Beiträge von Katha296

    MissLina92

    Als Infusion kenne ich es persönlich nicht. Ich nehme Ballaststoff Kapseln von L*v*s. Während der Chemo doppelt Dosis und dazu Würze ich seit der Diagnose alles was eben geht mit Kurkuma. Man gewöhnt sich immer mehr daran und inzwischen landet ne ordentliche Menge im Essen und in mir.

    Broccoli und das darin enthaltene sulphopharan scheint ebenfalls sehr erfolgreich zu sein (Studie Heidelberg )

    Eine Zeit lang habe ich ein Präparat genommen, dass mir Ronda 😘 empfohlen hat und davor und jetzt viel broccoli uns broccoli Sprossen im Speiseplan.

    Gemüse bei Leuchter Hitze garen oder dampfgaren und Gewürze erst kurz vorm essen zugeben. Bei großer Hitze und langem erwärmen gehen viele Wirkstoffe verloren.


    Hast du schon einen Termin zur Zweitmeinung ausgemacht?


    LG

    💪😘

    MissLina92 und alle tapferen Kämpferinnen

    Ich bin aus der BK Fraktion und hoffe, dass ich trotzdem hier schreiben darf ☺️


    In deinen Gedanken finde ich mich wieder. Mich traf der BK im letzten Drittel der Schwangerschaft. Ich habe gesund gelebt, auf meine Ernährung geachtet, fast nie Medikamente genommen und immer erstmal die Naturheilkunde vorgezogen.

    Chemo war ein rotes Tuch, ich hatte so Panik.

    Nach dem ersten Schreck habe ich mich umfassend informiert, weltweit das Internet durchsucht, internationale Forschungsergebnisse gewälzt, Fachzeitschriften durchstöbert, mit meiner Heilpraktikerin, meiner Osteopathin gesprochen, mit dem KID telefoniert, mir eine Zweitmeinung an einer renommierten Klinik geholt und und und


    Schlussendlich habe ich mich für beides entschieden

    Chemo und Naturheilkunde

    Heilpilze, diverse Nahrubgsergänzungsmittel, ernährungstechnisch noch mehr unterstützt, während der Chemo Akupunktur gegen die Nebenwirkungen und zum Ausleiten, regelmäßige Osteopathen Termine und dank Baby ,Hund, Pferd und Haus täglich Spaziergänge/viel Bewegung (außer am Chemotag 😅) und noch vieles mehr.


    Klar, die chemozeit und alles danach war trotzdem kein Spaziergang (Mitte Mai 2018 war ich fertig mit Chemo, dann folgten OP und Bestrahlung) aber es war zu schaffen und ich glaube, dass ich durch die zusätzlichen Dinge mir und meinem Körper stark geholfen haben.

    Ich musste trotz dosisdichter Chemo nie zur Blutbildung spritzen, Neuropathien sind so gut wie kein Thema mehr, meine Haare kamen super toll wieder und meinen Zyklus hatte ich gut vier Monate nach Chemoende wieder.

    Da waren die Ärzte nach Schwangerschaft/Geburt und dadurch keiner Spritze zum Schutz der Eierstöcke echt platt und mehr als positiv überrascht. Für mich war das ein Zeichen, dass mein Körper sich erholt, denn sonst liegen solche nicht lebensnotwendigen Funktionen auf Eis.

    Ich bin und fühle mich nicht wie vor der Diagnose, aber das will ich auch gar nicht. Die Diagnose Krebs verändert das Leben und einen selbst, aber es sind nicht nur schlechte Veränderungen. So doof es klingt, aber jedes Schlimme, hat auch etwas Gutes. Natürlich hätte jede von uns hier gerne auf die Diagnose verzichtet, aber das steht nicht in unserer Macht.

    Aber wir haben die Chance bekommen noch zu leben. Vor einigen Jahrzehnten wäre es oftmals das sichere Todesurteil gewesen. Heute können wir dank Internet Infos einholen, Kontakte knüpfen und uns ein Netzwerk aufbauen, dass uns unterstützt egal welchen Weg wir gehen.


    Am Wochenende waren wir auf dem Geburtstag von sehr guten Freunden und es war toll. Letztes Jahr war ich auch dort- mit Mann, Baby, Glatze und noch zwei Chemos vor mir.

    Bei der Feier in diesem Jahr waren einige Personen die mich ein Jahr lang nicht gesehen hatten und zu hören, dass ich strahlend und gesund aussehe hat richtig gut getan. Einige meinten wenn man nicht wüsste was gewesen wäre würde man nie vermuten, dass ich vor kurzem noch in der Krebstherapie war.

    Auch in der Krabbelgruppe wo viele nichts von meiner Geschichte wissen (ging erst los, als wieder Haare auf dem Kopf und Augenbrauen und Wimpern da waren 😉) fiel jetzt eine Mutter aus allen Wolken als wir im Gespräch über Elternzeit und Elterngeld auf die Geschichte kamen. Sie könnte das überhaupt nicht glauben und hätte es nie vermutet.

    Mit diesen Gesvhichten möchte ich mich nicht selbst beweihräuchern, sondern Dir zeigen, dass Chemo nicht gleichbedeutend mit einem halbtoten Zustand und offensichtlichem Leid ist.


    Es ist nicht einfach, es verändert und man hat seelisch und körperlich auch nach der Therapie daran zu knabbern. Aber das hat man egal für welche Therapie man sich entscheidet, denn es ist und bleibt Krebs - keine Erkältung oder Knochenbruch.


    Wenn mir mehrere Ärzte sagen würden, dass ich nur noch wenige Monate zu leben hätte weil mein Körper voll mit Krebs sei, würde ich wahrscheinlich auch keine Chemo mehr machen, aber das ist eine Situation in der du zum Glück nicht bist.

    Aber bitte halte Dir vor Augen, dass du nicht „nur“ einen Tumor an den Eierstöcken hattest sondern er sich schon über Blutbahnen bis zur Leber und über das Lymphsystem verteilt hat. Das bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit extrem hoch isr, dass gerade Zellen in deinem Körper unterwegs sind.

    Und diese Schweinehunde sind leider so klein, dass der Operateur sie mit dem Auge nicht sehen kann und auch die bildgebenden Verfahren wir MRT und Co oft an ihre Grenzen stoßen.


    Bitte bedenke auch, dass sich in einem Forum wie diesem tendenziell mehr schwere Fälle als „einfache“ tummeln. Viele die hier angemeldet sind/waren ziehen sich nach überstandener Therapie zurück und melden sich nicht mehr oft oder garnicht mehr.

    Hat man einen Rückfall meldet man sich allerdings meistens wieder.


    Erhol dich, brich nichts übers Knie, nutz die Zeit im Bett und informier dich, hol dir eine schulmedizinische Zweitmeinung, hole Dir im Bereich Alternativmedizin Infos und dann entscheide dich.

    Entscheide aufgrund von Informationen und nicht aufgrund von Angst. Die ist leider ein schlechter Berater.

    Und denk nicht, dass du dich für die eine oder die andere Seite entscheiden musst- man kann auch vieles zusammen machen.


    Versuch nicht den Gipfel vom Berg zu sehen auf den du musst sondern konzentriere dich auf den Weg und nimm die einzelnen Etappen nach und nach in Angriff.

    Und glaub mir, man wächst oftmals über sich hinaus ☺️


    Bitte entschuldigt, dass es so lang geworden ist 😅


    Ich drücke dir und allen tapferen Kämpferinnen die Daumen und wünsche uns allen Gesundheit und viele unbeschwerte Momente.


    ❤️💪

    SanniKa

    Ich hatte 20 mit integriertem Boost nach BET, allerdings ohne Lymphabflusswege und war sehr zufrieden.


    Mein Strahlendoc hat es gut erklärt und in den Leitlinien ist es auch als Option. Er meinte der Hauptgrund warum es noch nicht immer gemacht wird ist das liebe Geld. In Deutschland bekommen die Praxen pro Bestrahlung Geld und solange es nicht fix in der Leitlinie steht müssen die Kassen auch die Variante mit mehr Bestrahlungen zahlen.

    Er hat etliche Jahre in den Niederlanden gearbeitet, dort wird eine Pauschale für die Bestrahlung nach Bestrahlungsart bezahlt. Dementsprechend ist es dort wohl schon lange Standard hyperfraktioniert zu bestrahlen, auch bei metastasen bestrahlen sie dort wohl weniger, aber mit höheren Dosen.

    Und das wohl alles bei vergleichbaren Nebenwirkungen und identischer Wirkung 🤷‍♀️

    Lucie75

    Freue mich sehr von dir zu lesen und so schöne positive Nachrichten natürlich am Liebsten.


    Klasse, dass alles gut heilt, dann geht man doch gleich viel entspannter in die Bestrahlung.

    Drücke dir dafür die Daumen- wie oft wirst du „gegrillt“?


    Alles Liebe für dich und einen schönen Rutsch in ein gesundes, kraftvolles und tolles neues Jahr.


    GLG

    💪😘

    Amulett


    Ich drücke dir ganz fest die Daumen und denke an dich.


    Mit hat der Chefarzt in meinem BZ letzte Woche noch gesagt, dass sie bei Brustkrebs im Rahmen der Nachsorge keine Tumormarker mehr bestimmen.

    Bei Brustkrebs sei es einfach zu oft nicht aussagekräftig.

    Mein Tumormarker war auch trotz großem Tumor total niedrig und in der Norm

    Der Chefarzt hat mir auch von einigen Fällen berichtet wo bei der Nachsorge die Werte dann leicht raus waren, man gesucht hat, nix gefunden, die Frauen wurden bekloppt, wieder gesucht, wieder nix und im Endeffekt war auch wirklich nix.

    Er meint, dass die Tumormarker bei vielen Krebsarten gut wären, bei Brustkrebs aber leider viel zu unsicher wären.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du zu genau diesen Fällen zählst und alles in Ordnung ist 😘💪❤️

    Ronda

    Wohooo!!! Herzlichen Glückwunsch zum Abgrillen!!!

    Du kannst so stolz auf dich sein.

    Ich konnte es am letzten Grilltag kaum fassen, so richtig bewusst wurde es mir erst als am nächsten Tag kein Taxi kam und als dann nach ein paar Wochen nix neues kam wurde mir so richtig klar, dass ich wirklich auf dem Gipfel stehe.


    Alles, alles Gute!

    🍀😘🍾

    Anne7

    Mein Arzt war sonst wirklich super. Irgendwie ist es hier bei ganz vielen Mädels die Kopfschmerzen haben so, dass die Ärzte es abwiegeln, bei Übelkeit ist es ähnlich.

    Deswegen war es eine leicht scherzhafte Vermutung von mir mit dem Aufklärungsbogen 😅


    Irgendwie ist es eh interessant wie unterschiedlich das ist:

    Chemo- Nebenwirkungen werden total ernst genommen und alles mögliche dagegen unternommen

    Bestrahlung- oftmals „normal“ bzw Zustand wird runtergespielt


    Klar, es ist nicht vergleichbar, aber nur weil es nicht so heftig ist wie bei der Chemo könnte man doch auch diese Nebenwirkungen ernster nehmen und frühzeitig helfen.


    Hautmäßig hatte ich trotz hyperfraktionierter Bestrahlung echt Glück. Narbe super verheilt und ansonsten gerötet Haut bzw seitlich am Brustkorb/Achsel ordentlicher „Sonnenbrand“


    kruemelmotte

    Gute Besserung 😚

    Anne7

    Huhu,


    Ich hatte auch total mit Kopfschmerzen zu kämpfen, habe zwei Liter extra getrunken damit war es einigermaßen erträglich


    Ich habe sonst nie Kopfschmerzen und kurz nach Bestrahlungsende war der Spuk vorbei 🤪


    Es steht nicht im Aufklärungsbogen also kann es nicht sein 😜

    Lucie75


    Ich freue mich sehr von dir zu lesen. Klasse, dass ihr alle so zusammenhaltet und voll dahinter steht. Dann ist es auch der für Euch richtige Weg.


    Jeder muss seinen Umgang mit dieser blöden Krankheit finden.

    Wirklich sehr schade finde ich, dass sich hier einige nicht trauen zu schreiben.

    Fände das super toll und auch eine Bereicherung für alle jetzt und vorallem für zukünftig erkrankte.

    Ich finde auch immer wieder die unterschiedlichen Vorgehensweisen in verschiedenen Ländern interessant.


    Es führen viele Wege nach Rom und jeder findet die vielen Wege unterschiedlich gangbar.


    Lasst uns zusammenhalten, Erfahrungen austauschen und Freud und Leid teilen.


    Euch allen einen schönen Sonntagabend

    💪😘

    Curly 66

    Puh, du starke Kämpferin. Es tut mir sehr leid, dass du so einen steinigen Weg hast.


    Und ich gebe dir vollkommen recht, Chemo ist kein Allheilmittel. Leider gibt es das bei Krebs nicht. Ich bin auch vorsichtig geworden wenn Mediziner bei irgendwas total begeistert sind und von signifikanten Vorteilen sprechen. Da muss man immer vorsichtig sein und kann es nicht mit dem normalen Leben vergleichen. Bei Krebs ist man begeistert wenn es dann bei 32% und nicht nur 27% wirkt oder das Gesamtüberleben um 10 Monate verlängert.

    Solche Zahlen machen einen dann schon sprachlos.

    Und auch bei mir saß eine tapfere Mitstreiterin die genau ein Jahr nach Therapieende den Bauch voll Metastasen hatte. Da schluckt man dann ordentlich.

    Mich hat es demütig und dankbar gemacht, dass es bei mir gut angeschlagen hat und dennoch weiß ich, dass es nie eine Garantie geben wird. Zudem war es mir wichtig den Körper nicht nur mit Schulmedizin sondern auch Alternativ zu stützen.


    Trotz allem haben mir alle Ärzte gesagt, dass sie bei Krebs ungern von Heilung sprechen. Je jünger man erkranke, desto höher sei das Risiko nochmal im Leben zu erkranken


    Das ist mein Weg, für mich passt er. Wo er mich hinführt 🤷‍♀️

    Ich versuche jeden Tag zu genießen, ärgere mich über viel weniger Dinge, lebe bewusster und hoffe einfach, dass ein möglicher Rückfall erst dann kommt wenn die Forschung ein wirkliches Heilmittel gefunden hat


    Das wünsche ich uns allen sehr ☺️


    Jeder muss seinen Weg finden, man muss sich informieren, kann sich austauschen, aber wir sind alle Individuen und was für den einen passt, kommt für den anderen nicht in Frage.


    ❤️