Beiträge von Blumenstrauss

    Hallo Kajuscha

    Sorry, wenn ich mich hier einmische, du hast deinen Tumor ja molekularpathologisch untersuchen lassen und dabei kam heraus, dass Checkpoint Inhibitoren nicht in Frage kommen. Was wäre denn gewesen, wenn sie doch in Frage gekommen wären. Werden die überhaupt kurativ gegeben bei BK? Oder nur palliativ? Hätte die Krankenkasse/Beihilfe das übernommen??

    Huhu,

    also, was mich betrifft, ich bin nicht weg und ich habe euch auch nicht vergessen! Ich werde und kann auch die Krankheit niemals vergessen. Ich lese ab und zu mit. Nicht unbedingt täglich. Manchmal zieht mich das Mitlesen einfach 'runter, dann schaue ich ein paar Tage lang nicht mehr ins Forum. Manchmal versuche ich auch zu verdrängen und zu vergessen. Klappt natürlich nicht wirklich. Ich bin also noch auf der Suche nach dem für mich richtigen Umgang mit der Krankheit und versuche aber parallel dazu den ganz normalen Alltag mit zwei Kindern zu stämmen.

    Vergessen und verschwinden werde ich nicht!

    Alles Gute für euch.

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich mal wieder melden, hab ich ja lange nicht mehr. Einige von euch hatten mich sogar persönlich angeschrieben und gefragt, wie es mir nach dem "post-Chemo-2,4cm-Schock " so ergangen ist, das fand ich echt lieb. Vielen Dank dafür!

    Ich kann nicht so recht beschreiben, wie es mir geht. Es ist ein Auf und Ab. Es geht mir mal wirklich gut, als wäre nix und dann wieder habe ich doch sehr mit dem schlechten Chemo-Ergebnis und mit der ganzen Krankheit überhaupt zu kämpfen.

    Ich versuche mich oft abzulenken, lese viel, lerne mal wieder nach langer Zeit Französisch und mache Sport, habe ne ganze Menge abgenommen usw.

    Leider hat sich mehrere Wochen nach der OP noch eine Wundheilungsstörung aufgetan, mit der ich nun schon ne Weile beschäftigt bin. So richtig intensiv Sport zu machen, traue ich mich deshalb nicht. Ich fahre regelmäßig ins BZ und dort wird die Wunde dann behandelt und beklebt usw. So richtig viel hat das aber noch nicht gebracht. Ich fühle mich aber im BZ sehr sehr gut aufgehoben. Meine Prof./Ärztin ist eine ganz Liebe. Sie gibt sich viel Mühe und ist sehr engagiert. Am liebsten würde ich mal ALLE medizinischen Fragen, die ich so zum Krebs habe, mit ihr besprechen, was aber wohl den Rahmen jeder Sprechstunde sprengen würde. Deshalb am liebsten abends, bei nem Bierchen, wo sie aber (verständlicherweise) wenig Bock drauf hätte, nehme ich an...

    Privat läuft alles gerade eher weniger gut. Diese Krankheit verändert einen doch in absolut jeder Hinsicht. Und auch beruflich werde ich noch mal in mich gehen. Ich bin immer sehr leidenschaftlich Lehrerin gewesen, aber im Moment habe ich das Gefühl, ich möchte etwas verändern.

    Am Wochenende besuche ich meinen Vater in Norddeutschland. Seit langem mal wieder das erste Mal. Während der Chemozeit war ich nicht fit genug. Und im Juli fahre ich in den Urlaub. Ich finde, das wird mal Zeit...

    So, nun ist mein Text doch lang geworden. Danke für's Lesen. Wollte mich eigentlich nur "kurz" mal melden. Mich gibt es also noch.


    LG

    Hallo ihr Lieben,

    ich wollte mich mal wieder melden, hab ich ja lange nicht mehr. Einige von euch hatten mich sogar persönlich angeschrieben und gefragt, wie es mir nach dem "post-Chemo-2,4cm-Schock " so ergangen ist, das fand ich echt lieb. Vielen Dank dafür!

    Ich kann nicht so recht beschreiben, wie es mir geht. Es ist ein Auf und Ab. Es geht mir mal wirklich gut, als wäre nix und dann wieder habe ich doch sehr mit dem schlechten Chemo-Ergebnis und mit der ganzen Krankheit überhaupt zu kämpfen.

    Ich versuche mich oft abzulenken, lese viel, lerne mal wieder nach langer Zeit Französisch und mache Sport, habe ne ganze Menge abgenommen usw.

    Leider hat sich mehrere Wochen nach der OP noch eine Wundheilungsstörung aufgetan, mit der ich nun schon ne Weile beschäftigt bin. So richtig intensiv Sport zu machen, traue ich mich deshalb nicht. Ich fahre regelmäßig ins BZ und dort wird die Wunde dann behandelt und beklebt usw. So richtig viel hat das aber noch nicht gebracht. Ich fühle mich aber im BZ sehr sehr gut aufgehoben. Meine Prof./Ärztin ist eine ganz Liebe. Sie gibt sich viel Mühe und ist sehr engagiert. Am liebsten würde ich mal ALLE medizinischen Fragen, die ich so zum Krebs habe, mit ihr besprechen, was aber wohl den Rahmen jeder Sprechstunde sprengen würde. Deshalb am liebsten abends, bei nem Bierchen, wo sie aber (verständlicherweise) wenig Bock drauf hätte, nehme ich an...

    Privat läuft alles gerade eher weniger gut. Diese Krankheit verändert einen doch in absolut jeder Hinsicht. Und auch beruflich werde ich noch mal in mich gehen. Ich bin immer sehr leidenschaftlich Lehrerin gewesen, aber im Moment habe ich das Gefühl, ich möchte etwas verändern.

    Am Wochenende besuche ich meinen Vater in Norddeutschland. Seit langem mal wieder das erste Mal. Während der Chemozeit war ich nicht fit genug. Und im Juli fahre ich in den Urlaub. Ich finde, das wird mal Zeit...

    So, nun ist mein Text doch lang geworden. Danke für's Lesen. Wollte mich eigentlich nur "kurz" mal melden. Mich gibt es also noch.


    LG

    Hallo Steffi 22

    Regenbogenhautenttündungen korrelieren häufig mit autoimmunen Erkrankungen. Das kommt ja bei dir hin, wenn du Morbus Bechterew hast. Mit Brustkrebs hat das eigentlich nix zu tun.

    Liebe Grüße

    Hallo Amulett,

    Theoretisch hat jeder von uns jeden Morgen eine 50%ige Wahrscheinlichkeit abends noch zu leben, oder??

    Das vergiss mal ganz schnell wieder!

    Hallo davinci

    Ich hatte die Diagnose Ende Oktober 17 und bin quasi gerade fertig. Neoadjuvante Chemotherapie und OP. So,wie es bei dir wahrscheinlich auch sein wird.

    Das letzte halbe Jahr war sehr gemischt. Die Therapie ist natürlich eine enorme Belastung, aber man marschiert da irgendwie durch. Ich hatte viele schöne Momente mit meiner Familie, meinen beiden Kindern, aber viel Angst und Wut und Zweifel.

    Danke für eure lieben Worte. Aber warum sollten die Antikörper jetzt was nützen, wenn sie schon als Doppelblockade zusammen mit der Chemo nichts/ kaum etwas zur Verkleinerung genützt haben?

    Ich sitze hier und stelle mir vor,wie jetzt überall Metastasen wachsen. Meine Haare wachsen wieder. Dann haben die Krebszellen doch auch freie Bahn.... Ganz schlimm.

    Ich muss wirklich sagen, dass ich Panik habe. Ich habe das ganze letzte halbe Jahr nur funktioniert. Jetzt bin ich gerade in einem tiefen Loch.

    Bestrahlt werde ich gar nicht, weil ich eine Mastekomie habe machen lassen. Die Lymphknoten waren frei.