Beiträge von Cookie

    Liebe davinci , danke für deine Sichtweise.

    Du hast recht, die Verantwortung trägt jeder selbst. Und ich bin mir dessen bewusst und weißt auch, dass ich, sofern meine Grenze erreicht sein sollte, einen Schlussstrich ziehen muss.

    Aktuell läuft es tatsächlich sehr gut, ich hoffe, es stabilisiert sich wieder.

    Wir reden tatsächlich sehr offen und obwohl er eigentlich ziemlich introvertiert ist, kann er beschreiben, wie es in ihm aussieht.

    Das ist schon mal ein guter Anfang...

    Liebe Grüße

    Cookie

    Meine Güte, als die Empathie verteilt wurde, war er wohl auf'm Klo. 🙄

    Was soll das? Als wäre alles nicht schon schwer genug.

    Kleinherdig hört sich schon mal gut an.

    Das packst du! 🍀😘

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Bonny und Frieda , er ist in Behandlung. Und über das Thema Medikamente wurde auch schon gesprochen, zumindest ist seine ablehnende Haltung dem ggü etwas aufgeweicht.

    Er war jetzt zur Kur und wird weiter hier vor Ort behandelt, bzw macht eine Psychotherapie.

    Ich warte jetzt ab, wie sich das entwickelt.

    Dankeschön 🌷 😘


    Liebe serafina , ich bekomme eine Gänsehaut, wenn ich das lese.

    Es klingt unglaublich schrecklich.

    😔

    Es ist hilfreich die Sicht des Betroffenen zu sehen, wenn auch seine Depression nicht so stark ist.

    Er kann seinen Alltag leben und macht viel Sport.

    Aber sein Wesen ist schon verändert.

    Ich hoffe, die Kur und weitere Therapie helfen ihm.

    Er sagte heute noch, dass es glaubt es zu bewältigen, wenn ich am seiner Seite bin.

    Das war seit längerem das erste Mal wieder, wo er von alleine mir das Gefühl gab, dass er mich braucht.

    Das lässt hoffen.....

    Vielen Dank für deine Offenheit 🌷

    Liebe Grüße

    Cookie

    Danke, liebe Sonnenglanz , die Hoffnung ist auf jeden Fall da.

    Ich glaube, solange ich einen roten Faden finde, geht es mir damit soweit gut.

    Dieses hin und her der letzten Monate, in denen ich nicht wusste, dass es Depressionen, bzw ihre Symptome waren, das hat mich fertig gemacht.


    Liebe Busenwunder , das liest sich auch furchtbar traurig.

    Ich habe es früher immer wie deine Freundin gehalten und war ziemlich konsequent.

    Inzwischen denke ich, dass es sich lohnt, dran zu bleiben.

    Zumindest denke ich das überwiegend.

    Hätte ich ihn so distanziert kennengelernt, wäre es was anderes, aber vermutlich wäre er dann gar nicht erst in Frage gekommen.

    Narzistisch?

    Nein, ich denke nicht.

    Dafür hat er sich die Jahre zuvor wirklich oft zurück genommen und wenig auf sich und sein Seelenheil geachtet.

    Und ich denke auch nicht, dass er (selbst unter diesen Umständen) denkt, dass ich der Grund für alles bin.

    Der Grund für die Schieflage ist zum großen Teil seiner Vergangenheit zuzuschreiben und auch ein großer Teil liegt in der Arbeit begründet.

    Überlastung, Ungleichbehandlung, Mobbing aller Mitarbeiter durch den Chef, der jetzt endlich weg ist....

    Meine Krankheit war sicher auch ein Auslöser, aber wer kann schon was dafür!?


    Meist wissen die Menschen erst, was sie verloren haben, wenn es icht mehr da ist und ignorieren oft alle Anzeichen.

    Es tut mir sehr leid, dass dein Mann dir nicht zeigen kann, was du ihm bedeutest.

    Vielleicht passiert dir irgendwann dasselbe, wie deiner Freundin? Oder du findest Frieden mit der Art deines Mannes.

    Wie sagt man immer so schön?

    "Ändern kann man immer nur sich selbst. Nie den Anderen."


    Auf Dauer käme ich mit einem Partner, wie ich ihn jetzt habe nicht zurecht

    Aber ich weiß, wer drin steckt unter dem Depressionskorsett und den möchte ich zurück.


    Liebe Grüße und einen Drücker für dich :hug:

    Cookie

    Liebe pegesa , das zeigt mir wieder mal, dass es "unter jedem Dach ein Au gibt", wie die liebe Moni13 es mir immer sagt.

    Daran denke ich oft.

    Und dein Beispiel gibt dir recht.

    Schwierig wird es nur, wenn von vielen "Bekundungen" keine mehr übrig bleiben.

    Als hätte es nur eine bestimmte Anzahl an "Liebeserklärungen"(und Aufmerksamkeiten) gegeben, die alle aufgebraucht sind.

    Aber ich gebe die Hoffnung noch nicht auf, dass wieder dort wieder hinkommen.

    Liebe pegesa , du sagst es.

    Jeden Tag neu sehen und nicht den großen Berg, der vor einem liegt.

    Das müsste ich ja während meiner Therapie schon lernen.

    Ich hoffe sehr, dass wir das auch überstehen.

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Blume 59 , das liest sich unglaublich hart. 😔

    Dagegen ist meine Situation fast schon leicht.

    Hier ist es eher so, dass ich das Gefühl habe, er denkt "ist sie da ist es gut, ist sie nicht da, auch gut"

    Vereunahmung gibt es hier nicht und wenn er mal sauer auf mich war, dachte ich "ok, wenigstens etwas Gefühl".

    Er wirkt eher unbeteiligt

    Aber es macht ihm auch traurig, wenn es mich traurig macht.

    "ich liebe dich" sagt er nicht mehr, während er früher mich damit schon fast erstickt hätte.

    Ich sage es auch nicht mehr, da es einfach nicht der richtige Zeitpunkt ist und ich auch nicht damit umgehen kann, wenn er nicht weiß, was er darauf sagen soll.

    Das tue ich mir nicht mehr an.

    Er will die Trennung nicht, hat Angst, dass ich nicht durchhalten, ihn verlasse.

    Ich kann ihm gerade nur sagen, dass ich für ihn da bin, wenn er mich braucht.

    Wir haben zwischendurch immer auch gute Tage, Gott sei Dank.

    Ich hoffe und wünsche dir, dass ihr aus dem Tal heraus kommt und diesen Mist auch hinter euch lassen könnt. Dass irgendwann wieder dein Traummann zum Vorschein kommt :hug:

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Dorca , genau so ist es.

    Ich konnte es Monate lang überhaupt nicht einordnen und verstehe erst seit kurzem, dass es nicht wirklich mit mir zu tun hat. Zweifel bleiben aber und daher wäre eine Gruppe von Angehörigen sehr interessant für mich.


    Liebe pegesa , das stimmt, solche Phasen gibt es.

    Leider ist man ja nach überstandener Krebserkrankung nicht mehr so belastbar am Anfang.

    Aber richtig ist es auf jede Fall, sich auch woanders Energie zu holen und für sich selbst Dinge zu tun, die Spaß machen und gut tun.

    Zum Glück habe ich eine verlässliche Familie, das ist viel wert.

    Liebe Sonnenglanz , ich meinte damit, dass ich mir gewünscht habe, dass wir nach dem überstandenen Krebs endlich wieder glücklich unser Leben genießen können. Und dann passiert sowas.

    Und das man es sich wünschen kann, soviel man will, es kommt auch anders und damit muss man leben.

    Allerdings hast du auch nicht ganz Unrecht.

    Manchmal ist es ein Aushalten.


    Wer ist sich seiner Sache immer sicher, wenn man feststellt, dass sich so viel am Wesen verändert hat?

    Insbesondere, wenn man nicht mehr so genau weiß, was der andere noch empfindet und sich darauf verlassen muss, dass es so ist, weil er es sagt.

    Es ist schwer.

    Aber noch gebe ich nicht auf und auch mein Freund hofft sehr, dass wir durchhalten.

    Mir wäre es wichtig zu wissen, wie andere Frauen in meiner Situation damit umgehen und ob sie dasselbe empfinden und erleben.

    Danke, liebe Sonnenglanz 🌷🌷🌷

    Liebe Kirsche 😘 Dankeschön.

    Ich war nie weg, nur stiller 😊

    Ich denke, vor meiner Erkrankung hätte ich mehr Kraft gehabt, das alles durchzustehen, inzwischen weiß ich es nicht. Deine Freundin war stark, das würde ich mir auch wünschen.

    Aber ich möchte nicht aufgeben, ohne alles versucht zu haben, was mir möglich ist.

    Ich habe schon mal geschaut, ob es speziell etwas für Angehörige von depressiven Menschen gibt, aber ich habe hier kaum etwas gefunden

    Schon komisch, wo es doch eine so weit verbreitete Krankheit ist.

    Danke für deine Worte 🌷😘

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Tolea , ich habe es genau so wie du gemacht und vor der ersten Chemo schon die Haare kurz schneiden lassen.

    Die Flucht nach vorne sozusagen.

    Bevor sie ausfielen, habe ich mir durch eine Freundin (die auch gerade Chemo gemacht hat), eine Glatze rasieren lassen und wieder selbst bestimmt, wann es geschieht.

    Mir tat dieses selbstbestimmte Handeln gut.

    Ich wollte es nicht der Chemo überlassen.

    Ich würde es immer wieder so machen, auch wenn ich natürlich hoffe, dass das nicht nötig sein wird.

    Alles Gute für dich und viel Erfolg mit der Therapie 🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie

    Guten Morgen!

    Ich habe dieses Thema gesucht und hier gefunden, auch wenn nicht ich diejenige bin, die depressiv ist, sondern mein Partner.

    Ich habe ihn vor ca 10 Jahren kennengelernt, allerdings nur flüchtig und vor 3,5 Jahren wiedergetroffen.

    Seit dem sind wir zusammen.

    Die Anfangszeit war, wie sie immer so ist, Wolke 7, allerdings von seiner Seite aus sehr intensiv und mir oft zuviel.

    Aber das hatte sich irgendwann eingependelt und ich war sehr glücklich.

    Er ist fürsorglich gewesen und hat mich wirklich auf Händen getragen.

    Dann wurde ich krank, ca 2 Jahre später.

    Das war, wie ihr alle wisst, eine miese Zeit, aber mit Aussicht auf ein gutes Ende und bisher sieht es immer noch so aus, als könne es gut bleiben.

    Mein Partner hatte zuvor schon mentale Schieflagen, aufgrund einer nicht einfachen Vergangenheit.

    Er begann vor der Krankheit eine Psychotherapie und das verstärkte die mentalen Löcher auch ab und zu, aber damit war zu rechnen.

    Sorgsam verschlossene Dinge wurden nun aufgearbeitet.

    Als ich krank wurde drehte sich alles darum.

    Auch in seiner Therapie ging es viel um meine Krankheit.

    Darauf hatte ich ja keinen Einfluss, aber auch zuhause ging es fast nur um den Krebs.

    Ab und zu habe ich ihm gesagt, er solle was für sich tun, wegfahren, Sport machen usw.

    Hat er auch, aber als meine Therapie zuende ging, habe ich ihn völlig verändert erlebt.

    Ich habe das Monate lang auf mich bezogen, gedacht, ich sei ihm nicht mehr so wichtig.

    Ich sei ggf nicht mehr attraktiv genug, liebenswert genug, kurz, es entwickelten sich Selbstzweifel.

    Von ihm kamen nur noch wenig Emotionen, ich kam nicht mehr an ihn heran.

    Zwischendurch ging es, aber es war (ist), ein auf und ab.

    Inzwischen war er zur Reha für einige Wochen.

    Ich habe lange nicht verstanden, dass es mit mir nichts zu tun hat.

    Dass seine Gefühle für mich noch da sind, er sie aber gerade nicht transportieren kann. Zumindest sagt er das.

    Ich habe einen völlig anderen Mann damals kennengelernt und nun stehe ich etwas ratlos da.

    Es führt oft dazu, dass ich traurig bin und mich alleine fühle und an Trennung denke.

    Die einen sagen, ich müsse an mich denken und gehen.

    Die anderen sagen, man wirft eine Beziehung nicht einfach weg, weil es schwierig wird, er sei auch während meiner Krankheit da gewesen.

    Alle haben recht, entscheiden muss ich alleine.

    Gibt es hier depressive Partner?

    Wie geht ihr damit um?

    Wie schafft man es, diese (teilweise) Emotionslosigkeit oder diese Wesensveränderung nicht persönlich zu nehmen?

    Es ist schwierig und nicht das, was ich nach überstandener Krankheit erwartet und erhofft habe, aber wer kriegt schon immer, was man sich wünscht!?

    😔

    Wer bis hier durchgehalten hat, dem danke ich ganz doll 🌷😘

    Ich würde mich über eure Ansichten und Erfahrungen freuen.

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Angel12 , ich drücke dir für Daumen für die OP und ein schönes Ergebnis 👍👍👍🍀🍀🍀

    Heute in einer Woche hast du schon einiges überstanden.

    Liebe Grüße

    Cookie

    Viele gedrückte Daumen auch von mir 👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍👍

    🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀🍀

    Ich denke an euch und wünsche euch viele gute Ergebnisse und Befunde und für die tapferen Frauen im Kampf drücke ich besonders fest.

    Liebe Grüße

    Cookie

    Ihr Lieben, ich war einige Zeit nicht hier und lese jetzt von Rezidiven 😭

    Liebe Pschureika ich kann gar nicht sagen, wie leid es mir tut

    Auch für die anderen Frauen, es ist so unfair und einfach nur mies. 😥

    Bei all dem Mist, denkt immer an Ika, sie hat es 4 mal überstanden, es ist also alles noch möglich. 🍀🍀🍀

    Bitte, lasst den Kopf nicht hängen, die zweite Runde werdet ihr auch gewinnen.

    Pschureika ich drück dich fest, wenn ich darf.

    Ich drücke die Daumen für eine Therapie, die euch den Mist endgültig vom Hals schafft. :hug:

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Piperlino , ich verstehe deine Angst zu gut.

    Ich würde in ein Brustzentrum gehen und dort noch mal schallen lassen, die sind in der Regel etwas versierter.

    Schon allein damit deine Panik aufhört.

    Bestimmt ist es harmlos.

    Und mit unserer Vorgeschichte dürfte man auch schnell dran kommen.

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe KathrinK ,

    herzlich willkommen hier im Forum.

    Du steckst vermutlich gerade in der widerlichsten Zeit der ganzen Krebsgeschichte.

    Nie wieder habe ich so gelitten, wie zu der Zeit der Warterei.

    Die Therapie hält Höhen und Tiefen bereit, aber was du jetzt gerade durch machst, war für mich persönlich am schlimmsten.

    Daher....der Schock, die Unruhe, die Panik....das hört alles auf oder wird zumindest deutlich weniger.

    Johanna14 hat recht, ich hatte auch 2 Herde.

    Das Problem war aber auch die Lage.

    Liegen sie nah beieinander, kann man sicher brusterhaltend operieren.

    Bei mir waren sie auf 9 und 6 Uhr.

    Da ich auch nur ein B Körbchen habe, wäre wohl nicht mehr viel übrig geblieben und so gab es ein schickes Implantat 😉

    Die Unechte und die Echte sehen zwar nicht mehr aus wie Zwillinge, aber immerhin wie Geschwister 😁


    Du hast dich hier angemeldet, das wird dir über die Wartezeit hinweg helfen.

    Und ich schließe mich Nicki75 an, wenn das Biest vor einem Jahr spürbar war, ist die Wachstumsrate vielleicht nicht soooo hoch, aber das ist nur mein laienhafter Gedanke.

    Ich hatte einen suspekten Lymphknoten und bei Entnahme (vor der Chemo) war er komplett frei von Krebs.

    Und selbst wenn deine LK befallen sein sollten, kannst du gesund werden und es bleiben.

    Das darfst du nie vergessen.

    Du sitzt jetzt leider mit uns im Boot, aber immerhin ruderst Du nicht alleine.

    :hug:

    Ich hoffe, du kriegst die Wartezeit gut gestemmt und dann kann deine erfolgreiche Therapie los gehen.

    Liebe Grüße,

    Cookie 🍀 🍀 🍀