Beiträge von Moni75

    Hallo Ihr Lieben,


    wollte mich auch mal wieder kurz melden. Ich hoffe, es geht euch allen soweit gut.


    Leider habe ich zur Zeit wenig Zeit fürs Forum. Mit Arbeit und den Kindern ist mein Tag ausgefüllt und abends liege ich dann platt auf dem Sofa.


    Ja, die Angst vor einem Progress habe ich auch. Das geht bestimmt allen "Fortgeschrittenen" so. Die Studien besagen, dass Ibrance das Fortschreiten der Erkrankung im Durchschnitt um zwei Jahre hinaus zögert =O.

    Aber wie schon gesagt wurde, das sind Statistiken und wir werden diese Statistik aufbessern, und wie :P


    paetzi

    also ich würde auch längere Pausen vorziehen. Hätte bei einer niedrigeren Dosis auch Angst, dass es nicht mehr so gut wirkt. In welchem Zyklus bist du denn? Vielleicht braucht dein Körper noch etwas Zeit, um sich daran zu gewöhnen?


    Ich hatte euch ja geschrieben, dass beim letzten Staging im CT der Wirbelsäule eine Auffälligkeit im Lendenwirbelbereich festgestellt wurde. Deshalb war ich nochmals beim Knochenszinti und es wurde dort eine erhöhte Stoffwechselaktivität festgestellt. Daraufhin musste ich dann noch zu einem Unfall-Chirurgen um abzuklären, ob meine "Statik^^" gefährdet ist, also ob Bruchgefahr besteht. Glücklicher Weise ist das nicht der Fall.


    Lt Chirurg sieht es auch eher nach Verschleiß aus, als nach Metastase. Aber genau sagen kann man das so nicht. Also abwarten und beobachten...auf jeden Fall ist jetzt erst mal die nächsten 3 Monate wieder Ruhe, bis die nächste Verlaufskontrolle ansteht.


    Liebe Grüße:hug:

    Moni

    Red Lita ,


    so eine schei...e. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. Ich nehm dich jetzt einfach mal ganz fest in den Arm:hug:


    Zum Thema Methadon:


    Eine Mitbetroffene hat mich gestern in der Klinik darauf aufmerksam gemacht, dass es am 12.10.2018 in Göppingen einen Vortrag zum Thema "Schmerzmittel-können Sie heilen?" gibt. Für die Teilnahme ist wohl eine Anmeldung erforderlich.


    Liebe Grüße

    Moni

    Hallo Ghetta ,


    von deiner erhöhten Körpertemperatur habe ich schon gelesen. Das ist wirklich seltsam, aber ich glaube nicht, dass es da einen Zusammenhang mit eventuellen Metastasen gibt. Ich habe eine Metastase im Dornfortsatz des 4.BWK und hatte bisher kein Fieber oder erhöhte Temperatur.


    Allerdings kann ich deine Sorgen bezüglich deiner Rückenschmerzen verstehen. In unserer Situation denken wir zwangsläufig immer gleich an das Schlimmste. Aber sehr wahrscheinlich meldet sich bei dir "nur" dein Bandscheibenvorfall.


    Ich wünsche dir einen wunderschönen Urlaub:hug:


    Liebe Grüße

    Moni

    paetzi


    lieb, dass du an mich denkst :*


    Also gestern war Ultraschall der Leber - alles unverändert:thumbup:


    Heute war dann CT der Wirbelsäule - auch da ist nix dazu gekommen ...ABER... es gibt eine auffällige Stelle im Lendenwirbelbereich, die suspekt aussieht. Neu ist sie deswegen nicht, weil sie auch auf den MRT Bildern der Leber vom September 17 zufälliger Weise mit drauf ist. Es hat sich bisher nur keiner dafür interessiert....im Knochenszinti von damals war der Bereich auch nicht auffällig :/


    Der Radiologe wird jetzt eine Empfehlung für ein nochmaliges Knochenszinti aussprechen um zu schauen, wie viel Stoffwechselaktivität dort vorhanden ist. Aber selbst wenn das eine Metastase sein sollte, war sie zum Einen damals schon da (ist also unter der Therapie nicht neu gewachsen bzw. größer geworden) und zum Anderen würde es an der Therapie auch nix ändern. Es ginge wohl nur darum abzuklären, womit man es zu tun hat um ein Risiko bzgl. Bruchgefahr oder so einzuschätzen. Trotzdem irgendwie blöd....


    Liebe Grüße

    Moni

    ach Dija , so ein Mist. Lass dich erstmal drücken:hug:


    Das ist schon erstmal ein Schock zu erfahren, dass der Krebs bereits fortgeschritten ist und eine Heilung somit eher unwahrscheinlich. Aber wie Heideblüte schon geschrieben hat, sind wir nun eben chronisch krank :hug:. Und das Leben geht weiter, mit seinen Höhen und Tiefen, aber wir lassen uns nicht unterkriegen.


    Merkwürdig, dass dein Onkologe dir keine psychologische Betreuung vermitteln kann. Mir wurde das sofort im BZ angeboten und ich wurde am gleichen Tag dann auch von einem Psychologen angerufen. Wo lässt du dich denn behandeln?


    Und ja, es ist richtig, dass Lebermetastasen bei Brustkrebs in der Regel nicht operiert werden. Aber es gibt inzwischen eine Vielzahl an Möglichkeiten, Metastasen zurück zu drängen. Entweder mit Medikamenten oder gerade in der Leber z.B. mittels Mikrowellen-Ablation. Da werden die Metastasen so zu sagen mit sehr großer Hitze verkocht. Aber das weitere Vorgehen wird sicher in ein paar Tagen mit dir besprochen.


    Hier noch ein kleiner Hinweis und bitte nicht erschrecken: im Zusammenhang mit fortgeschrittenem Brustkrebs wird oft von "palliativer" Therapie gesprochen. Das hat aber nichts, rein gar nichts mit Sterben zu tun. Palliativ bedeutet lediglich, dass ein großer Wert auf eine gute Lebensqualität gelegt wird.


    Bitte verliere nicht den Mut.


    Liebe Grüße

    Moni

    :hug: Dija


    Die Gedanken sind glaube ich normal. Das ist noch der Schock der Diagnose, man hat Todesangst und und sorgt sich eben um seine Kinder und möchte sie beschützen.


    Ich habe auch Kinder, die Jüngste war noch keine zwei Jahre alt, als ich letzten September die Diagnose Brustkrebs erhalten habe. Meine erster Gedanke war - oh Gott, ich werde sterben. Mein zweiter Gedanke: wäre es nicht besser sofort zu sterben, als dass meine Familie mir dabei zusehen muss?


    Heute kann ich ganz klar sagen: NEIN, es wäre nicht besser, sofort zu sterben. Ich hätte sooo viel versäumt. Obwohl sich bei mir herausgestellt hat, dass ich bereits eine Metastase habe und somit wohl nicht mehr geheilt werden kann, möchte ich keinen Tag missen. Die Medikamente schlagen gut an, es geht mir soweit gut, ich arbeite sogar inzwischen wieder in Teilzeit - was ich sagen möchte: ICH LEBE und das hoffentlich noch ganz lange:thumbup:


    Du stehst sicher noch unter dem Schock der Diagnose. Du wirst sehen, mit der Zeit wird es besser. Man lernt tatsächlich, mit der Krankheit zu leben. Und wenn der Therapieplan steht, wirst auch du ganz sicher den Kampf mit der Krankheit aufnehmen.


    Ich wünsch dir alles erdenklich Gute:hug:

    Moni



    Hallo Dija ,


    auch ich möchte dich hier in unserer Runde noch herzlich Willkommen heißen;).


    Im ersten Schritt wird die Leber nur per Ultraschall angeschaut. Nur wenn Auffälligkeiten vorhanden sind, werden weitere Untersuchungen angeordnet.


    Bei mir wurden im Staging auch zwei Rundherde in der Leber gefunden. Der eine wurde einer Zyste zugeordnet, der andere war jedoch "metastasentypisch":hot:. Um das genauer abzuklären wurde ein MRT angeordnet. Der dortige Arzt meinte dann zu mir, dass ca. 70% der Bevölkerung Veränderungen in der Leber haben, die meisten davon wären aber gutartig. Das MRT hat dann die Zyste bestätigt. Beim metastasentypischen Rundherd konnte aber leider auch nach dem MRT nicht gesagt werden, um was es sich nun handelt. Deswegen wurde dann noch eine Biopsie gemacht mit dem Ergebnis, dass keine Krebszellen gefunden wurden.


    Also liebe Dija, lass den Kopf nicht hängen. Wie du siehst, heißt eine Veränderung in der Leber noch lange nicht, dass es eine Metastase ist. Ich drück dir ganz fest die Daumen für einen harmlosen Befund:thumbup:


    Alles Gute

    Moni