Beiträge von Lavara18

    Liebe Viviane,


    ich bin keine "Sarkomi", lese hier aber querbeet. Ich hatte nach fehlgeschlagener BET das Glück der Mastektomie, was ich allerdings erst so betrachte, nachdem ich Deine Geschichte gelesen hatte. Ich kann kaum ausdrücken wie sehr ich Deinen Lebensmut und Deine Kraft bewundere. Ich habe lange googeln müssen, bis ich nicht nur eine Schemazeichnung, sondern ein Foto von der radikalen Mastektomie gefunden habe und mir sind die Tränen gekommen. Dass Du körperlich so leistungsfähig bist, ist - glaube ich - eine Ausnahme. Ich wünsche Dir von Herzen, dass das so bleibt und dass Du weiterhin Erfolg bei dem Kampf gegen Deinen Krebs hast.


    Auf einer Seite habe ich gelesen, dass Du beabsichtigst ein Buch über Deine Erfahrungen zu schreiben. Das finde ich toll und wichtig, denn ich glaube auch, dass manche Ärzte bei ihren Therapieempfehlungen Risiken und Nebenwirkungen oft unter den Tisch fallen lassen oder zumindest kleinreden. Vor der BET hatte ich meinen Chirurgen gefragt, ob danach Bestrahlungen erforderlich würden. Antwort: Darüber wird nach der Histologie in der Tumorkonferenz entschieden. Die Histologie des entnommenen Materials war nicht anders als die der vorausgegangenen Vakuumbiopsie. Als mir eröffnet wurde, dass wegen der Ausdehnung des DCIS eine Mastektomie erforderlich würde, wurde gesagt. dass die Mastektomie den Vorteil hätte, dass ich keine Strahlentherapie bräuchte. Also wäre die Strahlentherapie nach der BET empfohlen worden. Und das soll man vorher nicht gewußt haben? M. E. muss diese Alternative schon zu Beginn der Behandlung aufgezeigt werden, denn welche Frau sagt schon nach erfolgreicher BET-OP nein zur empfohlenen Strahlentherapie und lässt sich stattdessen in einer 2. OP die Brust abnehmen? Eine fast gleichaltrige Freundin ist mit ähnlicher Diagnose in einem anderen Krankenhaus operiert worden. Dasselbe Spiel: Vor der BET kein Wort über das Erfordernis einer Strahlentherapie und jetzt müssen die Bestrahlungen sogar noch ein bisschen "strammer" ausfallen, weil an einer Stelle der empfohlene Sicherheitsabstand leicht unterschritten ist und man ihr durch die modifizierte Bestrahlung eine Nachresektion ersparen will. Ich habe lange überlegt, ob ich ihr Deine Geschichte erzählen soll, aber dann doch davon Abstand genommen, weil sie nicht der Typ ist, der die Meinungen der Ärzte hinterfragt Bedingungslos zu vertrauen ist manchmal einfacher.


    Alles erdenklich Gute für Dich

    Lavara18

    Hallo Heideblüte,

    mit dem zweimaligen Durchtrennen hat auch mein Operateur das Entstehen des Lymphödems erklärt. Da war ich verärgert: Ich hatte vor den OPs mehrfach nach einem MRT gefragt, weil ich von eine Bonner Professorin gelesen hatte, dass man im MRT die Ausdehnung von DCIS besser erkennen kann, weil nicht jedes DCIS (vollumfänglich) kalkassoziert ist. Wurde aber bei mir für überflüssig gehalten. Vielleicht wäre mir mit MRT die BET und das Ödem erspart geblieben. Und nachdem nun schon zweimal geschnitten worden war, hätte man vielleicht das Ödem-Risiko etwas früher in den Blick nehmen können. Ein bisschen kam es mir vor, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Nun ja, hätte hätte Fahrradkette. Mein Operateur hält von MLD wohl eher wenig. Er hat sie mir zwar zum ersten Mal verschrieben, aber als die Falten auftraten - ein Jahr nach OP - hat er mir sofort zur Reduzierung der MLD auf höchsten 1 x pro Woche geraten. Seiner Auffassung nach kann MLD auch kontraproduktiv wirken, weil nicht nur der Lymphabfluss, sondern auch die Lymphproduktion angeregt wird. Zu häufige MLD wäre dann bestenfalls ein Nullsummenspiel, im ungünstigen Fall sogar kontraproduktiv. Ich habe dann auf 1 x pro Woche reduziert (weil ich auch ein bisschen das Gefühl hatte, die Falten durch die häufige MLD mitverursacht zu haben, was er allerdings nicht gesagt hat) und dann festgestellt, dass die 2. MLD gar nicht sooo viel mehr gebracht hatte. Die letzten 2 Monate hatte ich wegen Personalausfalls in der Praxis und eigener Krankheit sogar nur 1 in vier Wochen. Das ist allerdings (noch) kein Dauerzustand. Ich halte das Ödem nur im Zaum durch konsequenten Verzicht auf Warmwasser - kein Vollbad, keine Dusche.

    Liebe Papillon,


    bei mir ist das Lymphödem eher ungewöhnlich, denn ich bin nicht bestrahlt worden und es wurde nur der Wächterlymphknoten entfernt. Vielen Dank für Dein Angebot, aber ich glaube nicht, dass es Sinn macht, dass Du Deiner Ärztin Fragen stellst, die nicht Deine Situation betreffen. ich kann mir nicht denken, dass sie sich zu einem Fall äußert, zu dem ihr die Befunde nicht vorliegen. Würde ich jedenfalls nicht tun. Ich bin am 19. Februar wieder bei meiner Gyn und werde sie bitten, den Radiologen um eine ausführlichere Begründung der Einstufung in birads3 zu ersuchen. Die 6-Monatsfrist zur nächsten Kontrolle ist erst im Mai rum.

    Hallo Heideblüte und Solema,


    meine Gyn hat im Ultraschall nix gesehen. Ich möchte aber nicht wechseln. Wir sind sozusagen zusammen alt geworden, aber ihre Geräte leider auch. Meine Brustwarze ist nicht entkernt worden und der krebszellenfreie Abstand zum mamillären Bereich betrug nur 1mm. Habe mich beim KID erkundigt, ob das ausreicht, weil man für BET ja viel größere Abstände verlangt und die Richtlinie ebenso wie das Konsensus-Papier von. St. Gallen für die subkutane Mastektomie explizit keine Aussage dazu machen. Mir wurde gesagt, dass dazu unterschiedliche Auffassungen vertreten werden. Die Vorsichtigen halten einen ebenso großen Abstand für erforderlich wie bei BET, den ganz Mutigen reicht es, dass nur die Schnittränder sauber sind und wieder andere entscheiden einzelfallabhängig, wobei m. E. DCIS G3 einen größeren Abstand nahelegen sollte. Möglichweise hat meine Einstufung in birads3 auch etwas mit dem geringen Abstand zu tun.


    Gefältet ist mein Implantat inzwischen auch, und zwar zur Mitte hin, wohingegen das Ödem mehr an der Brustaußenseite sitzt. Die Falten sieht man durch die Haut nicht durch. Ich spüre sie aber und bisweilen tritt nach der MLD, bei der die Therapeutin zur anderen Brust hin lympht und dabei genau über die Falten streichen muss, ein Brennen auf. Das ist mit ein Grund, weshalb ich die MLD reduziert habe.

    Liebe Heideblüte,

    links habe ich außer dem jüngst entdeckten Fibroadenom auch noch etwas Mikrokalk und deshalb auch BIRADS 3. Wenn ich das richtig sehe, ist wegen des Mikrokalks alle halbe Jahr eine Mammo fällig (wurde bisher so gemacht) und wegen des Ödems rechts ein MRT. Werde mal fragen, ob nicht das MRT reicht, bin aber skeptisch, weil der Kalk ja besser in der Mammo zu kontrollieren ist. Vielleicht beruht die Einstufung in BIRADS 3 darauf, dass ich 1. Privatpatientin und 2. Juristin bin. War nicht meine Idee, sondern die einer befreundeten Ärztin, die meinte, bei mir würde kein Arzt das Risiko eines Versäumnisses eingehen, zumal die Untersuchung auch noch besser honoriert wird als von der GKV. Wäre schön gewesen, die Ärzte hätten solche Für- und Vorsorge auch in Bezug auf das Lymphödem an den Tag gelegt.


    Mit Mammographie bei Implantaten meinst Du wahrscheinlich Sonographie oder? Eine Mammo wird bei mir bei der Implantat-Brust nicht gemacht.

    Liebe Heideblüte,

    vielen Dank für Deine Rückmeldung. Wir sind wohl ziemliche Exoten. Ich hatte nach der OP 2017 das erste MRT - bisher nur Ultraschall - und es wäre auch jetzt kein MRT gemacht worden, wenn nicht die Mammo auf der anderen Seite verdächtig gewesen wäre. Sowohl der Chirurg als auch meine Gyn haben bisher um das Ödem nichts gegeben.

    Liebe Foris,


    ich bin voriges Jahr hier eingestiegen wegen eines Mamma-Lymphödems in der mit Silikonimplantat rekonstruierten Brust und habe viele gute Ratschläge erhalten, für die ich sehr dankbar bin. Das Ödem hat sich durch regelmäßige MLD und speziellem BH deutlich gebessert. Ich brauche nur noch 1 MLD alle 2 Wochen. So weit so gut. Im November hatte ich ein MRT wegen des Verdachts eines Karzinoms in der anderen Brust. Der stellte sich nach Stanzbiopsie als unbegründet heraus. Damit war die Sache für mich erledigt. Zwischen den Feiertagen habe ich meine Ablage gemacht und dabei den Bericht des Radiologen mal von A bis Z gelesen. Ich war erstaunt bis erschrocken, dass er die operierte Brust als BIRADS 3 eingestuft hat und zwar wegen des Ödems, das er "Kutisödem" nennt. Diese Einstufung bedeutet: Unklarer Befund, zwar hohe Wahrscheinlichkeit auf Gutartigkeit, aber kontrollbedürftig. Weder mein Operateur, der die Stanzbiopsie gemacht hat, noch meine Gyn haben ein Wort zu diesem Sachverhalt verloren. Meine Gyn werde ich beim nächsten Nachsorgetermin im Februar darauf ansprechen. Es würde mich aber auch jetzt schon mal interessieren, ob es jemanden gibt, der mit einem Ödem in der Brust in BIRADS 3 eingestuft ist.


    Allen ein gutes neues Jahr mit erfolgreichen Therapien, geringstmöglichen Nebenwirkungen, Gelassenheit und Zuversicht

    Lavara18

    Guten Morgen, liebe AnjaM,

    ich bin zwar nicht diejenige, die das Googlen verteufelt, aber ich glaube, für Dich ist das wirklich nicht das Richtige. Du neigst momentan dazu, alles Schlimme aufzusammeln. Die Schlaflosigkeit ist übel. Mein Tipp: Hörbücher hören, kann man im Bett machen und mit Kopfhörern stört man auch den Partner nicht. Sich körperlich verausgaben hilft auch. Mit einem Haushalt mit 3 Kindern sollte das nicht schwer fallen. Ich hatte die Stanze auch donnerstags und am Dienstag drauf das Ergebnis. Danach hättest Du die Hälfte der Warterei schon hinter Dir. Nach meiner Erfahrung holt sich der Körper nach ein paar Tagen den Schlaf, den er braucht. Auch ohne Schlaftabletten.


    Liebe AnjaM,

    ich muss mich wundern, wie weit sich manche Ärzte aus dem Fenster hängen ohne Rücksicht auf die Psyche ihrer Patientin. Das letzte Wort hat der Pathologe. Bei mir wurde im November in Mammo, MRT und Ultraschall ein Tumor entdeckt. Der Radiologe hielt ein Karzinom für wahrscheinlicher als ein Fibroadenom, weil ich mit 62 aus dem Alter für Fibroadenome eigentlich raus bin. Der "Stanzer" war sich "fast" sicher, dass es doch ein Fibroadenom war und so war auch das Ergebnis der Histologie. Die vorsichtige Einschätzung - "wahrscheinlich", "fast" ist der Sache angemessener. Trotzdem hatte ich natürlich bis zum erlösenden Anruf Muffensausen. Aber eben auch noch Hoffnung. Es ist noch lange nicht die Zeit, die Flinte ins Korn zu werfen. Ich drücke Dir die Daumen, dass es nur ein gutartiger Untermieter ist.

    LG

    Lavara18

    Liebe Amygdala,

    ich verstehe, dass Du in Deiner Trauersituation alles schwarz siehst und von dem Schlimmsten ausgehst. Lass Dich von der Überzeugung Deiner Ärztin nicht verrückt machen. Ich hatte im November eine Stanzbiopsie, weil der Radiologe nach Mammo und MRT und im Hinblick auf meine Geschichte - Mastektomie der anderen Seite - den Verdacht eines Karzinoms hatte. Der Arzt, der die Biopsie gemacht hat, war schon nach dem Ultraschall anderer Auffassung, hat aber die Biopsie trotzdem gemacht. Es gibt Karzinome, die gutartigen Tumoren zum Verwechseln ähnlich sind und wo die bildgebenden Verfahren allein kein klares Bild abgeben. Bei mir hat sich der Knoten als gutartig entpuppt. Ich finde es gut, dass Deine Ärztin die Biopsie gemacht hat, wenn Dir auch die Einschätzung des Radiologen lieber gewesen wäre. Die Histologie gibt Dir aber Sicherheit und selbst wenn es bösartig ist, bedeutet das nicht das Ende. Brustkrebs ist ganz individuell und die Geschichte Deiner Mutter muss sich bei Dir nicht wiederholen. Ich drücke Dir ganz fest die Daumen, dass es etwas Harmloses ist.

    LG Lavara18

    Liebe Kylie,

    bin gerade heftig erkältet und hoffe sehr für Dich, dass es bei Dir auch nichts anderes als eine letztlich harmlose Erkältung ist, die Deine Lymphknoten zum Schwellen bringt. Dass Du bis zum 15.1. auf die Untersuchung warten musst, tut mir sehr leid. Klar, dass das insbesondere nach den vielen Feiertagen nicht schneller geht, aber die Wartezeit ist schon sehr belastend. Hoffentlich gelingt es Dir, Dich etwas abzulenken und natürlich sind auch meine Daumen für einen harmlosen Befund gedrückt.

    LG Lavara18

    Hallo zusammen,

    Herzkissen unterm Arm der operierten Seite, Kopf im Nackenhörnchen und eine Halbrolle unter den Beinen haben mir sehr geholfen, in der Rückenlage gut zu schlafen. Wenn ich im Bett lese, liege ich immer noch so, lasse nur das Herzkissen weg.

    Allen einen guten Rutsch ins Neue Jahr und für 2019, dass es nur aufwärts geht

    Lavara18

    Liebe Naturherz,


    Du machst eine sehr sehr schwere Zeit durch, nicht nur durch die kräfteverzehrende Pflege, sondern auch durch die Konfrontation mit dem Tod Deiner Mutter, den sie selbst nach Deiner Schilderung ("sie will nicht mehr") offenbar akzeptiert hat. Ich habe den Eindruck, Du bist noch nicht so weit, sie loslassen zu können. Das ist verständlich, denn Du bist ja noch relativ jung. Ich habe meine Mutter im April 2017 auf Grund eines Hirntumors verloren. Mein Mann und ich haben sie zu Hause gepflegt, solange es ging. Meine Mutter war fast 90 und wir deshalb auch schon einiges älter als Du (67 und 60) und ich noch voll berufstätig. Meine Mutter hatte in einem Patiententestament verfügt, in einem Hospiz sterben zu wollen. Therapieversuche in Bezug auf den Hirntumor hat sie gleich nach der Diagnose abgelehnt. Nach vier Monaten Pflege waren wir erschöpft und haben dann auch einen Platz in einem Hospiz bekommen, wo ich sie schon vier Monate vorher angemeldet hatte. Wir haben sie dort täglich besucht, meist mehrmals am Tag. Zwei Monate hat sie noch gelebt, bewegungsunfähig, aber bei vollem Bewusstsein. Die Pflege dort war sehr liebevoll. Die Schmerzen wurden ihr genommen und auch das psychische Leiden. Meine Mutter hat unter dem Verlust aller körperlichen Funktionen und der damit verbundenen totalen Hilflosigkeit psychisch sehr stark gelitten. Ich könnte mir vorstellen, dass das bei Deiner Mutter angesichts ihrer herausragenden sportlichen Aktivitäten in früherer Zeit auch der Fall ist. Dieses Leiden konnte ihr durch Psychopharmaka zumindest ein Stück weit genommen werden. Ich würde daher die Psychopharmaka nicht apodiktisch zurückweisen. Die Alternative zu einem stationären Hospiz ist ein ambulantes Hospiz. Die Mitarbeiter unterstützen Dich nicht nur in der praktischen Pflege - sie kommen mehrmals am Tag - , sondern leisten auch den Angehörigen seelischen Beistand. Es hilft Deiner Mutter nicht, wenn Du unter der körperlichen und seelischen Last zusammenbrichst. Parallel zur Anmeldung meiner Mutter in dem stationären Hospiz hatte ich seinerzeit Kontakt zu dem hiesigen ambulanten Hospiz aufgenommen und es hat uns umgehend eine Mitarbeiterin besucht und wertvolle Ratschläge für die Pflege gegeben. Ich habe insoweit nur die besten Erfahrungen gemacht und bin damit nicht alleine. Ich rate Dir daher, ein Hospiz zu kontaktieren.


    Ich wünsche Dir und Deiner Mutter viel viel Kraft, alle Hilfe, die Ihr braucht, und friedvolle Weihnachtstage.

    Lavara18

    Liebe Eirene und Baer,

    das Frieren des Silikonbusens kann ich gerade nicht bestätigen. Ich hatte im Gegenteil von Anfang an das Gefühl, dass die Silikon-Brust wärmer ist. Ich bräuchte für den Sommer eher ein Kühlkissen. Schon spannend, wie unterschiedlich die Erfahrungen der Frauen hier im Forum sind.

    Schöne Weihnachten und guten Rutsch (aber nicht auf den Silikonbusen fallen!)

    Lavara18

    Liebe Baer ,

    dass sich die Brust prall und fester anfüllt, kann an einem Lymphödem liegen. Ich hatte nach Mastektomie mit gleichzeitigem Implantat-Aufbau kein Serom, bekam aber ein Lymphödem in der Brust, hauptsächlich an der Brustaußenseite. Da es von meiner Gyn nicht gleich erkannt wurde, hatte es sich ein halbes Jahr nach der OP bis in den Rücken hinein ausgebreitet. Ein ekelhafte Gefühl. Ich konnte keinen meiner BHs mehr ertragen. Als das Ödem dann erkannt wurde, bekam ich gleich Lymphdrainagen verschrieben und als die nur kurzzeitig Abhilfe schafften, von einer anderen Ärztin einen speziellen Lymphbandagen-BH der Fa. A...a. Ich habe Anfang dieses Jahres mit 3 Lymphdrainagen pro Woche angefangen, dann 2, dann 1 und inzwischen nur noch 1 alle 2 Wochen. Außerdem verzichte ich auf Vollbäder und heiße Duschen, weil das Ödem extrem auf Wärme reagiert. Das Ödem ist deutlich zurückgegangen, aber ganz verschwinden wird es wohl nie. Ich hatte seinerzeit nach vorbeugenden Lymphdrainagen gefragt. Davon hielt mein Operateur aber nichts. Die Therapeutin meinte, man hätte zwar direkt nach der OP nicht die Brust selbst lymphen können, aber das Umfeld schon und dadurch den Lymphabfluss verbessern und das Entstehen des Lymphödem vielleicht verhindern können.


    Übernimm Dich nicht mit den Weihnachtsvorbereitungen! Schöne erholsame Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr mit hoffentlich viel Gesundheit


    Lavara18

    Es stimmt, dass ein Fibroadenom gut abgegrenzt ist. Aber das sind die seltenen muzinösen und medullären Karzinome auch. Da besteht in den bildgebenden Verfahren eine hohe Verwechslungsgefahr. Da ich jenseits der Menopause bin, hielt der Radiologe ein Karzinom für wahrscheinlicher als ein Fibroadenom. Fibroadenome treten in der Regel bei jüngeren Frauen auf. Ich hatte 20 Jahre eines, das sich in den Wechseljahren dann verflüchtigt hatte bzw. in Mammographie und Ultraschall nicht mehr zu sehen war. Übrigens im selben Quadranten der Brust. aber mit einer anderen morphologischen Struktur (so der Arzt), also nicht das alte.

    Hallo Peter,

    ich hatte gerade einen negativen Stanzbefund. Zu meiner Vorgeschichte: 2017 Mastektomie rechts wegen ausgedehnten DCIS. Frühjahr 2018: Mammographie rechts zeigt "Verdickung", Vergrößerungsmammographie negativ, aber wegen der Vorgeschichte Mammographie jetzt halbjährlich. Im Herbst in der Mammo wieder Verdacht auf Tumor, der sich im MRT bestätigte, 9 x 13 mm groß. Vom Radiologen wurde ein medulläres Karzinom vermutet. Die Stanzbiopsie ergab dann aber ein wasserreiches Fibroadenom, also gutartig. Das hatte der Radiologe im Hinblick auf mein Alter für unwahrscheinlich gehalten.

    Aber nichts ist unmöglich und das letzte Wort hat der Pathologe. Ich wünsche Dir viel Glück.

    LG

    Lavara18

    Liebe Kylie,

    vielen Dank für die lieben Wünsche. Meine Physiotherapeutin hat sich heute gewundert, wie schnell sich mein Nacken nach dem erlösenden Anruf, dass der Pathologe keine Krebszellen gefunden hat und es sich nur um ein Fibroadenom handelt, fast von allein gelockert hat. So ist es mehr eine Wellness-Anwendung, die ich natürlich freudig hinnehme. Anschließend war mit meinem Mann schön essen und gleich gehen wir noch in unseren Tanzkreis. Für die Zeit bis zum nächsten Termin in der Radiologie im April mache ich schon mal Pläne für ein paar schöne Unternehmungen, denn wer weiß, was dann wieder gefunden wird. Aufschieberitis ist out.


    Allen anderen Geburtstagskindern wünsche ich viel Glück und Gesundheit und schöne Erlebnisse, die die Krankheit wenigstens zeitweise vergessen lassen.


    Lavara18