Beiträge von Susanne1.

    Hallo, alle miteinander, wollte Euch ein bisschen Mut machen...Meine DIEp-Flap OP ist jetzt etwas über 1 Jahr her. Wundheilung war zwar etwas holprig, und die Brustwarzenrekonstruktion schiebe ich noch vor mir her, aber sonst ist alles gut und ich freue mich, es gemacht zu haben:-)))

    Tip: Sport, Sport, Sport...Yoga hat mir auch sehr geholfen, das kannte ich vorher gar nicht, aber diese Dehnung, Kräftigung und Entspannung/Achtsamkeit ist als Kombi kaum zu toppen.

    Alles Gute, genießt das schöne Wetter!!!


    LG Susanne

    HalloSiggi, nur wegen dem Herceptin muss der Port eigentlich nicht drinnenbleiben, das kann nämlich auch gut als normale Infusion über eine Armvene gegeben werden. Bekommst du Tamoxifen oder Aromatasehemmer? Das Problem ist nämlich, dass das Heparin, wenn es über mehrere Monate gegeben wird, eine Osteoporose verursachen kann-genauso wie die Antihormone...Wenn du allerdings sehr schlechte Armvenen hast, wäre es besser den Port zu behalten. Ich hab ihn entfernen lassen um mit dem Heparin aufhören zu können und habe keine Probleme mit dem Herceptin . Es war eine echte Erleichterung einerseits den Port loszusein und andererseits nicht mehr spritzen zu müssen...:-)

    LG, Susanne1.

    Hallo Tina, mein Port wurde im Mai 2017 (in Vollnarkose ) gesetzt und ich habe einige Tage später eine Armvenethrombose bekommen und musste dann ein halbes Jahr 2mal tgl. Heparin spritzen...Von daher gesehen halte ich es für sehr sinnvoll nach der Portanlage für einen gewissen Zeitraum prophylaktisch zu spritzen. Ich glaube, Thrombosen nach Portanlagen sind gar nicht mal so selten, ich finde das Spritzen sollte regulär bei allen für ein paarTage gemacht werden, macht man ja bei anderen Eingriffen auch. Eine Beruhigungstablette bei Portanlage ist eigentlich Standard, verstehe diesen Arzt nicht... Bitte doch vielleicht deinen Hausarzt oder Onkologen, den betreffenden (widerspenstigen) Arzt anzurufen oder ein paar Zeilen zu schreiben, damit du was bekommst...


    Kleiner Tip: da ich eine mittelgradige Spritzenphobie habe (ich hab gedacht, ich schaff das nie(!) mich selbst zu spritzen...) habe ich die zu spritzende Stelle am Bauch immer eine Stunde vorher einer anästhesierende Salbe aus der Apotheke beschmiert und mit wasserdichtem Pflaster abgedeckt und 1 Stunde einwirken lassen. Dadurch habe ich den Einstich nicht gespürt und das war eine Riesen-Erleichterung und Hilfe (bei überschaubarem Aufwand und Kosten). Und bei der Chemo habe ich die Einstichstelle am Port auch mit der Salbe vorbehandelt und dadurch auch nichts gespürt... Jetzt habe ich bis auf die Herceptininfusionen alles hinter mir und bin sooooo froh.

    Dir (und allen Mitleserinnen) alles, alles Gute und schöne Osterfeiertage! Susanne1.

    ...bei mir war nach kleinem Tumor ohne Lymphknotenbefall und ohne Metastasen aber G3 , HER 3+ zunächst April 2017 brusterhaltend operiert worden und dann Chemo (wg. Aggressivität des Tumors). Eigentlich war dann Januar 2018 Bestrahlung empfohlen. Da ich aber inzwischen recherchiert hatte, dass durch Bestrahlung eine von 200 Frauen (0,5%) einen Zweittumor bekommt (Zahlen sind mir von allen behandelnden Ärzten und dem Krebsinformationsdienst bestätigt worden !), hatte ich mich zu einer Mastektomie mit Sofortaufbau mit DIEP-Flap (31.1.2018) entschieden und bin sehr froh darüber. Alle beteiligten Ärzte und die Tumorkonferenz haben dieses Vorgehen als der Bestrahlung ebenbürtig bzgl. der Prävention eines Rezidivs beurteilt. Was mich irritiert, ist, dass diese Zahlen (1:200, bei Raucherinnen ist das Risiko nochmal höher ...) den Patientinnen nicht klar kommuniziert werden. Jede sollte ihre Entscheidung aufgrund von allen verfügbaren Informationen treffen dürfen! Für manche ist die Bestrahlung sicherlich der bessere Weg, z.B. wegen Alter oder OP-Risiken oder OP-Ängsten...Und das ist okay, aber sie sollten informiert sein.


    Cookie, lange Rede - kurzer Sinn: sei froh, dass du nicht bestrahlt werden musst! :-)


    Ich wünsche allen eine schöne Osterzeit und eine n guten Start in den Frühling!

    Liebe Grüße, Susanne1.

    ...Vorsicht! Mehr als 300 Mikrogramm Selen täglich erhöht das Risiko für Diabetes! (kann man googeln). Daher auch mit Paranüssen vorsichtig umgehen (2 tgl. sind okay) . Vitamin D ist im Winter absolut sinnvoll und notwendig, wenn man im Sommer regelmäßig in der Sonne ist, kann man pausieren. LG, Susanne1

    Hallo Boxerkiki, meine OP war am 31.1. dieses Jahr , also vor 6 Wochen und es geht mir recht gut. Die Brust ist zwar taub und ist noch empfindlich, aber ich habe keine Schmerzen. Inzwischen kann ich auch den Arm wieder fast komplett frei bewegen. :-) Ich bin sehr froh, dass ich diese OP gemacht habe und würde es jederzeit wieder machen. Silikon wäre echt keine Alternative gewesen, die Vorstellung einen Fremdkörper dort zu haben würde mich stören und dass es Langzeitkomplikationen relativ häufig geben kann, finde ich auch beunruhigend. Auch die Zeit direkt nach der OP war okay, man braucht halt ausreichend Schmerzmittel. Rippe wurde meines Wissens nach nicht entfernt. Wichtig ist, dass du einen erfsahrenen Operateur hast, hast du dich da gut erkundigt? Sonst kannst du dir hier im Forum Tipps holen. Mit der Rippe, ist das sicher, dass die wegkommt oder wurde das nur als Möglichkeit erwähnt? Ich drücke dir die Daumen, dass du den für dich richtigen Weg findest und immer dran denken: von der OP kriegst du nichts mit, weder die Länge, noch ob die Chirurgen dir die Rippe(bzw. einen Teil davon) entfernen. Liebe Grüße, Susanne1.

    Hallo Alöiv, deinen Frust kann ich total gut verstehen! Aus Angst vor einer Verschiebung der OP bin ich 2 Wochen vor der OP sogar mit Mundschutz einkaufen gegangn (wg. Grippe - Ansteckungsgefahr) , weil die Vorstellung , noch länger die Angst vor der OP ertragen zu müssen so übel war. Im Endeffekt war die Angst das Schlimmste, die OP war zwar kein Zuckerschlecken, aber längst nicht so schlimm wie ich mir ausgemalt hatte. Ich schließe mich Flitze an: evtl. kannst du es ja mit einer anderen Klinik versuchen, hier im Forum könntest du genügend Tips sammeln (im direkten Kontakt, öffentlich sollen keine Namen genannt werden, was ich auch sinnvoll finde). Ich bin für die OP in ein 2 Stunden entferntes Krankenhaus gegangen, weil es vor Ort nicht angeboten wurde und ich auch gerne 2 Operateure haben wollte ( dadurch kürzere OP-Zeit). Herzliche Grüße, lass dich vom Frust nicht zu sehr runterziehen, :-)

    Susanne1.

    Hallo Arizona, hab am Donnerstag kräftig die Daumengedrückt, hoffentlich hat es geholfen und es ist alles gut gelaufen. Gute Besserung und liebe Grüße, Susanne1.

    ...Schokolade hat sehr viele tolle, wertvolle Inhaltsstoffe, insbesonders die Polyphenole. Diese beugen Herz-Kreislauf-Erkrankungen vor, sind aber auch bei Krebserkrankungen von Nutzen. Sollte aber hohen Kakaoanteil haben (70% minndestens), und in Maßen genossen werden, denn Übergewicht ist leider wieder ein Risikofaktor für Brustkrebs...Und, liebe Morla, (fast) alles was glücklich macht, macht uns stark und hilft, den Krebs platt zu machen... ;-)

    LG, Susanne1.

    Hallo Morla, herzlich willkommen! Zebralilly hat das schon ganz schön zusammengefasst mit der Chemo. Du bekommst die am häufigsten verabreichte Chemo, da gibt es viele Erfahrungen...Hier meine Tips:

    Sport ist sehr wichtig, regelmäßig leichter Ausdauersport, (Walking, Fahrrad, Joggen, etc.) was auch immer geht und dir Spaß macht, ist für die Verträglichkeit der Chemo super, aber auch eine wirksame Waffe gegen den Krebs (gibt es viele Studien dazu). Außerdem ist Sport ein leichtes Antidepressivum, und das können wir in der Phase ja alle gut gebrauchen :-)

    Lass vielleicht mal deinen Vitamin D Spiegel kontrollieren, im Winter haben eigentlich alle Menschen in Mitteleuropa einen Mangel, ggf. solltest du dann Tabletten nehmen. Selenmangel ist auch häufig und sollte niedrig dosiert ggf. eingenommen werden (Alles aber nur in Absprache mit deinen Ärzten!). Weil ich eine Spritzenphobie habe :-( , habe ich mir immer die Stelle am Port 1 Stunde vor der Chemo mit einer betäubenden Salbe (heisst E... gibt es in jeder Apotheke, billiger ist online) eingerieben, dadurch habe ich den Stich (der aber auch ohne Salbe nicht schlimm ist!) gar nicht gespürt. Ich glaube die Einstellung spielt auch eine gewisse Rolle: Hört sich vielleicht komisch an, aber nach kurzer Zeit habe ich mich gewissermaßen auf die Chemo gefreut: toll, dass es so wirksame Medikamente gibt, die den doofen Krebs (falls überhaupt noch was da ist) platt machen! Toll, dass es wieder einen Schritt vorangeht! Dann habe ich es mir währenddesen immer sehr gemütlich gemacht: Lieblingsmusik, Kuschelsocken und bunte Kuscheldecke, Edelschokolade, Himbeeren und was ganz spannendes zum Lesen, damit die Zeit schnell rumgeht. Viel Trinken ist wirklich wichtig, 2.5-3 Liter sollten es am Chemotag und am Tag danach schon sein... Ich habe subjektiv so gut wie keine Nebenwirkungen gehabt! Und mit den Haaren, das ist ja vorübergehend und es gibt tolle Mützen und Tücher, Online gibt es da extra Spezialshops, kannst du mit den entsprechenden Stichworten suchen und schnell finden ( Chemotherapie7Mützen /Tücher).... Perücke zahlt die Krankenkasse, ich hab meine allerdings keinmal (!) angehabt, obwohl sie toll war, weil ich mit den Mützen und Tüchern einfach besser klarkam.

    Alles Gute und liebe Grüße!

    Susanne1.

    Hallo alle miteinander,


    Chippendale : schön, dass deine Brustwarzen-OP gut geklappt hat! Dass du auch keine Probleme mit dem Bauch hattest freut mich für dich :-)


    Gabsie : als "Mieder" habe ich eine "Bauch-Weg" -Hose im Versandhandel bestellt, passt ideal: eng, aber nicht schmerzhaft. Der Chirurg hatte das als okay befunden.Die Bauchnarbe heilt zwar gut, aber Sensibilitätsstörungen habe ich auch. Bei mir ist es nicht wie bei dir "eine enge Kordel", sondern Taubheit und Kribbeln und Pelzigkeit oberhalb der Narbe. Solange ich die Hose trage geht es aber, unangenehm ist es eher , wenn die Narbe freiliegt (Duschen z.B.). Das beunruhigt mich aber nicht weiter, ich denke, es wird sicherlich mit der Zeit besser werden oder ich gewöhne mich dran.

    Bei dir, das war ja wirklich eine Riesen-OP, und dann noch 3 Nach-OPs, dass ist wirklich heftig. Schön, dass du es jetzt hinter dir hast und du es trotz Schwächung anscheinend einigermaßen überstanden hast. Es klingt so, als hättest du das Schlimmste hinter dir, jetzt heisst es geduldig sein... ;-) Es ist schön, wenn man Eltern hat, die einen in so einer schweren Phase unterstützen. Meine Mutter (76) hat mir auch sehr geholfen, meine Erkrankung hat uns irgendwie näher zusammengebracht-obwohl wir schon vorher ein gutes Verhältnis hatten.


    Flitze : deine Erklärung bzgl. BH-Verbot passt, mein "Chemo-Brain" hatte das einfach vergessen. Als ich deinen Beitrag gelesen habe , fiel mir wieder ein, dass der Chirurg es so begründet hatte, macht ja auch Sinn...


    Arizona : für deine OP am Donnerstag nochmal alles, alles Gute!!! Lass von dir hören...


    Liebe Grüße an Alle, Susanne1. :)

    Hallo alle miteinander, bin neu hier und meine DIEP-OP rechts ist heute genau 3 Wochen her, gestern war Fädenziehen und der Chirurg war sehr zufrieden :-)

    Liebe Arizona, es ist wirklich nicht so schlimm. Und die Drainagen (bei mir 4) auch nicht. Wann sie rauskommen hängt immer davon ab, wieviel Blut nachfliesst. Bei mir kamen die an der Brust nach 2 Tagen raus, die am Bauch nach 4 Tagen und es war kein Problem. Mein (sehr erfahrener) Chirurg hat BH abgelehnt (seit gestern darf ich erst wieder und ich finde es angenehm) . Bauch- Hose/Mieder muss ich 6 Wochen tragen. Leider habe ich vergessen zu fragen, warum er keine BHs anfangs will. Das vorläufige Ergebnis ist jedenfalls sehr schön und ich bin sehr froh, dass ich es gemacht habe.

    Hat jemand Erfahrung mit der Brustwarzenrekonstruktion in lokaler Betäubung (wenn alles abgeheilt ist in 3-6 Monaten) und der Tätowierung? Ist das sehr unangenehm oder "ein Klacks" oder irgendwo dazwischen...?

    Euch allen alles Gute und viel Sonnenschein, Liebe Grüße, Susanne1. :-)

    Hallo alle miteinander, stelle mich mal vor:

    ich bin 51 Jahre, habe eine 16 jährige Tochter. Im Januar 2017 haben mein Mann und ich uns (friedlich) nach 18 Jahren Ehe, getrennt, am 1.4. ist er ausgezogen, am 10.4. habe ich eine Rötung an der Brust gesehen, am 18.4. hatte ich die Diagnose Brustkrebs. Aber: Glück im Unglück: Tumor nur ca.1 cm groß, keine Metastasen, Lymphknoten frei, HER positiv und hormonabhängig, leider aber G3, also schnell wachsend. OP (brusterhaltend) am 26.4. und von Juni bis Dezember Chemo ( EC und dann Paclitaxel, seit August 2017 auch Herceptin).Eigentlich habe ich die Chemo subjektiv gut vertragen (keinerlei Übelkeit!), aber nach der Portanlage hatte ich leider eine Armvenenthrombose und musste monatelang zweimal tgl. Heparin spritzen( ich habe eigentlich eine Spritzenphobie-es ist unglaublich was wir Menschen alles schaffen, wenn es anders nicht geht.... ;-). Außerdem sind meine Leberwerte nach jeder Chemo angestiegen und im Juli hatte ich massive Schwindelprobleme ( "benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel"). Fingerkribbeln habe ich auch, aber nur mäßig. Also, insgesamt war es wirklich gut erträglich. Bestrahlung habe ich nach sehr, sehr intensiver Recherche abgelehnt, da das Zweittumor-Risiko nach Bestrahlung (1 von 200 Frauen ) mir zu hoch ist und ich habe stattdessen (schweren Herzens aber mit voller Überzeugung) am 31.1. 2018 eine Mastektomie mit sofortiger DIEP-Flap -Rekonstruktion machen lassen. Onkologin, Gynäkologin, Strahlentherapeutin und Tumor-Konferenz fanden das okay. Große OP (2 Operateure haben ca.4-5 Stunden operiert). Alles ist gut gegangen, bis auf eine Mini-Wundheilungsstörung vor 4 Tagen, die mich allerdings für 1 Tag sehr erschreckt hat, Nerven liegen halt etwas blank, das kennen ja die meisten...... Jetzt sieht alles gut aus, Port habe ich auch gleich entfernen lassen, seit 2 Tagen muss ich kein Heparin mehr spritzen, yippi!!! :-))) Fäden sind heute gezogen worden und der Chirurg war sehr zufrieden - daher bin ich es auch...


    In ca. 4-6 Monaten wird mir noch eine Brustwarze chirurgisch"gebastelt" (lokale Betäubung) und später noch tätowiert, ansonsten habe ich es (bis auf Herceptin und Aromatasehemmer) geschafft und ich bin sooooooo glücklich! Freue mich total auf den Frühling und endlich wieder alles machen können. War wegen zunächst niedriger Leukos und jetzt wg. Grippewelle wenig unterwegs und will bald vieles nachholen (Einkaufsbummel, Kino, essen gehen, mehr Leute treffen, etc.) . Gearbeitet habe ich nicht und ein paar Monate wird es auch noch dauern und das brauche ich auch.... Ich habe total Respekt vor den Frauen, die trotz der Erkrankung gearbeitet haben / arbeiten, das ist eine Wahnsinns-Leistung. Da bei mir u.a. mangelnde Selbstfürsorge ein Thema ist, war es so für mich definitiv besser :-), bzw. es wäre anders einfach nicht gegangen. Glücklicherweise bin ich angestellt, da ist das mit Krankengeld finanziell gegangen, ich weiß jetzt unser Sozialsystem noch mehr zu schätzen als vor der Erkrankung ...

    Ich wünsche Allen viel Kraft, eine große Portion Zuversicht und insbesonders die Fähigkeit schöne Augenblicke wahrzunehmen und zu genießen!

    Liebe Grüße, Susanne1.


    PS Anya: dir alles, alles Gute, die OP ist wirklich nicht so schlimm und keine Metastasen ist doch wirklich eine gute Sache. Das Schlimmste ist meistens die Angst...

    Liebe Emilia, auch meine Chemo (Mai-Dez.2017) war durch erhöhte Leberwerte erschwert. Vorher habe ich diesbezüglich nie Probleme gehabt und nach der 1 Chemo (Epirubicin und Cyclophosphamid) gingen die ordentlich hoch (alle, nämlich GPT, GOT und GammaGT, ca. bis 300U/l)

    nach der Chemo sanken sie ab und als alles unter 100 war kam die nächste Chemo, dann stiegen die Werte wieder an, aber nicht so doll wie bei der ersten Chemo (Ungefähr bis 220). Bei der 4. Chemo stiegen sie nur noch bis 150 an und unter Pacli hat sich alles weiter zurückgebildet. Gestern ware sie erstmals nach diesen ca. 9 Monaten wieder ganz okay (obwohl ich vor 3 Wochen OP hatte). :-))) Wie hoch waren deine Werte denn?

    Viel machen kann man da nicht. Kein Alkohol, wenig Zucker, wenig zusätzliche Medikamente, (insbesonders kein Paracetamol!). Und der Leber Pausen gönnen, d.h. frühes Abendbrot und spätes Frühstück, nach dem Abendbrot nur Wasser und ungesüsster Tee. Aber mach dich nicht verrückt: die Leber kann sich gut regenerieren. Der Onkologe hat schon recht mit den Nahrungsergänzungsmitteln: der Nutzen ist überhaupt nicht bewiesen und für die Leber ist es zusätzliche "Arbeit", sie muss ja alles verarbeiten. Auch vermeintlich harmlose "Naturmittel" können bei einigen Menschen Leberprobleme machen. Manchmal ist weniger besser. Also: gesunde und abwechslungsreiche Ernährung, wenig Zucker. Sport hilft dem Körper bzgl. jeglicher Regeneration, also sollte auch der nicht zu kurz kommen...

    Liebe Grüße, Susanne1.:)