Beiträge von Eirene

    Hallo Feldmaus


    soweit ich verstehe, geht es gar nicht darum, ob es dir als Mann zusteht oder nicht. Kein vernünftiger Arzt würde bei einer Frau eine Mastektomie vornehmen ohne den Biopsiebefund abzuwarten und die gesunde Brust wird ohne vorliegende Genmutation auch bei Frauen in der Regel nicht übernommen. Im Prinzip wirst du so behandelt wie jede Frau auch, wenn keine medizinische Indikation vorliegt und bei einem gutartigen Tumor und einer komplett gesunden Brust liegt sie nun mal nicht vor.


    Zu deiner Frage bezüglich der Schmerzen: weißt du woher die Schmerzen kommen? Hast du "nur" Schmerzen oder ist auch irgendwas geschwollen, rot, entzündet? Je nachdem hilft dann vielleicht eine Salbe, oder kühlen oder leichte Massagen. Das mit den Schmerzmittel kenne ich, ich kann sie auch nie lange nehmen ohne dass mein Magen rebelliert, das ist wirklich blöd:(


    Viele Grüße


    Eirene

    AufGehts Danke für die Info. Das haben deine Ärzte clever gelöst :) Bedeutet aber wohl im Umkehrschluss, dass es eigentlich nicht von der Kasse übernommen wird :(


    Mila ich habe zuerst die Mastektomie und 6 Monate später die Entfernung der Eierstöcke und Eileiter machen lassen. Andersrum wird von einer Hormonersatztherapie abgeraten, da sie das Brustkrebsrisiko erhöht, das spielt aber nur eine Rolle, wenn man noch Brüste hat.

    Ich mache die Hormonersatztherapie. Ich habe es die ersten Wochen ohne versucht, habe dann aber starke Kochenschmerzen bekommen und die Hormone dann doch genommen. Die erste Zeit war nicht ganz unkompliziert, aber inzwischen geht es mir gut - mit allem. Kurz gesagt, würde ich alles genauso wieder machen:)


    Hanka Im Prinzip sind die Implantate sehr Alltagstauglich. Man sollte halt keine Bügel-BHs direkt am Implantat scheuern lassen und auch sonst alles vermeiden was das Implantat stark quetscht, aber das würde man seiner Originalbrust ja auch nicht antun :) Ich bin mit den ersten Implantaten nicht so gut zurechtgekommen, da sie sehr hart und unbeweglich waren. Nach dem Implantatwechsel habe ich nun Weichere und damit komme ich sehr gut klar. Ich kann auf dem Bauch schlafen und alles Alltägliche gut meistern. Schwere Lasten sollte man natürlich am Anfang meiden und da ich sehr klein bin, hatte ich wegen des eingeschränkten Armradius immer Probleme beim Einkaufen an die Sachen in den oberen Regalen zu kommen. Genauso an Dinge in Schränken, diese also am Besten bereits vor der OP in Rechweite knapp über dem Kopf holen, wenn du alleine lebst. Haarewaschen war möglich, aber anstrengend. Ich bin ehrlich gesagt die ersten Wochen nicht Autogefahren, weil meine Arme irgendwie zu langsam waren und ich beim Schalten va. beim Einlegen des Rückwärtsgangs Schmerzen hatte. Aber ich habe hier auch schon von Frauen gelesen, die sehr schnell wieder gefahren sind. Ich glaube, das ist sehr individuell, so wie der gesamte Heilungsprozess und das Schmerzempfinden sehr unterschiedlich ist. Zum Thema Fitnesstudio: Meine Implantate liegen unter dem Brustmuskel und ich habe Probleme mit Übungen, die stark auf den Brustmuskel gehen. Wenn dieser wächst, habe ich immer das Gefühl, dass er auf das Implantat drückt und das tut irgenwann weh. Deshalb verzichte ich inzwischen auf solche Übungen. Hier ist die Lage der Implantate auf dem Brustmuskel oder Eigenfett nach der Heilung vielleicht unkomplizierter.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Mila


    meine Implantate sind anatomisch, die Form sieht sehr natürlich aus, finde ich. Ich habe Brust und Eierstöcke getrennt machen lassen und fand das auch gut so. Noch mehr Schmerzen und Bewegungseinschränkungen hätte ich bei der Brust-Op nicht haben wollen.


    AufGehts Hast du eine Info zum Punkt Kostenübernahme für das Einspritzen des Eigenfetts? Würde das bei dir die Krankenkasse übernehmen? Ich musste mit meiner schon wegen des Implantatwechsels streiten und der war ja eindeutig medizinisch und nicht kosmetisch, was beim Fetteinsprizten ja nicht so wäre.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Mimi (39 fast 40)


    bei mir erfolgte die beidseitige Mastektomie mit Silikonrekonstruktion prophylaktisch. Das ungewohnte Gefühl hatte ich auch. Es ist ganz normal, dass der Körper Zeit braucht, um sich an das neue Gefühl zu gewöhnen. Es wird mit der Zeit besser und man spürt die Implantate immer seltener und irgendwann gar nicht mehr. Leider ist Geduld hier mal wieder das Zauberwort 😉


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Mila


    Ich habe die Implantate unter dem Brustmuskel und bin nicht ganz so schlank wie du. Bei mir sieht man seitlich Wellen und die Brust ist immer kälter als der Rest. Insgesamt bin ich aber mit dem Ergebnis zufrieden. Mir wurde in den Vorgesprächen gesagt, dass der obere Rand der Implantate sichtbar ist, wenn man schlank ist und sie auf dem BM platziert sind.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Der Lotte


    wenn die Wiedereingliederung wegen Krankheit länger als 7 Tage unterbrochen wird, gilt sie als gescheitert - egal ob die Krankheit die selbe oder eine andere ist.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Alys ,


    ja, die Frauenärzte ?( jed(r) handabt das irgendwie anders. Das fand ich auch nach der Diagnose und vor den OPs schon verwirrend und ich habe dann auch gewechselt, weil meine damalige Frauenärztin und ich nicht zusammengekommen sind.


    Mein jetziger Frauenarzt mach 2x im Jahr Ultraschall der Gebärmutter - einmal bezahle ich selbst und einmal übernimmt er. Und mit Implantaten steht einem einmal jährlich ein kostensoler Ultraschall zu, den man auch in einem BZ machen kann. Ich weiß nicht, ob das ohne Impantate auch so ist, da könntest du aber ja mal nachfragen. Deshalb werde ich noch eine weile im BZ bleiben, weil ich mich dort für den Ultraschall besser aufgehoben fühle. Ich denke einfach, dass sie dort mehr Erfahrung haben beim Ultraschall von Implantaten.


    Viele liebe Grüße


    Eirene





    Hallo liebe Alys ,


    bei dir ist das alles ja wirklich noch viel frischer als bei mir. Ich glaube auch, dass es einfach seine Zeit braucht, bis man wie du schreibt seine neue Ordnung gefunden hat.


    Auch was die Früherkennung angeht muss man einen neuen Rhytmus finden. Aberich habe die OPs ja auch gemacht um eben nicht dauernd im Früherkennungsbammel leben zu müssen. Deshalb versuche ich auch was die anderen Früherkennungsmöglichkeiten angeht möglichst gelassen zu bleiben. Aber es ist wirklich nicht leicht, hier eine vernüftige Balance zu finden.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Alys


    ich verste dich total gut. Mir geht es in manchen Dingen ähnlich und ich bekam meine Diagnose schon Anfang 2016.

    Ich hatte im Kopf, alle OPs zu machen und dann mein Leben weiter zu leben wie vorher.

    Aber man hat OPs hinter sich gebracht, Körperteile verloren die voll funktionsfähig waren und viel starke Frauen kennengelernt, die leider nicht so viel Glück hatten wie wir und bereits erkrankt sind. Das verändert die Sichtweise auf das Leben unwiderruflich und man kann danach nicht einfach weiter machen wie zuvor - ich jedenfalls kann das nicht.


    Was die Vorsorge angeht: Das MRT war für mich sozusagen der Abschluss der Behandlung, da hier in Idealfall festgestellt wird, dass kein Drüsengewebe mehr vorhanden ist oder ob eben nochmal nachoperiert werden sollte, da doch noch Restgewebe da ist. Das ist eine einmalige Sache, um sicherzustellen, dass wirklich alles weg ist. Jetzt lasse ich einmal im Jahr die Implantate checken, mache das aber vom Kopf her weniger als Krebsvorsorge, sondern als technischen Implantatscheck. Zur Darmkrebsvorsorge melde ich mich für August an und sehe dann welcher Intervall verordnet wird. Mein Magen wird wegen regelmäßgen Magenschleimhautentzündungen sowieso regelmäßig gespiegelt. Und alles andere? Ist für uns genau so wahrscheinlich wie für jeden anderen Menschen auf dieser Welt. Dieses Denken ist für mich wichtig. Es gibt so viele andere Gefahren, über die wir uns auch nicht jeden Tag Gedanken machen. Wir tun was wir können und der Rest ist Glück oder Pech, das ist einfach so.


    Ansonsten versuche ich das Positive zu sehen. Wir haben das Glück, dass wir handeln konnten bevor wir erkrankt sind. Und mir hat das Ganze eine unglaubliche Gelassenheit gegenüber den Dingen des Lebens gegeben, über die wir uns so gerne ärgern, ohne dass sie wirklich Bedeutung haben. Schlecht gelaunte Kollegen, neugierige Nachbarn, ein ungerechter Chef. Pffff was solls, wir sind gesund und leben und sollten uns nicht ärgern lassen, weil Stress ungesund ist ;)


    Ich glaube, du gehst gerade durch eine Phase, die ganz normal ist. Ich hatte auch eine Zeit, in der ich nicht wusste wohin mit mir. Ich habe mich auch nach einem Therapeuten umgesehen, bin dann aber trotzdem nicht hin, weil ich nicht so genau wusste, was ich dort soll. Man will den Weg zurück in ein normales Leben finden und fühlt sich trotzdem so unnormal. Die Normalität ist jetzt einfach eine andere geworden.


    Für mich ist es wichtig, regelmäßig hier im Forum zu sein und meine Erfahrungen zu teilen, denn ich weiß noch wie hilflos und verzweifelt ich mich nach der Diagnose gefühlt habe. Für mich ist es kein Weg so zu tun als wäre nichts, sondern ich sehe es inwzsichen als kontrolliertes Risiko, das nicht höher ist als bei einem Autounfall zu sterben oder einfach einen Herzstillstand zu bekommen. Ob das statistisch stimmt? Ich weiß es nicht, aber für mein Gefühl ist es gut so :)


    Was ich meine ist, dass das Leben vor allem mit Kindern nicht mehr so ist wie vor der Diagnose, das man aber seine Ängste in den Griff bekommen kann, wenn man deren Berechtigung akzeptiert und lernt sie zu kontrollieren.


    Viele liebe Grüße


    Eirene







    Hallo liebe Anin ,


    das BRCA Netzwerk ist ein eigener Verein, unabhängig von diesem Forum hier. Du findest ihn ganz einfach, wenn du das Stichwort so im Internet eingibst. Dort gibt es regionale Gesprächskreise und Ansprechpartner für Menschen mit BRCA Mutation. Mir haben sie dort bei meiner Entscheidung zur Entfernung der Eierstöcke sehr geholfen.


    Bei meiner Brust kann ich gar nicht unterscheiden, was die Verklebungen waren, die ich mehr oder weniger von Anfang an hatte und was die Kapselfibrose, bzw. wann diese dazu kam.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Anin


    wirklich blöd, wenn man immer andere Aussagen bekommt. Leider weiß ich nicht genau, wie die Empfehlung bei bereits erkrankten Frauen ist, wenn es um die HET geht. Bestimmt könnte dir hier das BRCA-Netzwerk weiterhelfen.

    Im Prinzip müssten wir ja alle so oder so irgendwann durch die Wechseljahre. Sicher geht es durch die OP schneller, aber gerade die psychischen Auswirkungen würde ich da nicht überbewerten. Es wird ja auch nicht jede Frau jenseits der Wechseljahre automatisch depressiv und Sport hilft insgesamt sehr um das psychische Gleichgewicht zu erhalten. Und ganz ehrlich, mein PMS war auch recht ausgeprägt und ich hatte sehr ungemütliche Launen um meine Tage herum...


    Den Implantatwechsel hatte ich wegen einer Kapselfibrose und wegen sehr starken Verklebungen, die nach der ersten OP entstanden sind.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Anin ,


    welcher Arzt hat das denn gesagt, der Arzt im Brustzentrum oder dein Hausarzt?


    Mir wurde im BZ gesagt, dass eine HET ok ist, wenn das Brustdrüsengewebe entfernt wurde, da das Östrogengel ja das BK-Risiko erhöht. Allerdings habe ich die OPs prophylaktisch machen lassen, ich weiß nicht, wie die Richtlinien sind, wenn man bereits erkrankt ist.

    Aber rein mit dem Gen hat es nicht wirklich was zu tun, da das BK-Risiko ja eben durch die Mastektomie minimiert wurde. Aber das alles kannst du ja immer noch entscheiden, wenn die NWs wirklich krass werden. Viele Frauen beschreiben sie als absolut erträglich, deshalb würde ich mich da jetzt nicht verrückt machen.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Calpe


    ja gell, das trifft das Gefühl total. Der Prof fand es übrigens weniger lustig, dass ich so abfällig über seine Arbeit gesprochen habe ;)


    Ich war total brav bei der Physio und hatte den selben Mist, manchmal kam die Rötung sogar direkt danach. Also mach dir keine Vorwürfe, kannst es ja eh nicht mehr ändern und wer weiß, ob es wirklich was geändert hätte.


    Übrigens war ich nach dem Impantatwechsel viel schneller wieder fit und hate viel weniger Schmerzen als nach der ersten OP - gar kein Vergleich! Und die Beweglichkeit die ich heute in den Armen habe, hätte ich ohne weitere OP vermutlich nie hinbekommen. Also, vielleicht ist danach ja auch bei dir alles gut!


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Mia1981


    naja erstmal waren sich Frauenarzt und Hausarzt schon mal uneinig was die richtige Dosierung angeht. Mein Frauenarzt meinte ein Hub des Gels genügt, die Hausärztin nimmt das Gel selbst und meinte ich brauche auf jeden Fall zwei Hübe.


    Bei den Kapseln ist sowieso klar, dass man eine am Tag nimmt. Mit dem Gel habe ich rauf und runter probiert und irgendwie hab ich das Gefühl, der Körper benötigt nicht immer gleich viel. Jetzt nehme ich etwa eineinhalb Hübe und mal etwas mehr, wenn ich das Gefühl habe, dass ich mehr brauche. Meist kündigt sich das bei mir durch Knochenschmerzen an, wenn ich nicht reagiere folgen Kopfschmerzen und Schwindel. Dann gehe ich meist nach ein paar Tagen wieder etwas runter und meistens passt das dann auch erstmal wieder. Wie gesagt, das ist ein bisschen Versuch und Irrtum.


    Ansonsten habe ich wenn es nicht anders ging Kopfschmerztabletten und Kreislauftropfen genommen, wobei die Tropfen kaum geholfen haben.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Calpe


    ich hatte nach meiner ersten OP auch nie wirklich Ruhe. Ich hatte vor allem links immer wieder Schmerzen, Rötungen und konnte gar nicht auf dem Bauch liegen. Für mich haben sich die "Brüste" immer angefühlt als hätte ich 2 Joghurtbecher umgeschnallt.


    Nachdem noch eine Kapselfibrose dazu kam, wurden die Implantate gegen weichere getauscht und dabei die Verklebungen gelöst. Inzwischen geht es mir viel besser. Ich kann problemlos auf dem Bauch liegen und habe kaum noch Schmerzen. Ich bin auch über die weicheren Implantate sehr froh, da sie sich viel natürlicher anfühlen. Sie werfen zwar Falten an den Seiten, aber das ist ja nur ein optisches Problem und mir immer noch lieber als das unnatürliche Gefühl.


    Mir wurde auch immer gesagt, dass sich das alles noch geben würde - bis zur Kapselfibrose. Ich glaube aber nicht, dass sich ohne den Wechsel jemals das selbe Gefühl eingestellt hätte, wie ich es heute habe.


    Schmerzen hatte ich nach der ersten OP bis zum Implantatwechsel eigentlich immer und nach der zweiten OP vielleicht 2 oder 3 Monate.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo liebe Mia1981


    ich mach die HET seit Ende 2016. Ich bekomme Östrogen als Gel und Progesteron als Kapseln. Wenn auch die Gebärmutter entfernt wird, ist das Progesteron nicht notwenig. Beides sind bioidentische Hormone, also nicht pflanzlich, sondern künstlich hergestellt, aber in der chemischen Zusammensetzung genau so aufgebaut, wie es der Körper auch prdouzieren würde.


    Bei mir war es etwas schwierig, die richtige Dosierung zu finden. Ich hatte Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit usw. und musste etwas rumprobieren, aber irgendwann hat es dann auch gepasst.


    Inzwischen geht es mir gut mit der HET und ich würde den Schritt auf jeden Fall wieder machen.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Huckli


    schön, dass die OP gut verlaufen ist. Wie geht es dir denn inzwischen?


    Das Einstellen der richtigen Hormondosierung ist leider ein bisschen spielerei, aber das bekommt man hin. Im Moment ist es wirklich schwierig zu wissen, was vom Wetter kommt und was von den Hormonen.


    "Nachsorge" lief bei mir übrigens genau so.


    Viele liebe Grüße und einen Platz im Schatten :)


    Eirene

    Hallo hosenmatz


    ich hatte meine Mastektomie mit Wiederaufbau mit Silikon 2016 und 2018 mussten die Implantate gewechselt werden, da ich starke Verklebungen und eine Kapselfibrose hatte. Die Implantate liegen unter dem Brustmuskel.


    Nach der 2. OP ging es mir schnell besser und ich kann inzwischen wieder viel Sport machen. Mir fehlte am Anfang schon die Kraft in den Armen und ich glaube ehrlich, Tennisspielen würde ich nicht mehr schaffen, wie alles, das stark auf den Burstmuskel geht. Aber das habe ich von anderen Frauen auch schon anders gehört.

    Ich habe die von dir beschriebene Methode noch nicht gehört, aber wenn dir die Beweglichkeit und Belastbarkeit der Arme sehr wichtig ist, würde ich eher auf die Variante auf dem Brustmuskel setzen. Es ist ja auch in erster Linie ein optisches Problem, da man die oberen Kanten wohl sehen und spüren kann, wenn man sehr schlank ist und die Implis auf dem Brustmuskel sitzen.


    Viele liebe Grüße


    Eirene

    Hallo Tinkaaa , hallo Pussy


    ich kann sehr gut nachvollziehen, wie ihr euch fühlt. Ich bekam meine BRCA Diagnose mit 40, bin nicht erkrankt und habe mir bereits Brustdrüsengewebe und Eierstöcke entfernen lassen.


    Ich hatte das große "Glück" dass ich die Diagnose erst mit 40 bekommen habe und schon in einem Alter war, in dem die Enfernung der Eierstöcke empfohlen wird. Ich "darf" jetzt eine Hormonersatztherapie machen und komme ganz gut klar damit. Ihr seid halt einfach noch sehr, sehr jung und die Zeit bis zum hoffentlich späten Lebensabend wird sehr lange, wenn man die Eierstöcke in eurem Alter entfernt. Die HET darf man nicht ewig machen, da hier Risikofaktoren wie Thrombose, Schlaganfall usw. eine Rolle spielen. Andererseits steigt das Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen und Osteoporose, wenn man übermäßig lange Zeit ohne Östrogen und Progesteron lebt.


    Es ist also ein sehr komplexes Thema und man läuft Gefahr, den Teufel mit dem Beelzebub auszutreiben, wenn man die Eierstöcke so früh entfernt. Ich kann aber natürlich auch verstehen, dass ihr das Gefühl habt, auf einem Pulverfass zu sitzen. Aber das Risiko wegen BRCA mit unter 40 an Eierstockkrebs zu erkranken ist nun mal geringer, als das Risiko, dass im Laufe des weiteren Lebens andere Komplikationen auftreten, wenn man die Eierstöcke so früh entfernt. Es gibt noch die Alternative über Tumormarker Eierstockkrebs früh zu erkennen - deutlich früher als über Ultraschall. Natürlich ist man dann schon erkrannkt, aber der Tumor kann früh erkannt werden...


    Huckli


    ich bekomme bioidentische Hormone (Östrogen und Progesteron). Am Anfang hatte ich schon etwas Probleme mit dem Einstellen der Hormone, inzwischen klappt das ganz gut. Ich musste etwas suchen, bis ich Cremes fand, die meine empfindlicher gewordene Haut verträgt, aber das sind eher unwichige Probleme.


    Ich kann die Hormone bis zum 50 Lebensjahr nehmen und muss dann wohl mit Wechseljahrsbeschwerden leben, da man die HET ja nicht ewig machen darf/soll. Aber mit Anfang 50 würde mich das ja ohnehin treffen....


    Ich wünsch dir alles Gute für die OP am Montag. Die OP ist übrigens gut zu schaffen und die Zeit danach ist auch ok.


    Viele liebe Grüße


    Eirene