Beiträge von Lavara18

    Liebe Abcde ,


    ich habe auch nur mit meiner rechten Brust von Mastektomie und Sofortaufbau betroffen. Meine OP liegt schon fast drei Jahre zurück, aber ein Unterschied zwischen links und rechts besteht immer noch. Er ist allerdings viel kleiner geworden. Ich habe nicht mehr das Gefühl, die Brust festhalten zu müssen. Das fand ich wie Du fürchterlich. Es wurde durch den Heilungsprozess auch nicht besser, sondern immer schlimmer. Von meiner Ärztin nur die Vertöstung: Das braucht Zeit, das gibt sich schon. Diagnose nach vier Monaten: Lymphödem. Nach 6 Monaten: Chronisches Lymphödem. Lymphdrainagen und ein Spezial-BH haben mir sehr geholfen. Dieses Jahr hatte ich erst 6 Lymphdrainagen und teste gerade aus, ob ich ohne durch den Sommer komme. Beim letzten Ultraschall wurden nur noch einzelne "Pfützchen" um das Implantat festgestellt. Die seien aber normal und wenn sie sich nicht wieder vergrößern auch nicht therapiebedürftig. Unabhängig davon halte ich es für normal, dass man die Silikonbrust anders wahrnimmt als die natürliche Brust. Das Implantat ist und bleibt ein Fremdkörper. Die beidseitig rekonstruierten Foris sind insoweit im Vorteil. Ich denke, dass ihre Erinnerung an das Empfinden einer natürlichen Brust mit der Zeit verblasst, während wir ihn tagtäglich spüren. Mein Rat: Wenn das Schweregefühl nicht abnimmt, auf Lymphödem untersuchen lassen.


    Alles Gute

    Lavara18

    Hallo Hafe !


    Mich hat es 2017 erwischt mit einem ausgedehnten DCIS Grad 3. Jetzt trage ich Silikon unter meiner Haut. Ist gewöhnungsbedürftig. Aber verglichen mit den Leidensgeschichten anderer Foris ein Luxusproblem. Ich bin dankbar, dass ich 60 Jahre alt werden durfte ohne BK. Aktuell geht es mir sehr gut. Daher schreibe ich hier nur noch wenig. Weshalb ich mich gerade jetzt eingeklinkt habe: Meine Mutter war so alt wie Du, als sie an BK erkrankte und ihre Brust verlor. Sie hat danach noch 20 Jahre gelebt. Ich hoffe, das stimmt Dich zuversichtlich.

    Alles Gute!

    Lavara 18

    Hallo@Tara,

    da kann ich noch eins draufsetzen. Vor Ostern stehe ich an der Ampel und sehe auf der gegenüberliegenden Seite eine junge Frau mit Profi-Maske, die sie immer wieder abnahm und wieder aufsetzte. Habe mich gefragt, was das soll. Als wir uns bei Überqueren der Straße näher kamen, sah ich es dann: Sie rauchte eine Zigarette.

    Was ich noch sagen wollte: Ich verstehe meinen Vorschlag nicht als Alternative zur Einlegung des Widerspruchs wie von Tempi vorgeschlagen. Ich würde zweigleisig fahren. Zur Fristwahrung Widerspruch einlegen und parallel mit dem BZ verhandeln.

    Hallo Ricci82,


    m.W. wird im Aufklärungsbogen zum MRT u.a. auch die letzte Regelblutung abgefragt. Wenn die Qualität der Bilder in bestimmten Zyklusphasen nicht aussagekräftig ist, wäre es angezeigt gewesen, die Untersuchung in eine günstige Zyklusphase zu verschieben. Die erneute Kontrastmittelgabe in kurzem zeitlichen Abstand ist schließlich auch nicht gesund. Ich würde mich daher auf den Standpunkt stellen, dass das erste MRT zum falschen Zeitpunkt gemacht wurde und das 2. MRT deshalb gar nicht in Rechnung gestellt werden darf.

    Die Ärztekammern machen eine Patientenberatung. Auf der Homepage der Ärztekammer Nordrhein findest Du weitere Hinweise.

    Hallo Clio ,


    mein Chirurg hat eine Narbenpflegecreme für völlig überflüssig gehalten. Ich habe die Narbe von der brusterhaltenden OP trotzdem mit einem Narbengel (C.......x) gepflegt. Und im Anschluss mit einer Creme nach einer -angeblichen- Rezeptur von H. von Bi., die von Hebammen zur Brustpflege empfohlen wird. Bezüglich der Narbe von der anschließenden Mastektomie mit Silikonaufbau, die in der Brustfalte sitzt, bin ich dem Chirurgen gefolgt, der mich vor der Anwendung von Gelen, Cremes etc. in der Brustfalte ausdrücklich gewarnt hat, weil sie ein feuchtes Milieu und damit den Nährboden für Keime schaffen. Die große Narbe ist auch ohne Pflege so unproblematisch abgeheilt wie die kleine auf der Brust, was seine These von der Nutzlosigkeit spezieller Narbenpflege bestätigt. Ich habe die Narben auch nicht massiert, wie es manchmal empfohlen wird. Auch davon hielt mein Chirurg gar nichts. Finger weg, In Ruhe lassen, Geduld haben, war seine Devise und das reicht nach meiner Erfahrung tatsächlich.


    Liebe Grüße

    Lavara18

    Hallo Jess ,

    mir war für 12 Wochen nach OP (Tragezeit des Kompressions-BHs mit Stuttgarter Gürtel) das Tanzen auf Nachfrage ausdrücklich verboten worden. Nur Spazierengehen war erlaubt. Ich habe auch die ganze Zeit nur auf dem Rücken geschlafen. Vielleicht war mein Arzt ein ganz Vorsichtiger. Ich bin das sowieso.

    Liebe Grüße

    Lavara18

    Hallo Hexe123456 ,


    erfahrene Ärzte können aus der Struktur des Mikrokalks zwar schon sehr viel ablesen, aber die Aussagen über die Therapie hat Dein Arzt wohl auf der großen Himmelswiese gepflückt. Mein Radiologe war sich auch gleich sicher, dass mein Mikrokalk bösartige Zellen erhält und so war es auch, aber zum Glück nur ein Dcis. Nach der brusterhaltenden OP stellte sich leider heraus, dass es ein ausgedehntes DCIS war auch dort, wo kein Kalk sichtbar war. Daher musste die Brust entfernt werden. Eine Mikroinvasion wurde zum Glück nicht gefunden. Ich habe weder Bestrahlungen, noch eine Antihormontherapie noch eine Chemotherapie bekommen.

    Toi, Toi, Toi

    Lavara18

    Hallo,

    zum Thema "Arzt, der sich auskennt" empfehle ich die Homepage der Natum e.V. - Naturheilkunde, Akupunktur, Umwelt und Komplementärmedizin in der Deutschen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe. e. V. Diese Gesellschaft zertifiziert Gynäkologen entspsrechend und auf der Homepage findet ihr eine Suchfunktion, die bei Eintragung des Wohnortes die nächstgelegenen von Natum zertifizierten Ganäkologen "ausspuckt".

    Schönen Sonntag

    Lavara18

    Guten Abend, Schleppi ,

    das tut mir leid, dass Du so lange um die Lymphdrainage kämpfen musstest und nur kurze Zeit eine Besserung gespürt hast. Meine Lymphtherapeutin hat es bei jedweden Infekten abgelehnt, mich zu lymphen. Daher sollte die Ursache Deiner Beschwerden unbedingt ärztlich abgeklärt werden.

    Liebe Hope_80 ,

    ich kann mich meine Vorrednerinnen nur anschließen. Was hat Dir Dein Arzt denn zur Behandlung der Pilzinfektion verschrieben? Salben, Sitzbäder??? Und wie lange therapierst Du schon? Der stechende Schmerz und die Schwellung könnten auch von einer Entzündung herrühren. Ich hatte mal einen Abszess an einer Bartholinischen Drüse, die dadurch geschwollen und so schmerzhaft war, dass ich kaum sitzen konnte. Wenn Du schon länger in Behandlung bist, ohne dass eine Besserung eintritt, würde ich einen anderen Frauenarzt aufsuchen.

    LG

    Lavara18

    Hallo Michaela63 ,

    zum Thema Blasenkatheter: Ich hatte einen Blasenkatheter sowohl bei der brusterhaltenden OP als auch bei der nachfolgenden Mastektomie mit simultanem Silikon-Aufbau. Der Blasenkatheter wurde in der Narkose gelegt. Darüber war ich vorher gar nicht informiert worden. Ich wurde zwar auch noch am OP-Tag aus dem Bett gescheucht und durfte dann mit Katheter und 2 Drainagen im Zimmer auf und ab gehen. Der Katheter wurde aber erst am nächsten Morgen entfernt. Die Schwester meinte, ich sollte die erste Nacht mal durchschlafen dürfen. Ich hatte nach der OP - Sommer - einen ordentlichen Durst und viel getrunken. Da fand ich den Katheter ganz angenehm.

    Hallo Serg ,

    nach Mastektomie rechts in 2017 hatte ich 2018 eine Stanzbiopsie links, weil Ultraschall, Mammographie und MRT einen Verdacht auf ein muzinöses Karzinom ergaben. Die Stanzbiopsie ergab dann aber ein gutartiges Fibroadenom. Es gibt sie also, die Fälle, in denen die Biopsie wider Erwarten gut ausgeht. Abwarten, Tee trinken und sich ablenken. Das Ausmalen von Schreckenszenarien bringt Dich nicht weiter.

    Drücke Dir die Daumen für einen harmlosen Befund und wünsche noch ein gutes neues Jahr.

    Lavara18

    Liebe Foris mit DCIS (nur DCIS),

    meine Freundin (brusterhaltende Entfernung eines DCIS und nachfolgend Bestrahlung) ist beunruhigt, weil ihr Gyn bei der Nachsorge einen erhöhten Tumormarker festgestellt hat, "den man im Auge behalten müsse". Ich war überrascht, dass bei ihr vierteljährlich der Tumormarker bestimmt wird. Bei mir (hautsparende Mastektomie und Silikon-Aufbau ohne Bestrahlung) wurde der Tumormarker noch nie bestimmt. Wie wurde/wird das bei Euch gehandhabt?

    LG

    Lavara18

    Liebe Foris,


    Weihnachten ist das Fest der Hoffnung. F. W. Nietzsche hat die Hoffnung bezeichnet als Regenbogen über den herabstürzenden jähen Bach des Lebens, hundertmal vom Gischt verschlungen und sich immer von neuem zusammensetzend und mit zarter Kühnheit ihn überspringend, dort wo er am wildesten und gefährlichsten braust.


    Ich wünsche Euch allen ein hoffnungsvolles Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr!


    Lavara18

    Hallo ladyvintage850 ,

    es gibt verschiedene Formen von Alopezie. Unsere Alopezie-Formen sind nicht identisch. Ich habe unabhängig von meiner Brustkrebserkrankung (keine Chemo, keine Antihormontherapie) aufgrund einer Kopfhauterkrankung (lichen ruber planopilaris) eine vernarbende Alopezie im Vorderkopfbereich. Es handelt sich um eine Autoimmunerkrankung. Sie führt wie bei Dir nicht zu spürbarem Haarausfall. Es wachsen "nur" keine Haare mehr nach, weil eine Entzündung die Follikel zerstört. Unter der Lupe sieht man um die noch vorhandenen Haare kleine rote Ringe als Zeichen der Entzündung. Abgesehen von gelegentlichem Kopfjucken hatte ich keine Beschwerden und bin der Sache erst nachgegangen (Biopsie von der Kopfhaut und dermatopathologische Untersuchung) als der Haarverlust schon auffällig wurde und diverse Wässerchen (E.....l und M.....l sowie das relativ neue Th....n) nichts gebracht hatten. Behandlungsmöglichkeiten gibt es aber eh kaum. Die Schulmedizin setzt Kortison ein, was ich nicht hätte nehmen wollen. Ich habe es auch mit Mesotherapie versucht. Das hat die noch vorhandenen Haare durchaus gekräftigt, aber aus den vernarbten Follikeln sprießt nichts mehr. Ich kaschiere die Stirnglatze mit Ponyfransen, die ich mit einem breiten Stirnband (nähe ich mir selbst) an Ort und Stelle halte und trage gelegentlich Perücken. An eine Haarverpflanzung vom Hinterkopf - da habe ich genug - traue ich mich nicht, weil das einen neuen Schub der Grunderkrankung auslösen könnte. Ich habe mich mit der Situation abgefunden.


    Ich wünsche Dir ein frohes Weihnachtsfest und ein glückliches Neues Jahr!

    Lavara18

    Liebe Gratulantinnen

    herzlichen Dank für Eure Glückwünsche. Ich schwebe momentan auf Wolke 7. Wir sind von der Saar an die Nahe gezogen. Das war für 2021 geplant und konnte durch meine Erkrankung und den vorzeitigen Ruhestand früher realisiert werden. Ich wünsche allen hier im Forum, dass Euch das Leben trotz oder gerade wegen dieser besch....Erkrankung noch viele positive Ereignisse beschert. Gebt Eure Träume nicht auf!

    LG

    Lavara18

    Hallo Elvina und Ninus ,


    die Wirkung von MLD ohne Kompression ist nicht von langer Dauer. Ohne Kompression bin ich dreimal in der Woche zur Lymphdrainage gegangen. Durch den Lymphentlastungsbandagen-BH, den ich konsequent trage, brauche ich nur eine Lymphdrainage in zwei Wochen und wenn die mal ausfällt, ist das auch kein größeres Problem. Dass dieser BH manchmal unterschiedlich ausfällt, ist ärgerlich, aber für mich ist er alternativlos. Es gibt von einer anderen Fa. einen Kompressionsbody. Der ist wahrscheinlich bei einem ausgedehnten Ödem die wirksamere Lösung.

    Ich lese gerade, dass Du - Ninus - aus Freiburg bist. Da wohnst Du doch fast neben den Koryphäen der Lymphdrainage. Ich meine Kliniken in Hinterzarten. Ich bin Mitglied im Lymphselbshilfe-Verein und habe auf der Jahrestagung 2018 einen Vortrag von Frau Dr. F..... gehört. Dein Lymphologe sollte da vielleicht mal eine Fortbildung machen.

    Gute Besserung

    Lavara18