Beiträge von Bonny und Frieda

    Liebe Toyota , ich hoffe, du hast das Tavor genommen und etwas Ruhe gefunden. Deine Angst kann ich sehr gut verstehen. Zu deiner Schwellung kann ich nichts sagen, doch ich kann dich in den Arm nehmen und halten. Ich habe Mutmachschokolade und Trostbonbons, die bekommst du von mir zum Frühstück! Die helfen! Und jetzt wünsche ich dir eine gute restliche Nacht!

    Liebe Thal , was für eine traurige Geschichte! Die arme Mutter und der arme kleine Drops. Rein sachlich denke ich, daß es ganz wichtig ist, jetzt zu regeln, bei wem Drops nach dem Tod seiner Mutter leben wird. Das muss unbedingt geregelt werden, doch gefühlsmäßig ist das für die Mutter bestimmt sehr schwer. Doch ihr werdet einen Weg finden.


    Psychoonkologen sind nicht nur für die Erkrankten da, sondern auch für deren Angehörige. Vielleicht wäre das etwas für den Kleinen?


    Die Idee mit der Erinnerungskiste finde ich wunderschön. So hat er etwas von seiner Mama, was ihn durch sein Leben begleitet. Vielleicht kann man ihre Stimme aufnehmen...


    Ich wünsche allen viel Kraft, ihr seid so mutig.

    Ich weiß nicht, ob Krebs Sinn macht oder nicht. Ich fühle mich nicht bestraft, sondern es hat mich einfach erwischt. Es hätte mich genauso gut nicht erwischen können. Allerdings hat mich meine Erkrankung verändert. Ich bin schon nachdenklicher, aufmerksamer, geduldiger und bewusster geworden, nehme meine Umwelt intensiver wahr. Ich bin dankbar für Familie und Freunde, ich bin glücklich, daß ich diese Krebsart erwischt habe. Es hätte durchaus schlimmer kommen können. Insgesamt bin ich zufrieden. Mein Mann und meine Mutter behaupten, daß ich in mir ruhe. Kann schon sein. Doch ich bin natürlich auch immer noch die, die ich vorher war, und das ist gut so.

    Ja, das dauert schon eine Weile, bis die Leukos einen mittleren Referenzwert erreichen. Auch daß die Abwehr trotz niedriger Leukos funktioniert, merken wir doch selber am besten...wäre das nicht der Fall, hätten wir einen Infekt nach dem anderen.

    Liebe Eluna , dann geht es dir wie mir. Mein Tumor ist niedrigmaligne, das kommt mir erst einmal nicht so schlimm vor, so daß mir die engmaschige Kontrollen vermutlich erst einmal reichen werden. An die regelmäßigen Arztbesuche habe ich mich irgendwie gewöhnt, auch wenn ich sie nicht geliebt habe. Das Leben wird äußerlich normal.

    Liebe Blume56 , du steckst jetzt in der Warteschleife, das ist eine schlimme Zeit. Wenn du Gewissheit hast, wird es besser, egal, ob es bösartig ist oder nicht.


    Ich habe ein Lymphom und musste zur Diagnostik ins Krankenhaus. Mein Mann wusste natürlich von Anfang an bescheid. Es war schwer, das meiner damals 89 jährigen Mutter zu erklären. Lügen oder irgendwelche fadenscheinigen Erklärungen sind nicht mein Fall, und sie hätte es auch gemerkt. Also habe ich ihr gesagt, daß ich ins Krankenhaus muss, weil bei mir der Verdacht auf Lymphdrüsenkrebs besteht und das abgeklärt werden muss. Rede bitte mit deiner Tochter, hole sie von Anfang an ins Boot, so fühlt sie sich nicht ausgeschlossen. Sie wird ausserdem merken, daß etwas nicht stimmt. Vielleicht setzt ihr euch als Familie zusammen und redet. Deine Tochter wird froh sein, daß du sie einbezogen hast und wird dich unterstützen. Denn im Moment ist es die Aufgabe der Familie für dich da zu sein. So einen schweren Krankheitsverdacht kann und sollte man nicht alleine tragen.


    Ich drücke dir die Daumen, daß sich das alles in Wohlgefallen auflöst.

    Kann es sein, daß man Angst hat, nach Therapieende den vermeintlichen Schutz zu verlieren, die Sicherheit, in der man sich wiegt? Ich habe übernächste Woche die letzte Antikörpergabe und denke schon zwischendurch, daß der Tumorrest wieder wachsen könnte. Da ich ja noch in der Erhaltungstherapie bin, fühle ich mich schon noch sicher. Allerdings denke ich nicht an meinen Tod oder ans Sterben.

    Liebe Aenneken , Bea, ja, das mit dem Durchfall kenne ich auch...ist absolut lästig. Aus dem Grund gehe ich immer nüchtern walken und habe jede Menge Zewa in meiner Bauchtasche. Außerhalb der Durchfallzeiten habe ich das Gegenteil, starke Verstopfung. Auch nicht schön, aber besser als Durchfall. Gegen den Durchfall mache ich nichts, außer nicht essen, gegen die Verstopfung trinke ich Buttermilch.