Beiträge von Sonnenglanz

    Liebe ratlos ,


    Das tut mir sehr leid. In meiner Reha bin ich echt ziemlich fit gemacht worden, das kann ich nicht anders sagen. Bei den Therapien wurde eine Anwesenheitsliste geführt, aber wenn einem etwas nicht bekommen ist, musste man auch nicht hin.


    Auch durften wir alles mögliche, was eigentlich nicht erwünscht war, aber es wurde drüber hinweg gesehen (Weinkonsum zB). Oder ich war am WE mal weg.


    Es ist vielleicht für diejenigen, die die Reha noch vor sich haben, ein Hinweis, dass es nicht so sein muss.


    Es gab bei mir irgendwie so eine Mindestzeit, die man bleiben musste, ohne dass man die Kosten zurück zahlen musste. So wie bei dir hätte ich wahrscheinlich schnellstmöglich abgebrochen.


    Ich drück dir die Daumen. Die Polyneuropathien haben sie bei mir so hingekriegt, dass ich nicht mehr an Treppengeländern lang geschlichen bin sondern die Treppen frei und aufmerksam gehen konnte. Viele Gleichgewichtsübungen...


    Alles Gute für dich.

    LG Sonnenglanz

    Liebe Jessi.c ,


    auch meine Ärzte haben gesagt, dass es keine Anti-Krebs Diät gäbe. Um den Alkohol habe ich Stunden diskutiert. Sie meinten auch, geniessen sei das Wichtigste und mit Alkoholund tierischen Produkten nicht übertreiben.


    Ich war gestern in einem Vortrag, der Pilze als Allheilmittel darstellte, Champignons, Austernpilze, einige andere Speisepilze und Heilpilze. Es wurde gesagt, dass Pilze alle Pflanzen an Gesundheitswert überträfen. Nun bin ich durchaus der Ansicht, dass TCM ihre Berechtigung hat und dass diese Heilpilze in individueller Anpassung möglicherweise wirklich gesundheitsfördernd sind. Ob es dazu belastbare Forschungsergebnisse gibt, weiß ich nicht.


    Deswegen ist mein Ratschlag, sich an Ärzte zu wenden, die etwas davon verstehen und entsprechend ausgebildet sind.


    Es gibt erstmal keinen Grund, auf irgendetwas zu verzichten. Wenig rotes Fleisch, wenig Fleisch, möglichst Fisch, 5 Hände voll Gemüse und Obst am Tag, wenig leere Kalorien durch Zucker... Das übliche halt.


    Ich habe mich mal ein Jahr lang ovo Lacto vegetarisch ernährt und eine Anämie entwickelt. Falls man gänzlich auf Fleisch verzichtet, sollte man wirklich aufpassen, in keinen Mangel (vor allem bestimmte b Vitamine und Eisen) zu geraten. Es ist möglich, sich gesund ohne Fleisch zu ernähren, aber nur mit der nötigen Konsequenz. Mir zB wurde von meiner Onkologin dringend davon abgeraten, Eisenpräparate zu nehmen, weil sie krebsförderlich seien.


    Es ist nicht einfach, und eine vegetarische oder vegane Ernährung mag viele Vorteile haben, aber auch Risiken.


    Darüber sollte man sich unbedingt im Klaren sein.


    LG Sonnenglanz

    Liebe lattegirl , sei wie du bist, wir haben hier alle unsere Durchhänger und niemand ist nur stark. Wenn die Therapie erstmal startet, wird es etwas besser.


    Eine Brust zu verlieren, ist natürlich ein schwerer Eingriff, auch in die Psyche . Ich drück dir die Daumen, dass du zu denjenigen gehörst, die gut damit klar kommen werden. Wenn der Wiederaufbau gelingt, wirst du auch das irgendwann verarbeitet haben. Dafür allerdings brauchst du Zeit und die ist ganz wichtig.


    Also jammer ruhig, wir verstehen das.


    LG Sonnenglanz

    Liebe lattegirl ,


    Es ist das Jahr, in dem du den Krebs los wirst.


    Und dann kommt die Ära 'Leben ohne Krebs'.


    Es kann sein, dass kein Lymphknoten befallen ist und es kann sein, dass du keine Chemo brauchst. Abwarten. Ich drück dir die Daumen, dass du drum rum kommst.


    Falls nicht, schaffst du es auch. Und wirst den Krebs los.


    LG und alles Gute für dich


    Sonnenglanz

    Liebe Dija ,


    Vielleicht kannst du dir eingestehen, dass das kein Mini-Problemchen ist sondern eine Riesen Nummer, deren Umfang du selbst beschrieben hast. Eine echte Traumatisierung.


    Ich glaube, meine Psychotherapeutin würde dir raten, den Brief zu schreiben. Ich hatte eine ähnliche blöde Kommunikation (allerdingsuum eine weniger gravierende Fehldiagnose) und sie hat mich ermuntert, dem Arzt zu sagen, wie wenig hilfreich seine Worte für mich gewesen sind. Damit es nicht so bleibt, wie es ist, denn sie war der Ansicht, daß Ärzte solche Aussagen in angemessener Form auch annehmen können.


    Alles Gute für dich


    LG und rutscht alle gut rüber


    Sonnenglanz

    Liebe Tosca , ich war quasi versehentlich in Urlaub. Da sich die Familie in Österreich treffen wollte, bin ich einfach mit meinem Mann hingeflogen. Naja, der Zeitraum passte perfekt ins Behandlungschema, was eher Zufall war, aber es hat geklappt. Wir haben es geplant und in Kauf genommen, dass ich notfalls allein zuhause bleiben muss. Dass man die KK informieren muss, wusste ich nicht. Und der Arzt hatte eh gesagt : lassen Sie sich erstmal nichts nehmen, wir haben Patienten die Chemo auch schon mit nach Kapstadt gegeben '.


    Der ÖsterreichAAufenthalt war nach der 12. Pacli und vor der ersten Bestrahlung. Ich hatte mit den ECs begonnen und kein Carboplatin. Das BestrahlungsCT wurde noch vor dem Flug durch geführt. Wir waren eine knappe Woche dort. Es war traumhaft.


    Während der Chemos war ich mal hier mal dort übers Wochenende. Oder übers verlängerte Wochenende. Städtetouren...


    Ohne Perücke konnte ich nicht raus, das war mir zuwieder. Ich hatte fast immer einen Hut auf der Perücke, wegen der Sonne. War mir egal, hab gedacht, irgendwie wird sie schon halten. Hat sie auch, zum Schluss war sie allerdings doch etwas fuddelig.


    Während der AHB bin ich eigentlich nur mit Mütze rumgerannt. Wenn mich quasi keiner kennt, war es mir egal. Du könntest auch einen Haarkranz unter die Mütze tun, dann hast du nicht so viele Schichten. Es rennen so viele Leute mit Käppi rum. Ein bisschen make up...


    Die dritte EC habe ich übrigens ganz gut vertragen.


    Mir hat es echt gut getan und ganz viele haben nicht bemerkt, dass ich grad diese mega Therapie erhielt.


    LG Sonnenglanz

    Liebe Milli , das ginge mir auch so, lieber verbeult, aber meine. Meine Strahlen-Ärztin meinte damals, die Wundheilungsstörungen nehmen mit zunehmender Zeit prozentual ab. Insofern ist es schön, dass es bei dir gelungen ist. 2 Jahre sind ja jetzt nicht wirklich lang her. LG Sonnenglanz

    Liebe lissie , ich verstehe dich sehr gut und ich glaube, dass es den meisten auch eher so geht wie dir. Und ich kenne das Gedankenkreisen auch.


    Ich arbeite ja auch sehr gerne, aber denke schon doch auch daran, eher aufzuhören. Es kostet einfach auch mega viel Kraft, präsent zu sein.


    Marie K. hat in ihrem Buch geschrieben, sie hätte vielleicht eher mit den Konzerten aufhören sollen.


    Es ist echt schwer, wenn einem der Job so viel bedeutet. Und diese PNP, echt auch nicht nett.


    Sei ab und zu stolz auf dich, dass du die zweite Therapie geschafft hast. Es ist schon die Investition in die Zukunft mit deinem Partner. Auch wenn der Preis erheblich ist.


    Alles Gute für dich


    LG Sonnenglanz

    Liebe Milli ,


    na, meine Ärzte haben gesagt, es wird im Falle eines Rezidivs immer amputiert. Vielleicht in Fällen wie meinen, dass man das vorher schon sagen kann. Jedenfalls werde ich sehr genau nachfragen, falls das mal Thema werden sollte. Danke.


    LG Sonnenglanz

    Liebe lissie , ich glaube, das mit einer zweiten Bestrahlung ist ganz neu und man hat noch nicht so viele Daten. Aber es könnte sein, dass in Zukunft vielleicht eine Amputation nach einem Rezidiv nicht in jedem Fall nötig sein wird. Das ist aber erst ganz vage Zukunftsmusik. Noch ist der Standard : einmalige Bestrahlung. Und ob sich der ändert, steht noch in den Sternen.


    Eine Dokumentation der Strahlengänge ist aber in jedem Fall sinnvoll, damit man gegebenenfalls auch abschätzen kann, wie das umliegende Gewebe getroffen wurde.


    Ich lese immer mit großem Bedauern, dass du nicht in deinen Job zurückkehren kannst. Ich finde es wirklich furchtbar und versteh dich total.


    LG Sonnenglanz