Beiträge von Lunaiko

    Lieben Dank für die Glückwünsche 😘


    Dank COVID war der Tag eher ruhig und übersichtlich, aber nicht weniger schön. Ein toller Spaziergang mit Freundin und unseren Hunden hat auch gut getan ☺️

    Katzi64 ,


    es tut mir so leid, dass dieser Mistkrebs in deinem Kopf wieder wächst. Das ist einfach nicht fair, wenn man sich, so wie du, schon so lange erfolgreich dagegen gewehrt hat. Die Sehstörungen haben ja leider schon etwas in der Richtung befürchten lassen :(


    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es noch Optionen gibt, wieder die Kontrolle zu übernehmen.

    Liebe Wald20 ,


    auch von mir ein herzliches Willkommen hier bei uns. Auch wenn es am Bildschirm virtuell ist, so sind hier viel reale Frauen unterwegs und man fühlt sich nicht so allein. Man findet immer Ansprechpartner und kann seine Sorgen (aber auch alles andere) teilen. Da hat deine Hausärztin einen guten Tip gegeben.


    Hattest du seit der Diagnose schon mal Kontakt mir der Psychoonkologie? Als Krebspatientin steht dir das zu. Auch solche „Sitzungen“ können dazu beitragen, dass es einem besser geht. Einfach mal im Brustzentrum oder der ökologischen Praxis danach fragen.

    Liebe Netterling ,


    ich habe eben über die Anzeige der neuen Beiträge deine beiden letzten Postings hier gefunden. Ganz lieben Dank dafür, dass du uns deine aktuelle Situation schilderst.

    Ich finde nicht, dass dein Beitrag etwas entmutigendes an sich hat. Klar, man wünscht sich als Betroffene natürlich eine Heilung. Aber das Wissen, dass jeden Tag Menschen am Krebs sterben, ist doch irgendwo auch da.


    Dein Bericht, dass dieser allerletzte Weg auch sehr bewusst eingeschlagen werden kann und man mit sich im Reinen ist. bereit, den letzten Schritt zu gehen und dabei keine Angst oder Wut in sich trägt, macht auch Mut.
    Irgendwann steht uns allen der Weg über die Regenbogenbrücke bevor. Ob wegen des Krebs, einer anderen Krankheit oder einfach nur wegen des Alters. Es scheint mir hilfreich, sich schon im Vorfeld damit zu versöhnen


    Ich wünsche dir noch eine schöne Zeit ohne Leiden im Kreis deiner Lieben

    Hallo, liebe Wie_lange_noch ,


    ich finde es immer sehr schade, was Patienten sich von den Ärzten anhören müssen. Leider zeichnen sich in diesem Beruf viele nicht gerade durch Empathie aus. Faktisch hat der Arzt recht, ein metastasierten Krebs wird als nicht heilbar beurteilt. Aber es gibt sie eben doch, diese kleinen Wunder, die diese Krankheit doch in die Knie zwingen.


    Neben der Kompetenz des behandelnden Arztes ist auch das Vertrauensverhältnis wichtig. Wenn mein Behandler nicht gerade die absolute Koryphäe aus seinem Gebiet wäre, würde ich wohl auch wechseln. Immerhin gibt es ja die spezialisierten Zentren. Die sind sicher dazu da, dass die Patienten die bestmögliche Behandlung bekommen und damit die Chance darauf, dass die Krankheit eben _doch_ heilbar ist.


    Ich wünsche dir nur das Beste.

    Ich hatte auch erst die OPs (2 Stück) und danach Chemo und Bestrahlung.


    Meist ist der Tumor bei einer adjuvanten OP rein hormonabhängig. Bei her2neu und TN wird fast immer eine neoadjuvante Chemo gemacht.

    Ich hab aber auch schon gehört, dass einige Frauen erst Chemo und AHT machen, bevor operiert werden. Keine Ahnung, ob das im Rahmen einer Studie so gemacht wird

    Liebe Aenneken ,

    nimm dir die Pause. Es ist wichtig, dass man immer zuerst auf sich selbst acht gibt.


    an alle anderen...

    Ich habe von Aenneken einen Link, über den man mit ihr in Kontakt treten kann. Wenn also die Sehnsucht zu groß wird, schreibt mich einfach privat an. Aenneken hat der Weitergabe des Links ausdrücklich zugestimmt ☺️

    Hey, Miramar2020 ,


    mein Tumor war zum Glück rein hormonabhängig (her2neu 2+, Fish negativ). Aber aus der Gruppe meiner Krebsmädels kenne ich auch die ein oder andere mit einem Her2neu-positiven Krebs. Eine ist leider im letzten Jahr verstorben (ED 2015, Rezidiv 2018 mit Metas in der Lunge und an der Haut, später dann auch noch in der Leber), eine andere ist seit der Therapie krebsfrei.

    Auch in der Chemo habe ich ein paar wunderbare Frauen kennen gelernt, die mit dem her2neu zu tun haben.


    Es gibt inzwischen gute Behandlungsmöglichkeiten. In Wilhelmhafen gibt es einen Arzt, der sehr gute Erfolge bei Lebermetas hat. Vielleicht magst du dir mal das Video anschauen Hier klicken

    Ich drücke dir die Daumen, dass du auch zu denen gehörst, bei denen die Metastasen gut unter Kontrolle gehalten werden können.

    Hey, Judche lo ,


    ich hatte vor 3 Jahren 2 kapselübergreifend befallene LKs. Seit Ende der Therapie habe ich jeden TÜV ohne Mängel hinter mich gebracht.

    Ja, statistisch verschlechtert sich die Prognose je mehr LKs befallen sind. Aber niemand weiß, auf welcher Seite der Statistik wir stehen. Ich persönlich denke, dass unsere Einstellung der Erkrankung auch einen sehr großen Einfluss hat. Angst und Stress tun uns nicht gut. Da könnte tatsächlich psychologische Unterstützung helfen. Aber auch, wenn man zB Entspannungtechniken erlernt.

    Hey, liebe 18-09-Sonnenschein ,


    das alles hört sich ja so schlecht nicht an. Es freut mich wirklich, dass du ein gutes Gespräch mit deinem SB hattest.


    Ich bin mir nicht sicher, ob ich da unbedingt noch mal mit dem Depp von Gyn sprechen müßte, wenn ich eh schon mit ihm abgeschlossen habe. Mein Bedürfnis danach wäre wohl nicht so groß, dass ich mir diesen Stress antun wollte. Aber du machst das, wovon du meinst, dass es wichtig für dich ist :hug:

    Allen Foris wünsche ich frohe und entspannte Weihnachtstage. Ich hoffe, dass ihr auch in dieser seltsamen Zeit schöne Stunden haben werdet. Lasst uns das Schalentier für ein paar Tage aussperren.


    Im neuen Jahr wird sich hoffentlich die COVID-Situation entspannen können und im nächsten Jahr laden wir wieder all unsere Lieben zu uns ein.

    Ich muss zugeben, dass während der Therapie meine Metaphern auch eher kriegerisch waren.


    Bei der Chemo hab ich mir vorgestellt, wie mit der Flüssigkeit ein Micro-SEK in meinen Kreislauf gelangt, das die Zellen sucht und dann ausschaltet. Ich kann auch nicht sagen, dass ich da irgendeine Art Mitleid mit diesen Zellen empfunden hätte. Ich fand und finde Krebszellen ebenso überflüssig wie Zecken. Kein Mensch braucht sowas.


    Die Bestrahlung bekam was von meiner Begeisterung für Star Wars ab. Die Maschine war der Todesstern und der hat die Tumorzellen mit dem Laserstrahl geschrottet.

    Hey Chris,

    Kopf hoch. Es gibt auch viele Langzeitüberlebende mit TN-Brustkrebs.

    Der ist zwar ausschließlich mit der Chemo angreifbar, aber sehr viele Frauen erreichen dabei eine pathologische Komplettremission (PCR).
    Oft haben TN-Tumore ein sehr schnelles Wachstum (KI67-Wert). Das macht sie angreifbarer für die Chemo, da nur Zellen geschrottet werden, die sich gerade in der Teilung befinden. Je höher also der KI67 desto erfolgversprechende die Chemo.


    Wir haben hier einen Thread dazu. Klick mich


    Eine ehemalige Arbeitskollegin von mir war TN. Sie hat vor 2 oder 3 Jahren ihr 5-jähriges gefeiert

    MeLene ,


    wenn es dich beruhigt, kannst du das machen. Aber wenn du während der Chemo, die ja über einige Monate geht, wegen des Cortison immer wieder erhöhte BZ-Werte hast, dann ist davon auszugehen, das der HbA1c auch erhöht ist. Sinniger wäre es dann wohl, den Wert 3-4 Monate nach Beendigung der Chemo zu messen, wenn du in der Zeit kein Cortison mehr nehmen musstest. Das würde dann einen Rückschluss darauf zulassen, ob deine Pancreas zuverlässig funktioniert.


    Das Cortison zerstört keine Inselzellen, sondern setzt das Insulin außer Kraft. Einem gesunden Körper macht das nichts aus, auch wenn die Werte vorübergehend mal erhöht sind.


    Ich habe als Diabetikerin die Chemo bzw. das Cortison auch gut überstanden, ohne dass mein Diabetologe oder ich in Panik ausgebrochen wären ☺️

    Aenneken ,


    das stimmt. 6 ist super! Respekt :thumbup:


    Vor der Krebserkrankung kam ich super zurecht. Hatte einen Langzeitwert von 5,5

    Seit der Therapie bekomme ich das irgendwie nicht mehr hin. Ich liege jetzt immer zwischen 6,3 und 6,5. Mein Arzt findet das ok, aber ich wäre lieber wieder unter 6


    Mein Zielwert ist allerdings 100mg/dl. Den hatte ich irgendwann mal bei der Diabetesberaterin durchgesetzt. Im Moment ist der aber eher noch utopisch X(