Beiträge von mammamia

    das sind leider bittere Erfahrungen, die einige von uns machen müssen. Meine Tochter lebt in Spanien und hat seit meiner Diagnose im Januar nicht einmal angerufen. Nach den ersten EC kam dann 2x über whatsapp: sei stark, das wars dann auch. Ich kann verstehen, dass einige Menschen unsicher sind, aber was ist mit meiner Verunsicherung?? Bei dieser Krankheit kann man schon an seine psychischen Grenzen kommen und wenn man alleine ist - ich auch - legt das noch ne Schippe drauf. Ich fange Anfang August mit den Bestrahlungen an und sage mir so oft: du hast schon so viel geschafft! Wenn es Freunde waren, erwarte ich, dass man auch über diese Unsicherheit sprechen muss.

    liebe Grüße an euch

    die Nebenwirkungen der 1. Chemo wie Magenkrämpfe, Sodbrennen sind ausgeblieben. Allerdings hat mich der Spaziergang mit dem Hund dermaßen fertiggemacht, dass ich alle 20 m anhalten mußte, weil mir die Beine weh taten und die rechte Hüfte, als hätte ich einen Berg erklimmen müssen. Natürlich bin ich froh, dass ich außer der Begleiterscheinung Müdigkeit nichts zu jammern habe, aber das eben hat mich doch sehr geschlaucht.... Mir graut jetzt schon vor der Pacli...

    liebe Grüße

    ich weiß ehrlich gesagt gar nicht, warum ich überhaupt bestrahlt werden soll. Der Krebs ist aus der Brust raus, (brusterhaltend) Lymphe nicht befallen. Chemos laufen. Ich werde mal fragen, ob das alles immer nur gemacht wird, ob es üblich ist oder ob das überhaupt wirklich notwendig ist.

    ich hätte die Chemo auch im Brustzentrum machen lassen können, wollte sie aber ambulant hier in der Nähe beim Onkologen. Jeden morgen im Berufsverkehr 30 km hin und zurück mit dem Taxi, das war mir eine zu lange Zeit. Ich fühle mich dort gut aufgehoben. Die Strahlentherapie muss ich aber dann wieder im Brustzentrum machen lassen.

    willkommen sanfanero, ja, das ist erstmal ein Schock und das Leben verändert sich von einem Tag zum anderen. Aber wenn du erstmal mit den ganzen Untersuchungen durch bist, wird es etwas ruhiger; mir ist es so gegangen. Ich hatte auch erst die OP und habe Montag meine 2. Chemo. Die 1. habe ich ganz gut weggesteckt. Alles Liebe für dich

    Hallo Engelchen86


    ich bin nach der Dignose vor Angst fast durchgedreht, vor allem vor den ganzen Untersuchungen. Es stellte sich heraus, das diese überhaupt nicht schlimm waren. Bei jeder Untersuchung hat mich die Angst begleitet. Die OP habe ich hinter mir, ich bin bei der Chemotherapie angekommen und ich bin sehr viel ruhiger geworden. Ich kann dir empfehlen, nicht zu googeln, das habe ich nämlich gemacht;-)

    Alle werden dir hier helfen und wenn du weinen mußt, dann immer raus damit.

    Alles Liebe

    @Angelsun, du hast mir aus der Seele geschrieben. Ich hab es teilweise genauso erlebt und es schmerzt manchmal sehr. Früher kamen oftmals Anrufe, heute wird kurz und bündig über whatsapp gefragt, wie es mir geht....und dann kommt: ruh dich schön aus...

    Aber es gibt auch Menschen, bei denen ich es nicht für möglich gehalten habe, wie lieb sie sich kümmern.

    Selbstmitleid hatte ich nie, aber große Angst, die jetzt aber auch teilweise gewichen ist.

    Es ist wie es ist, ab und zu mal kräftig weinen und dann wieder Krönchen richten.

    Liebe Grüße an euch

    meine teuer gekaufte Perücke hatte ich bisher nur einmal auf. Ich behelfe mich mit einem Haarkranz und stülpe Mützen drüber, so sieht man wenigstens etwas Pony. Morgens mit Glatze in den Spiegel schauen, serchreckt mich immer noch.

    Das eisige Wetter ist momentan besonders günstig, weil ich auch dicke Mützen aufsetzen kann. Ich hätte nie gedacht, dass man ohne Haare so frieren kann. In der Nacht habe ich ebenfalls eine leichte Mütze auf, freue mich aber schon auf das nächste Jahr, wenn die Haare wieder sprießen ;-)