Beiträge von Hope69

    Liebe Mohnblume,

    vielen Dank für deine wunderbare Liste und all die Mühe, die du investierst.

    Auch meine Daumen sind für alle hier ganz fest gedrückt!!!

    Auch, wenn ich zur Zeit wenig schreibe, ich lese öfter mit und denke an euch.

    Ich wünsche allen hier eine möglichst angenehme Woche mit vielen schönen Erlebnissen, die euch Mut, Kraft und Zuversicht geben!!!


    Viele liebe Grüße von hope69

    Liebe alesigmai52 und liebe Mäusel91, danke für eure schnelle Antwort. Dann hab ich die NW wohl verwechselt, habe gestern im Netz nach NW gesucht, der Onkologe hatte mir zwar ein paar genannt, Wassereinlagerungen waren aber nicht dabei 🤔. War deshalb erstaunt, dass doch recht viele Frauen über solche Probleme berichten und wollte wissen, ob ihr evtl Tipps habt. Am Vorabend der Chemo soll ich Kortison nehmen, am Tag der Chemo auch nochmal. Kortison verursacht doch auch schon Wassereinlagerungen, oder? Bin jetzt irgendwie verwirrt, ich dachte, das Kortison soll gerade NW verhindern bzw. mindern?

    @ alesigmai52: Hast du auch zusätzlich Kortison genommen und wie ging es dir damit?

    LG hope69

    Liebe Ute63, danke, dann bin ich zumindest ein bisschen beruhigt, bzw. hoffe, dass es nicht so heftig wird. Ich habe vorher noch einen Termin bei einer Homöopathin, die mir mit diversen Mitteln gut durch eine zweijährige Kortisontherapie geholfen hat. Das jetzt ist nochmal ' ne Runde heftiger, suche auch etwas, was die Nieren schützt, Carboplatin kann da wohl Einiges anrichten.

    Liebe Grüße hope69

    Hallo ihr Lieben, gestern habe ich meinen Chemoplan bekommen... nächsten Dienstag geht es los😬.

    Ich bekomme 6* Carboplatin alle 3 Wochen und wöchentlich Taxol. Habe ein bisschen über Taxol gelesen und erfahren, dass darunter viele Frauen starke Wassereinlagerungen haben, wohl auch sehr schmerzhaft😕. Ich dachte vorher, Beschwerden(Neuropathien) an Händen und Füßen wären schon eine heftige Nebenwirkung, habt ihr das mit dem Wasser auch so schlimm und was macht ihr dagegen??

    Liebe Grüße von hope69

    Liebe yyulia und liebe Unicorn, ich denke auch, dass ich an den, hoffentlich zahlreichen 😉, "guten" Tagen während der Chemo lieber Zeit mit meiner Familie verbringen möchte oder mit weiteren Menschen, die mir sehr wichtig sind. Ich habe schon oft gesehen, dass Menschen im Berufsleben doch sehr austauschbar sind, auch wenn man sich das vorher niemals vorstellen könnte.

    Mein Chef, die Kollegen und Kunden werden meine Auszeit schon verschmerzen. Komisch, je länger ich "raus" bin, umso egaler ist es mir...


    Liebe Grüße von hope1969

    Hallo liebe Carbol, ich denke, so werde ich es auch machen, ist mir einfach zu riskant mit der Ansteckungsgefahr. Meine Chemotherapie dürfte auch Ende September starten und man muss es sich ja nicht extra schwer machen.


    Liebe Grüße von hope69

    Liebe Wally, vielen Dank für deine Einschätzung. Als ich meine Diagnose bekam, dachte ich, ok, dass wars mit Arbeiten dieses Jahr. Meine Schwester hatte vor 4 Jahren eine Chemo wegen Unterleibskrebs, die sie ziemlich schlecht vertragen hat😔. Sie hat mir gleich geraten, zu Hause zu bleiben und meine Kräfte aufs Gesundwerden zu konzentrieren und nicht auf die z.T. doch sehr anstrengenden Kunden. Bei dem Gespräch mit meinem Chef hatte ich aber das Gefühl, ja, dass ich irgendwie ganz raus bin, wenn ich dieses Jahr nicht mehr wiederkomme😳. Er muss dann ja auch Ersatz für mich suchen...

    Ich denke aber auch, dass die Ansteckungsgefahr in meinem Job einfach zu hoch ist. Vor ein paar Wochen habe ich mich noch entschieden, berufsbegleitend zu studieren, habe mich aber noch nicht angemeldet. Vielleicht gut so!


    Liebe Grüße von hope69

    Hallo ihr Lieben,

    vor ein paar Tagen hatte ich ein Gespräch mit meinem Chef( habe bisher Teilzeit gearbeitet und bin seit der Diagnose krankgeschrieben), der natürlich wissen wollte, wann er wieder mit mir rechnen kann...Meine Chemotherapie hat noch nichtmal begonnen, also weiß ich nicht, wie ich sie vertragen werde. Habe ihm gesagt, dass ich die ersten beiden Termine erstmal hinter mich bringen möchte, bevor ich mich da festlegen lasse. Außerdem habe ich Angst vor Ansteckung 😷, habe viel Kundenkontakt und auch kein Büro für mich allein.

    Seit gestern treibt mich jetzt aber auch die Frage um, ob und wie stark sich mein Aussehen verändern wird. Eine Perücke ist bereits ausgesucht, aber was ist mit fehlenden Wimpern und Augenbrauen, mit starker Gewichtszu- bzw. Abnahme. Ich habe Angst, von den Kunden darauf angesprochen zu werden und somit seelisch immer wieder bei Null anzufangen. Oder ist es besser, sich während der Chemo komplett krankschreiben zu lassen? Wie habt ihr das gemacht, in Jobs mit viel Kundenkontakt??

    Liebe Grüße

    hope69

    Liebe Unicorn, keine Angst, dass hatte ich auch nicht so verstanden. Im Moment kann ich mich weder mit einer Perücke noch mit Mützen oder Tüchern anfreunden und dann sind da wieder Momente, da ist es mir völlig egal. Ich kann mir nur noch nicht vorstellen, von entfernteren Bekannten z.B. beim Einkaufen auf meine Erkrankung angesprochen zu werden, dazu ist es noch zu frisch. Aber wie Wally schon schreibt, früher oder später werde ich die für mich richtige Lösung finden, wie ihr anderen ja auch.

    Liebe Grüße von

    hope69

    Danke auch an Katzi64 für die liebe Begrüßung, es tut unheimlich gut, soviel Verständnis zu erfahren und zu wissen, dass es hier einen Ort gibt, an dem man alles fragen und sich auch mal ausheulen darf.


    Liebe Grüße

    hope69

    Liebe Ganapati, ein herzliches Dankeschön für deine lieben Worte!! Unsere Diagnosen liegen zeitlich nur eine Woche auseinander und doch bist du schon ein gutes Stück weiter. Toi, toi toi für dein ausstehendes Ergebnis🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    hope69

    Liebe Wally, auch dir vielen Dank für die liebe Begrüßung und deine aufmunternden Worte, die machen mir wirklich Mut. Wahrscheinlich habe ich wirklich zu viele der schlimmen Geschichten gelesen, meine Ärztin hatte mich ausdrücklich davor gewarnt 😉. Aber ich wollte nunmal möglichst viel erfahren... Zum Glück bin ich ja jetzt hier gelandet und muss nicht mehr kreuz und quer im Netz lesen und mich immer mehr verrückt machen.

    Vielen Dank und liebe Grüße


    hope69

    Liebe Ahsoka, auch dir vielen Dank für die herzliche Begrüßung, ich hoffe sehr, dass auch ich mit der Zeit etwas gelassener werde. Im Moment kann ich nur mit meiner Schwester und mit meinem Mann darüber reden, bei anderen muss ich aufsteigende Tränen derart runterwürgen, dass es mir buchstäblich die Sprache verschlägt. Ein Wort mehr und die Tränen kullern, daher graut es mir auch vor dem Gespräch mit meinem Chef, da will ich ganz sicher nicht losheulen 😱.

    Du schreibst, du hast die Chemo auch neoadjuvant erhalten, war dein Tumor auch TN? Oder wird das auch bei anderen Tumoren so gemacht?

    Liebe Grüße

    hope69



    Liebe Unicorn,

    über Tücher und Mützen hab ich auch schon nachgedacht, aber gerade jetzt am Anfang fühle ich mich, glaub ich sicherer, wenn ich möglichst so aussehe, wie immer(soweit möglich). Schon mit der Perücke kam ich mir fremd vor, an die Mützen hab ich mich gestern noch nicht gewagt. Super, dass du dich gut damit arrangieren konntest, ich lasse das jetzt erstmal auf mich zukommen(Haarausfall) und entscheide dann.

    Liebe Grüße

    hope69

    Liebe Milli und liebe Charis, ich danke euch für die liebe Begrüßung, bin nun doch sehr froh, hier auch schreiben zu können, nicht nur mitzulesen. Man fühlt sich nicht so allein. Wenn ich meine Nachbarn sehe oder beim Einkaufen bin, denke ich immer, wie kann es sein, dass es für alle anderen ganz normal weitergeht, während meine eigene kleine Welt völlig aus den Fugen geraten ist?? Ich habe solche Angst, dass die Untersuchungen nä. Woche noch Schlimmeres ans Licht bringen. Tagsüber geht es, ich funktioniere für meine Kinder. Abends ist mein Mann da, der mich auffängt. Aber die Nächte sind der Horror, da kommt die Panik durch und an Schlaf ist gar nicht zu denken.

    Deshalb bin ich froh, jetzt hier zu sein, denn viele eurer Berichte machen Mut.

    Danke

    hope69

    Hallo liebe Unicorn,

    ich danke dir für deine lieben Worte, bin so dünnhäutig geworden, daher tun sie so gut.

    Ich habe noch einige Untersuchungen vor mir, passiert alles in der nächsten Woche. Vorgestern wurde ein Clip in den Tumor gesetzt und dann genau angezeichnet, wo er sitzt plus Foto davon. Gestern war ich in einem Perückengeschäft, ein weiterer Schlag in die Magengrube, obwohl man dort sehr lieb und einfühlsam war. Morgen hab ich Gespräch mit meinem Chef, mich macht das alles fertig, also, dass alles so lange dauert. Würde gern möglichst schnell mit der Chemo starten, auch wenn ich davor ebenfalls große Angst habe.

    Liebe Grüße

    hope69

    Hallo alle miteinander 🙋🏼,

    möchte mich kurz vorstellen: Am 31.8.17 wurde bei mir ein TN Brustkrebs diagnostiziert. Ihr alle kennt das Gefühl, wenn einem der Boden unter den Füßen weggezogen wird. Vor allem das triple negativ macht mir eine Riesenangst, im Netz liest man nur, wie schwer diese Art Krebs zu behandeln ist.

    Ich habe zwei minderjährige Kinder und einen sehr lieben Mann, der mir in den letzten Tagen unheimlich viel Mut gemacht hat, ich glaube, sonst wäre ich schon durchgedreht.

    Ich habe hier schon ein paar Tage mitgelesen und viele wertvolle Infos erhalten. Außerdem finde ich sehr schön, wie ihr euch gegenseitig Mut macht und einander aufbaut. Zuversicht und Hoffnung, davon brauch ich alles, was ich kriegen kann, habe deshalb viel in euren Mutmach- Berichten gelesen,

    auch von anderen TNBC Erkrankten.

    Freue mich auf solche Lichtblicke, denn im Moment sehe ich schon alles sehr düster.

    Liebe Grüße von hope69