich hatte keinerlei Probleme mit Lymphstau; das ist der Effekt dieser Diät. Schmeckt nicht lecker, aber es wirkt.

    In meinem Fall stellte sich die Frage nicht, ob die Lymphknoten entfernt werden; sie mussten raus! Ich bin sehr dankbar, dass ich keine Folgeprobleme bezüglich Lymphe hatte und alles gut verlaufen ist.


    Wie notwendig die OP in Deiner Situation ist, wage ich nicht zu beurteilen. Wollte Dir die Angst davor lindern....

    Ich wünsche Dir gute Entscheidungshilfen und nur das Beste!

    LG ML

    Hallo Ferdinand !


    Meine Mutter hat vor 9 Jahren den Therapiemarathon für Brustkrebs durchgestanden. Es geht ihr diesbezüglich gut.

    Eine Zimmerkollegin bei den Chemos war damals 28 Jahre alt. Ich konnte es kaum fassen, dass sie das schon durchmachen muss!

    Kürzlich habe ich diese junge Frau bei guter Gesundheit beim Einkaufen gesehen.

    Was ich eigentlich sagen wollte: Deine Frau wird das auch schaffen! :thumbup:


    Den guten Ratschlägen habe ich nichts hinzuzufügen. Ich wünsche Euch, dass Ihr gestärkt aus dieser Zeit hervorgeht und bis dahin alle Kraft, die Ihr braucht, und gute Versorgung!

    LG ML

    Liebe Manuli_hoffnung !


    Schön, dass Du uns gefunden hast, auch wenn wir uns alle lieber bei einem Ausflug oder im Kaffeehaus getroffen hätten.

    Es tut mir sehr leid für Deine Schwester, dass der Tumormarker schon wieder den Höhenflug angetreten hat! Das ist das, wovor wir alle zittern...

    Es gibt Frauen, die einen hohen Wert des Tumormarkers haben, aber sonst zeigen die Untersuchungen kaum etwas Schwerwiegendes. Bei anderen wieder, zu denen gehöre ich, bedeutet ein leichterer Anstieg eine mittlere Katastrophe. Kürzlich durfte ich den 4. Jahrestag meiner Diagnose "feiern". Gott sei Dank geht es mir gut.

    Ich wünsche Deiner Schwester, dass sie zur ersten Gruppe gehört und es kein nachweisbares Tumorwachstum gibt.

    Bei der Arztsuche kann ich leider auch nicht helfen; bin weit weg....


    Ich wünsche Deiner Schwester, dass sie alle Visa bekommt, die sie benötigt und Euch als Familie viel Kraft. Schön, dass Ihr einander habt; das ist leider nicht selbstverständlich.


    Alles Gute! LG ML

    Liebe Naticatt !


    Ein interessantes Thema, das Du da aufgriffen hast. :/

    Ich habe vor meiner Erstdiagnose bereits seit Monaten immer wieder meinen Bauch mit Skepsis massiert und abgetastet. Allerdings komme ich aus einer Familie mit zahlreichen Carcinom-Erkrankungen. Leider hat mein Gyn mich nicht aufgeklärt, dass bei einer Familienanamnese wie meiner eine genetische Beratung möglich wäre.

    Andererseits fragt man sich immer wieder, ob man der Angst zu viel Raum einräumt. Angst ist ein schlechter Berater!


    Alles Gute für die OP, die Dir bevorsteht!

    Gute Erholung für nachher und alle Unterstützung von rundherum, die Dir guttut!

    LG ML

    Liebe pupi1230 !


    Gerne schließe ich mich all den guten Wünschen an!

    Ich wünschen Dir gute Erholung von den Strapazen der letzten Chemo! - und allem anderen....

    Ich hoffe, Du bist, so weit wie möglich, schmerzfrei und bekommst wieder Kraft, aus der Höhle zu krabbeln.

    Auch meine Gebete steigen nach oben....


    Du siehst, eine ganze Armada steht hinter Dir! Wir alle und der Sommer warten auf Dich! :)

    Löse Dich auch gerne ab beim Rudern!

    Liebe Mareeni !


    Bravo! Du hast einen schweren Marathon geschafft! :thumbup:

    Deine Frage bezüglich Abtasten: meine Ärztin erklärte mir, dass am Haut"mantel" noch Reste vom Brustdrüsengewebe verbleibt, da sonst die Haut zu dünn werden würde und die Gefahr besteht, dass sie dem Gewicht der Implantate auf Dauer nicht standhält. Außerdem kann es sein, dass Richtung Achsel auch noch Ausläufer des Drüsengewebes drinnen bleiben.


    Ich habe jetzt 1 Jahr nach der OP (wegen Corona verspätet) eine Ultraschalluntersuchung der Brust. Außerdem taste ich regelmäßig in der Achsel, ob was Verdächtiges zu finden ist.

    Meiner Info nach werden die Kontrollen von Brüsten mit Implantaten mittels Ultraschall gemacht. Die Zeitintervalle bestimmt der Gynäkologe.

    Sollte irgendein Verdacht sein, dass etwas nicht ok ist, ist ein MRT der nächste Schritt. Aber das ist nur zur Info; Du darfst jetzt in Dein Leben zurückkehren....:)


    Die Schmerzen sind doof, ich weiß. Halt noch ein Weilchen aus; Du wirst sehen, auf einmal wird es wesentlich besser. Wie schon öfters gesagt, es ist ein großes Wundgebiet, das heilen muss. Laß Dir noch Zeit mit dem Abtasten....;)

    Ich wünsche Dir eine sehr gute Verträglichkeit des Tam... und nur mehr gute Befunde bei sämtlichen Kontrollen!


    LG ML

    Liebe Sonnenblümchen !


    Danke für dieses Thema! Dachte zwar immer, dass ich nicht die einzige bin mit derartigen Beschwerden, aber die Intensität ist schon anstrengend. Hatte schon vor meiner Diagnose vor 4 Jahren jahrelange Wechselbeschwerden.

    Nach der Totaloperation war ca. ein halbes Jahr Ruhe. Freu....hatte auch genug anderes zu tun!

    Dann ging´s wieder los, und hört leider nicht auf! :rolleyes: 10 Jahre lang beschäftigen mich nun diese anstrengenden Schweißausbrüche.

    Damit kann ich sogar den Antihormon-Geplagten das Wasser reichen; obwohl wir doch alle gerne darauf verzichten würden.

    Besonders peinlich ist, dass es häufig in Streßsituationen auftritt; da ist meistens auch für Publikum gesorgt. 8o


    Seit den Chemos bin ich noch kälteempfindlicher, als ich es sowieso war. Auch jetzt im Sommer - Pulli an, Pulli aus....

    Trotz allem; damit kann man leben.

    Und das möchten wir alle! :) Also, erhobenen Hauptes weitergehen....

    Allen nur Gutes!

    Liebe Sunny 69 !


    Dass Du durch die OP kein Bauchfell und -netz mehr hast, merkst Du nicht. Das Bauchfell wächst nach, das Netz nicht. Aber wie gesagt, es wird Dir nicht fehlen. Die Muskelschicht wird ja an der Sehnenplatte in der Mitte geöffnet; also hast Du gute Chanchen, wieder einen ansehnlichen Bauch zu bekommen. ;)

    Da Dein Tu-Stadium noch gering ist, musst Du nicht fürchten, mit einem Stoma aufzuwachen. Aber nicht erschrecken, das wird im Vorfeld trotzdem alles besprochen. Körperliche Fitness ist absolut von Vorteil, sowohl nach der OP als auch für das "Durchtauchen" der Chemos. Ob Du joggen kannst, kann Dir keiner versprechen, aber walken auf jeden Fall! Aber, ich glaube, Wisky2868 hat das geschafft. :)


    Step by step... Du wirst da durchmarschieren! :thumbup:


    P.S. Danke für die Glückwünsche!