Beiträge von Lavara18

    Hallo vanitas ,

    ich kannte die Einbrüstigkeit von meiner Mutter. Obwohl sie einen relativ kleinen Busen hatte - 85 B, ich C - hat man es in allen Kleidern, Blusen, Shirts, Pullovern gesehen. Alles saß irgendwie schief. Außer Haus hat sie daher die Epithese getragen. Zum Zeitpunkt meiner OP war ich noch berufstätig. Da hätte ich nicht ohne rumlaufen wollen. Außerdem hat mir eine Freundin-Ärztin - dringend davon abgeraten, keine Epithese zu tragen. Nicht aus ästehtischen Gründen, sondern meinem Rücken zuliebe. Weil ich die Probleme meiner Mutter mit den Epithesen - fürchterliches Schwitzen - kannte, habe ich mich für den Silikon-Aufbau entschieden. Die v.g. Probleme würde eine beidseitige Mastektomie auch lösen, aber welcher Arzt amputiert schon eine (noch) gesunde Brust, wenn man nicht Gen-Trägerin ist? Wie machst Du das bekleidungstechnisch?

    LG

    Lavara18

    Hallo Sonnenblümchen ,

    Mammographie kann auch mit Implis nur gemacht werden, wenn sie unter dem Muskel liegen. Meins liegt auf dem Muskel. Dann gehen nur Ultraschall und MRT. Ich hatte die Mastektomie wegen eines ausgedehnten DCIS. Wegen der anderen Brust hatte ich letztes Jahr ein MRT und dann hat der Radiologe in seinem Befund überraschenderweise bezüglich der rekonstruierten Brust, die gar nicht Veranlasser für das MRT war, alle halbe Jahre ein MRT empfohlen. Er hat die Brust in BIRADS 3 eingestuft, weil ich ein Lymphödem (klinisch bekannt) drin habe und die Brustwarze erhalten wurde. Meine frühere Gyn und mein neuer Gyn halten diese Form der Nachsorge für übertrieben. Ich bin auch nicht geneigt, mir alle 6 Monate Kontrastmittel spritzen zu lassen. Ich werde den vierteljährlichen Ultraschall auf Dauer beibehalten. Allerdings erkennt man im Ultraschall m. W. die Krebsvorstufen nicht. Wenn ich dem Radiologen vorher begegnet wäre, hätte ich mich möglicherweise anders entschieden. Und wenn derselbe Mist in der anderen Brust (ebenfalls BIRADS 3) losgeht, spricht aus meiner Sicht viel für den Befreiungsschlag. Beidseitig flach ist immerhin symmetrisch. Die Asymmetrie war (und ist) für mich ein ästhetisches Problem. Ich finde es toll, wie positiv Tilda79 zu ihrer Einseitigkeit steht. Mir gefällt schon die (moderate) Abweichung zwischen Naturbusen 60+ und Silikonbusen ewig 30 nicht und die wird ja mit den Jahren nicht kleiner. Aus der Vogelperspektive tadellos, auch das Dekollete, aber die nackte Frontalansicht vermeide ich auch noch 2 Jahre nach der OP.

    LG

    Lavara18

    Liebe@Katzenpfote,

    ich hatte in der rechten Brust ein ausgedehntes duktales carcinoma in situ und in der linken Brust habe ich seit mehr als 20 Jahren ein Fibroadenom. Das hat meine Gyn jährlich im Ultraschall kontrolliert. Außerdem bin ich schon seit meinem 40. Lebensjahr alle 2 Jahre zur Mammographie gegangen. Seit dem Krebs rechts wird die linke Brust halbjährlich mammographiert. Weil sich das Fibroadenom verändert hatte, wurde im letzten Jahr eine Biopsie gemacht, zum Glück ohne Befund. Aber die Empfehlung des Radiologen lautet: halbjährliche Mammographie. Ich habe allerdings nicht nur das Fibroadenom, sondern auch Kalk in der Brust. Ultraschall wird bei mir alle 3 Monate gemacht. Wenn Dein Fibroadenom auch im Ultraschall zu sehen ist, würde ich mindestens den Gyn häufiger mal draufschauen lassen.

    Guten Morgen Smsm ,


    ich kann Ronda bestätigen. Ich brauchte nicht einmal einen Druckverband, nur ein Pflaster, das ich bis zum nächsten Morgen drauf lassen sollte. Das hängt vielleicht von der Zahl der Stanzen ab. Bei mir wurde (nur) dreimal gestanzt. In manchen Veröffentlichungen werden 5 Stanzen empfohlen. Hängt vielleicht von der Größe des Knotens ab. Von den Stanzen habe ich nichts gespürt, nur dreimal den Knall gehört. Ich hätte die Prozedur am Ultraschallgerät mitverfolgen können. So genau wollte ich es dann aber doch nicht wissen. Auch nach Abklingen der Betäubung habe ich an der Brust nichts gespürt und nichts gesehen. Der Befund war gutartig. Drücke Dir die Daumen, dass es bei Dir auch so ist.

    Hallo pegesa ,

    Deine Schilderung erinnert mich an eine Freundin. Sie war wärend ihrer Strahlentherapie auch so erschöpft-lethargisch-weinerlich und auch noch eine gewisse Zeit danach. Nach der Reha ging es dann aber stetig aufwärts und jetzt nach einem guten Vierteljahr merkt man ihr nichts mehr an. Wir sind beide durch die Krankheit in den Ruhestand gekommen und genießen unsere Freiheit! Ich finde, man kann - jedenfalls vorübergehend - sehr gut auch ohne Aufgaben im landläufigen Sinne leben. Ich sehe es übrigens als Aufgabe an, den Krebs zu besiegen.

    Du kommst aus Deinem Tal wieder raus, bestimmt.



    Hallo Jlenni ,

    was versprichst Du Dir von einem "vorläufigen" Ergebnis? Das kann sich dann doch schon wenig später als falsch herausstellen. Und genau aus dem Grund wird man Dir kein "vorläufiges" Ergebnis mitteilen, denke ich. Lass die Leute in Ruhe ihre Arbeit machen. Bei so existenziellen Dingen sollte Gründlichkeit vor Schnelligkeit gehen und das ist doch auch in Deinem Sinne oder?

    Hallo Mimosa ,


    ich war leider nicht auf dem Kongress, weil wir schon das Wochenende davor unterwegs waren und ich eine Freundin nicht motivieren konnte. Wir wären nur zu dem Brustkrebsseminar gefahren und am selben Tag auch wieder zurück. Vielleicht sind einzelne Vorträge mittlerweile als Video eingestellt. Ich habe noch nicht nachgesehen. Auf Grund eines Videos über den Vortrag von Fr. Dr. B---- von einem früheren Kongress über Ernährung bei Krebs hatte ich mir ihr Kochbuch "Tomaten---- und ----grün" gekauft und manches davon in meinen Speiseplan eingebaut.

    Es freut mich sehr , dass es Dir gut gefallen hat und bedaure etwas, dass ich mich nicht allein aufgemacht habe.

    Liebe Grüße

    Lavara18

    Hallo@Jlenni,

    ja, die Warterei zehrt an den Nerven. Bei meiner ersten (Vakuum)Biopsie war ich noch berufstätig und hatte gerade reichlich Termindruck. Außerdem war an diesem Tag meine Mutter im Hospiz an einem Hirntumor gestorben. Da musste ich dann die Beerdigung organisieren etc. Von diesen Anforderungen war ich absorbiert und in meinem Kopfkino lief nichts. Was auch hilft, ist körperliche Erschöpfung, also Sport, Hausputz, Gartenarbeit, was auch immer. Aber bitte lass die Hände weg von Tavor. Das Zeug macht im Nu abhängig und wirkt dann kaum noch. Du hast noch ein langes Leben vor Dir. Du schaffst das.

    Alles Gute und viel Zuversicht

    Lavara18

    Hallo pegesa . Es gibt Hafer- bzw. Mandelmilch, der Calcium zugesetzt ist. Steht meist gleich vorn auf dem Karton. Außerdem achte ich auf den Kalziumgehalt im Mineralwasser. Dann trinke ich noch phasenweise eine Basen-Mineral-Mischung und zwar die von Dr. E. T.... Da ist dann auch noch Magnesium und Kalium drin.

    Meine Mutter konnte mich nicht stillen. Also bin ich mit Kuhmilch großgezogen worden. Nach Auffassung der Heidelberger Forscher ist damit das Kind längst in den Brunnen gefallen. Ich habe zwar später Milch nie als Getränk konsumiert, aber gern und viel Käse (Hartkäse) gegessen, auch wegen des Kalziumgehalts. Vielleichst ist deshalb meine Knochendichte überdurchschnittlich. War bei meiner Mutter trotz Tamoxifen-Behandlung auch so. Ein fast 90jähriges Leben ohne einen einzigen Knochenbruch trotz vieler Stürze infolge ihrer Sehbehinderung. Ich habe meinen Käsekonsum jetzt reduziert und meinen morgendlichen Haferbrei koche ich mit Hafer- oder Mandelmilch mit Calcium-Zusatz. Fleisch esse ich wenig (aber alle Sorten, denn jede hat ihre Vor- und Nachteile), dafür mehr Fisch (Kaltwasserfische) als früher, wegen der Omega 3 Fettsäuren. Die pflanzlichen Omega 3-Fettsäuren (z. B. im Leinöl) sollen nämlich nicht so gut verwertbar sein.

    Hallo Momolo ,

    nicht alles was man im MRT sieht, ist bösartig. Ich hatte letztes Jahr ein MRT nach der halbjährlichen Mammografie-Kontrolle meiner (noch) gesunden Brust. Das Resultat war wie bei Dir BIRADS 4. Die "Raumforderung" sah aus wie ein Fibroadenom. Wegen meines Alters - 62 - erschien dem Radiologen aber ein muzinöses Karzinom wahrscheinlicher, daher die Einstufung in BIRADS 4. Es wurde eine Ultraschall-Stanzbiopsie gemacht und die ergab dann doch ein Fibroadenom. Jetzt bin ich wieder zurückgestuft in BIRADS 3.


    Eine Vakuumbiopsie hatte ich 2017 in der rechten - später entfernten und rekonstruierten - Brust. Bei mir war sie Mammographie-gestützt, weil der verdächtige Kalk nur in der Mammo gesehen wird, nicht im MRT. Ich nehme an, bei Dir wird sie mit MRT gemacht. Das Unangenehmste bei der Vakuumbiopsie war die Lagerung. Ich lag wie im MRT auf dem Bauch, musste aber den Kopf nach links drehen im Winkel von 90 Grad, damit die Brust so weit wie möglich durch die Öffnung im Tisch hängt. Kein Vergnügen, wenn man Nackenprobleme hat. Dann bekommt man eine Spritze in die Brust. Nach dem Piekser habe ich nichts mehr gespürt, nur gehört. Das Gerät macht beim Absaugen Geräusche. Nach dem Absaugen wurde ein Titanchip an die betr. Stelle "geschossen", damit der Chirurg erforderlichenfalls später erkennen kann, wo er schneiden muss. Kommt es nicht zur OP, bleibt der Titanchip drin, soll unproblematisch sein. Danach bekam ich ein Pflaster und einen Druckverband, damit kein Hämatom entsteht. Den sollte ich den ganzen Tag umbehalten. Er ist mir aber nur wenige Stunden später schon auf die Taille abgerutscht. Ein Hämatom ist außen sichtbar trotzdem nicht entstanden, nur ein kleines in der Brust. Das ist aber wohl immer der Fall und nicht zu spüren. Das Pflaster konnte ich am nächsten Tag entfernen. Schmerzen hatte ich keine. Mit allem Drum und Dran einschließlich der Mammografien davor und danach hat die Prozedur ca. 1 Stunde gedauert. Daran hat aber einen gewissen Anteil der Umstand, dass eine neue MTA eingearbeitet wurde und jeder Handgriff zweimal gemacht wurde. Drei Tage später lag die Histologie vor und es war leider Krebs, aber erst im Anfangsstadium.


    Mach Dich nicht verrückt. Ich hatte ein Kollegin, die auch genetisch belastet ist und schon fast ein halbes Dutzend Biopsien hatte. Zum Glück immer Fehlalarm.


    Wünsche Dir "ohne Befund" und einen schönen Urlaub.

    Lavara18

    Momolo

    Guten Morgen pegesa ,

    ich hätte als Alternative - dann aber ohne meinen Mann - ein Frauenfitnessstudio gehabt. Da trainieren auch nicht die Schönheiten, sondern die Problemzonen. Die größeren Studios bieten auch alle möglichen Kurse an. Das gibt es in unserem leider nicht, außer Yoga mit und auf dem Stuhl. Aber Yoga macht mich kribbelig. Wenn ich mich entspannen soll, fängt es überall an zu jucken. Ich entspanne mich im Garten - gehe jetzt gleich vor der großen Hitze noch schnell Beeren für Marmelade pflücken - und mit Handarbeiten.

    Noch ein Tipp: Schwimmen. Habe ich 2 Jahre lang wegen Schulterproblemen 2 mal in der Woche gemacht und den Orthopäden, der meinte, ohne OP würden meine Schultern versteifen, Lügen gestraft. Beim Schwimmen werden alle Muskelgruppen trainiert. Leider schwimmt mein Mann nicht.

    Einen schönen Sonntag

    Lavara18

    Hallo pegesa ,

    bei den Fitness-Studios gibt es große Qualitätsunterschiede in puncto Anleitung. Wir haben das Glück, dass 10 Minuten fußläufig von uns ein kleines Spezialstudio für die Generation 60+ ist. Da trainieren auch Achtzigjährige nach Hüftoperationen. Der Leiter ist Sportwissenschaftler und auch selbst anwesend. Es sind auch etwas andere Geräte. Meine Freundin - allerdings andere Krebsart - bekommt schon mehrere Jahre Rehasport verordnet. Das sind Kurse unter Anleitung. Bieten fast alle Studios an oder auch größere physiotherapeutische Praxen. Teilnahme als Selbstzahler geht auch, macht ihr Mann.

    Hallo pegesa , Tiscali ,

    natürlich kann man auch zu Hause allein Tanzen, aber das macht nicht so viel Spaß. Mein Mann und ich tanzen seit einigen Jahren in einem Tanzkreis für Ältere in einer Tanzschule. Der Älteste ist 80, die Jüngste 2. Hälfte 50. Jeder hat seine Handicaps. Keiner strebt Medaillen an. Alles ganz locker. Unsere Tanzlehrerin - die Seniorschefin - ist übrigens 83. Nichts lenkt mich so gut ab wie Tanzen. Ich kann es wirklich empfehlen.

    Wenn man schon zu den älteren Semestern gehört und keinen Paartanz machen will oder mangels Partner nicht kann, ist Agilando eine feine Sache. Da werden mit älteren Menschen (Ü 50) Partytänze einstudiert. Jeder tanzt für sich, aber in Formation mit der Gruppe. Weil man sich die Choreographie merken muss, trainiert das gleichzeitig die grauen Zellen. Man kann sich ja nicht vom Partner führen lassen. Viele Tanzschulen bieten das an.

    Seit meiner Erkrankung (glücklicherweise nur 2 OPs) mache ich auch zweimal die Woche Krafttraining in einem Senioren-Fitness-Studio zusammen mit meinem Mann. Wir waren beide unser ganzes Leben lang herzlich unsportlich, hatten keinen "Druck" durch z. B. Übergewicht oder Rückenprobleme und haben die Jogger belächelt. Jetzt motivieren wir uns gegenseitig und haben Spaß und die Hoffnung, dadurch Rezidiven vorzubeugen.

    Liebe Tiscali,

    ich fühle mich angesprochen durch Dein "Rotweingeständnis". Das war auch meine Sünde, gehört zum "Saarvoir vivre". Mäßig, aber regelmäßig. Wurde ja auch schon mal als "gesund" deklariert. Und familiär vorbelastet mit Diabetes bin ich auch. Wegen einer Hepatitis B Infektion ist er auch ausgebrochen, allerdings moderat. Seitdem, d. h. seit ca. 10 Jahren, trinke ich keinen Tropfen Alkohol mehr und vermisse nichts. Meine Mutter hat ihr ganzes Leben keinen Alkohol getrunken und doch Brustkrebs bekommen. Du machst es ganz richtig. Der Blick zurück bringt nichts.

    Alles Gute für die Therapie

    Lavara18

    Hallo@Elli_Pirelli,


    Mikrokalk ist nicht immer eine Krebsvorstufe, aber ein Grund für eine engmaschige Überwachung. Bei mir wurde im Screening 2015 rechts zum ersten Mal Mikrokalk mit unverdächtiger Struktur festgestellt. Bei der Kontrollmammo ein halbes Jahr später war er nicht mehr zu sehen. Bei der Mammographie zwei Jahre später war auf einmal ganz viel Kalk da mit verdächtigen Strukturen. Eine Vakuumbiopsie ergab ein duktales Carcinoma in situ - Krebsvorstufe - Grad 3. Mir wurden 7 x 4 cm entfernt, was man Dank einer sog. Verschiebeplastik nicht sah. Die Brust behielt ihre Form, war lediglich einen Tick kleiner, aber nicht ausgleichsbedürftig. Die kosmetischen Ergebnisse sind heute viel besser als früher. Da muss Du Dir wirklich keine Sorgen machen. Leider war mein DCIS erheblich größer als der Kalk und die Brustdrüse musste in einer 2. OP subkutan ganz entfernt werden und die Brust wurde in derselben OP mit Silikon wieder aufgebaut. 2018 wurde Microkalk in der linken Brust festgestellt, der alle halbe Jahr mit Mammographie kontrolliert wird. Bis jetzt ist die Struktur mit einer Wahrscheinlichkeit von 98% gutartig. Mit dem Restrisiko von 2 % Bösartigkeit lebe ich. Muss ich auch in Bezug auf die operierte Brust, denn wegen des Erhalts der Brustwarze besteht ein wenn auch sehr geringes Risiko, dass sich dort ein Rezidiv bildet. Der Radiologe hat mir deshalb alle halbe Jahre ein MRT empfohlen. Wegen der Kontrastmittelproblematik lasse ich das aber so oft nicht machen. Ich denke auch, dass es einen Unterschied macht, ob man "nur" ein DCIS hat (aus dem sich nicht in jedem Fall ein invasiver Tumor entwickelt) oder einen invasiven Tumor + DCIS. DenTumor entfernen, aber das DCIS drin lassen, würde ich nicht wollen. Aber das ist ja nicht Deine Situation. Schlussendlich ist es eine ganz individuelle Entscheidung, mit wieviel Unsicherheit Frau umgehen und gut leben kann.


    Alle Gute für Dich

    Lavara18

    Liebe @Der Knuppimussweg,

    ich freue mich sehr, dass Du eine Lösung für das BH-Problem gefunden hast. Ich habe leider auch Ignoranz und Arroganz seitens eines Sanitätshauses und einer Herstellerfirma erfahren dürfen. Die haben m. E. zu wenig Konkurrenz und deshalb lässt die Kundenorientierung manchmal zu wünschen übrig. Glücklicherweise hatte das bei mir nicht solche Auswirkungen wie bei Dir-, denn der Sitz des Kompressions-Bhs nach der OP wurde vom Operateur selbst kontrolliert.

    Alles Gute weiterhin

    Lavara18

    Hallo alle miteinander,

    ich brauchte außer der Mastektomie keine Therapie, deshalb kann ich hier eigentlich nicht mitreden oder vielleicht auch gerade: Mich irritiert der missionarische Eifer, der hier durch einige Beiträge durchscheint. Wenn sich jemand gegen die Schulmedizin entscheidet und das mit dem Therapieverzicht einhergehende Risiko einer Lebenszeitverkürzung in Kauf nimmt, z. B. weil er sich von alternativen Therapien für die Restlebenszeit eine höhere Lebensqualität verspricht, ist das für mich absolut in Ordnung und verdient Respekt und keine "Bekehrung". Genauso wenig kann aber der oder die Betreffende erwarten, dass er durch diejenigen, die einen anderen Weg gegangen sind, in seiner Einstellung/Entscheidung bestätigt wird. Auch deren Entscheidung verdient Respekt und bedarf keiner Rechtfertigung. Die Diskussionen sind weitgehend müßig.

    Genießt das Wochenende so gut Ihr könnt!

    Lavara18