Beiträge von Julchen

    Hallo Wolke,


    was ich mir in so einem Buch noch gut vorstellen könnte, wäre eine Rubrik "Mein Netzwerk", "meine Rettungsanker" oder ähnlich, wo es um Menschen geht, die da sind, wenn man sie braucht. Und vielleicht auch ein paar Tipps, wie man seinen Mitmenschen den Umgang mit dem Krebskranken erleichtern kann.


    Hoffentlich verstehst Du, was ich meine ... Ansonsten frag bei Interesse einfach nochmal.


    LG Julchen

    Hallo Inebine,


    Deine "Trotzphase" kann ich bestens verstehen. Was hatte ich es satt, mich mit den Nebenwirkungen der Chemos auseinanderzusetzen, von einer Therapie zur nächsten zu pendeln und mich so entsetzlich fremdbestimmt zu fühlen.


    Im Gegensatz zu Dir war bei mir die Therapie mit der Chemo noch nicht abgeschlossen. Vor mir lagen noch endlos erscheinende 6 1/2 Wochen Bestrahlung. Doch auch diese Zeit verging recht schnell. Als beim letzten Termin das Bestrahlungsgerät abschaltete, lag ich auf dem Tisch und habe geheult, das erste Mal seit meiner Diagnosestellung vor Freude.


    Ich kann mir so gut vorstellen, wie sehr Du das Ende der Therapie herbeisehnst.Aber es ist jetzt nicht mL mehr ein Monat!!! Yeah!!!!!!


    Vielleicht planst Du ja noch eine Art Belohnung für Dich am Ende der Therapie, was ganz Schönes. Bei mir war' das ein Urlaub im Süden, dahin bin ich am Tag nach der letzten Bestrahlung abgedüst.


    LG Julchen

    Liebe Collie,
    als ich Deinen Beitrag gelesen habe, dachte ich nur: Meine Güte, dieses Gefühl kenne ich auch! Deshalb berühren mich Deine Worte auch sehr. Als bei mir dreimal kurz hintereinander der Verdacht auf ein Lokalrezidiv im Raum stand, schwankten meine Gefühle minütlich zwischen "es kann ja so schnell nicht schon wieder etwas sein" und "es ist ganz sicher was". Das war furchtbar anstrengend und schlimmer als die Gewissheit, dass es da wieder einen Krebsherd gibt.
    Gerade wegen meiner eigenen Erfahrungen rate ich Dir aber, die Biopsie auf jeden Fall abzuwarten, bevor Du irgendwelche Entscheidungen triffst. Denn soweit ich weiß, kann sich auch in gutartigen Veränderungen der Brust Kontrastmittel aus dem MRT anreichern. Denke bitte auch immer dran, dass eine Veränderung in der Brust trotz unserer Vorgeschichte immer genausogut gutartig sein kann. Aber natürlich gehen wir immer vom schlimmsten Fall aus, weil wir das, was wir bei der Ersterkrankung erlebt haben, nie wieder erleben wollen. Ich glaube, das ist ganz natürlich.
    Mir hat es übrigens immer gut getan, mich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Wenn Du also Fragen hast oder über Deine Ängste schreiben möchtest, das Forum hat rund um die Uhr geöffnet und es gibt auch immer jemanden, der einen Tipp hat oder tröstende Worte. :)
    Ich wünsche Dir viel Kraft für die nächsten Tage bis zur Biopsie.
    LG Julchen

    Kurze Ergänzung:


    Sieht erstmal gut aus. Aber das Urteil wurde in erster Instanz gefällt und TÜV wird Berufung einlegen. Es geht also in die nächste Runde.


    Ausführlichere Infos als im vorherigen Link sind in der FAZ zu finden.


    LG Tubi

    Hallo Fanny,


    ich sehe gerade, dass Dir auf Deine Frage mit dem Schwimmen noch keine von uns geantwortet hat.


    Wenn die Haut durch die Bestrahlung stark belastet ist, sollte das Schwimmen vermieden werden. Denn es könnte sonst zu einer Infektion kommen durch die Keime, die eben im Schwimmbad immer mal da sein können.


    Ich hatte nur eine Stelle, die durch die Boost-Bestrahlung etwas verbrannt war (wie ein leichter Sonnenbrand). Die ist bei mir aber ganz schnell abgeheilt und ich konnte dann auch recht bald wieder schwimmen.


    Vielleicht hilft Dir diese Info.


    LG Julchen

    Hallo Henrieke,


    es gibt zwar einiges, was bei Diagnosestellungen manchmal schief läuft. Aber was Dir da passiert ist, ist wirklich unglaublich! Und so etwas habe ich noch nie gehört. War das wirklich ein Pathologe, der sich die Gewebeproben angeguckt hat??? :thumbdown: Die wissen hoffentlich, dass sie es nicht mit relativ harmlosen Schnupfenviren zu tun haben, sondern mit einer ernsthaften Erkrankung X( .


    Ich wünsche Dir von Herzen, dass Dein Klinktermin für Dich zufriedenstellend verläuft und dass dann endlich die richtige Therapie beginnen kann.


    LG Julchen

    Hallo Sunny,


    da hast Du ja wirklich harte Monate hinter Dir. Um so schöner, dass Du Menschen getroffen hast, die Dich unterstützt haben, und dass es doch schon ein bisschen bergauf gegangen ist.


    Wegen Deiner zweiten Reha drücke ich Dir fest die Daumen, dass es doch noch klappt - ich glaube, Du kannst sie wirklich gut brauchen.


    LG Julchen

    Puh, Romy, ist mir das jetzt total peinlich mit der "wiederaufgeblühten" Brust. So kommt es, wenn das IPad ein Autokorrekturprogramm hat und frau nicht mehr nachliest ;(


    Aber irgendwie hast Du auch Recht, das Bild, das durch diesen Fehler entsteht, ist eigentlich schön. Und "wiederaufgeblüht" klingt bei weitem nicht so technisch wie "wiederaufgebaut" ^^ .


    LG


    Julchen

    Hallo Romy,


    Das Baden und die Sauna beziehen sich nach meiner Meinung eher auf die entfernten Lymphknoten und damit auf die Vermeidung eines Lymphödems als auf die wiederaufgeblühte Brust. Denn ich habe keinen Wiederaufbau mit Silikon, aber entfernte Lymphknoten und habe diese Verhaltensmaßregeln auch bekommen.


    Ich bin weder der Typ zum Baden noch zur Sauna, so dass ich beides nicht ausprobiert habe. Aber ansonsten mache ich mit meinem Arm und meiner Hand auf der operierten Seite wieder alles. Nur beim Tragen schwerer Sachen, nehme ich doch lieber immer noch die andere Seite.


    LG Julchen

    Hallo Camino,


    mein Port liegt nicht wie bei den meisten am Schlüsselbein. Aber ich kenne genug Frauen, die ihn dort haben und die fröhlich und schmerzlos Sport treiben ^^ . Natürlich spürt man ihn in der ersten Zeit - wenn ich so zurückdenke wird es bei mir schon drei Monate gedauert haben, bis ich mich beim Schlafen mit ihm arrangiert hatte. Aber für die Chemo ist er wirklich eine absolute Erleichterung, weil Du sicher sein kannst, dass die Infusion in der Vene landet und nicht irgendwo im Gewebe, was sehr unschön ist.


    Und noch eine Frage: warum nimmst Du denn keine Schmerzmedikamente mehr, wenn es noch weh tut? Ich habe für mich grundsätzlich entschieden, dass ich bei einer Krebsdiagnose zwar vieles aushalten muss, aber keine Schmerzen!


    LG Julchen

    Hallo Romy,


    grundsätzlich ließe sich ein Wiederaufbau mit Silikon schon rückgängig machen. Aber das ist momentan sicher keine gute Entscheidung. Ich denke, egal ob man sich für oder gegen einen Brustaufbau entschieden hat, nimmt es einfach Zeit in Anspruch, bis man sich an den veränderten Körper gewöhnt hat.


    Ich selbst hatte eine Ablatio - schön finde ich meinen Körper so nicht unbedingt. Aber ich habe mich mit dieser Veränderung eben inzwischen arrangiert.


    Habe also noch etwas Geduld mit Dir. Vieles sieht sicher auch anders aus, wenn die Wunden (und da meine ich jetzt die körperlichen) verheilt sind. Denn ich kenne viele Frauen, die mit ihrer Silikonbrust absolut zufrieden sind.


    Wegen Deiner Fragen, was Du tun darfst und was nicht, da können Dir andere sicher besser weiterhelfen als ich und es kommen sicher auch noch konkrete Antworten.


    LG Julchen

    Hallo Michaela,


    ich freue mich sehr für Dich, dass Du nach dieser langen Wartezeit endlich weißt, wie es für Dich konkret weitergeht. Auch dass Du jetzt auf einen Arzt getroffen bist, der den für Dich richtigen Ton getroffen hat, finde ich toll.


    Das Medikament, dass Dir verschrieben wird, gibt es auch in Deutschland. Wenn Du magst, kannst Du Dich also darüber auch mit uns austauschen :) .


    Viele Grüße



    Julchen

    Hallo Michaela,


    ich bin etwas entsetzt, weil Du aus Deinen bisherigen Gesprächen den Eindruck gewinnen musstest, dass Du völlig alleine dastehst und Dir kein Arzt wirklich sagt, was der richtige Weg für Dich sein könnte.


    Auch wenn jetzt nochmals Zeit ins Land geht, so ist Deine Entscheidung, eine Zweitmeinung einzuholen, sicherlich gut. Und ich wünsche Dir wirklich sehr, dass Du dieses Mal mit einem kompetenten Arzt zusammentriffst, der Dich ernst nimmt und der Dir Deine Fragen beantwortet.


    Zwei Tipps noch, die zwar schon oft gegeben wurden, die aber so wertvoll sind, dass sie nicht oft genug wiederholt werden können: schreibe Dir vor Deinem nächsten Gespräch alle Fragen auf, die Du hast, damit Du nichts Wichtiges vergisst und Dich danach wirklich informiert fühlst. Und gehe, wenn es irgendwie möglich ist, nicht alleine zu diesem Termin. Nimm jemanden mit, dem Du vertraust und mit dem Du Dich über das Gehörte austauschen kannst.


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Eisprinzessin,


    was in Deinem Kopfkino momentan abläuft, das kann ich mir vorstellen. Und dann kommen ja noch Deine Erfahrungen mit der Erkrankung Deines Mannes und Deiner Freundin.


    Der Vorschlag von Jo ist vielleicht wirklich einen Versuch wer: wenn es klappt, hast Du Dir eine Woche der Ungewissheit gespart, wenn es nicht klappt, bist du nicht schlechter gestellt.


    Meine Daumen sind fest für Dich gedrückt, dass es wirklich ein Fehlalarm ist.


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Marry,


    DAS ist ja echt toll, dass Du von Deiner Krankenkasse SO VIEL Geld bekommst, obwohl sie dazu gar nicht verpflichtet ist.


    Ich finde es immer schön, so etwas zu lesen, denn durch die Erkrankung hat man ja viele finanzielle Einbußen hinzunehmen. Und so eine Zusage ist dann bei allem Schlimmen doch was, worüber man sich freuen kann!


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Phönix,


    grundsätzlich stimme ich Dir zu, dass auch Ärzte nur Menschen sind, dass auch sie ihre Privatinteressen haben müssen und dürfen.


    Allerdings ist Michaela, wenn ich das richtig nachgelesen habe, bereits am 6. März operiert worden. Und es gibt einfach Fristen, innerhalb derer zumindest mal geklärt sein sollte, welche Therapien erfolgen. Z.B. gibt es in den Leitlinien die Empfehlung, dass eine Chemo, sofern diese notwendig ist, drei Wochen nach der OP beginnen sollte. Über diese Zeit ist Michaela schon raus. Ich weiß, dass es auf eine Woche hin oder her nicht ankommt - dennoch finde ich es nicht besonders prickelnd, wenn Patienten so lange nichts Konkretes erfahren! :(


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Michaela,


    das mit Deinen Ergebnissen zieht sich ja wirklich wie Kaugummi.


    Kannst Du nicht ein bisschen Druck machen, damit Du früher einen Termin auf der Onko bekommst? Eine Krebsdiagnose ist schließlich kein Schnupfen und irgendwann sollte doch auch mal feststehen, welche Therapien noch notwendig sind!


    Sei ruhig ein bisschen mutig und sage denen, dass Du jetzt kurzfristig wissen willst, was weiter zu tun ist. Ganz gut ist auch, wenn man dabei ins Spiel bringt, dass einen die Warterei auch psychisch ziemlich beutelt.


    Viele Grüße



    Julchen

    Hallo Nanny,


    wenn ich lese, wie jung Du erkrankt bist, und daran denke, wie klein Deine Kinder waren, dann bekomme ich eine Gänsehaut.


    Um so schöner ist es, dass Du seit 2001 "Ruhe" hast. Die Nebenwirkungen sind zwar nicht schön, aber man kann mit ihnen leben, mal besser und mal weniger gut.


    Du bist ein wunderbares Positivbeispiel für alle neu Betroffenen. Denn zu hören, dass es Frauen gibt, die so lange krankheitsfrei leben, macht einfach Mut. Und mit Deiner Erfahrung im Umgang mit Nebenwirkungen kannst Du sicher auch allen denen, die Chemo, Bestrahlung und/oder Antihormontherapie hinter sich gebracht haben, wertvolle Tipps geben.


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Michaela,


    morgen ist das Warten dann endlich zu Ende und Du weißt, wie es weitergehen wird.


    Da bei mir gleich feststand, dass ich eine Chemo brauchen werde, habe ich in Bezug auf die Therapie keine ählichen Erfahrungen wie Du gemacht. Aber das Warten auf die Ergebnisse kenne ich auch - und ich finde das ziemlich zermürbend, selbst wenn der Arzt sagt, man solle sich nicht verrückt machen. Der hat gut reden ;( .


    Auf jeden Fall werde ich morgen an Dich denken. Und vielleicht meldest Du Dich ja nach dem Gespräch auch, weil Du noch Fragen hast oder weil Dir einfach nur danach ist, das Gehörte nochmals aufzuschreiben.


    Viele Grüße


    Julchen

    Hallo Schneggle,


    ups, da hab ich Dich doch anhand der PLZ einfach mal in den Freiburger Raum "verlegt". Na ja, so kommts, wenn frau meint, sie kennt sich mit Postleitzahlen aus :D :D .


    Grüße


    Julchen