Beiträge von Marie Louise

    Naticatt Silvi123


    Detto; auf Avastin hatte ich nie allergisch reagiert. Ich denke, da sind die OnkologInnen teilweise einfach vorsichtig.

    Das Gleiche mit der Cortisondosis zur Chemo. Nach einem sehr mühsamen Herpes-Ausbruch habe ich um Reduzierung gebeten.

    Wurde nicht freudestrahlend au fgenommen, aber mir geht´s viel besser damit. :) - und ich vertrage sie trotzdem.


    Alles Liebe Euch :hug:

    Hallo, @all!


    Das finde ich interessant, dass das so unterschiedlich gehandhabt wird.

    Ich bekam vor dem Avastin solo immer ein Antihistaminikum. Das hat mich, wie auch Silvi123 schreibt, richtiggehend "abgeschossen". War für den gesamten Tag nicht mehr zu gebrauchen....:S


    Alles Gute Euch und LG

    Liebe Rheinkies !


    Bezüglich dem schnelleren Puls kann ich dich beruhigen. Das habe ich auch nach jeder Chemo, und dauert verschieden lange an.

    Der Körper hat einfach was zu stemmen mit dem Pacli bzw. den diversen Zytostatikas. Als zweiter Faktor kommt die mehr oder weniger ausgeprägte Blutarmut dazu. Das Herz gleicht mit schnellerem Schlag das Defizit aus, damit ausreichend Erys zu den Zellen gelangen. Das erklärt auch die Atemnot beim Hochgehen.


    Mit den verschiedenen Möglichkeiten zum "Reparieren" des Blutbildes bist Du schon sehr gut informiert. Wie das die jeweilige Klinik handhabt, ist im Rahmen einer relativen Spannbreite eher individuell. Meinem Wissen nach wird ab einem Hb von 8 eine Blutkonserve verabreicht. Wie gesagt; Angabe mit Vorbehalt.

    Die Knochenschmerzen vom Filgastrim kennst du wohl schon :|, Epo ist laut meinen Erkundungen im net bei BK kontraindiziert, weil es verdächtigt wird, auch das Tumorwachstum zu fördern. Eisenpräparate können zu lästiger Verstopfung führen.


    Ich wünsche Dir, dass Du ohne weitere Zusatzmaßnahmen durch die Therapien kommst!

    Du kommst sehr stark "rüber". Achte auf Dich! Auch schwache Momente sind erlaubt und können gut tun. :hug:

    LG ML

    Liebe MoOnLight !


    Man versteht einfach nicht, warum manche so vieles auf einmal zu packen haben!

    Sei lieb willkommen hier, wo niemand von uns sein wollte und es trotzdem ein sehr guter Platz ist, um sich auszutauschen, und wo grundlegendes und volles Verständnis herrscht. :)


    Ich schließe mich meinen Vorschreiberinnen an. Du bist gleich wichtig wie alle anderen, und jetzt brauchst Du Unterstützung.

    Ich hatte in meinem Leben eine ähnliche Situation, in der ich glaubte, ich kann und darf niemandem darüber erzählen. Aber, das kann niemand von Dir verlangen. Erst, als ich nach außen ging und mich an vertrauensvolle Menschen wandte, änderte sich die Situation zum Leichteren.

    Du darfst auch mal schwächer sein. Es steht nirgends, dass Du alles alleine stemmen musst!


    Das Übrige ist bereits gesagt. Bei Fragen, gerne.... per PN

    Vorsichtige :hug: Ich halt´Dich gerne auch ein bißchen...ML

    Liebe @ebenfalls Leidgeprüfte mit Herpes!


    Möchte meine Erfahrung einbringen: nach dem 2. Zyklus mit Pacli/Carbo brach in meiner Mundschleimhaut eine massive, sehr schmerzhafte Herpes"invasion" aus. Habe mit Lysin-Kapseln, diätetischen Maßnahmen und Salben entgegengearbeitet; dauerte trotzdem fast 2 Wochen, bis ich schmerzbefreit war. X( Entgegen dem, was ich hier lese, hat bei der Aufnahme zum 3. Zyklus niemand von evtl. Verschieben der Chemo gesprochen. Da ich zu jedem Zyklus eine hohe Dosis an Kortison verabreicht bekomme, und ich im Beipacktext vom For....cor...n u. a. als Nebenwirkung ein Auftreten von Herpes entdeckte, bat ich den Aufnahmearzt um eine Reduzierung der Kortison-Dosis.

    Ich meine, dies auch hier im Forum gelesen zu haben, dass das unter Umständen möglich ist. Das gab mir auch den Mut zu meiner Frage.

    Erfreulicherweise ging der Arzt auf mein Anliegen ein und trug auf dem Protokoll die halbe Dosis der als Vorbereitung in der Nacht vor den Infusionen zu schluckenden Tablettenmenge ein. Die Dosis während der Infusionen und an den Tagen danach ist ebenfalls halbiert. Einzig die Menge, die in die "Vorlauf-Infusion" gespritzt wird, ist gleich geblieben.

    Mein behandelnder Gyn-Onkologe, der während bereits laufender Chemo zur Visite kam, war über diese Planänderung alles andere als "amused"! Sprichwörtlich "Lade bei Fuß" stammelte er von notwendigem Therapieabbruch, wenn ich die Infusionen nicht vertragen sollte....


    Fazit: ich habe die Therapie gut vertragen, und mittlerweile einen weiteren Zyklus auf diese Weise absolviert.

    Der Herpes ist nicht wieder aufgetaucht, und außerdem fühle ich mich nicht so aufgedreht in den Tagen nach der Chemo.

    Und mein Onkologe hat sich mittlerweile wieder beruhigt. ;)


    Dass es zum Ausbruch von Herpes kommt, liegt natürlicherweise an unserem derzeit massiv beanspruchten Immunsystem durch die Tumorerkrankung und die nötigen Therapien. Die Abwägung der erforderlichen Kortisondosis ist meines Erachtens "die Schraube, an der es möglich ist, etwas zu verändern". Ich bin mega erleichtert, dass es geklappt hat!

    Liebe Esma432 !


    Finde keine Worte, was dieser Befund bei Dir jetzt ausgelöst haben muss. :rolleyes:

    Bezüglich Bauchfellmetastasen bei BK hat @Mimosa einen Thread eröffnet. Sie ist als Gast angemeldet; jetzt weiß ich nicht, in welcher Form Du sie direkt anschreiben kannst.

    Ich denke, Du hast heute viele neue Informationen gesammelt. Wünsche Dir alle Kraft, die Du brauchst, und gute Begleiter in allen Belangen!

    Peritonealkarzinose nach Brustkrebs / Suche nach der für mich besten Therapie


    Bin leider nicht so gut mit PC-Programmen....:S

    :hug: ML

    Liebe Vroni13 !


    Das tut mir echt leid, dass sich der ungebetene Untermieter wieder eingenistet hat! Wir kämpfen fast Seite an Seite; Anfang März hat auch

    meine Rezidivtherapie gestartet. Allerdings bekomme ich die gleichen Mittel als bei der ersten Runde. Ich nehme an, weil sie relativ lange gewirkt haben. Es hat niemand so genau gesagt; ab wann wird "es" als Spätrezidiv bezeichnet?


    Zu Deiner Frage: nach der OP bei der Ersterkrankung stieg mein Tu-Marker auch sprunghaft an. Ich war total erschrocken! Das wurde mit der Manipulation bzw. der Entfernung des Tu-Gewebes erklärt. Jetzt muss sich die Chemo um die Tumore kümmern. Ist vielleicht weit hergeholt, aber kann es nicht sein, dass auch durch die Zerstörung des Tumorgewebes, die diesmal die Chemie leistet, Tu-Marker "frei werden" und deswegen im Blut ein höherer Spiegel nachweisbar ist? :/


    Bei mir z.B. findet sich auf der Seite, wo ich geimpft wurde, ein Lymphknotenpaket im im Achselbereich im CT; eine Woche nach der Impfung.

    Da sonst keine weiteren Lymphknoten befallen sind, (leider genug anderes....X/) hoffe ich, dass die Impfung die Ursache dafür ist.

    Die Hoffnung nicht aufgeben....!


    Magst uns auf dem Laufenden halten, was die ÄrztInnen dazu sagen? Ich hoffe sehr für Dich, dass es eine harmlose Erklärung gibt!!

    Alles Gute ML

    Liebe Wyogirl !


    Wow! Ich freue mich ebenfalls sehr für Dich, Du tapfere Kämpferin! :) - nicht zuletzt, dass ein guter Teil Deiner Lebensqualität wieder zurückgekommen ist! So soll es bitte bleiben und das Olaparib bei wenig bis gar keinen Nebenwirkungen seinen guten Dienst tun! :thumbup:

    Du machst mir Mut für mein weitere Procedere!


    In meiner Meta wurde auch Östrogenrezeptor ++ festgestellt. Jetzt habe ich überlegt, ob ein Hormonmodulator eine Option für mich wäre. Nach der Chemo soll ich ebenfalls Olaparib bekommen. Muss meinen Onkologen mal interviewen....


    Nun hat das Kopfkarussel still zu stehen! Das muss hart gewesen sein! :hot:

    Ich winke auch über den großen Teich und wünsche Dir nur Gutes! :hug:

    lg ML

    Liebe Lymphe !


    Bei mir hat es ca. 3 Monate gedauert, bis die Nebenwirkungen vom Avastin zurückgegangen sind. Aber dann habe ich wirklich einen Sprung Richtung Besserung gespürt. Die Reste, die dann noch da waren, rechnete ich den Chemos zu. Auch das hat sich noch gebessert.

    Leider hast Du auch mit Lymphödemen zu kämpfen. Das blieb mir GsD erspart.

    Ich weiß jetzt nicht, wann Deine letzte Avastin-Infusion war. Vielleicht kann ich Dir noch etwas Hoffnung vermitteln...


    Alles Gute Dir! ML

    Liebe Perle68 !


    Bin normalerweise stille und vergnügte Mitleserin Eures fröhlichen Austausches, aber die Beschreibung Deiner schmerzhaften Flecken lassen mich aus der Deckung kommen.

    Wenn die morgen auch noch da sind, frag´bitte Deinen Hausarzt oder Onkologen, ob evtl. eine Blutbildkontrolle fällig wäre. Es könnte ein Mangel an Thrombozyten dahinterstecken, was ich NICHT hoffe!


    Alles Gute für Dich! ML

    Liebe Foris!


    Es gibt mehrere Beiträge auf y..tu.. vom Vit. D-Papst Prof. Sp....

    Er empfiehlt einen Spiegel von 40 - 60. Auf Grund unserer Lebensgewohnheiten haben fast alle Menschen einen Vit.D-Mangel, sogar in warmen Ländern. :| Auch mit gesunder Ernährung können wir nur ca. 20% des Bedarfes abdecken.

    Er zeigt den Zusammenhang von Vit. D und einem starken Immunsystem mittels zahlreicher Studien auf. Schon überzeugend....

    Da fragt man sich schon, warum so viele Ärzte kein Augenmerk darauf legen!

    Liebe Mai_Ka !


    Herzlich willkommen in diesem Forum!

    Es meldet sich niemand freiwillig hier an, und dennoch ist es eine große Hilfe. Lies´Dich "querbeet" durch; da wirst Du bestimmt den einen oder anderen hilfreichen Tipp finden.


    Zum Thema Wundheilungsstörung schließe ich mich meinen Vorschreiberinnen an. Das ist eine Sache für die Spezialisten; sprich "Wundmanagement". Gibt es in der Regel mittlerweile in jedem Krankenhaus. Wenn die Ärzte nicht darauf eingehen, bleib´dran und sei auch mal lästig....


    Du hast schon viel geschafft. :thumbup:

    Ich wünsche Dir gute Heilung und dass sich der weitere Verlauf auf Kontrollen mit guten Ergebnissen beschränkt!

    Virenfreie :hug: ;) LG ML

    Liebe Kylie !


    Als langjährige Mitarbeiterin auf der Cardiologie muss ich jetzt ein bißl Senf beisteuern.

    Dein Herz schafft es schon, das Blut durch Deinen Körper zu pumpen. Nur halt mit vermehrter Anstrengung, weil es schon viel auszuhalten hatte. Das "Herzohr" ist ein Bereich, in dem sich ein kleiner Strudel bildet; wie in einer Bucht am Fluß, wo die Fließgeschwindigkeit nicht so hoch ist wie in der Mitte des Flusses. Dort können, einfach beschrieben, auf Grund der geringeren Durchflußgeschwindigkeit Blutkörperchen zusammenklumpen und zu einem Thrombus wachsen. Ein maßgeblicher Faktor ist die Unregelmäßigkeit des Herzschlages, wie das beim Vorhofflimmern der Fall ist.

    Ich wünsche Dir und auch Hosimo , dass sich die Thromben ohne weitere Probleme auflösen!


    - und dass die Ärzte die Implantation eines Herzschrittmachers in Deinem Sinne durchführen! :thumbup:

    - und dann wieder mal Ruhe einkehrt! :hug:

    Hallo, Naticatt !


    Habe mit Erstaunen in Deinem Beitrag gelesen, dass Avastin bei Mutation keinen Sinn macht. Wurde Dir das so erklärt?

    Ich habe es trotz Mutation ein Jahr lang bekommen, und ziemlich gelitten darunter. :|

    Das wundert mich jetzt....


    LG