Beiträge von joinma

    Hallo Marita,

    danke für deine ausführliche Antwort.

    Ist bei mir ähnlich gewesen, während den OPs und Bestrahlungen und allen Komplikationen ging es mir mit der Angsterkrankung so gut, dass ich mich gewundert habe. Insgesamt hätte ich ja 10 Jahre Ruhe von dem Mist.

    Aber in die ,Normalität' finde ich nur schlecht zurück u die alte Angsterkrankung wird im Moment eher schlimmer als besser.

    Dir auch alles Gute und schöne Weihnachtstage

    LG joinma

    Guten Morgen,

    ich habe vor Monaten dieses Thema in diesem Forum gestartet, weil auch ich früher jahrelang unter einer Angsterkrankung gelitten habe, allerdings ging es mir 10 Jahre komplett gut

    . Brustkrebsdiagnose war bei mir September 2017 und durch die OP und Komplikationen bin ich sehr gut durch gekommen und dachte, prima, ich habe die Angsterkrankung wirklich hinter mir gelassen.

    In der Bestrahlungszeit war ich sehr müde u schlapp u da kamen erste Unruhen auf, die Panikattacken sehr ähnlich waren. Aber mein Psychoonkologe u ich haben es auf die Nebenwirkungen der Bestrahlung geschoben und danach war auch wirklich erst mal kurz Ruhe.


    Und als dann alle Behandlungen fertig waren holte mich der Mist wieder ein, von dem ich geglaubt hatte, ich habe es nicht mehr.

    Hauptsächlich holen mich die Panikattacken nachts aus dem Schlaf, mit Herzrasen, Zittern, Übelkeit und allem unschönen, was dazu gehört.


    Und obwohl ich eigentlich ein ,alter Hase‘ bin, was diesen Mist angeht, kann ich nachts damit sehr schlecht umgehen und am Tag bin ich dann völlig müde u erschöpft.


    Ich habe jetzt hier über ein paar Betroffene gelesen, denen es gerade nachts so geht wie mir. Wie geht ihr damit um ? Mich macht es nachts völlig fertig u ich merke, dass es anfängt mich in den Tag zu begleiten. Ich werde immer unsicherer , was die Angst angeht.


    An alle Fories, die mit Chemo und Nebenwirkungen u schlimmen Verläufen zu kämpfen haben, mir ist völlig klar, dass diese physischen Dinge der Krebserkrankung natürlich wesentlich bedrohlicher , weil sie wirklich gefährlich sein können, sind.

    Aber wer mal eine Angsterkrankung mit Panikattacken hatte weiß wie kräftezehrend und lebenseinschränkend es sein kann und als es die Krebsdiagnose gab, war eine meiner Sorgen damit wieder in die alte Geschichte zu rutschen, davor hatte ich riesige Angst, weil ich Jahre gebraucht habe um sie loszuwerden.

    Und ich bin geschieden u habe 2 Kinder zu Hause, ich kann nicht wieder komplett in diese Angstspirale abrutschen, das ist meine große Sorge.

    Langer Text, sorry, aber ich wollte die Umstände meiner Geschichte erklären und würde mich über eure Antworten sehr freuen. Im Moment kämpfe ich wieder jede Nacht ...

    LG u einen schönen 2. Advent

    Hallo Denise,

    mir geht es ähnlich, es kam und kommt vieles wieder hoch.

    Wahrscheinlich macht die Erkrankung dünnhäutiger und die Verdrängung funktioniert nicht mehr so gut.

    Ich habe mir bei einem Psychoonkologen Hilfe geholt , ohne hätte ich es nicht geschafft.

    Er hat einen anderen Blickwinkel auf die Psyche, weil er immer die Krebsdiagnose im Blick hat und viel Erfahrung mit Patienten in der gleichen Situation. Das hilft sehr.

    Ich hoffe, du findest auch jemsnden der dich unterstützen kann.

    LG joinma

    Hallo Calendula,

    genau wie bei dir war mein Tumor klein und hormonrezeptorpositiv, allerdings war mein Wächterlymphknoten befallen. (einer von fünf) Berstrahlung war klar, ob Chemo ja oder nein, hat der Oncotype- Test entschieden. Der Wert war gut, also brauchteilweise ich keine Chemo. Wieso musstest du eine Chemo machen, obwohl dein Tumor auch klein u langsamwachsend war ?

    Mit Tamoxifen habe ich auch angefangen u es wieder absetzten müssen, ähnliche Probleme wie du. Ein Aromatasehemmer habe ich danach probiert, damit ging es mir auch schlecht.

    Im Moment nehme ich keine Antihormontabl , aber so eine Restunsicherheit wegen dem leicht erhöhten Risiko bleibt.

    Du hast dir mit der Chemo auf jeden Fall ein paar Prozente mehr hart ,erarbeitet'.

    Schwierige Entscheidung :/ ich würde mich freuen, von dir zu hören.

    Viele Fragen schreiben hier ja auch, dass die NW nach einer Zeit besser werden, vielleicht hast du ja Glück.

    Ich bin alleinerziehend mit zwei Kinder u muss arbeiten gehen u das hätte ich wahrscheinlich mit der Antihormontabl nicht geschafft. Aber Zweifel bleiben trotzdem. ...:/

    LG joinma

    Die Blutwerte sind bei mir während der Bestrahlungen nicht kontrolliert worden, war auch nie Thema. In der ersten Nachsorgeuntersuchung gab es eine Blutuntersuchung und alles war in Ordnung.

    Versuche wirklich, dass Gespräch ganz weit weg zu packen. Es verunsichert dich ja komplett.

    Guten Morgen Katha296!

    Wie die die Heilpraktikerin mit dir umgegangen ist finde ich unglaublich und unverantwortlich. Gut, dass du danach für dich das Gespräch nochmal kritisch überdacht hast.

    Bei den Bestrahlungen habe ich am Ende Hautreizungen gehabt, die lästig, aber nicht wirklich schlimm waren, ähnlich wie Sonnenbrand. Anfangs habe ich gearbeitet, aber nach ein paar Tagen war es mir doch zu anstrengend. Ich war schon sehr müde, aber dass

    war zwei Wochen nach Bestrahlungsende weg und ich habe wieder angefangen zu arbeiten.

    Diese Müdigkeit haben viele Frauen, irgendwie strengt die Bestrahlung den Körper schon an, aber von ,dahinsiechen' kann wirklich nicht die Rede sein. Ich kenne auch einige Frauen, die gar keine Probleme in der Zeit hatten und sogar normal gearbeitet haben.

    Warte einfach ab, wie dein Körper darauf reagiert und lass dich nicht verrückt machen.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du gut durch die Bestrahlungszeit kommst.

    LG joinma

    Schon seltsam, diese unterschiedliche Vorgehensweise. Da ich die AHT nicht vertrage u im Moment ,ohne' bin, hieß es, die Nachsorge müsste engmaschiger laufen...

    Und abtasten, hatte ich ja oben schon geschrieben, reicht mir nicht mehr so wirklich, da mein Tumor nicht zu tasten war.

    Und noch eine Frage. .. ich war vor 2 Tagen das erste Mal zur Nachsorgeuntersuchung und war überrascht, dass außer Blutabnahme u Gespräch ,ob es was besonderes geben würde' nichts weiter gemacht wurde.

    Was ist üblich ? Ich fand das etwas kurz (Diagnose war September 17 u tasten bringt mir keine Sicherheit mehr, weil mein Tumor nur im Ultraschall sichtbar war u auch die Ärzte ihn nicht tasten konnten)

    Irgendwie hatte ich mir ,mehr' unter Nachsorge vorgestellt.

    Und nochmal nachdenkliche Grüße joinma

    Guten Morgen,

    danke :) Blume 59 und LEO 70 für eure Antworten.

    Ich werde es in den Sommerferien ausprobieren, damit ich , falls es Probleme geben sollte, sie in Ruhe zu Hause ,testen' kann.

    Noch eine Frage in die Runde, weil ich wirklich sehr verunsichert bin.

    Jemand (weiß nicht mehr wer) hat geschrieben, unter Exemestan sollte man vorher zum Kardiologen, weil es unter Umständen Herzprobleme machen könnte... Habt ihr das vor der Einnahme gemacht ? Meine Onkologin war diesmal recht eilig u hat mir nur das Rezept gegeben. Und ,Knochentropf' ist auch sinnvoll?

    LG joinma

    Hallo in die Runde,

    mein Tumor ist stark hormonanhängig und nach einem Versuch mit Tamoxifen (hat sich nicht mit meinem Venlafaxin vertragen u ich hatte heftige Entzugserscheinungen) und danach Letrozol (kam kaum noch aus dem Bett, Schwindel u extreme Müdigkeit) werde ich jetzt als letzten Versuch Exemestan probieren.

    Allerdings mit einem mulmigen Gefühl im Bauch. Ich reagiere halt auf fast alle Medikamente extrem heftig, dass ist keine ,Einbildung' oder Anstellerei, selbst die NarkoseMittel müssen bei mir angepasst werden.

    Ich würde so gerne ein paar ermutigende Worte hören, damit ich mich an Versuch 3 mache.

    Von einigen habe ich gelesen, dass sie Exemestan etwas besser vertragen...

    LG joinma

    Guten Morgen Moneypenny,

    es stimmt Entspannungsübungen helfen nicht immer u deine Flugzeit ist ja sehr lang.

    Mit den verschiedenen Fluglinien, dass kann ich mir gut vorstellen, bei einigen erwartet man irgendwie mehr Sicherheit. Tja, was der Kopf so macht .

    Ich hatte auf einem Flug mal einen sehr netten Piloten, der unheimlich viel erklärt hat u sogar Turbulenzen kommentiert hat. Das war mein angenehmster Flug bisher.


    Mit dem Motorroller durch die Gegend zu ,brausen' klingt schön:).


    Und es stimmt was du schreibst, wahrscheinlich wird jede von uns kleine ,Kratzer' auf der Seele zurückbehalten, dir eine mehr, die andere weniger.

    Ein schönes Wochenende u liebe Grüße joinma

    Guten Morgen Veni,

    ich hatte vor 10 Jahren eine Angsterkrankung .

    Ganz spurlos ist die Zeit der Krebserkrankung mit allen Komplikationen und Wartezeiten und Ärztemeinungen nicht an mir vorüber gegangen, aber ich bin relativ stabil geblieben.

    In meinem Krankenhaus gibt es einen Psychoonkologen , der mir sehr geholfen hat.

    Das gute ist, da gibt es keine langen Wartezeiten u er betreut die Patienten schon im Krankenhaus u später weiter, wenn man möchte.

    Ich drücke dir die Daumen, dass du schnell einen kompetenten u sympathischen Ansprechpartner findest.

    Viele Grüße joinma

    Hallo liebe Foris,

    nachdem es sich herausgestellt hat, dass sich Tamoxifen u ein anderes Medikament, was ich nehmen muss nicht vertragen haben , nehme ich nach einer Pause jetzt den Aromatasehemmer Letrozol seit 6 Tagen. Klingt kurz u ist es auch, aber ich vertrage leider Medikamente, Kaffee, Alkohol schlecht.

    Kein Scherz, ich trinke deswegen keinen Alkohol.

    Jetzt habe ich schon nach der kurzen Zeit Probleme mit Letrozol. Schwindel u extreme Müdigkeit, ich könnte u tue es manchmal auch nur schlafen.

    Kennt das jemand auch ? Ich komme mir wieder so als Einzelfall vor u ich weiß, dass die AHT wichtig ist, aber ich muss auch damit leben können.

    Wer von euch hat denn relativ früh auf die AHT verzichtet ?

    Ich bin wirklich ratlos. ..

    LG joinma

    Liebe Moneypenny,

    ich habe gerade deinen Beitrag gelesen und auch ,deine Seite' besucht.

    Wie händelst du das mit deiner Flugangst und Wohnort Asien ?

    Panikattacken und Ängste treten leider oft auf, wenn der Mensch mit etwas sehr zu kämpfen hat. Das ist zusätzlich zur Krebserkrankung sehr belastend, finde ich.

    Viel Bewegung hilft um die ungesunden Stresshormone abzubauen und Progressive Muskelentspannung nach Jacobsen. (muss man erlenen, hilft auch im Flugzeug )

    Ich hoffe, es geht dir insgesamt bald wieder besser.

    LG Joinma

    Guten Abend Nachttier,

    Die Erfahrungen mit Venlafaxin waren bei mir ähnlich, ich nehme zur Zeit von 37,5 mg 2/3 (bei mir sind in der Kapsel 3 kl Tabl)

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hier Probleme geben sollte, der Brustkrebs u das Tamoxifen gehören ja hier hin.

    Ich bin wirklich ratlos u verzweifelt, ich habe jetzt nicht mehr Monate Zeit um in diesen Minischritten zu reduzieren, allerdings weiß ich noch, dass die letzte Reduzierung auch nicht einfach war.

    Ich schlafe nochmal darüber, ich weiß nicht, wie ich mich entscheiden soll.

    Gute Nacht joinma

    Hallo Nachttier,

    diese Nachricht habe ich gerade erst gefunden. Da hat sich meine Frage ja erübrigt, du hast schon das Venlafaxin abgesetzt.

    Ging es denn einigermaßen u wie lange hattest du Probleme mit den Absetztsymptomen?

    Gruß

    joinma

    Liebe Saphira,

    danke für deine schnelle Antwort.

    Mein Präparat ist eines aus der SSRI- Familie. Und genau das ärgert mich so, ich VOR Tamoxifen Start mit meiner Gyn gesprochen u ich glaube, sie weiß es wirklich nicht. Den KID habe ich auch angerufen, aber sie konnten auch nichts genaues finden.

    Ich bin ja sicher nicht die einzige Brustkrebspatientin, die in diesem Dilemma steckt (zwei Foris sind ebenfalls betroffen) und ich bin einfach auf der Suche nach ähnlichen Verläufen, auch um die Ärzte darauf aufmerksam machen zu können. Man wird manchmal etwas seltsam angeschaut, so als besonderer Fall u ,da müssen Sie durch'.

    Deswegen warte ich mal weiter gespannt, ob sich noch andere Frauen melden.

    Brustkrebs alleine ist schon ausreichend belastend, eine heftige Depression dazu braucht ,Frau' nun wirklich nicht.

    LG joinma

    Hallo zusammen,

    ich bin immer mehr verwirrt. Ich habe ja Tamoxifen unglaublich schlecht vertragen, allerdings nicht die typischen Wechseljahrsbescherden sonder meine Psyche hat komplett verrückt gespielt.

    Obwohl meine Gynäkologin sich sogar noch erkundigt hat ob Tamoxifen und mein Medikament zusammen gekommen werden dürfen, stimmte es wahrscheinlich nicht.

    Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht ? Und vor allen Dingen, wie ging es dann bei euch weiter ?

    Eigentlich war ich vor der Tamoxifen- Einnahme 10 Jahre stabil u war dabei das Psychopharmaka abzusetzten, da kam dann die Krebserkrankung dazwischen.

    Entweder gibt es jetzt ratlose Gesichter oder es heißt, damit ich Tam ,ertragen' kann, soll ich jetzt andere Psychopharmaka dazu neuem u das gefällt mir überhaupt nicht.

    Ich weiß, viele kämpfen hier mit Metastasen u Chemo u viel schlimmeren Dingen, da geht es mir noch verhältnismäßig gut. Ich bin einfach total ratlos u verunsichert .

    Viele ratlose:SGrüße joinma