Beiträge von Ghetta

    Meine Brust wurde entfernt und 2 von drei entfernten Lymphknoten waren befallen.

    Danach sollten noch mehr Lymphe entfernt werden.

    Dieses dient aber nur zur Klarheit, wie die weitere Therapie sich gestaltet.

    Ich hatte schon nach der Sentinel Entfernung permanent Schmerzen im Arm und das ist jetzt, 7 Wochen danach kaum anders.

    Deshalb habe ich mich gegen weitere Lymphknotenentfernung entschieden.

    Es kam dazu, dass die Ärztin sagte, dass es keinen Vorteil in Hinsicht Lebensverlängerung bringen würde.


    Wie seid ihr, wenn ihr dann auch befallene Lymphknoten hattet, damit umgegangen ?

    Dieses gehört nicht direkt zum Thema, aber ich möchte es doch schreiben......


    Gestern hatte ich zwei leicht traumatisierenden Erlebnisse jenseits der momentan dominierenden Krebserkrankung.

    Ich ging mit unserm Hund eine Runde. Die Fußgängerampel wurde schon auf grün gedrückt, von einer anderen Passantin, und Bella und ich gingen auch noch bei grün.


    Wir waren 2/3 rüber, da fährt ganz seelenruhig von rechts ein Auto heran und kreuzt unseren Überweg bei ROT.

    Eine junge Frau mt einem Becher Kaffee saß in dem Wagen.


    Kurze Zeit später fuhr ich mit dem Rad in unser kleines Dorf.

    Auf dem großen Parkplatz kam dann die nächste Atacke.

    Eine Frau wollte einparken und übersah mich komplett, obwohl alles sehr übersichtlich war.

    Ich musste mich auf ein Blumenbeet retten und vom Rad springen.


    Den Rest des Tages habe ich zuhause verbracht.


    Was sollte mir dieses sagen ? Ich grüble noch :)

    Vielleicht:

    Man kann nicht nur an Krebs sterben

    Wenn man krank ist verliert man an Aura


    Jetzt bin ich ehrlich gesagt etwas unsicher geworden auf den Beinen.

    Was mir sonst nichts gemacht hätte, schlägt jetzt sofort in Angst und Unsicherheit um.


    Meine Devise ist aber, ...und jetzt erst recht.

    Ich war dann heute schon wieder auf der gleichen Strecke mit Bella unterwegs:)

    Liebe Vael...hihi, nein, mein Mann ist total lieb. Er ist von Haus aus Krankenpfleger ( jetzt macht er was anderes) und geht immer ziemlich sachlich an alles ran. Natürlich sieht es in seinem Inneren auch oft ganz anders aus. Manchmal gibt er das auch zu erkennen.


    Beruflich gibt er Kurse und ist somit manchmal 2-4 Tage am Stück weg.

    Das sind meine Bedenken....

    Heute fällt es mir schwer nach vorne zu schauen. Meine Entzündung ist noch nicht im Griff und die Ärztin sagt, solange sich das nicht beruhigt hat, brauch man nicht an Chemo zu denken.

    Und ich habe Angst, dass das noch lange dauert.

    Heute ist auch mein Endopredict Test rausgegangen. Ja, es könnte natürlich sein, dass eine Chemo bei mir keinen Sinn macht.

    Gleichzeitig habe ich aber jetzt schon so Angst vor einer Chemo....

    Wäre ich fit, würde ich da anders rangehen.

    Aber ich fühle mich total platt und soll mich ganz viel schonen.

    Wie soll ich dann Kraft sammeln für alles was noch kommt ?

    Dann kommt noch dazu, dass mein Mann oft unterwegs ist, auch über Nacht.

    Wenn ich eine Chemo erhalte, wird er noch mehr unterwegs sein.

    Ich weiß, erst jammern, wenn es was zu jammern gibt.

    Aber zwischenzeitlich falle ich doch ziemlich in ein Loch.

    Ich bin verunsichert was meine adjuvante Therapie betrifft.

    Durch mehrere Komplikationen die ich nach meiner Mastektomie am 4.9. hatte,

    Bin ich jetzt wieder in der Heilungsphase nach Entzündung .

    Erst morgen geht nach langem Hin und Her ein Endopredict Test von mir raus.

    Sollte ich dann doch eine Chemo benötigen, startet diese dann Voraussicht erst ca. 8-9 Wochen nach Tumorentfernung.

    Das macht mich etwas nervös.

    Wenn ich aber bedenke, wie lange ich vorher wohl mit dem Tumor herumgelaufen bin..... mitunter können das 2 Jahre sein, dann ist es wohl besser alles in Ruhe abzuwarten.

    Was denkt ihr ?

    Genau an diesem Punkt bin ich jetzt auch.

    Allerdings ist meine Tumorentfernung schon 6 Wochen her . Seitdem 3 Operationen ( Nachblutung, Implantat weder raus, danach trotzdem wiederkehrende Entzündung mit Krankenhausaufenthalt)

    Oncotype wurde von der Kasse abgelehnt. Jetzt möchte ich den Endopredikt machen und den würde ich notfalls auch selbst zahlen.

    Ich hatte einen lobulären Tumor, 2,5 cm plus mehrere kleine Invasionen, 90% Östrogenpositiv, 70% Progesteronpositv, Ki 67, 5 %, 2 von drei entnommenen LK befallen,


    Ich würde auch eine Chemotherapie machen, wenn es dann sinnvoll ist.

    Ich hoffe der Test wird zügig gemacht, denn eigentlich sollte spätestens nach 6 Wochen eine Chemotherapie starten.


    Ist Tamoxifen eigentlich auch als Aromatasehemmer zu bezeichnen?

    Ich habe schon vor 10 Jahren mit Tam schlechte Erfahrung gemacht. ( da hatte ich DCIS)

    Habe es nach 5 Wochen gelassen. War da aber auch kein Problem. Heutzutage gibt gar nichts mehr bei DCIS.

    Aromatasehemmer sollen ja noch stärker zuschlagen. Aber das wäre dann schon wohl sehr wichtig, dass das einigermaßen klappt. Ich bin ja nun auch 10 Jahre älter.


    Ja, alles noch offen, das zehrt an den Nerven.....

    Liebe Lunaiko

    Ich bin jetzt seit Donnerstag wieder zuhause. Nehme noch drei Tage weiter Cefuroxim. Ja das Sekret wurde untersucht und der Stafilococcus Aureus oder so festgestellt. Er ist auch nicht resistent.

    Trotzdem heilt es nicht wirklich . Die entzündete Fläche ist sehr viel kleiner geworden, aber jetzt ist es eher der Narbenbereich. Ich habe kein Fieber.

    Aber es läuft immer noch ein bisschen Eiter und Wundflüssigkeit aus der Öffnung der Narbe. Darauf haben sich zwei Bläschen gebildet. Montag soll ich wieder ins Brustzentrum kommen in die haben mir schon eine weitere OP angedroht.

    Ich kann das Krankenhaus nicht mehr sehen. Habe dort jetzt insgesamt schon 20 Tage gelegen ......

    Momentan kühle ich, schöne mich überwiegend.

    Im Krankenhaus haben die drei mal gespült. Das würde in meinem Bett gemacht.

    Das tat nicht weh.

    Ich darf duschen, ich halte auch den sanften Strahl auf die Wunde.

    Ich tupfe Sie dann aber mit dem Handtuch trocken, was wahrscheinlich schon wieder nicht so gut ist , damit habe ich mich ja ansonsten auch abgetrocknet. Aber die haben mir nichts zu alldem gesagt....

    Hast du noch Tipps ?

    Hallo Silky

    Melantonin hilft ganz gut.

    Wir wohnen in der Nähe der niederländischen Grenze, da kann man das gut kaufen.

    Ich liege hier jetzt seit Mittwoch am Antibiotika Tropf

    Meine operierte Fläche war schon feuerrot

    Das geht ganz langsam zurück, wahrscheinlich weil die Naht sich leicht geöffnet hat und jede Menge Eiter herausläuft

    Die Ärztin hat heute morgen mit Kochsalzlösung gespült

    Meine Güte, was muss man alles mitmachen

    Ich habe die Nase jetzt schon voll

    Bin da wohl auch ein echter Pechvogel

    Vor 4 Wochen wurde bei mir eine Mastektomie mit Sofortaufbau mit Implantat gemacht. Nach 12 Tagen musste das wieder raus. Fieber, Enzündung , Eiter.

    Dann wiederum nach 10 Tagen hat sich die Seite wieder entzündet. Jetzt liege ich wieder im Krankenhaus mit Antibiotika Tropf .

    Hier scheint so etwas das erste Mal passiert zu sein. Ich war allerdings auch schon bestrahlt. Vor 5 Jahren.

    Die Ärzte wissen aber nicht was los ist .

    Danke für eure aufmunternden Worte

    Eigentlich bin ich auch ein Kämpfer

    Jeder Mensch hat aber seine Grenzen. Heute morgen bin ich positiver gestimmt, weil mein Fieber zurückgegangen ist und die Rötung auch etwas. So einen Fall wie mich hatten sie hier wohl noch nicht. Sind deshalb auch etwas ratlos. Was mich natürlich nicht gerade beruhigt.

    Ich liege wieder im Krankenhaus

    Entzündete Brust... oder was noch davon übrig ist.

    Wie soll das nur weitergehen ? Ich hörte von Schmerzen in den Operationsarealen während der Chemo. Ich kann mir nicht vorstellen das alles zu schaffen

    Ich überlege ob ich das alles sein lasse und lieber den Tod hinnehme , wenn er kommen will. Ich empfinde jetzt schon alles wie eine moderne Folter. Was wird das noch für ein Leben sein. Nach Chemo, Bestrahlungen und Antihormontherapie, die einem dann noch den letzten Hauch vonnLebensqualität nimmt ......

    Ich weiß, es ist total sch... so zu denken.

    Momentan kann ich aber nicht anders....sorry

    Manchmal ist es schon erstaunlich wie die Leute reagieren. Ein langjähriger Freund verglich mich immer mit den Menschen, die schon gestorben sind an Krebs und meinte auch, sobald Chemo ins Spiel käme wüsste man ja, wo das hinführt .

    Na, schönen Dank.

    Ich möchte mich auch kurz vorstellen . Ich bin 55 Jahre alt, bin verheiratet und habe 2 Kinder 26 und 20

    Ich bin freiberuflich Sängerin , somit verdiene ich momentan nichts. 2007 und 20012 hatte ich schon DCIS beidseitig.

    OP und jeweils 28 Bestrahlungen. Jetzt ist es ein ganz anderer Tumor, lobulär, 2,5 cm, hormonpositiv , G2 und 5% Wachstum (?)

    Am 4.9. bin ich mastektomiert worden mit direktem Silikon Aufbau. Das hat sich aber entzündet und wurde wieder entfernt. Leider entzündet sich die verbliebene Haut auch wieder. Nachher gehts ins Brustzentrum. Hoffentlich nicht wieder stationär. Ein Test ist nach Amerika unterwegs, der sagen soll ob eine Chemo für mich sinnvoll ist. Momentan muss ich mich noch damit abfinden, dass nichts mehr ist wie es war. Ich habe auch Angst, dass ich das alles nicht schaffe.