Beiträge von CrapCrab

    Ich kann deine Resignation sehr gut verstehen, BirgitDoT , da ich ähnliche Verhaltensweisen von meinem, an sich herzensguten aber mit zunehmendem Alter immer störrischer werdenden Papa durchgemacht habe. Selbst bei der Pflege meiner Mama hat er die grundlegenden Hygieneregeln nicht beachtet oder nur sehr widerwillig... Ich habe immer gedacht, dass er als ehemaliger Bergmann wohl eine erheblich höhere Schmutztoleranz hatte. Meine Mutter ist 2013, mein Papa Ende 2016 gestorben. Ich habe jetzt schon mehrfach gedacht, dass das wirklich einzig Tröstliche daran ist, dass man sich in der derzeitigen Situation keine Sorgen um sie machen muss (ich wohne weit weg und könnte sie nicht versorgen) und das ständige Ermahnen meines Vaters, was natürlich häufig zu Streit und Auseinandersetzung verbunden war, nicht mehr notwendig ist. Es zerrt so sehr an den Nerven, wie ich weiß...


    Ich wünsche deinen Schwiegereltern, dass sie trotz allem von Corona verschont bleiben!

    Meine Erfahrung: als wegen einer unklaren Sache am rechten Oberschenkel (Höhe Hüftknochenkopf) mein Onkologe eine MRT-Abklärung anordnete, wurde einfach mein reguläres Nachsorge-MRT Abdomen (mein Sarkom saß auf dem Dickdarm, Leber und Co. werden ohnehin bei der regulären Nachsorge immer mit angeschaut) „länger“ gefahren, so dass der Oberschenkel mit drin war.

    Ich wüsste nicht, was bei einem zweigeteilten MRT anderes an Bildern herauskommen sollte?

    LG CrapCrab

    Gospel77 Wo hast du denn die Quellen, wo es "immer" stehtzu K2? Bei Tagesdosen wie meiner (1.000IE)? Ich finde in, in meinen Augen ernst zu nehmenden, Quellen immer nur die Aussage, dass es keine wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu gebe. Und wenn überhaupt, gibt es Hinweise, wenn die Wochendosis oder mehr an einem Tag eingenommen wird. Ich vertraue auf jedem Fall der Aussage meines Onkologen.

    In der Nachsorge werde ich von meiner Gyn (quartalsweiser Ultraschall meines Unterleibs), vor allem aber vom Leiter der Onkologie in der Klinik, wo ich auch operiert wurde, betreut. Zumal ich ja keinen Brustkrebs, sondern ein (sehr seltenes) Leiomyosarkom hatte, bin ich dafür auch sehr dankbar. Und mein Mann (selbst Mediziner) hat größtes Vertrauen zu diesem Kollegen.

    Hallo Gospel77 ,

    ich habe selbst eine Knochendichtemessung zu Beginn der Einnahme gemacht, um einen Vergleichswert für einen möglichen Abbau zu haben. Dabei kommt es aber meiner Meinung nach nicht darauf an, ob du nun tatsächlich unmittelbar vor der ersten Einnahme die Messung durchführen lässt oder einige Wochen später. Die Messung zur Einschätzung der Tendenz kannst du dann ja 1 Jahr nach der ersten Messung durchführen lassen. Das macht wenig Unterschied.

    Zu deiner zweiten Frage: Meine Gyn hat mir in erster Linie zu Calcium geraten (was ich u.a. durch ein Mineralwasser, das extrem hohe Gehalte hat, sicherstelle), weil dies für den Knochenaufbau wesentlich ist, und zum -diesen unterstützenden- Vitamin D, was ich auch im Sommer durchnehme (täglich 1.000 IE). K2 soll ich laut meinem Onkologen nicht nehmen. Hält er für nicht notwendig.

    Hallo Diddi01 , das klingt ja wirklich schmerzhaft und ich kann deine Frustration sehr gut nachvollziehen.


    Neben, so gut es geht, den verbliebenen Muskel zu trainieren, würde mir spontan noch einfallen, ob du mit einem Arzt, wahrscheinlich Orthopäden, mal darüber sprichst, ob dir eine Art "Korsett" helfen könnte, deine Wirbelsäule zu stabiliseren? Meine Schiwegermutter war ab Brust querschnittsgelähmt und trug so etwas viele Jahre, selbst im Rollstuhl.


    Ich wünsche dir auf jeden Fall, dass dir auf irgendeine Weise geholfen werden kann!


    LG CrapCrab

    Habe gerade in SpieXXel online gelesen, dass nun der Pneumokokken-Impfstoff knapp wird und nur noch bestimmte Personenkreise geimpft werden sollen: Nämlich solche mit geschwächtem Immunsystem, über 70jährige oder solche, die unter chronischer Atemwegserkrankung leiden. Der Standardimpfstoff für Erwachsene sei voraussichtlich Anfang Mai wieder lieferbar.

    Ich bin mir ziemlich sicher, dass du als Minijobber keinen Anspruch auf Krankengeld gegenüber der Krankenkasse hast. Als Minijobberin zahlst du ja selbst keine Beiträge zur KK, deshalb bist du auch kein Mitglied der Krankenkasse im Hinblick auf den Minijob. Nur als solches hättest du Anspruch auf Krankengeld. (Dein Arbeitgeber zahlt seine 15% Abgaben an die KK nur pauschaliert).


    Die Idee, auf einen Midijob aufzustocken, würde ich mit einer Krankenkassenberatung abklären. Als Midijobberin bist du tatsächlich Mitglied der KK, weil du ja dann auch selbst Beiträge, wenn auch verminderte Prozentsätze, zahlst. Ob man erst eine gewisse Zeit Mitglied sein muss, weiß ich allerdings nicht - deshalb besser bei einer KK nachfragen.

    In dem verlinkten Artikel steht auch das Kachexie, der Gewichtsverlust in den ersten 6 Monaten der Krebserkrankung ist.

    Ich dachte immer das ist der Zustand innerhalb einer Chemotherapie nach längerer Erkrankung

    Liebe Eifelkater ,


    Kachexie ist ganz allgemein der Schwächezustand bzw. die Auszehrung, der durch Gewichtsverlust bei schweren chronischen Erkrankungen, auch anderen als Krebs (z.B. HIV oder Autoimmunerkrankungen), hervorgerufen wird.

    paetzi : Also ich bin gegen Imfluenza geimpft, war es auch schon etliche Jahre vor meiner Erkrankung. Damals hauptsächlich wegen meiner Eltern und Schiwegereltern, die alle zahlreiche Vorerkrankungen hatten und alle Risikopatienten waren, die wollte ich vor einer Erkrankung schützen.


    Aber auch nach deren Tod habe ich das weitergeführt. Auf Anraten meines Hausarztes bin ich seit meiner Tumorerkrankung zudem gegen Pneumokokken geimpft und ein Rezept für den Gürtelrose-Impfstoff hab ich seit Oktober - nur bis heute immer noch keinen Impfstoff...

    Hanka : Glaube ich, ehrlich gesagt, nicht, nachdem, was hier überall abgeht mit den Desinfektionsmitteln. Hast du nicht vielleicht jemanden, der es für dich direkt morgens besorgen kann? Das habe ich früher, als viele Aktionsartikel bei A ... I immer ganz schnell weg waren, immer bei meinem Papa beauftragt, wenn es wichtig war, Der war Rentner und hat es gerne getan. Wohnte zwar 100km weg, aber wir waren ohnehin häufig in der alten Heimat.

    Kleiner Hinweis für diejenigen, die auf Desinfektionsmittel angewiesen sind und in der Region von A .. I Süd leben: Da gibt es ganz regulär am Montag Desinfektionsmittel mit begrenzt viruzider Wirkung. Gibt zwar sicherlich eher tumultartige Szenen, wenn schon aus Krankenhäusern die DM-Behälter gestohlen werden, aber für jemanden, der drauf angewiesen ist, ist es vielleicht eine Möglichkeit, noch an welches zu kommen...

    Liebe Lyrix ,

    zunächst einmal herzliche willkommen und auch ich möchte dir versichern, dass dir hier niemand Vorwürfe macht.

    Vielleicht kann ich dir ein wenig Mut machen: Ich hatte tatsächlich ein Leiomyosarkom, dass vermutlich aus Endometriose-, also Gebärmuttergewebe außerhalb der Gebärmutter, Gewebe auf dem Darm entstanden ist. Ich wurde nur operiert (kannst du in meinem Profil alles nachlesen) und erhalte seitdem eine Anti-Hormontherapie, da mein Tumor hormonsensibel war.


    Das Ganze war im Dezember 2017 und mir geht es heute wirklich gut. Laut Onkologe vollständige Remission, alle Nachsorgen, die bislang alle 3 Monate waren, ab jetzt halbjährlich, waren ohne jeden Befund.


    Laut Arztbriefwar mein Tumor an der Grenze zur Gutartigkeit - also selbst wenn der unwahrscheinliche Fall eines Leiomyosarkoms zutreffen sollte, heißt das nicht automatisch, dass du davon nicht vollständig gesunden kannst.


    Aber ich drücke natürlich die Daumen, dass es etwas wesentlich harmloseres ist und du dir über einen bösartigen Tumor bald keine Gedanken mehr machen musst!


    Ach und noch was zum Zerstreuen deiner Selbstvorwürfe: Ich hatte vier Monate vor meiner Gebärmutterentfernung, in deren Rahmen mein Tumor dann rein zufällig gefunden wurde, ein MRT des Bauchraums (wegen meiner zahlreichen Myome) und mein 17cm großes Leiomyosarkom ist dabei nicht bemerkt worden. Selbst wenn man Untersuchungsintervalle einhält, heißt es nämlich nicht automatisch, dass ein Tumor frühzeitiger gefunden wird...


    Alles Gute für dich

    CrapCrab

    Ich habe nur einen indirekten Tipp, da ich nicht selbst von Blasenentzündungen betroffen bin. Wohl aber von extrem trockenen Schleimhäuten durch meine Letrozol-Therapie, weswegen mir meine Gyn in der Reha Oe***lp Zäpfchen mit der niedrigeren Östrogendosierung verordnet hat.


    Da meine heimische Gyn ob des Östrogens etwas skeptisch war, habe ich meinen sehr erfahrenen und guten Onkologen darauf angesprochen. Er befürwortete die Anwendung, auch, so sein Hinweis, weil sich dadurch wohl Blasenentzündungen und Co. durch das bessere Milieu in der Region verhindern ließen.


    Vielleicht könnt ihr das Thema mal bei euren Ärzten ansprechen.


    Auf jeden Fall wünsche ich euch, dass ihr das schnell in den Griff bekommt!!!!


    LG CrapCrab

    Ich habe übrigens gerade gelesen, dass Desinfektionsmittel eh nicht hilft, da die meisten käuflichen nur für Bakterien wirken.Für Viren bräuchte man ein spezielles nur in Apotheken verkäufliches.

    Wenn Desinfektionsmittel benötigt wird (im Normalfall ist wohl grundsätzliches Händewaschen mit Seife für den Alltag ausreichend) muss dieses mindestens "begrenzt viruzid" wirken und trägt einen entsprechenden Aufdruck. Corona-Viren sind behüllte Viren und wenn deren Hülle durch das DM angegriffen wird, ist der ganze Virus dahin, sozusagen.