Beiträge von Paula

    Hallo RaBl, das ist wirklich ein hartes Stück. In der Zeit der Erkrankung braucht man seine ganze Kraft. Man kann nicht noch an anderen Baustellen kämpfen und Liebeskummer braucht man schon gar nicht. Ich kann das Verhalten deines Mannes nicht verstehen, aber da ist man machtlos. So kann ich Dir nur raten, alles Negative auszublenden und nur an dich zu denken. Völlig egoistisch. Das ist OK. Alles Gute, Paula

    Natürlich ist es traurig, wenn jemand verstirbt. Aber wir müssen das Positive sehen. 15 Jahre ist eine lange Zeit; das macht Mut. Das ist ganz wichtig, kennt doch jeder von uns Phasen der Angst und Mutlosigkeit.

    Hallo Mira, da meine Erkrankung jetzt schon fast 8 Jahre zurück liegt, kann ich gut einschätzen, wann man wirklich wieder fit ist.

    Bei mir war es jahrelang ein auf und ab. Ich hatte das Gefühl die aggressiven Behandlungen haben mich um Jahre altern lassen und meine Gesundheit zerstört. In der ersten Zeit ist man sicherlich eingeschränkt. Ich war lange nicht körperlich belastbar. Schlafstörungen, Hitzewallungen durch die AHT kamen noch dazu.


    Nach 5 Jahren hatte ich das Gefühl gesundheitlich wieder auf dem alten Niveau zu sein. Man ist nicht umsonst so lange schwerbehindert. Auch die psychische Verarbeitung dauert so lange.

    Irgendwann ist aber wieder alles gut. Glaub mir :)


    Lg Paula

    vielleicht noch zur Ergänzung. ..ich hatte von der Chemo noch Schwierigkeiten mich zu konzentrieren und es hat wirklich Monate gedauert, bis ich in der Arbeit wieder den Anschluss gefunden habe. Ich habe aber Vollzeit gearbeitet. Teilzeit ist sicher einfacher...

    Hallo Sommerliebe, von der Bestrahlung hab ich nicht viel gemerkt. Ich denke es ist durchaus möglich wieder zu arbeiten. Ich selbst hatte 36 Bestrahlung, Donnerstag die letzte, Freitag war ich beim Arzt und habe mich "gesund" schreiben lassen, Montag war ich dann im Büro. Ich wollte einfach nicht mehr krank sein und so schnell wie möglich Normalität. Die schnelle Rückkehr in den Beruf hat mich aber ehrlich gesagt überfordert. Der Arbeitgeber nimmt keine Rücksicht und im Nachhinein hätte mir eine Reha gut getan. Das muss aber jeder selber entscheiden.

    Lg Paula

    Hallo Steffi,

    es kann auch eine Arthrose aufleuchten, aber der Arzt kann natürlich das dann spezifizieren. Beim Szintigramm geht es nur um die Knochen. Die Ungewissheit ist schlimm, das weiß ich. Bei mir konnte der Radiologe aber schon gleich sagen, ob was ist oder nicht.


    Kopf hoch, hab Geduld

    LG Paula

    Hallo an alle,

    ich war auch von einer Nervenschädigung betroffen. Schon während der Chemo hatte ich starkes kribbeln in Armen und Beinen, nach der Chemo haben sich dann plötzlich Nervenschmerzen in den Beinen eingestellt. Das war manchmal so schlimm, dass ich nicht mehr laufen konnte. Der Neurologe hat seltsamerweise nichts richtiges gefunden. Die Nervenreizleitung sei noch intakt.


    Na ja, auf jeden Fall konnte mir niemand helfen und ich war schon sehr verzweifelt. Nach 5 Jahren hatte ich auch nicht mehr die Hoffnung, dass es besser wird.

    Was soll ich sagen, von einem Tag auf den anderen waren die Schmerzen weg, bis heute. Ich habe zwar auch kein Rezept gegen die Probleme die hier angesprochen werden, möchte mit dem Post aber denjenigen Mut machen, die ebenfalls sehr verzweifelt sind. Oft stellt sich eine Besserung erst nach vielen Jahren ein.

    Liebe Grüße Paula

    Hallo an alle, wie ist denn der aktuelle Stand zur Dauer der AHT? Ich habe 3 Jahre tam genommen und nehme jetzt exemestan. Im März sind das dann auch 5 Jahre, so dass ich insgesamt auf fast 8 Jahre komme. Mein Gyn meint, das würde reichen, länger würde es kaum was bringen. Wie lange macht ihr die Therapie? Ich will nicht einfach nur so weitermachen. Ich finde wenn, dann soll es schon Sinn machen. Vertragen tue ich exemestan gut. Lg Paula

    Hallo Quietsche, ich habe auch während meiner Chemo zugenommen. 5kg und kämpfe noch heute. Versuche ständig aufs Essen zu achten. Mit Null Erfolg. Die Anti Hormon Therapie tut ihr übriges. Ich bin auch völlig gefrustet.;(


    Lg Paula

    Liebe Mitstreiter, auch ich habe von tamoxifen auf exemestan gewechselt und habe alles gut vertragen. Ich bin jetzt im 7. Jahr und mein Gyn hat gemeint, ich solle nächstes Jahr mit der AHT aufhören. Dann hätte ich 3 Jahre tam und 5 Jahre exemestan genommen. Ich bin unsicher, da immer von 10 Jahren Therapiedauer gesprochen wird. Wie handhabt ihr das? Lg Paula

    Hallo Schildi ,

    bei mir war nach 4 EC der Tumor auch nicht nennenswert verkleinert. Dann habe ich noch Paclitaxel bekommen. Vor der OP war ich dann bei der Mammographie. Das war enttäuschend, denn es hat sich wieder nicht viel getan. Nach der OP hat sich aber herausgestellt, dass der Tumor sich von 3,7 auf 1.2 verkleinert hatte. Das hat man nicht gesehen. Kopf hoch, das muss nicht viel aussagen.

    Lg Paula

    Hallo Julxhen, ach herrje, das ist erstmal ein Schock. Die Diagnosestellung ist sicher bei jedem anders, die Verarbeitung auch. Der Tumor wurde bei mir auch lange nicht erkannt, bestimmt 2 Jahre.

    Ich habe sehr lange gebraucht um die Erkrankung zu verarbeiten. 5 Jahre bestimmt.

    Bei meiner Schwiegertochter war das schnell kein Thema mehr. Sie hatte mit 21 auch ein Sarkom. Daher will ich Dir den Tipp geben auf jeden Fall ein Sarkomzentum aufzusuchen. Die Zentren haben viel Erfahrung mit der Behandlung.

    Ansonsten wünsche ich dir alles alles Gute.

    Paula

    ...auch ich reihe mich in die Liste hier ein.


    Meine Diagnose ist schon etwas her. 02/13, also tatsächlich schon eine Langzeitüberlebende.:)

    Obwohl meine Prognose damals nicht berauschend war - der Tumor war schon 3,7 cm groß und der Sentinel befallen - geht es mir gut. Kein Redziv und keine Metastasen.

    Ich habe noch viele Jahre mit den Nebenwirkungen gekämpft. Gerade mit den Füssen hatte ich wegen Paclitaxel große Probleme. Aktuell ist es jetzt besser geworden. Nach 5 Jahren! Ich hatte ehrlich gesagt nicht mehr darauf gehofft.

    Ihr seht also, es geht immer noch aufwärts, wenn auch langsam;)


    Liebe Grüße an alle

    Paula

    Hallo Kati,


    außer Tamoxifen gibt es noch Aromatasehemmer. Die sind aber sicher auch nicht besser. Ich fürchte es gibt hier nicht viele Alternativen.


    Lg Paula