Beiträge von Cremjo

    Zu mir hieß es unter Tamoxifen, bei Reisen > 6h ist eine Thrombosespritze empfohlen. Ich habe für meine 12h-Flüge nach Peru dann immer Kompressionsstrümpfe getragen und eine Thrombosespritze genommen. Zusätzlich viel getrunken im Flieger und regelmäßig eine Runde durchs Flugzeug spaziert.

    Ich bin total neben mir. Ein lieber Verwandter hat heute nach seinem Kopf-MRT in HD gesagt bekommen dass man nichts mehr für ihn tun kann. Er hat sein Glioblastom seit 6 Jahren erfolgreich bekämpft, aber nun scheint es zu gewinnen... Seine beiden Kids sind 3. & 6. Klasse. Mein Herz blutet...

    Huhu! Zuerst mal allen ein fröhliches, friedliches und vor allem gesundes neues Jahr 2023!

    Meine letzte Nachsorge war in der 2. Dezemberwoche und es war alles oB. Was das Abemaciclib angeht: Anfang Dezember war der Wert der Neutrophilen bei 1,06 (bei einem Wert <1 muss man pausieren).

    Die Gesamtleukos waren aber schon am Steigen und lagen bei 2,0.

    Bei der Blutentnahme am 3.1. kam dann heraus, dass die Neutrophilen tatsächlich den Aufwärts-Knick geschafft und liegen jetzt bei 1,23; die Gesamtleukos bei 2,3. Nach knapp einem Jahr akzeptiert mein Körper nun also die unfassbar hohe Gesamtdosis von 50mg/Tag 😅 Spaß beiseite, das macht mich sehr dankbar. werde erstmal noch ein Weilchen bei dieser Dosierung bleiben.

    Liebe @Taxi63 , das klingt wirklich übel und schmerzhaft, und die Hilflosigkeit kann einen halb wahnsinnig machen! Ich hab überhaupt keinen guten Rat, aber ich wünsche dir von ganzem Herzen, dass bald eine Lösung gefunden wird und es wieder heilt.🤗

    Hallo ihr Lieben! Ich melde mich zurück, aber sage gleich vorweg, nicht mit schlechten Nachrichten!

    Wir haben unseren Sommer total genossen. Das erste mal seit 11Jahren waren mein Mann und ich für eine Woche kinderfrei und haben hier die wunderschöne Umgebung unsres Wohnortes auf der Schwäbischen Alb entdeckt und genossen. Das war wirklich eine goldwerte Woche nach den ganzen Strapazen... Und auch danach haben wir mit den Kids jeden freien Zeitraum genutzt und waren unterwegs um schöne Dinge zu unternehmen.

    Das neue Schuljahr begann für den einen so störungsfrei und für den anderen so holprig wie das alte geendet hat. Aber zum Glück hatten wir schon weit vor den Sommerferien begonnen, nach Hilfe for den Jüngeren Ausschau zu halten und die Testungen für Schwierigkeiten im Schulalltag anzuleiern. Anfang dieser Woche erhielten wir mündlich die Ergebnisse, die klar machten, dass er einfach für vieles nichts kann und Unterstützung braucht, die wir ihm jetzt organisieren können. Das freut und erleichtert uns und vor allem ihn sehr! Und wieder mal sind wir froh und dankbar, dass wir hier leben, wo so viel möglich ist.

    Meine Nachsorge am 13.09.war ohne Befund, als nächstes steht die Mammografie der gesunden Seite an.

    Mit meinem Abemaciclib habe ich für 2Monate pausiert, weil selbst die Mini-Dosis von 50mg am Tag (statt der normalerweise empfohlenen 300) mein Blutbild hat absacken lassen (neutrophile unter 1000). Heute ist Blutentnahme um zu sehen, wie gut sich das Blut über die lange Pause erholt hat und dann soll es tatsächlich nochmal angesetzt werden. Hab mich noch nicht entschieden, wie lange ich das On-Off noch mitmache. Ich nehme es jetzt seit Feb diesen Jahres aber konnte es noch nie auch nur 4 Wochen am Stück nehmen. In meinen Augen ist der therapeutische Effekt so gut wie nicht vorhanden 🤷. Mal sehen, was mir übermorgen in der Telefonsprechstunde empfohlen wird.

    Ich merke, dass sich in mir so ein Trotz aufbaut, ein bisschen wie bei einem Kind, in Richtung "Nein, ich hab heute keinen Bock zur Blutentnahme und auch sonst will ich nicht mehr zum Arzt". Am liebsten würde ich die Krankheit die nächsten 3 Monate ignorieren, so wie ich das als Kind mal mit einem Büchereibuch gemacht habe 😅 ich wusste, eines Tages wird, es rauskommen und Riesen Trara geben, aber so lange alles ruhig ist, lasse ich es einfach hier liegen...

    Kennt ihr das Gefühl auch? Bestimmt...

    Noch kurz ein ErfahrungsBericht: vor 2 Wochen hatte ich Corona, tatsächlich zum ersten Mal. Es war für mich gut zu ertragen. 3,5 Tage Fieber um 38,5 herum, allgemeine Schlappheit und Müdigkeit waren so die Hauptsymptome, etwas Husten und einen Tag Halsweh. Die Müdigkeit hat sich nach dem Verschwinden des Fiebers noch eine Woche hingezogen, habe ihr immer nachgegeben und 2x am Tag ein kurzes Nickerchen gemacht. Es war mir wichtig, mich ganz zu erholen und nicht zu früh wieder durchzustarten. Bin sehr dankbar dass es so gut ging und schnell vorbei war!

    Hier im Forum werde ich mich weiterhin eher ruhig verhalten, brauche gerade meine Zeit und Kraft für die Baustellen in der Familie und will wie gesagt die Krankheit auf einen deutlich weniger prominenten Platz einsortieren, so lange das gerade möglich ist.

    Soweit mein Update, ich grüße herzlich in die Runde!

    Hallo ihr Lieben,

    Ich schreibe ja sowieso nur sporadisch mit, aber ich lese hier sehr viel, mehr als mir gut tut, habe ich bemerkt. Daher werde ich in den anstehenden Ferien eine Forumspause machen und mich erst nach meiner nächsten Nachsorge am 13.09. wieder melden. Das gilt natürlich nur, wenn nichts dazwischen kommt, weswegen ich wieder zurückgeworfen werde 😱 aber davon möchte ich jetzt nicht ausgehen.

    Falls jemand mich erreichen möchte: Bitte schreibt mir eine PN, ich schalte die Mailbenachrichtigungen für PN ein.

    Achtung, jetzt kommt eine Floskel, die ich aber ernst meine: ich wünsche allen einen schönen Sommer! Lasst uns jeden einzelnen Tag bewusst leben und genießen, so gut wir können.

    Lieber hayab

    ich komme aus der BK-Ecke und lese aber auch in anderen Fäden mit.

    Aufrichtig bedauere ich deinen Verlauf und dass du nun so kurze Zeit nach OP und kurz vor Reha erneut eine Runde Kampf beginnen musst. Ich wünsche dir alles erdenklich Gute, gutes Vertragen und vor allem Wirken der Chemo und dann eine gelingende OP mit guter Heilung!

    Was ich dir schreiben wollte war ein Tipp aus meiner Chemo-Zeit. Docetaxel ist ja aus der Gruppe der Taxole, die die feinen Nervenenden angreifen und schädigen können. Um Polyneuropathien in Handflächen und Fußsohlen vorzubeugen, kann man währen dem Einlaufen dieser Chemo die Hände und Füße kühlen und / oder komprimieren mit zu kleinen Handschuhen oder Kompressionssocken. Im Brustkrebs-Bereich wird das sehr häufig gemacht und hat auch sehr oft gute vorbeugende Wirkung. Was ich zusätzlich noch gemacht habe, war außerdem die ganze Zeit während die Chemo einlief, Eis zu lutschen, um auch die Mundhöhle zu kühlen und so die Geschmacksnerven zu schützen. (Hatte Angst, Gewicht zu verlieren weil ich nicht essen kann, bei mir geht das rasend schnell und ich war sowieso an der Untergrenze zwischen Gut und Böse). Bei mir hat das super funktioniert, ich hatte nur sehr leichte Geschmacks-Einschränkungen.

    Kennst du diese Schleck-Drinks die man kauft und dann selbst einfriert? ZB von Buss*-Bä* Die gehen super dafür.


    Evtl hilft dir das ja, was den Geschmack angeht, ich finde, das macht auch fürs Gesamt-Wohlbefinden einen himmelweiten Unterschied!


    Ganz herzlich grüßt dich Cremjo

    Ich hab mir für die ersten beiden Nächte immer Tavor geben lassen, um die Schlaflosigkeit zu umgehen. Das war sehr angenehm!

    destiny86 also bei mir ging es psychisch nach 5 Wochen Letrozol leicht bergab und dann aber nach 7 Wochen richtig los mit Panik. Da hatte ich noch gar kein Abemaciclib genommen!

    Bei mir hat das Absetzen von Letrozol schon ab dem 4. Tag Erleichterung gebracht (Panik verschwand) und dann unter Anastrozol blieb es stabil. (Es ging mir noch nicht gut, aber auf jeden Fall viel besser als vorher!)

    Liebe destiny86 ich sitze grad im Zahnarzt-Wartezimmer und kann nur ganz knapp antworten, sorry!

    Mir fällt spontan ein:


    - bei mir hat Letrozol auch psychisch stark reingehauen. Ich hab dann auf Anastrozol gewechselt, das hat im Beipackzettel keine psychischen Nebenwirkungen aufgeführt. Der Wechsel hat bei mir viel gebracht! Allerdings kann schon der reine Hormonentzug, den die AHT anrichtet, psychisch herausfordernd sein.


    - bei nicht erträglichen Nebenwirkungen des Abemaciclib kann dessen Dosis reduziert werden. Bei manchen hilft schon eine Reduzierung um nur 50mg! Es geht hier schließlich nicht um dahinvegetierendes Überleben sondern um Lebensqualität!

    Ich weiß überhaupt nichts von einer Frist! Wo kann ich was darüber erfahren?


    Ein MA von der DRV hat noch in der Reha mit mir den Antrag ausgefüllt soweit wir konnten und mit Bleistift markiert was noch fehlt. Trotzdem hab ich das Gefühl der Rest erschlägt mich noch...

    Vielleicht kann mir jemand helfen,

    Wisst ihr ob ich den Antrag auf EM-Rente auch unvollständig einreichen kann zur Wahrung der Frist? (Ich bin mir nicht ganz sicher ob ich alles beisammen habe)


    Und bei der Selbsteinschätzung wurde mir geraten nur sachlich die Fakten meiner Erkrankung aufzuzählen, ist das richtig?