Beiträge von CrapCrab

    Mein Karpaltunnel wurde Ende Oktober operiert - ich hatte schon vor meiner Erkrankung (ED Dezember 2017) und Letrozol-Einnahme (seit Februar 2018) Probleme, aber 2017 hatte ich wegen eines beruflichen Großprojektes keine Zeit für OP und vor allem anschließende Krankschreibung. Außerdem wurde es immer nerviger und schmerzhafter und mein Handballen atrophierte schon langsam. Vor allem Tätigkeiten, wie von Hand schreiben, Näharbeiten und andere kleinteilige Bewegungen mit der rechten Hand waren extrem schmerzhaft, so dass ich mich zur OP entschied. Vor der OP hatte ich für die Übergangszeit ebenfalls die hier schon erwähnte Schiene für nachts, was etwas Linderung brachte.


    Zunächste einmal: der Mittelfinger ist (neben Daumen und Zeigefinger) eigentlich immer auch mit beteiligt, da diese drei Finger vom Medianus-Nerv innerviert werden. Zudem häufig auch die dem Mittelfinger zugewandte Seite des Ringfingers, da diese Seite ebenfalls vom Nervus medianus sensibel versorgt wird, der beim Karpaltunnel eingequetscht wird und was zu den Beschwerden führt. Ist also nicht so außergewöhnlich, dass diese beiden Finger bei dir mit betroffen sind.


    Dann wurde bei mir mit einer Nervenleitmessung (wird von Neurologen oder Orthopäden durchgeführt) eindeutig festgestellt, dass es der verengte Karpaltunnel ist, der meine Beschwerden hervorrief. Im Moment habe ich (öfter mal was neues...) einen Bandscheibenvorfall der Halswirbelsäule und dadurch ebenfalls Probleme mit diesen Fingern. Stellt sich aber anders dar und der Arm als solches ist auch mitbetroffen, was die Schmerzen und andere Beschwerden betrifft. Mit einer Nervenleitmessung könnte man bei dir also auch eindeutig feststellen, ob es tatsächlich Karpaltunnel oder etwas anderes ist.


    Meine OP fand unter örtlicher Betäubung statt, die nur in die Hand gespritzt wurde. Mein Arm wurde auch nicht abgebunden. Die Taubheit der drei hauptbetroffenen FInger hörte eigentlich umgehend auf, allerdings hatte ich dann noch einige Zeit leichte Schmerzen im Handgelenk. Auch ist auch heute noch eine Seite neben der Narbe etwas geschwollen. Aber ohne Schmerzen. Zur Arbeit (Büroarbeit bzw. in dem speziellen Fall war es eine Kongressteilnahme) bin ich nach einer Woche schon wieder. Ich musste lediglich die Naht schützen. Erst mit Pflaster, später nur mit einer elastischen Binde.



    Ja, meine Zähne gebe ich auch in besondere Obhut. Ich bin ohnehin zweimal jährlich zur Reinigung und ich habe das Glück, dass meine Zahnärztin beim Thema Kiefernekrose durch Bisphosphonate etc. fit ist, da sie wohl darüber promoviert hat. Deshalb werde ich beim nächsten Termin im März extra mal den ganzen Kiefer geröngt bekommen, um zu sehen, ob da irgendwas ist, was zu beheben ist. So ist dann alles in Ordnung, sollte ich Bisphosphonate o.ä. erhalten müssen.

    Liebe CrapCrab ,

    Was muss denn auf der Überweisung zur knochendichtemessung stehen damit man die nicht selbst bezahlen muss? Ich hatte diese Woche meine erste Messung und hatte eine Überweisung vom gyn , aber die in der Radiologie meinten , dass es immer eine. Selbstzahlerleistung sei auch wenn ich eine Überweisung hätte.🤔

    LG Schaeflein

    Hatte ich hier gepostet, was bei mir drauf steht.


    Liebe CrapCrab ,

    nach meiner Information zahlt die Krankenkasse nur wenn schon eine Osteoporose vorliegt.

    Meine Knochendichtemessung hat, trotz vorliegen einer Überweisung, ca 70 EUR gekostet.

    Lg Sonkathie

    Also bei mir hat es letztes Jahr funktioniert und die Radiologie hat meine jetzige Überweisung gestern mit dem im oben verlinkten Grund auch ohne Zuzahlung angenommen.


    Aber selbst wenn ich etwas zuzahlen muss, ist das OK für mich. Ich berichte, wenn da noch was von der Krankenkasse nachkommt.

    Viviane1968 Über die Übungen würde ich mich sehr freuen, vielen Dank schon im Voraus!


    Sonnenglanz Dann werde ich mich noch noch mal genauer zum K2 informieren. Als ich vor Urzeiten mal was in Richtung Ernährung studiert habe, wurde noch nicht einmal zwischen K1 und K2 unterschieden...


    Gestern hatte ich übrigens zu allem Überfluss noch heftige Krämpfe in den Füßen / Waden. Ich hab gleich mal Magnesium eingenommen und die Beine mit einer heißen Dusche entkrampft. Leider kamen die Krämpfe nachts noch mal wieder... Deshalb sehe ich die mögliche Ursache evtl. ich in der unguten Kombi meiner zurzeit heftigen Schweißausbrüche (evtl. wegen des Schmerzmittels Tilidin, was ich zurzeit nehme) mit dem Einfluss auf den Elektrolythaushalt, den das Cortison hat, was ich ebenfalls zum dritten Mal für kurze Zeit nehme und der daraus resultierende mögliche Kaliummangel. Irgendwas ist ja immer...


    Habt erst einmal Dank für eure beruhigenden Posts. Ich hatte halt gehofft, mit der Konsequenz, die ich eigentlich das ganze Jahr über (und ganz oft gegen meinen inneren Schweinehund) an den Tag gelegt habe, ein wenig (mehr) Erfolg ernten würde...

    Viviane1968 Ich bin bei der Wirbelsäule bei -0,4 gestartet und jetzt bei -0,7, Hüfte startete bei 0,5 und ist jetzt -0,2. Das war vor einem Jahr noch deutlich im grünen Bereich und auch deutlich über der Mittellinie. Jetzt sitze ich bei der Wirbelsäule in der Grafik aber nur noch so eben im grünen Bereich. Allerdings taucht da auch die Altersdurchschnitts-Linie in den nächsten Lebensaltermonaten ins Gelbe, also die pysiologische Osteopenie...


    Mein Mann hat mich auch beruhigt (ist selbst Mediziner); jetzt heißt es, erstmal abzuwarten. Mein Programm ziehe ich weiter durch und werde wohl, sowie ich wegen der Halswirbelsäule das Go habe, in meiner Physiopraxis wahrscheinlich den so genannten "Rückentriathlon" buchen. Dabei wird der Halteapparat und die Muskulatur vor allem mit Langhanteltraining mit zu Beginn relativ niedrigen Gewichten gestärkt, um die Wirbelsäule zu stützen.


    Und ebenfalls bei Go durch den Arzt werden mein Mann und ich endlich die Anmeldung im Fitnessstudio vornehmen. Steht schon lange auf der LIste - aber Vael da kam bei mir / uns auch immer mal eine andere Baustelle dazwischen, die den Beginn verschoben hat...

    ERFAHRUNGSAUSTAUSCH RÜCKGANG KNOCHENDICHTE?


    Ich hatte heute meine 1. Folgemessung der Knochendichte (1. war ziemlich genau vor einem Jahr) und ich bin vom Ergebnis doch einigermaßen frustriert. Mein Ausgangswert vom letzten Jahr war recht gut, deutlich über dem Altersdurchschnitt (54) und noch gut von Osteopenie entfernt. Unter Letrozol (das ich ebenfalls seit ziemlich genau einem Jahr einnehme) ist mein Wert nun beim Hüftknochen bereits um rund 8,6% und bei den Lendenwirbeln um 3,1% zurückgegangen. Trotz regelmäßigem Sport (Nordic und Walking, Trampolin), reichlich + ausreichend Calcium über Ernährung und Mineralwasser sowie VItamin D-Einnahme zusätzlich. Auch sonst habe ich keine Risikofaktoren (Rauchen, nennenswerten Alkoholkonsum oder zu niedriges Gewicht, etc.). Wenn der Rückgang so weiterginge, wäre ich in einem Jahr schon in der Osteopenie und Osteoporose wäre nur eine Frage der (sehr kurzen) Zeit...

    Einer meiner Orthopäden meinte die Knochendichtemessung ist je nach Bundesland verschieden. In Hessen kostet es allgemein 72-75 Euro.

    Ich lasse sie 1x Jahr machen. Mit Beginn von Letrozol. Ich hatte übrigens auch sehr starke Gelenkprobleme, die aber bereits vor Letrozol anfingen ( nach Chemo). Meine Gelenke ( 2 Jahre Letrozol) sind jetzt besser ( tun ab und zu immer noch weh), habe aber vermehrt Muskelprobleme und bislang noch ungeklärten Gelenkerguss am Knie.

    Vael , da du das jährlich machen lässt: magst du sagen, wie die Entwicklung bei dir aussieht?


    Andere Werte sind mir als Vergleich natürlich auch sehr willkommen - vielleicht beruhige ich mich dann wieder ein bisschen...


    Besprechung habe ich wohl erst beim nächsten Gyn-Termin im April. Dummerweise darf ich im Moment auch noch wegen eines akuten Bandscheibenvorfalls der Wirbelsäule gerade die Sachen, die besonders gut auf das Knochenwachstum einwirken sollen (Trampolinhüpfen, Zumba, etc.) gerade nicht machen und weiß auch noch nicht, ab wann ich das dann machen kann...


    Einige nehmen hier wegen des Cacliums wohl auch noch Vitamin K2 ein - habt ihr das im Zusammenhang mit dem Knochendichterückgang empfohlen bekommen? Dann würde ich meine Gyn mal drauf ansprechen. Oder ist der Orthopäde eher der Ansprechpartner?


    Bin im Moment ein bisschen aufgewühlt, auch, weil ich bei den Frauen in meiner Familie Osteoporose und daraus folgenden Gelenkersatz zur Genüge kenne - bis auf eine Tante (die wegen eines Behandlungsfehlers bereits mit Ende 50 das erste Mal eine neues Hüftgelenk benötigte und jetzt mit knapp 70 schon das zweite Mal unters Messer musste), aber alle in deutlich höherem Alter.


    Ach Mensch, das Wetter draußen ist Bombe, eigentlich wollte ich mich mit der Buchung unseres USA-Urlaubs beschäftigen und nun fruste ich hier rum...


    Aber jetzt gehe ich erst mal eine Runde walken. Knochenzellen wachrütteln...

    Dopamin Meine Nachsorge erfolgt beim Onkologen in dem Krankenhaus, in dem ich auch operiert wurde. Allerdings benötige ich dafür immer eine Überweisung von einem niedergelassenen Onkologen, da der in der Klinik nur eine teilweise Kassenzulassung hat...


    Konkret wird bei mir im Moment (mindestens für die ersten 2 Jahre nach ED) alle drei Monate Blutbild, MRT des Abdomens und Röntgen der Lunge (eben weil, wie du ja auch schriebst, Sarkome am ehesten in die Lunge streuen) gemacht. Außerdem bin ich auch noch alle drei Monate nach den Ergebnissen dieser Nachsorge) bei meiner Gynäkologin, die jedes Mal auch Ultraschall macht.


    Spontan würde ich nach dem, was mir mein Onkologe geraten hat, auch sagen, dass ein Lungenröntgen bei Sarkom zur Nachsorge gehört.

    Herzlich Willkommen von einer weiteren Sarkom-Patientin (hormonabhängiges Leiomyosarkom auf dem Darm, das aus Uterusgewebe entstanden war). Mein (sehr guter und mit meinem Mann (auch Mediziner) aus früheren Uniklinik-Zeiten bekannter) Onkologe hat sich ebenfalls mit Prof. B. im Sarkom-Zentrum Essen beraten und ich fühle mich gut aufgehoben. Meine ED + OP war im Dezember 2017 (kannst du unter meinem Profil nachlesen) und ich erhalte außer Anti-Hormon- keine weitere Therapie.


    Deiner Mutter alles erdenklich Gute!

    Ghetta Das ist bei mir auch der Grund - durch die "Dünnheit" der Schleimhäute wird halt auch kaum noch Sekret gebildet und es ist alles sehr trocken... Ich habe jetzt, nachdem es mir in der Reha letzten Sommer geholfen hat, noch einmal ein geringdosiertes Hormonzäpfchen verschrieben bekommen, dass ich eine Woche täglich, danach zweimal die Woche anwende. Und ergänzend ein Hyalurongel.

    Ich habe auch ein Trampolin für schlechtes Wetter, wenn ich eigentich so gar nicht draußen laufen mag. Im Moment leider unbenutzt, da ich einen relativ frischen Bandscheibenvorfall in der Halswirbelsäule habe und nicht hüppen darf... Also muss ich momentan auch bei Regen draußen walken...


    Aber ansonsten macht es echt Spaß und darauf kann ich sogar joggen, was mir auf hartem Boden leider für mehr als 500m oder so nicht gelingt. Ich hab eines ohme Haltstange, weil es die damals, glaube ich, noch gar nicht gab. Ich behelfe mir mit festgebundenen Therabändern, um auch den Oberkörper mitzutrainieren, wenn ich darauf unterwegs bin.

    Ahmja, das fängt mit Müsli morgens an, da ist fast ein kleiner Becher Joghurt drin und nochmal 200 ml Milch, dann noch mal so ein kleiner Becher zwischendurch (mit Kukurma und Pfeffer) und auf das Brot kommt immer Käse, meist Schweizer Emmentaler. Und in irgendwelche Saucen kommt Sahne... Mozzarella und den Salat, da kommt am Tag schon was zusammen. So das, was man aus 1 l Milch so rauskriegt. Ich glaube, damit ist auch das Eisenproblem erledigt?

    OK, dann spiele ich in deiner Liga ;). Wenn ich frühstücke (und keinen 16:8-Fastentag mache), gibt es morgens Müsli mit 150g Joghurt. Mittags in der Regel als Nachtisch Naturjoghurt mit reingeschnippeltem Obst (auch so 100-150g je nach Obstmenge) oder die gleiche Menge Quark. Manchmal auch Kräuterquark zur Mittagsmahlzeit, als Proteinquelle, wenn ich z.B. Kartoffeln esse. Und abends als Nachtisch ebenfalls Joghurt oder Quark. Milch mag ich nicht, aber fast alle anderen Milchprodukte liebe ich - bei Käse allerdings nur ganz junge milde...


    Ich esse Milchprodukte aber in erster Linie schlicht und einfach, weil ich sie sehr sehr gerne mag - weniger wegen des Calciums, da ich das bereits über mein Mineralwasser bekomme. Eher wegen des Proteins, weil ich wenig Fleisch esse (Eisenwert ist aber immer top) und die meisten pflanzlichen Proteinquellen (Hülsenfrüchte und Co.) wegen meines fehlendes Darmstücks nicht gut bzw. in entsprechend größeren Mengen nicht vertrage...

    Den Hinweis auf „auffälligen Befund“ schreiben sie evtl. rein, damit das „zeitnah“ funktioniert. Mein Fibroadenom hat sich letztes Jahr als solches herausgestellt in der Biopsie und dasselbe Ergebnis wünsche ich dir von ganzem Herzen!