Beiträge von MoKo

    ich möchte allen Cocktail-Empfängerinnen hier ein paar ermutigende Worte da lassen:


    es geht zuweilen zäh voran, so im letzten Drittel der Therapie.

    Mein Coach hat mir gesagt, das ist normal.


    Manche Nebenwirkungen können lästig werden- aber:

    es geht vorbei. wirklich.

    Step by step-- ihr werdet das alle schaffen.

    wenn ich das gekonnt hab, dann ihr auch.


    Ich warte hinter der Ziellinie auf euch- mit einem Aprikosennektar-Sekt-Eiswürfel-Mix.


    eure

    MoKo

    Liebe Cordie, lass das bitte abklären.

    Hast du Probleme bei Atmen? Werden die Schmerzen dann mehr?. dann bitte sofort ins KH. (ich hatte im August eine Lungenembolie.. das war ähnlich).

    Ansonsten kann es 1000 andre Gründe für die Beschwerden geben. Von verspannten Muskeln, bis blockierten Wirbeln , A-Z.. :-(


    Leider wenig ergiebeig, was ich da nun beitragen kann. Aber besteh drauf, dass das abgeklärt wird.


    Gute Besserung!

    Ich rate auch dazu, das kontrollieren zu lassen. womöglich hat er sich verdreht oder ist gekippt. alles möglich..

    Hallo Alma,


    ich habe im Mai 2017 auch die DIagnose Triple Negativ bekommen.


    Über mein Profil findest du den Mutmach-Thread, den ich geöffnet habe.


    Es ist kein Spaziergang, aber mit Beistand ist es zu schaffen!!


    Ich wünsch Dir viel Kraft für die Behandlung.

    Aufgeben ist keine Option!


    Liebe Grüße MoKo

    Moni13 , auch von mir stille Anteilnahme.

    Ich habe meine Mama vor 4 Jahren an den Krebs verloren. Ich habe ihre Nähe und ihren Beistand während meiner eigenen Krankheit schmerzlich vermisst. Und mein Vater hat mich im Januar auch noch verlassen und ist nun bei ihr.....


    Auch wenn ich schon lange nicht mehr jung bin, fühlte ich mich doch "verwaist".


    Ich wünsche dir viel Kraft für die kommende Zeit und liebe Menschen, die dir beistehen.

    neoadjuvant heisst: Chemo, OP, Bestrahlung.

    adjuvant heisst: OP, Chemo, Bestrahlung.

    einige bekommen nur OP und Bestrahlung, keine Chemo.

    und noch ein paar nur OP.


    so hab ich das im Studium gelernt...

    Hallo Kastanie ,

    meine Berufsunfähigkeit ist dadurch begründet, dass ich neben körperlichen Krankheiten durch den krebs und den Tod meines Vaters im Januar seelisch derart un-belastbar bin, dass ich meine vorige Tätigkeit nicht mehr ausüben kann.


    Liebe Busenwunder , auch wir hatten diese Situation schon einmal- da war ICH der Brötchenverdiener, und mein Mann war mit dem frisch geborenen Söhnchen daheim die Amme. Wie du schon schriebst- es ist ein ganz besonderes Gefühl, komplett für die Familie zu sorgen- stimmt.



    Ich bin zu dem Entschluß gekommen, dass auch meine (bisherige) Geschichte in die Kategorie "Mutmachen" passt.


    Getastet hab ich den Untermieter am Tag nach meinem 50. Geburtstag, am 20. Mai 2017.

    Wir befanden uns gerade zu dritt im Wellness-Hotel.. Mein Mann, unser Sohn und ich.


    Am Montag darauf dann Radiologie und Stanze. Das übliche Staging-Prozedere muss ich Euch ja nicht extra beschreiben, denke ich.

    Es ging alles ziemlich fix im Brustzentrum. Am 12.06. bekam ich den Port, am Tag danach die erste Chemo.

    Ich bekam alle 3 Wochen Carboplatin , und wöchentlich Paclitaxel. Unter Nebenwirkungen hatte ich schon zu leiden, aber ich darf wohl sagen, dass das im Vergleich zu dem, was andre erleben mussten, eher lächerlich war. Eine bedrohliche Episode mit einer Lungenembolie hab ich dank meines Schutzengels überlebt.


    Dann wurde ich brusterhaltend operiert, schlußendlich brachte ich noch die Bestrahlungen hinter mich , sowie die AHB in Bad Überkingen- die ich als sehr positiv erlebt habe. So bin ich nun seit dem 19. März 2019 "ins Leben entlassen"


    Über die Residuen der Therapie mag ich jetzt eigentlich nichts schreiben, denn das ist nun mal so wie es ist. Einen gewissen Preis zahlt man immer.



    Ich hatte aber das große Glück, über eine Frau in einem Forum zu stolpern, die selbst betroffen war. Die sich meiner angenommen hat und mich als Chemo / Therapie-Coach durch die ganze Zeit begleitet hat und mich unterstützt hat und dies immer noch tut.


    Ohne sie hätte ich das nicht so gewuppt. Ich bin ihr dafür ewig dankbar. Immer wieder hat sie geduldig meine Fragen beantwortet. Zugehört, wenn ich jammerte. Getröstet, ermutigt, war gedanklich bei mir. Und wir haben uns inzwischen auch 2 mal besucht.


    Durch die Krankheit habe ich gelernt, was wirklich wichtig ist für mich, und was nicht.

    Ich habe gespürt und erlebt, wie eng die Bindung an meinen Mann und meinen Sohn ist. Beide würden mich NIE hängen lassen.

    Mein Mann hat mich zu ALLEN Arztterminen / Chemos begleitet und zu den allermeisten der Bestrahlungen gefahren.


    Ich wurde berufsunfähig- und das ist weit weniger dramatisch, als ich vorher befürchtet hatte.

    Ich habe nun Zeit für mich. Zeit für Sport, Familie, Freunde, und : Malen!

    Ich selbst halte mich diesbezüglich nicht für überaus talentiert, sondern ich sage immer, ich dilettiere glücklich rum. Dennoch gefallen meine Bilder meinen Freunden, und das tut mir gut. Etwas Neues zu können...

    Im Herbst werde ich ausstellen dürfen- ich freue mich sehr darauf.





    ich bin Herrin meiner Zeit.


    Ich wünsche Euch allen das Beste.

    Hallo Bettina,


    ich habe zusätzlich zur örtlichen Betäubung eine "Schlafspritze" bei der Portlegung bekommen. Man wird nicht intubiert und atmet selber, aber man kriegt nix mit. Lief alles problemlos.


    ich hab meinen Port auch jetzt nach Ende der Therapie immer noch und behalte ihn für 5 Jahre. Alle 6 Monate bekomm ich noch prophylaktisch Bisphosphonate drüber-- das ist mir so wesentlich lieber als über die strapazierten Venen..


    wenn der Port nachher etwas stört mit Bhträger oder Autogurt, kann man sich ein kleines Portkißchen (mini-herzchen) drüber legen.

    es gibt ambitionierte Nähgruppen, die so etwas für uns Krebsis basteln., Oder man kann es selber oder hat- so wie ich- eine nähbegeisterte Freundin, die das für mich maßgeschneidert hat... sehr zu empfehlen.


    keep cool- der Port ist wirklich wirklich zu schaffen!

    ich kann mich den Vorrednerinnen nur anschliessen.

    Fette Erkältung= hohe Wahrscheinlichkeit geschwollener Lymphknoten.


    Tief durchatmen. Ablenken. Gläschen Wein genehmigen.

    Sorgen und Fragen notieren und dem Doc beim nächsten Termin vorlesen.


    Es ist KEIN Notfall, keine Angst.

    Alles wird seinen Gang gehen, du bekommst dein Staging und dann die deiner Situation am besten angepasste Behandlung. Das schaffst du.

    Ich habs auch geschafft!!

    Ich würde mir an deiner Stelle Unterstützung durch einen Fachanwalt ( versicherungsrecht) einholen.

    und: je mehr Attest, desto besser.

    Vielleicht überlegst du dir noch, ob du dir deine seelischen Belastungen von einem Facharzt für Psychiatrie bestätigen lässt. Verminderte psychophysische Belastbarkeit ist ein schweres Argument, was Arbeits- bzw. Erwerbsfähigkeit angeht.