Beiträge von Edita

    Hallo ihr Lieben,


    vielen Dank für eure aufmunternden Worte. Ich habe heute meinen Widerspruch abgeschickt (per Einschreiben ..... Frau weiß ja nie 😋) und warte auf die Begründung. Obwohl ich mir da keine großen Hoffnungen mache.


    Ich bin der Meinung, dass gerade in solchen Gremien auch mal ein "Betroffener" sitzen sollte. Wer unsere Krankheit nicht selbst erleben musste, kann auch nicht nachvollziehen wie es uns geht.


    Ich werde jetzt ein Gläschen Wein auf die DRV trinken. Vielleicht hilft es ja. 😋


    Habt alle einen schönen Abend.

    Danke für die schnelle Antwort. Mit dem Facharzt werden ich Mal überlegen. Ich bin so ein Typ, der sich nach außen immer stark und fröhlich gibt und viele mit sich selbst anmacht. Deshalb habe ich bisher immer psychologische Hilfe weit von mir gewiesen. Ich denke, dass ist ein Fehler.

    Hallo, da ich noch bzw. immer noch nicht wirklich sicher in dem Forum bin und das gesuchte nicht gefunden habe, probiere ich es einfach mal so.

    Wie ich ja schon an anderer Stelle geschrieben habe, würde mein Rentenantrag abgelehnt. In dem Ablehnungsbescheid standen allerdings nur Allgemeinsätze aus denen nicht klar ersichtlich war, wie die DRV zu dem Ergebnis gekommen ist. Ich habe jetzt erstmal Widerspruch eingelegt und um eine detaillierte Aufstellung gebeten um dann meinen Widerspruch besser und vor allem genauer begründen zu können. Und genau da liegt mein Problem. Da ich mehrere "Baustellen" habe, weiß ich nicht so ganz wie ich das schreiben soll.

    Meine Diagnosen sind:

    Taubheit auf einem Ohr

    Blind auf einem Auge

    Wirbelgleiten (nach Meierding Grad 2)

    Fibromyalgie

    Epilepsie

    Brustkrebs Diagnose 2017


    2017 würde bei mir Epilepsie diagnostiziert. Mit der Diagnose habe ich mich wirklich schwer getan. Alles andere war irgendwie schon ein Teil in meinem Leben. Auge und Ohr- setze ich mich halt so, das die "gesunde" Seite gefordert wird. Rücken und Fibromyalgie- wozu gibt es Schmerzmittel wenn es zu arg wird?

    Bei der Epilepsie ist das schon etwas anderes. Fahrverbot für eine gewisse Zeit (wir wohnen auf dem Land und ich arbeite in der Kreisstadt), also mit dem Bus ...... Was ich mit dem Auto in 30 Minuten schaffe, nimmt jetzt Mal eben 60 Minuten in Anspruch. Zusätzlich kommt die nervliche Belastung dazu mit der Frage- wann kommt der nächste Anfall?

    Als ob das nicht reichen würde ( soll kein Jammern sein) kam dann im August letzten Jahres die Diagnose Brustkrebs. Bingo!

    Gott sei Dank hormonabhängig und mit einem Ki Wert von 10%. Also brusterhaltende OP, Bestrahlung und Hormontherapie Incl Nebenwirkungen. Von den psychischen Belastungen und Ängsten brauche ich euch ja nichts zu erzählen. Jedes neue Zipperlein wird hinterfragt. Kommt das jetzt von Tamo oder ist da irgendwas??? Das zermürbt unendlich.

    Nun nochmals zu meiner Frage. Wie würdet ihr den Widerspruch begründen? Irgendwie habe ich das Gefühl für die DRV nicht krank genug zu sein und Frage mich, was muss man bzw. Frau eigentlich haben um von dort Unterstützung zu bekommen? Ich arbeite seit gut 40 Jahren und habe immer brav eingezahlt. 😋

    Puh, jetzt ist es doch ein ziemlich langer Text geworden. Vielen Dank an alle, die bis zum Ende mit lesen durchgehalten haben.

    Viele Grüße


    Übrigens vergessen- Schwerbehinderung 80%

    Hallo ihr zwei,


    vielen Dank für die schnelle Antwort. Nachdem der Brief ein bisschen verdaut würde und ich eure Antworten erhalten habe, tendiere ich zum Widerspruch. Ihr habt Recht, was soll ich verlieren?

    Viele Grüße

    Hallo, ich weiß gar nicht ob ich hier richtig bin. Habe mich lange Zeit nicht gemeldet, aber fleißig die Beiträge gelesen. Heute bräuchte ich Mal eure Hilfe.

    Ich habe letztes Jahr meine Diagnose erhalten. Brustkrebs, Luminal A, ki wert 10%, kein Lymphknotenbefall, keine Metastasen. Soweit alles gut. Alle bisherigen Kontrolluntersuchungen waren ...... ich liebe diese beiden Buchstaben "oB".

    In der AHB, die ich im Februar gemacht habe, würde mir bestätigt, dass ich wieder voll in den Beruf einsteigen könnte. Habe dann allerdings festgestellt, dass es mir einfach noch nicht möglich war. Hinzu kommt, dass ich Epilepsie und eine hochgeradige Osteoporose habe. Wenn mich die Folgeerscheinungen wie schmerzender Arm oder Narbengewebe halbwegs in Ruhe lassen, habe ich Schmerzen wegen der Osteoporose oder muss aufpassen, dass ich auf Grund der Epilepsie nicht Unfälle.

    Auf Anraten meines Arztes habe ich im April einen Rentenantrag gestellt. Ich bin 56 Jahre und habe seit meiner Ausbildung ununterbrochen gearbeitet. Die letzten Jahre allerdings "nur" halbe Tage da ich meine Mutter noch pflege. Da ich einen Bürojob habe, ist die Rentenversicherung nun der Meinung (nach Aktenlage wohlgemerkt) ich sei wieder voll belastbar. Bin ich aber nicht. Leider auch unter den Nebenwirkungen von Tamo und natürlich auch unter Ängsten.

    Puh, soviel wollte ich eigentlich gar nicht schreiben. Meine Frage nun ....was meint ihr? Lohnt sich ein Widerspruch und später eventuell sogar Klage ( bin im Sozialverband) oder ist es mehr oder weniger aussichtslos?


    Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.


    Sonnige Grüße und ein schönes Wochenende


    Kurzer Nachtrag- 80% Schwerbehinderung liegt vor

    Guten Morgen Kalinchen, danke für deine Antwort. Meine Gyn werde ich am Montag nach dem Test fragen. Ist schon auf meiner To do Liste vermerkt. Was die Nebenwirkungen betrifft- natürlich bin ich froh das ich keine habe, aber es verunsichert mich auch nach allem was ich hier gelesen habe.

    Hallo, nach langer Zeit möchte ich mich auch mal wieder melden. Habe oft mit gelesen, aber nicht geschrieben.

    Ich habe meine Bestrahlung gut überstanden und nehme jetzt seit zwei Monaten Tamoxifen. Nächsten Montag habe ich meinen Kontrolltermin und jede Menge Angst.

    Irgendwie spüre ich so gar nichts von den Pillen. Ich habe keine Hitzewallungen, keine Schlafstörungen, nix. Mache mir so meine Gedanken ob ich Tamoxifen überhaupt verstoffwechseln kann. Das einzige was ich merke, ist ein wenig meinen linken Knöchel. Sofort beginnt, wie schon so oft geschrieben, das Kopfkino. Da wird doch wohl nichts sein? Nein, so kurz nach Behandlungsende? Ne, kann doch nicht sein! Und die Ärzte haben doch auch gesagt- gute Prognose, Low risk ...... Und trotzdem ist da immer diese Sch .... Angst. Hört das nie auf?

    Hallo ihr Lieben, nach langem "mitlesen" eine erneute Anfrage .... Immer noch niemand aus dem Weserbergland? Ich gebe die Hoffnung nicht auf. Ich bin inzwischen bei der Bestrahlung angelangt. Im Moment vertrage ich sie noch gut. Hoffe, das bleibt so. Irgendwie ist diese Sch ..... Krankheit noch immer nicht so wirklich in meinem Kopf angekommen. Es gibt Momente in denen ich richtig Angst habe und dann denke ich im nächsten Moment "alles kein Problem". Gerade das sind dann die Momente wo ein persönlicher Austausch helfen würde. Freunde und Bekannte habe ich genug, aber niemand, der auch von der Krankheit betroffen ist. Habt alle einen schönen Abend.

    Hallo, auch melde mich nach langer Zeit mal wieder und sag dir und allen anderen "Hallo". Habe meine Op gut überstanden und habe nächste Woche mein erstes Gespräch beim Strahlen-Doc. Auch ich habe das Glück um eine Chemo drum rum zu kommen.

    Liebe RebEng, dein Bericht wie du deine Lage schilderst hat mich total an mich erinnert. Auch ich habe keine wirkliche Panik und frage mich immer wieder ob das normal ist??? Irgendwie habe ich das Gefühl, dass ich noch gar nicht richtig realisiert habe, das ich Krebs habe ..... hatte? Der Tumor ist draußen und es sind keine Metastasen zu finden. Gott sei dank. Also sage ich, ich hatte Krebs???

    Ganz wichtig fand ich den Satz von Lunaiko: Krebs light gibt es nicht. In meinem Bekanntenkreis heißt es immer: Was? Keine Chemo? Da hast du aber Glück gehabt ? Unter Glück verstehe ich allerdings etwas anderes.

    Habt alle einen schönen Tag.

    Danke ihr Lieben, ich werde mich Mal erkundigen. Liebes Nordlicht-Butjadingen ist eine tolle Ecke. Haben dort schon Urlaub gemacht. Burhave.

    Nach Bremen müssen wir , mein Mann und ich, öfter Mal in die Augenklinik.


    Ich warte mal entspannt (?) 😋 ab.

    Liebe Grüße

    Hallo Christina und vielen Dank für die schnelle Antwort. Die nächste Gruppe die ich gefunden habe ist leider auch eine dreiviertel Stunde Fahrzeit von uns entfernt. Ich wohne so ziemlich im Niemandsland. 😋 Vielleicht habe ich ja Glück und es findet sich noch jemand aus der Gegend.

    Hallo, ich weiß nicht ob ich das hier richtig mache ......???? Habe gestern schon einmal geschrieben ob jemand aus meiner Ecke kommt und ob es in meiner Gegend (Weserbergland) auch Gruppen gibt in denen man sich austauschen kann. Liebe Grüße

    Hallo ihr Lieben. Da bin ich mal wieder. Habe die OP hinter mich gebracht und es geht mir "gut". Schmerzen habe ich keine und die Narbe sieht auch schon gut aus. Bei der OP ist ein weiterer Tumor entdeckt worden. Ca. 5mm groß. Am Montag habe ich nun Gespräch wie es weiter geht. Jetzt habe ich natürlich schon wieder Angst. Was kommt dabei heraus? Ist der Tumor ähnlich "gestrickt" wie der andere? Was ist beim Knochenzi .... heraus gekommen? Ergebnis lag bei der Entlassung noch nicht vor. Leber, Bauchspeicheldrüse etc. war alles okay. Das beruhigt schon, aber die Angst bleibt. Ist hier eigentlich jemand aus dem Weserbergland dabei? War jetzt irgendwie ein Gedankensprung, aber bei uns in der Ecke ist so gar nichts und ich liebäugele irgendwie mit einer Gruppe zum Austausch.

    Euch allen eine schöne Restwoche mit nur positiven Erlebnissen. Liebe Grüße:)

    Auch von mir ein herzliches Hallo. Hier liest man soviel Positives und Mitmachen Geschichten. Das ist, zumindest für mich, sehr wichtig. Falls es Mal nicht so läuft, holt mich das wieder aus meinem Loch raus. Du hast schon so viel geschafft ..... Du schaffst das!!! Liebe Grüße:thumbup:

    Guten Morgen, jetzt möchte ich auch mal meinen Senf dazu geben. Ich werde nicht in einem Brustzentrum behandelt sondern in einem normalen Krankenhaus. Ich fühle mich dort sehr gut aufgehoben und kann, wenn ich vergessen habe etwas zu fragen, dort jederzeit anrufen. Was die Behandlung betrifft bin ich ja erst am Anfang und ich muss sagen: Ich für meine Person bin dankbar das die Medizin heute so weit ist und mit / oder und und mit Chemo, Bestrahlung und OP zu helfen. Klar sehr ich manche Dinge auch skeptisch (wie die Ernährung zum Beispiel), aber ich Vertraue schon auf meine Ärzte. Wie gesagt- meine persönliche Meinung. Liebe Grüße