Beiträge von Paula

    Hallo Mohnblume,


    Danke für Deinen Beitrag. Ich habe ja eine Nach-OP abgelehnt. Ich denke, dass ich mich hier richtig entschieden habe. Ich hatte schon Armprobleme nach der Sentinel-OP. Wie wäre das geworden, wenn ich mich zur großflächigen Entfernung der Lymphknoten entschieden hätte. Ein Lymphödem wäre vorprogramiert gewesen.


    Trotzdem hatte ich sehr große Angst, dass in den Lymphknoten nicht vielleicht doch noch Krebszellen zurückgeblieben sind. Wer weiß das schon. Sicher kann man sich da nicht sein. Die Ärzte haben mich beruhigt, dass diese mit der Chemo abgetötet werden. Es kommt aber immer wieder vor, dass sich im Nachhinein eine Metastase in den Lymphknoten bildet. Das zu behandeln ist dann schwierig.


    Bei der Bestrahlung habe ich meine Befürchtungen mit dem Strahlendoc besprochen. Der hat mir zur Bestrahlung meiner Lymphknoten geraten (wenn ich so Angst habe). Grundsätzlich wäre eine Bestrahlung in meinem Fall nach den Leitlinien zwar nicht vorgesehen gewesen. Aber was sind schon Leitlinien (die sehen ja auch die Entfernung der Lymphknoten vor). Gleichzeit hat mich der Strahlendoc darauf hingewiesen, dass momentan Studien laufen, ob eine Bestrahlung der Lymphabflusswege generell (bei allen) durchgeführt werden soll . Einige Studien hätten gezeigt, dass die Überlebensrate sich dadurch bessern würde.


    Ich habe das natürlich sofort aufgegiffen und mir die Achsel bestrahlen lassen. Ich habe die Bestrahlung sehr gut vertragen. Laut Aussage von dem Strahlendoc liegt die Wahrscheinlichkeit, dass sich hier noch eine Metastase bildet bei gleich 0%, andernfalls wäre die Wahrscheinlichkeit 7% gewesen, wenn ich das noch richtig im Kopf habe. Seitdem bin ich hier etwas entspannter. Trotzdem kann ich Dich verstehen, die Angst hat man einfach.


    Viele Grüße
    Paula

    Hallo Greta,


    ich habe mich während der Bestrahlung ohne Probleme ganz normal gewaschen. Lediglich auf Seife und Creme sollte man verzichten, laut Strahlendoc. Ich musste nur wegen der Markierung aufpassen, dass man da nichts wegwischt. Nach einiger Zeit habe ich auch ganz wenig Seife genommen. Es war Sommer und sehr heiß. Ohne Seife hatte ich nicht das Gefühl sauber zu sein.


    Mit dem Schwimmbad würde ich an Deiner Stelle aber noch ein bißchen warten. Bei zu viel Wasser qulit die Haut doch auf. Das ist sicher nicht gut.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Katze,


    die Schmerzen kommen vom Neulasta. Ich hatte das auch, allerdings nicht sehr schlimm. Die Leukos werden im Knochenmark gebildet. Durch die Spritze wird das Knochenmark zur Bildung angeregt. Das macht dann die Schmerzen. Die Schmerzen gehen nach einigen Tagen wieder weg. Mach Dir keine Sorgen.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Biman,


    Willkommen im Forum. Ich kann den Schock der Diagnose nachvollziehen. Auch ich habe mich gesundheitlich sehr fit gefühlt - und dann so was!


    Ich wünsche Dir regen Austausch im Forum. Du wirst gute Unterstützung und geduldige "Zuhörer" finden.


    Alles Liebe
    Paula

    Liebe Phönix,


    vielen Dank für Deinen tollen Bericht. Auch ich habe viel darüber nachgedacht - was hat mir die Erkankung Positives gebracht. Leider muss ich mich aber der Meinung von Lisa anschließen. Gut, ich versuche bewußter zu leben, den Moment mehr zu genießen. Man versucht das Beste aus seiner Situation zu machen. Aber der Preis ist hoch. Ich finde, die negativen Folgen der Erkankung überwiegen bei weitem. Ich für meinen Teil hätte auf diese Erfahrung verzichten können. Vielleicht bin ich irgendwann mit meinen Schicksal versöhnt. Im Moment gelingt mir das auf jeden Fall noch nicht.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Doris,


    ich wollte nach der Bestrahlung so schnell wie möglich wieder arbeiten. Nicht, dass ich so versessen aufs Arbeiten war. Ich habe das für meine Psyche gebraucht. Ich wollte einfach wieder zurück in die Welt der Gesunden. Leider hat sich die Rückkehr in den Beruf schwieriger herausgestellt als ich dachte. Obwohl ich nur eine sitzende Tätigkeit ausübe, hat mich die Arbeit total angestrengt. Das lag auch daran, dass ich neben der körperlichen Erschöpfung unter Gedächtnisstörungen gelitten habe. Erst nach mehreren Monaten hat sich das etwas gebessert. Allerdings muss ich sagen, dass ich vor der Erkankung Vollzeit gearbeitet habe. Daher hat sich auch die "Wiedereingliederung" auf 6 Stunden erstreckt. Mein altes Pensum (Vollzeit) kann ich auch jetzt kaum schaffen. Meine Behandlung ist allerdings erst seit September abgeschlossen. Seit ich wieder arbeite geht es mir allerdings psychisch besser. Ich habe einfach weniger Zeit um über die Erkankung nachzudenken.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Doris,


    meine letzte Chemo war im Juni und an meiner schlechten Kondition hat sich bisher noch nicht viel gebessert. Im Alltag Zuhause fällt mir das nicht so auf. Wenn ich aber (sportlich) aktiv werden soll merke ich erst, welche Defizite ich hier habe. Ich habe gehört, dass das teilweise 1-2 Jahre dauern soll, bis man wieder richtig fit ist. Wir müssen einfach Geduld haben und an uns arbeiten.


    Alles Liebe
    Paula

    Hallo Miami,


    also Gedächtnisstörungen hatte ich zur Genüge. Bald nach der Chemo habe ich wieder zu arbeiten begonnen und hatte in der Arbeit richtige Probleme mit dem Gedächtnis. Ich konnte mir nichts merken und war konfus. Vieles musste ich mehrfach lesen bis ich den Inhalt verstanden hatte. Mir war das regelrecht peinlich. Ich hatte auch Angst, dass meine Kollegen das bemerken und sich entsprechend wundern. Es hat einige Monate gedauert bis es besser geworden ist. Zeitweise war ich schon am verzweifeln.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Strandnixe,


    Du siehst mit langen dunklen Haaren tatsächlich ganz anders aus. Bei mir ist es ähnlich. Viele erkennen mich mit den kurzen dunklen Haaren gar nicht. Ich möchte gerne wieder so Aussehen wie früher, obwohl ich weiß, dass man an sein altes Leben nicht mehr anknüpfen kann. Das Leben hat sich durch die Erkankung verändert. Man ist ein anderer Mensch. Vielleicht habe ich auch nur den etwas naiven Wunsch, dass mit der alten Frisur auch mein altes Leben wiederkommt.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo an alle,


    meine Haare sind nach der Chemo schwarz nachgewachsen, obwohl ich vorher blonde Haare hatte. Mit dieser Haarfarbe konnte ich mich überhaupt nicht anfreunden. Ich habe mir daher sofort blonde Stähnchen machen lassen. Damit fühle ich mich besser.


    Liebe Grüße
    Paula

    Hallo Sonja,


    grundsätzlich musst Du natürlich selbst entscheiden wann die Chemo starten soll. Allerdings habe ich schon gemerkt, dass die Haut sich während der Chemo verändert hat. Sie war viel empfindlicher und sensibler. Ich habe auch sehr darauf geachtet mich während der Chemo nicht zu verletzten, da die Wundheilung bei mir wirklich schlechter war. Wenn nichts dagegen spricht, würde ich mit der Chemo zuwarten. Aber wie gesagt - das musst Du natürlich selbst entscheiden.


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Sonja,


    vielleicht hilft es Dir....aber Chemo und Kinderwunsch müssen sich nicht unbedingt ausschließen. Ich kenne einige Fälle, die trotz Chemo keine Probleme mit der Familiengründung hatten. Denke positiv. Alles wird gut.....


    Ich drücke Dir die Daumen für morgen....
    Paula

    Hallo Sonja,


    herzlich Willkommen hier im Forum, auch wenn die Umstände natürlich nicht erfreulich sind. Du bist hier gut aufgehoben, mit allen Ängsten und Fragen....


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Wolke,


    ich kann Deine Ängste gut verstehen. Jeden von uns geht es so. Als ich einmal eine besonders schlimme Angstphase hatte, habe ich einen ähnlichen Aufruf wie Du ins Forum gestellt. Ich habe darauf sehr viel Zuspruch und Trost erfahren. Das hat mir geholfen. Immer wenn es mir schlecht geht, lese ich nochmal die verschiedenen Beiträge. Vielleicht hilft Dir das auch. Du findest sie unter
    "Wie helfe ich mir selbst", Umgang mit der Erkankung, Rückfallangst.


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Luli,


    ja, vor der Bestrahlung brauchst du keine Angst mehr zu haben. Das ist echt nicht schlimm. Ich hatte zum Ende der Bestrahlung ein bißchen eine Hautrötung, nur sehr wenig. Kein Vergleich zur Chemo.


    Lass den Kopf nicht hängen. Nach der Chemo wird es Dir schnell wieder besser gehen. Allerdings musst Du Geduld haben. Es dauert schon lange bis man wieder fit ist.


    Alles Gute
    Paula

    Hallo Luli,


    ich habe das gleiche Chemoschema wie Du bekommen. 8 ETC im Abstand von 2 Wochen. Die Schlaflosigkeit und die Hitzewallungen hatte ich auch. Besonders nach der frischen Chemo. Da wird man nicht viel machen können. Gegen die Übelkeit musst Du dir was geben lassen. Das wird bei der Taxol-Chemo meistens nicht gemacht, nur bei EC. Bei der ersten T-Chemo habe daher in der Vorinfusion keine Mittel erhalten und musste mich promt schon während der Chemo übergeben. Bestehe drauf, dass Du die üblichen Medikamente (Vorinfusion und 3-Tage-Pillen) bekommst. Dann geht es einigermaßen.


    Ansonsten kann ich Dir nur raten....nimm Dir die nötige Ruhe. Ich konnte mich während der Chemo zu nichts aufraffen und habe alles als anstrengend empfunden. Das ist sicherlich normal.


    Ein Tipp noch: Ich habe seit der Chemo Schmerzen in den Füßen. Anscheinend kommt das vom Taxol und kann mit Vitamin B verhindert werden. Spreche deinen Onkologen mal drauf an.


    Alles Gute
    Paula