Beiträge von Cookie

    Liebe Jueli ,

    Hier mal ein O-Ton einer Oberärztin aus einer renommierten Klinik im Ruhrgebiet.

    "bis zu 4 befallene Lymphknoten haben nach heutiger Erkenntnis keinen negativen Einfluß mehr auf die Prognose".

    Du kannst sicher zig Ärzte fragen und die einen sagen dies und die anderen jenes, aber vielleicht beruhigt es dich dennoch ein bißchen.

    Ich habe eine Freundin, die leider inzwischen Metastasen hat und nie befallene Lymphknoten hatte.

    Anders herum sind Frauen mit befallenen Lymphknoten bis heute nach Jahren noch gesund.

    Die Erfahrung bestätigte mir auch mein behandelnde Arzt im Brustzentrum.

    Ich wünsche dir eine erfolgreiche Therapie 🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie

    Ich nehme seit Juli 2018 Tamoxifen und anfangs war es echt fies.

    Inzwischen habe ich ausser Hitzewallungen aber keine Nebenwirkungen mehr.

    Okay, die Schleimhäute sind trocken, das schon.

    Ich würde es gerne länger als 5 Jahre nehmen, wenn es so bleiben sollte.


    Ich habe aber gelesen, dass zb Fulvestrant die gleiche Wirkung hat, aber deutlich verträglicher ist.

    Bisher wird es ja nur bei Frauen mit fortgeschrittenem Brustkrebs eingesetzt.


    Wer weiß, wann es zur normalen Antihormontherapie gehört. Wenn man Tamoxifen nicht verträgt, sollte man es als Alternative zulassen.


    Liebe Grüße

    Cookie

    Hallo ihr Lieben!

    Ich habe mich in den letzten Monaten etwas zurück gezogen, es hat sich privat einiges getan, leider nichts positives. Aber das ist ein anderes Thema.


    Ich weiß ja, dass es ein Stück weit normal ist, dass man besorgt ist, aber inzwischen bin ich nur noch genervt....und leider auch immer wieder besorgt zusätzlich.

    Ich habe vor keiner Nachsorge Angst, ich bin nicht nervös, ich schlafe vorher gut, ich mache mir keine Sorgen.

    Das ist schon mal gut.

    Aber wehe, ich habe irgendwelche Beschwerden.

    Kopfschmerzen sind Hirnmetastasen, Magenschmerzen kommen von vermeintlichen Lebermetastasen, wenn es im Rücken kneift.....ihr könnt es euch denken.

    Jede Kleinigkeit ist Krebs, es ist zum verrückt werden.

    Ohne Beschwerden bin ich die Ruhe selbst, dabei wissen wir alle, dass Krebs gar keine Beschwerden machen muss und Beschwerden oft kein Zeichen für Krebs sind.

    Und ich weiß das alles auch, kann aber nichts dagegen tun, dass die Gedanken sich einschleichen.

    Aktuell habe ich seit Wochen ein Fremdkörpergefühl im Hals und seit Freitag brennt meine Zunge.

    Ja, willkommen Herr Zungenkrebs.

    Ich bin doch bescheuert. 😭

    Hört das bitte wieder auf?

    Habe auch das Gefühl, schlechter Luft zu bekommen....ah, die Lunge!!

    Von einem Knubbel unter der Haut am Unterarm spreche ich lieber gar nicht erst. Das wird ein lipom sein, aber für mich ist es natürlich Krebs.


    Geht es euch auch so? Ich versuche mich nicht verrückt zu machen und ohne Beschwerden irgendwo bin ich auch die Ruhe selbst, aber man hat ja nun mal ab einem gewissen Alter irgendwelche Wehwehchen.

    Sorry, ich musste mich mal ausjammern, ich weiß, viele haben ernsthafte Probleme und würde vermutlich gerne tauschen.

    Leider ist meine Beziehung nach dem Krebs in die Brüche gegangen und manchmal fehlt mir jemand, der mich wieder erdet 😔


    Ich wünsche euch einen schönen restlichen Sonntag,

    Cookie 🍀 🍀 🍀

    Liebe Alruna92

    Herzlich willkommen hier im Forum.

    Es ist wirklich tragisch, dass beide deiner Elternteile am Krebs erkrankt sind, es tut mir sehr leid. 😔

    Dass dich das überfordert, kann ich mir sehr gut vorstellen.

    Aber auch als Angehörige kann man hier Hilfe und Rat finden.

    Ich wünsche dir, dass du dich gut hier austauschen kannst und es dir helfen wird, deiner Mama beizustehen.

    Alles Liebe

    Cookie 🍀 🍀 🍀

    Diese Unterschiede sind ja extrem 😐

    Ich habe für mich beschlossen, alle 3 Monate wenigstens die Leber schnallen zu lassen.

    Nächsten Donnerstag habe ich wieder einen Termin.

    Na klar, vielleicht hat man von diesen vielen Untersuchungen abgesehen, weil es auch stressig ist, aber das sollte eine Frau selbst entscheiden dürfen.

    Ich gehöre zu denen, die massiv beruhigt sind, wenn der Ultraschall o. B. ist, da nehme ich das kurze Muffensausen davor gerne in Kauf.


    Pschureika , was passiert jetzt bei dir?

    Sorry, falls du es schon irgendwo schriebst.

    Ich suche mal, ob ich was finde...


    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Ichmussesschaffen , deine Tumore sind eher klein.

    Du kannst dich auf der Seite des Krebsinformationsdienstes über Größen und Beschaffenheit informieren. Auch kannst du dort alle Fragen hinmailen und auch kostenlos anrufen.

    Sie sind nett, kompetent und du bekommst garantiert eine Antwort.

    Lass dich mal drücken :hug:

    Liebe Neluna77 , genau das sagte mir ein Arzt auch.

    Keinen Überlebensvorteil bei früher Erkennung. Wenn man sagt, dass zb Lebermetastasen bei Nichtbehandlung in XY Monaten zum Tode führen, dann finde ich es ganz entscheidend, dass sie erkannt werden, wenn sie sich in einem frühen Stadium befinden.

    Ich glaube, es ist eine Frage des Geldes. 😔

    Und mir kann auch niemand erzählen, dass es keinen Unterschied macht, ob sich erst 1 gebildet hat, oder schon unzählige.

    Ich werde es zur Not auch selber bezahlen. Beim letzten Mal hat es noch die Kasse bezahlt.

    Ich drück dir die Daumen für deine OP 👍👍👍🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe kruemelgirl , ich sag erst mal herzlich willkommen hier.

    Es ist ja tatsächlich noch alles offen bei dir und vielleicht ist der Weg hier her nur ein kurzer Abstecher, ich wünsche es dir!!

    Wird alles wieder normal? Gute Frage.

    Ich würde sagen, es wird fast wieder normal.

    Was immer bleibt, ist die Angst, bzw die Verunsicherung, dass es wieder kommt.

    Die Unbeschwertheit und das Vertrauen in den eigenen Körper sind erst mal futsch..

    Aber, du kannst nach der Therapie eigentlich alles wieder machen, wie vorher auch.

    Zumindest ist es bei mir so.

    Ich bin von Langzeitnachwirkungen bisher verschont geblieben.

    Aber du wirst wieder glücklich, da bin ich sicher.

    Versuche die Zeit bis zur Untersuchung und zu den Ergebnissen zu überstehen, danach gehst du Schritt für Schritt vor.

    Und solltest du Unterstützung benötigen, findest du sie hier bestimmt.

    Alles Liebe

    Cookie 🍀 🍀 🍀

    Hallo ihr Lieben! 😊

    Ich gehe ja brav alle 3 Monate zur Nachsorge, dort wird ein Brustultraschall gemacht, es wird getastet und der normale Abstrich gemacht.

    Ich frage mich schon lange, warum man bzgl Metastasen nicht auch Untersuchungen unternimmt?

    Ich habe bisher einmal meine Hausärztin darum gebeten, die Leber zu schnallen.

    Es kann mir irgendwie keiner erzählen, dass es nicht auch wichtig ist, Metas in frühem Stadium zu erkennen und nicht erst, wenn ggf alles befallen ist.

    Macht ihr nur die normale Nachsorge oder geht ihr zwischendurch auch mal hin und lasst etwas "mehr" machen?

    Liebe Grüße

    Cookie

    Liebe Ichmussesschaffen , herzlich willkommen hier im Forum.

    Was du gerade mitmachst, gleicht einem Horrortrip.

    Lies mal ein wenig hier, wir haben das alle durchlebt.

    Ich hatte 2 x G3 Tumore und mir geht es auch wieder gut.

    Ich bin nicht angstfrei, aber ich kann mein Leben wieder leben und genießen.

    Das wirst du auch, es gibt sehr viele Behandlungsmögkichkeiten.

    Halte noch etwas durch, bis du alle Ergebnisse hast und die Therapie beginnt und dann wird es dir besser gehen.

    Versprochen.

    Und du bist auch nicht alleine, wie du siehst.

    71000 Frauen jedes Jahr, allein in Deutschland erkranken an Brustkrebs.

    Und ein paar der tollsten Kämpferinnen sind hier und stehen dir zur Seite. 😊

    Alles Liebe

    Cookie 🍀 🍀 🍀

    Liebe Tonka , herzlich willkommen in diesem Forum 🌷

    Es ist tatsächlich so, dass die Tage und Wochen, bevor die Therapie los geht, kaum auszuhalten sind.

    Danach wirst du wieder entspannter, da du mitwirken kannst, den Krebs zu besiegen.

    Jede von uns hatte Angst vor der Chemo, aber ich habe es mir tatsächlich noch viel grauenvoller vorgestellt, als es dann wirklich war.

    Anstrengend war es.

    Wie die Besteigung eines Berges.

    Man ist irgendwann kaputt und läuft sich Blasen.

    Man hat zwischendurch ein Tief, aber auch viele gute Momente (das sind die, an denen du die Aussicht vom Berg aus genießt).

    Ein auf und ab der Gefühle ist leider auch meist vorprogrammiert, daher würde ich schon jetzt zu einer Onko-Psychologin raten.

    Du bist nicht allein, hier gibt es viele, die ihr Netz aufspannen, um dich aufzufangen, wenn es mal abwärts geht.

    Du wirst überrascht sein, wie sehr sowas zusammenschweißen kann....

    Ich wünsche dir eine erfolgreiche Therapie 🍀🍀🍀

    Liebe Grüße

    Cookie