Beiträge von schwarzwaldrose

    :) :) Hallo zusammen,


    zuerst wünsche ich allen Forum-Mitgliedern, Leserinnen und Lesern ein gutes neues Jahr 2014, viel Glück und natürlich viel Gesundheit und viel Kraft für die Bewältigung der div. Krankheiten und Therapien.


    Nach längerer "Abstinenz" habe ich gestern mal wieder im Forum gestöbert und gelesen. Und siehe da, es gibt eine Menge Neues zum Thema Aromatasehemmer, das hat mich natürlich sehr interessiert. Die Einnahme von ANASTROZOL hat mich damals im Juni 13 veranlaßt mich hier zu melden um von anderen Betroffenen dazu etwas zu erfahren. Ich hatte starke Nebenwirkungen nach Einnahme dieses Medikaments - anfangs eher leichte, nach etwa einem halben Jahr fast unerträgliche Schmerzen (Muskel- und Gelenkschmerzen in den Oberschenkeln, den Beinen und vor allem in den Knien, starkes Kribbeln in den Füßen und den Fußsohlen, stechende Gelenkschmerzen in den Handgelenken und Fingern bis zu sog. "Schnappfingern". Beim Aufstehen kam ich ganz schlecht in die Gänge und wenn ich aus dem Auto ausstieg, kam ich mir vor wie eine 80jährige. Auch konnte ich keine Nacht mehr gut schlafen, bin oft aufgewacht und wurde eine richtigte Nachtwandlerin.


    Nachdem ich ca. 10 Monate die Tabletten pünktlich geschluckt hatte, hat mein Gynäkologe mir dann einen Abbruch der Anastrozol-Einnahme "genehmigt" - für zunächst 1/2 Jahr - um zu sehen wie sich das auswirkt; dann will er die weitere Vorgehensweise mit mit besprechen. Ca. 30 % der betroffenen Frauen würden die adjuvante Therapie mit den "Hämmern" wegen der erheblichen Nebenwirkungen abbrechen, hat mir mein Arzt erklärt. Natürlich habe ich jetzt im Stillen auch ein wenig ein schlechtes Gewissen, und denke immer: Hoffentlich taucht da nicht wieder irgendwo was auf ! Und bei jedem kleinen Zipperlein bekomme ich fast ein bisschen Panik.


    Im Februar ist das halbe Jahr nun um und ich bin gespannt was mein Arzt mir dann vorschlägt. Die Beschwerden haben sich gebessert, ja sind fast alle verschwunden, ich kann auch wieder gut schlafen, nur die Schmerzen in den Kniegelenken sind geblieben. Ich bewege mich sehr gerne draußen, gehe fast jeden Tag eine gute Stunde spazieren, auch meine wöchentliche Gymnastikstunde mit der Gruppe macht mir wieder richtig Spaß, was vorher eher zur Qual wurde. Hoffe wir bekommen noch Schnee, damit ich meine Langlaufskier rausholen und auf die Loipe gehen kann.


    Ich lasse mich nicht hängen und auch nicht unterkriegen - ich hoffe auf einen guten Weg für die weitere Behandlung und grüße alle ganz herzlich aus dem zur Zeit ziemlich milden und noch schneefreien nördlichen Schwarzwald !

    Hallo Drachi,
    auch ich war mir nicht im klaren was der Tumormarker aussagt. Mein Gynäkologe erklärte mir, dass die Werte meist gar nicht aussagefähig oder ungenau sind.


    Bei mir war der Tumor in der Brust 5 cm groß (100 % Östrogen-abhängig) und der Tumormarker unauffällig. Auch nach der Entfernung des Tumors (Amputation der linken Brust) haben sich die Werte nicht verändert, also kann man sich darauf keinesfalls verlassen. Beim Mammografie-Screening wurden Unregelmäßigkeiten entdeckt und gleichzeitig habe ich bei der Selbstuntersuchung (beim Abtasten) auch Verhärtungen festgestellt. Bei der nach einiger Zeit durchgeführten Stanzbiopsie hat sich dann der Verdacht erhärtet und es wurde die Operation beschlossen. Nachdem die Größe des Tumors von vorneherein nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden konnte (da im Narbenbereich einer früheren Operation gelegen) war zunächst eine brusterhaltende OP vorgesehen, die jedoch auf Grund der dann festgestellten Größe des Tumors mit einer Amputation (mit meinem vollen Einverständnis !) endete.


    Keiner kann mit absoluter Sicherheit den Verlauf einer solchen Erkrankung voraussagen - und wenn, man müsste sich in jedem Fall damit abfinden. Die Angst einer Neuerkrankung bleibt fast bei jedem - glaube ich jedenfalls - aber hoffen dass wir gesund bleiben dürfen wir alle !


    In diesem Sinne viele Grüße aus dem Schwarzwald !

    Hallo Nikita,


    soeben habe ich von Deinen Spätfolgen/Nachwehen gelesen. Hast bzw. nimmst Du auch Anti-Hormonpillen ein ? Wenn ja, welche ? Ich nehme seit jetzt einem dreiviertel Jahr den Aromatasehemmer Anastrozol ein (tägl.1 Tabl.1 mg) und soll das insgesamt 5 Jahre tun; das halte ich bestimmt so nicht aus !


    Die von Dir geschilderten Symptome "plagen" auch mich - Gelenk- u.Muskelschmerzen in den Oberschenkeln, Beinen, Fingern und der Unterseite der Füße. Ich bewege mich viel (Radfahren, Spaziergänge, Walking und Gymnastik) und das tut mir gut, aber oft nehme ich auch eine Schmerztablette (IBU 400). Ein Dauerzustand kann das jedoch nicht sein. Ich hatte unter "Nebenwirkungen bei der Einnahme von ANASTROZOL" in diesem Forum ja auch schon mal nach "Leidensgenossinnen" gesucht. Auf jeden Fall werde ich mich durch eine Zweitmeinung noch schlau machen, ob es da keine andere Möglichkeiten gibt.


    Es ist jetzt schon wieder spät geworden, beim "Stöbern" vergeht die Zeit wie im Flug, aber schlafen kann ich eh auch nicht gut, da beschäftige ich mich lieber noch ein wenig anstatt mich im Bett von einer Seite auf die andere zu drehen. Morgen bzw. heute habe ich ja frei, da kann ich noch ein Stündchen "dranhängen" und muss nicht so früh aufstehen (außerdem regnet es eh mal wieder !) Schönen Sonntag und liebe Grüße an alle ! :read: :sleeping:

    Hallo Flora und Reigenlilie,


    vielen Dank für die Nachrichten, habe mich sehr gefreut!


    Vor meiner OP und der Einnahme von ANASTROZOL hatte ich nie Probleme mit den Gelenken. Deshalb schiebe ich meine jetzigen Beschwerden auch diesem Präparat zu. 5 Jahre sind lang - zu lang für mich mit diesen Schmerzen und vielleicht auch noch danach.


    Auf jeden Fall werde ich aber vor dem Absetzen noch eine Zweitmeinung "einholen" - das habe ich mir fest vorgenommen.


    Für heute herzliche Grüße aus dem Schwarzwald !!


    PS. Habe gestern mit der SH-Gruppe einen sehr schönen Ausflug gemacht - es war voll "schwitzig" aber trrotzdem super !

    Hallo TochterT, herzlichen Dank für Deine schnelle Antwort auf meine Frage an andere Betroffene bei der Einnahme von Anastrozol.


    Mein erster Turmor (2 cm groß) wurde Ende 1998 entfernt (brusterhaltend). Danach hatte ich 30 Bestrahlungen und 1 Jahr Tamoxifen eingenommen, das ich dann aber wegen div. Nebenwirkungen nach Absprache mit meinem Gynäkologen abgesetzt habe. Nachdem dann über 10 Jahre nichts mehr aufgetreten war (selbstverständlich war ich jedes Jahr bei der Vorsorge !) war ich mir sicher dass auch nichts mehr kommt.
    Umso größer war dann der Schock als 2011 nach dem Mammographie-Screening sich etwas "unklar" zeigte und dann mein Frauenarzt nach der Ultraschall-Untersuchung sich auch nicht mehr so ganz sicher war und nach einem halben Jahr durch eine Stanzbiopsie die Diagnose gesichert war.
    Wegen der ungünstigen Tumor-Größe/Brustgrößenrelation war dann die Entfernung der linken Brust, mit meinem Einverständnis, erforderlich.
    Mein Frauenarzt hat mir erklärt, dass man eine Bestrahlung nicht 2 x mache und keine Chemo-Behandlung notwenig sei (was mir natürlich sehr entgegen kam !), ich müßte nur 5 Jahre lang einen Aromatasehemmer einnehmen. Mit solchen "heftigen" Nebenwirkungen hatte ich jedoch nie gerechnet.


    Ich habe natürlich viel im Internet gesucht und mich informiert - Gelenk- und Muskelbeschwerden stehen bei allen Präparaten dieser Art an erster Stelle, auch bei Tamoxifen. Ich bin bereit gewisse Nebenwirkungen zu "ertragen", aber sie müssen wirklich auch erträglich sein, vor allen Dingen auch über einen so langen Zeitraum. Und wenn dann nach dieser Zeit die Beschwerden immer noch da sind, wie z.B. bei Dir ? Ich glaube das muß ich mir noch überlegen; vorallem muß ich wissen welches Risiko ich eingehe, wenn ich das Medikament jetzt absetze. Fast jedes Medikament hat Nebenwirkungen und da werde ich jetzt einfach mal weitersuchen und dann letztendlich abwägen was mir am wichtigsten ist. Die Pharmaindustrie "setzt" auch viel auf die Angst der Patienten - ich habe früher mal in der Schulungsabteilung einer Arzneimittel-Fabrik gearbeitet und glaube deshalb nicht mehr alles was der Beipackzettel verspricht.


    Nochmals vielen Dank und Grüße von der Schwarzwaldrose++

    Hallo alle zusamnen,


    nach meiner Brust-OP im Mai 2012 (Amputation der linken Brust wegen Mammacarcinom-Rezidiv mit 5 cm Größe) nehme ich seit Sept. 2012 täglich 1 Tablette Anastrozol 1 mg ein. Anfangs hatte cih keine gravierenden Nebenwirkungen, außer Morgensteifigkeit, die sich jedoch nach kurzer Bewegungszeit wieder normalisierte. Seit 3 - 4 Monaten habe ich jedoch erhebliche Gelenk- und Muskelschmerzen, die mir auch nachts die Schlaf "rauben". In Ruhigstellung kribbelt und schmerzen mir Hände und Füße und ich komme sehr schwer "in die Gänge". Und das soll 5 Jahre so bleiben ?


    Da ich sehr sehr gerne draußen "unterwegs" bin (Radfahren, Wandern, Working usw) ist der derzeitige Zustand für mich fast nicht akzeptabel. Wenn ich was größeres vor habe, nehme ich jetzt eine Schmerztablette (IBU 400) - aber das kann doch auf die Dauer nicht die Lösung sein !


    Beim nächsten Kontrolltermin im Juli werde ich meinen Frauenarzt ansprechen. Bis dahin wollte ich doch mal von anderen Betroffenen hören, die auch dieses Medikament einnehmen, welche Erfahrungen damit gemacht wurden. Über viele Antworten würde ich mich sehr freuen.


    Bis dahin schicke ich an alle viele Grüße aus dem zur Zeit herrlich sonnigen Schwarzwald ! :) :)

    Hallo zusammen, nach einem zweiten "Anlauf" habe ich mich soeben registriert. Besucht habe ich diese Seite schon oft und ein wenig gestöbert - seit ich jetzt jedoch regelmäßig zu einer Gruppe in meiner Nähe gehe, fühle ich mich irgendwie "zugehörig" und wollte das durch die Registrierung nun auch "fest" machen. Ich lese gerne die Beiträge und freue mich über viele Informationen, aus denen ich manchmal auch Rückschlüsse für mich selbst finden kann.


    Liebe Grüsse aus dem Schwarzwald ! :)