Beiträge von Bonny und Frieda

    Als bei mir die Antikörpertherapie begann, wollte mir die onkologische Praxis einen neuen Taxischein ausstellen. Also gehe ich davon aus, daß die Fahrten weiterhin bezahlt werden. Allerdings habe ich den Taxischein abgelehnt, ich lasse mich von meinem Mann bringen und holen.

    Liebe Lana 79 , du kannst auf einer Schlafspritze zusätzlich zur Lokalanästhesie bestehen. Hast du schon mal darüber nachgedacht, den Arzt zu wechseln? Ich würde das machen, wir haben freie Arztwahl!

    Ja, doch ich habe immer viel Durst. An den Therapietagen habe ich so wie immer getrunken, weil ich sonst nachts jede Stunde aufs Klo muss. In einer Nacht habe ich nach dem 16. Mal aufgehört zu zählen. An Schlaf ist da nicht zu denken!

    Liebe Lana 79 , was für ein unverschämter Arzt! Lass dich bloß nicht verrückt machen! Wenn du hier den Thread von Anfang an liest, wirst du feststellen, daß die meisten überhaupt keine Probleme mit dem Port hatten und haben. Es gibt auch die anderen, bei denen es nicht so glatt lief. Das kann immer passieren, da kann dir auch niemand eine Garantie geben, daß es nicht so ist. Und bei allen gab es Gründe. Eine Portimplantation ist normalerweise ein winziger Eingriff, der in zwanzig Minuten erledigt ist.


    Und letztlich...jeder Mensch, jeder Körper ist anders, reagiert anders. Deshalb mach dich wegen der angeblichen Schmerzen, die der Arzt dir "angedroht" hat, bloß nicht verrückt. Warte nicht auf Nebenwirkungen und Schmerzen, sieh den Port als deinen Freund an, denn das ist er auch.


    Und jetzt drücke ich dir ganz feste die Daumen:thumbup::thumbup: und bin sicher, daß du das schaffst.

    Zur Zeit sind viele Medikamente nicht zu bekommen, nicht nur Chemos usw. Das liegt daran, daß die Medis in Asien hergestellt werden, die Chargen oft verunreinigt sind. Bei Stichproben werden dann komplette Chargen aus dem Verkehr gezogen und vernichtet. Traurig, aber wahr! Soweit ich weiß, sind schon über 600 Medikamente nicht erhältlich.

    Liebe ani64 , wie schön, daß du berichtest! Ich freue mich sehr für dich, daß der Besuch deiner Eltern sooo gut gelaufen ist, besser geht es nicht. Jetzt bist du mit ihnen im Reinen, wie gut ist das für deine Seele. Ich denke, du bist diese Belastung los, denn die Vergangenheit ist vergangen, und heute ist heute.


    Auch bin ich froh, daß es dir schmerzmäßig besser geht, so hast du mehr Lebensqualität.


    Für die Chemo wünsche ich dir viel Kraft, möge sie dir viel gute Zeit verschaffen.


    Und ansonsten klingst du einfach viel positiver, daß gefällt mir, und ich freue mich sehr darüber.


    Ich wünsche dir eine gute Zeit, viele wunderschöne Erlebnisse und Erfahrungen, also ganz viel Leben!

    Ich bekomme Folsäure und Vitamin D verschrieben und zahle nur die Rezeptgebühr. Ich nehme beides schon viele Jahre, weil ich Medikamente nehmen muss (bipolare Störung), die Vitaminfresser sind.

    Ich denke, man macht keine falschen Hoffnungen, wenn man das Thema Tod nicht erwähnt. Was man sagen muss, ist, daß man sehr krank ist und lange behandelt wird, daß es Nebenwirkungen gibt und welche (Haarausfall, Müdigkeit, etc.), daß die wieder weggehen (wichtig!). Genauso wichtig ist es, Fragen ehrlich zu beantworten, doch gleichzeitig so, daß die Kinder nicht überfordert und in Angst versetzt werden. Ich würde meinen Kindern nie die Hoffnung nehmen wollen, vor allem, wenn die Prognose gut ist.

    Liebe Kumiori , ich denke, du musst dich kräftig genug fühlen, um wieder in den Beruf einzusteigen. Doch ich denke auch, die Arbeit liegt in weiter Zukunft, du bist ja noch in der Chemotherapie und hast die anderen Behandlungen noch vor dir. Denk doch nicht so weit in die Zukunft, sondern nur bis zum nächsten Schritt, und der ist die OP. Alles Andere kann man nicht voraussagen oder gar planen, denn du weißt nicht, wie du dich fühlen wirst, welche Nebenwirkungen du bekommst oder nicht bekommst. Bleib in der Gegenwart und denke maximal bis zur OP. Alles Andere belastet dich nur unnötig. Ich wünsche dir viel Kraft für alles!

    Hoffentlich steckst du dich nicht an. Daß Kinder Infektionen aus dem Kindergarten mitbringen, ist völlig normal und sinnvoll...sie trainieren ihre Abwehr! Und ja, die Kinder leiden, doch normalerweise ist so eine Geschichte in ein paar Tagen ausgestanden!:thumbup::thumbup:

    Liebe Daria ,du kämpfst gerade an mehreren Fronten, was natürlich in deiner Situation absolut nicht gut ist. Umso wichtiger ist für dich die Reha, eine Auszeit, Abstand von den ganzen Sorgen, räumlicher Abstand. Ich denke, du solltest bis dahin den Ball flach halten. Dazu gehört, daß dein Mann in die Finanzen "eingearbeitet" wird. Du musst das einfach abgeben, denn er ist für diese Aufgaben genauso verantwortlich wie du. Ansonsten versuche friedlich zu sein und zu bleiben, damit du nicht im Streit in die Reha fährst. So habe ich es im letzten Jahr vor meiner Reha auch gemacht, und ich hatte den Kopf frei. Trotzdem habe ich eine Woche gebraucht, um wieder halbwegs zu Kräften zu kommen, so sehr haben meine Eheprobleme mich belastet.


    Wir haben jetzt keine finanziellen Probleme, weil ich in Rente und mein Mann in Altersteilzeit ist, ein großer Vorteil. Bei uns waren die Probleme eindeutig auf der Beziehungsebene. Seit meiner Reha ist es besser geworden, der Abstand hat uns beiden gut getan. Ich gehe am kommenden Montag zum ersten Mal zu einer Psychoonkologin. Erst einmal alleine, um zu gucken, ob die Chemie stimmt. Wenn das der Fall ist, geht mein Mann beim zweiten Mal mit.