Beiträge von Paula

    Hallo Strandnixe,


    ja, dass es Schwierigkeiten in der Arbeit gibt, das kenne ich auch. Von Arbeitgeberseite her, aber auch gesundheitlich. Es ist nicht einfach nach der Behandlung wieder in den Beruf zurückzukehren. Ich habe gleich nach der Bestrahlung wieder zu arbeiten begonnen und habe es schon als sehr stressig empfunden, vor allem weil mein Gehirn nicht so richtig unktioniert hat. Ich konnte mich kaum konzentrieren und war körperlich nicht belastbar. Ich finde 5 Stunden Arbeit, vor allem bei einer Tätigkeit in Stehen, schon grenzwertig. Ich kann Dir nur empfehlen zu kämpfen. Ich habe mich damals nicht "unterbuttern" lassen. Nach einigen Startschwierigkeiten hat sich jetzt alles wieder normalisiert. Du musst nur durchhalten.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Sonja,


    ja, mir ist das auch passiert. Es lag an der schnellen Infusion. Du solltest unbedingt darauf achten, dass Pacllitaxel sehr langsam läuft. Ich war dann immer fast den ganzen Tag bei der Chemo. 4 Stunden Infusionsdauer war normal. Dann hatte ich aber keine Beschwerden mehr.


    Lg Paula

    Hallo Honigbiene,


    ich würde Dir unbedingt zur neoadjuvanten Chemotherapie raten. Ich hatte einen 3,7 cm großen Tumor. Ohne die Chemo vorher hätte nicht brusterhaltend operiert werden können, zumindest nicht mit gutem Ergebnis.
    Nach der Chemo war der Tumor nur noch 1,2 cm. Es konnte gut operiert werden und das Ergebnis ist phantastisch geworden. Die OP selbst war ein Klacks. Ich konnte am nächsten Tag schon wieder nach Hause. Ich würde mich jederzeit wieder so entscheiden.


    Lg Paula

    Hallo Strandnixe,


    also bei mir im Brustzentrum haben sie gesagt, es sei besser, wenn man gar nicht wüßte das man Metastasen hat. Das würde die Lebensqualität erhalten und man kann ja ohnehin nicht viel machen. Häh!!!
    Das leuchtet mir nicht ganz ein. Wenn ich um Knochenmetastasen weiß, macht es doch Sinn frühzeitig mit Bisphosphonaten gegenzusteuern. Soll ich warten bis ich Schmerzen wegen Wirbeleinbrüche habe???? Dann ist doch der Krebs schon weiter fortgeschritten. Je früher man Metastasen erkennt um so besser - denke zumindest ich!


    Früher sind Untersuchungen der Leber, Lunge etc. ja üblich gewesen. Ist die Reduzierung der Vorsorge eine Sparmaßnahmen der Krankenkasse? Das so natürlich nicht zugegeben wird!


    LG Paula

    Liebe Forumsgemeinde,


    nachdem meine Behandlung mittlerweile abgeschlossen ist, bin ich in der Nachsorge gelandet. Ich habe einen sehr guten und kompetenten Frauenarzt, der mein volles Vertrauen genießt. Allerdings bin ich schon etwas irritiert, dass das Nachsorgeprogramm nur die Untersuchung der Brust vorsieht. Was ist denn mit Leber, Lunge, Knochen???


    Auch im Brustzentrum habe ich die Auskunft erhalten, dass weitere Untersuchungen nicht notwendig seien. Diese wären nur bei Beschwerden veranlasst. Aber - was sind das für Beschwerden? Muss ich auf etwas achten?


    Wie haltet Ihr das mit der Nachsorge? Sind tatächlich die Untersuchungen der Brust ausreichend? Lasst Ihr weitere Untersuchungen vornehmen? Welche Erfahrungen hat Ihr gemacht?


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Wölfin,


    ich finde Deine Idee für den Notfall-Strang toll. Schwierige Situationen erfordern eine besondere Aufmerksamkeit!
    Auch von mir:
    Liebes Hähnchen, lass den Kopf nicht hängen. Wir denken alle an Dich und schicken Dir viel positive Energie. Vergiss die Statistik, dass sagt doch gar nichts aus.


    Alles Gute
    Paula

    Oh je Miami,


    gute Besserung für Dein Knie!
    Ich lege mich mit in den Liegestuhl und lasse mir die Sonne ins Gesicht scheinen. Das tut gut!!!
    Der Kaffee ist lecker. Hast Du noch Kuchen?


    Sonnige Grüße
    Paula

    Hallo Natalia,


    es tut mir leid, dass Du Dich im Forum nicht aufgehoben fühlst. Was ist denn passiert? Warum hast Du denn das Gefühl es sei kein Platz für Dich hier? Das muss doch ein Mißverständnis sein. Ich denke, hier im Forum wird jeder so angenommen wie er ist.


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Doris,


    Du hast ja einen neuen Avatar. Mit Katze, sieht lustig aus.


    Also bei mir sind die Haare gleich richtig gewachsen, kein Flaum. Das Problem war nur, dass bei der kurzen Haarlänge die Wirbel so durchgekommen sind. Meine Haare waren dann etwas kraus, obwohl ich sonst glatte Haare habe. Jetzt bin ich 8 Monate nach Chemo und langsam wird´s mit der Frisur. Sie sind zwar immer noch sehr kurz, sehen aber nicht mehr so abgeraspelt aus.


    Habt Geduld mit den Haaren. Das braucht einfach seine Zeit!


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Phönix,


    vielleicht ist meine Intention mit der "Richtigstellung" nicht allgemein verständlich geworden.
    Ich wollte damit ausdrücken, dass ich Julia sehr wohl für stark halte. Die Angst überdeckt manchmal unsere Stärke. Trotzdem ist sie da.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Julimond,


    wow, ein ergreifender Beitrag. Zwischen den Zeilen, viel Gefühl, Angst, Verzweiflung, Hoffnung.
    Diese Gefühle, jeder von uns kennt sie. Jeder von uns hat diese Höhen und Tiefen.


    Fühle Dich im Forum gut aufgehoben. Spreche unzensiert über Deine Ängste. Wir sind für Dich da!


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Strandnixe,


    ja, die Gefühle kenne ich nur zu gut. Schon vor meiner Erkrankung war ich sehr kritisch mit mir. Da war allerdings nur mein größtes Problem meine Orangenhaut (und ählicher Pipifax). Jetzt dagegegen bin ich um Jahre gealtert und fühle mich auch so (Meine Kondition läßt immer noch zu wünschen übrig). Trotzdem habe ich mir vorgenommen, nicht immer gegen meinen Körper anzukämpfen, ihn verbessern zu wollen. Ich habe mich mit meinem momentanen Aussehen arragiert, versuche aber Schritt für Schritt an meinem Aussehen zu arbeiten, soweit es mir möglich ist. Zum Beispiel, ich trage seit einiger Zeit keine Perücke mehr, finde aber, dass die Haare immer noch sehr kurz sind. Das gefällt mir überhaupt nicht. Trotzdem kann ich meine Haarlänge momentan nicht ändern. Daher habe ich versucht, wenigstens mit Farbe den Kurzhaarschnitt aufzupeppen um mich so wohler zu fühlen. Versuche Deinen Körper anzunehmen. Er hat Dich gut durch die Behandlung gebracht. Schöpfe Deine momentanen Möglichkeiten aus, gehe zum Friseur, kaufe Dir was schickes zum Anziehen.... mach Dich hübsch! Du wirst sehen, Du wirst Dich gut fühlen und nach und nach geht es Dir besser.


    Viele Grüße
    Paula