Beiträge von Nicki-Lydina

    Bin grad beim Überfliegen auf den Thread hier gekommen.

    Liebe Hamster89 , was mir noch einfällt ist die Krebsberatungsstelle. Die hat oft einen Sozialdienst und der kennt sich oft gut aus.

    Das nächste wäre dann noch das Sozialamt, damit du wenigstens sogenannte Grundsicherung bekommen könntest.


    Vielleicht hilft dir das ja.


    LG Nicki-Lydina

    Ihr Lieben,


    nachdem ich nun nach meiner Angleichungs-OP vor einer Woche entlassen wurde fällt mir die Psychologie noch mehr auf wie je zuvor.

    Anstatt mich nun zu freuen, ja geradezu auszuflippen vor Freude und Dankbarkeit, dass (hoffentlich) alles vorbei ist und nun "nur noch" die äußeren und inneren Wunden heilen dürfen...., sitze ich hier und schau Löcher in die Luft, hab ständig Tränen in den Augen, oft weiß ich gar nicht warum, krieg Ängste um Grundversorgung (da kein Arbeitgeber mehr und Krankengeld bald endet) und um Wohnung (da keiner recht hilft oder helfen mag).

    Auf meine 2. Reha kann ich mich auch nicht freuen (obwohl doch die 1. mir so gut geholfen hat), statt dessen krieg ich Angst, das jemand in meine Wohnung geht (ok diese jemand würde ne Anzeige bekommen), doch bei anderen Mietern hat sie es schon getan.


    Mir gehen Aussagen durch den Kopf wie: - das habe ich alles so nicht gewollt, - .....trotz dieser Welt, -du bist dick also auch mit schuld an dem Krebs (da ja Risikofaktor), - und warum sind die, die nach der ersten OP da waren nun nicht da (ok diesmal war es keine Krebs-OP).


    Das alles finde ich überhaupt nicht normal und ja ich habe es bei meiner Onkopsychologin angesprochen, welche nun die Dame war, die ich unter "Dumme Sprüche" erwähnt habe und die mich nur mit ihrer Krebskrankheit konfrontiert hat. Vor zwei Tagen wieder und das obwohl ich sie habe wissen lassen, dass es mir nach dem letzten Termin bei ihr nicht so gut ging (vor der OP). Für mich sind die Onkopsychologie-Termine nun erstmal vorbei. Sowas brauche ich nicht. Die Onkopsychologin (Dr.) hat es offen gelassen und gemeint ich könne mich melden, wenn ich wieder möchte. Ihr weiteres tun wäre aber dann auf Sport und Abnehmen zu drängen.


    Zu all dem vorab Geschriebenen möchte ich noch bemerken, dass mir aufgefallen ist, dass die Psychologie vom ersten Moment an, durch die ganzen Krankheitszeiten ziemlich hinten runter fällt. Einzelne Fachleute sind mit Einzelterminen sicherlich auch gut gewesen, doch......


    Wie geht es euch damit und was mache ich falsch, bzw. was ist nur los mit mir ? (Sollte mich doch freuen)


    LG Nicki-Lydina

    Jumuel ,


    von Mitte Juli, bis Mitte August 2018 war ich in Triberg. Sportlich kann man sich da richtig austoben :D. Auch sonst hat es mir dort sehr gut gefallen. Ernährungsberatung ist prima, Ausflüge toll, individuelles Eingehen sehr gut, Pflege klasse, Vorträge fundiert usw.

    Leider werde ich, wenn ich nun eine nächste AHB-Reha überhaupt bekomme (beantragt ist sie) in eine Klinik gehen, die eine Psychologische Abteilung mit dabei hat.

    Wenn du Fragen zu Triberg hast, dann leg los.


    LG Nicki-Lydina

    Hallo liebe streifenpanda ,

    diese ganze Ratschlägerei kenne ich von Diagnoseanfang bis jetzt (eineinhalb Jahre später). Egal was andere raten und sagen, du weißt am besten, was du brauchst und wie dir ist.

    Im Moment hast du die Stanze vor Augen und das reicht. Danach siehst du weiter. Das Ergebnis hatte ich am nächsten Tag. Und nach dem Ergebnis wird dann auch OP und oder Behandlungsplan erstellt (hier öfter Schlachtplan genannt). Die Stanze war bei mir eine Betäubungsspritze, der Einstich zum Stanzen, dann 4 mal leichter Druck und ein Klickgeräusch, fertig. Mein Arzt ging dabei sehr vorsichtig vor und so gab es bei mir nicht mal einen blauen Fleck. Das bekommste hin, wie du andere etwas unangenehme Behandlungen in deinem Leben auch bestimmt schon hin bekommen hast, ....bin ich mir sicher.

    LG Nicki-Lydina

    hope-for-me


    Hallo und willkommen. Das du Angst hast ist völlig normal, die Diagnose nicht wahr haben wollen auch. Da alles andere wenig nützt, geh es Schritt um Schritt an, schau was dir (mit euch) gut tut, sag was du brauchst, frag was du wissen möchtest und ja, kann nur zustimmen, die Finger von Google und co. zu lassen (macht nur noch mehr Unruhe).

    Hier bist du gut aufgehoben und auch hier kannst du alles schreiben, was dir wichtig ist.


    LG Nicki-Lydina

    jbavaria ,


    an dieser Stelle auch noch ein herzliches Willkommen von mir. Freu mich über dich als Kämpferin und doch als Ratsuchende. Such dir in diesem Forum, was du brauchst und stell alle Fragen die du hast.

    Wenn du anderen Betroffenen helfen möchtest ist das sicher gern gesehen, doch mach es so, wie es für dich richtig ist.


    LG Nicki-Lydina

    jbavaria ,


    als erstes würde ich mit meinem Gynäkologen (ambulant) reden. Wenn es ambulant befürwortet wird, würde ich mich an den operierenden Arzt im (von dir und dem Arzt) ausgewählten Krankenhaus wenden (Überweisung zu diesem bekommst du von deinem ambulanten Arzt) und um einen OP-Vorbereitenden Besprechungstermin bitten. Mit dem Krankenhausarzt würde ich dann auch konkreter die Krankenkassen-Übernahme besprechen und evtl. den Antrag zur Genehmigung stellen.

    Wenn dann die Krankenkasse die OP genehmigt, steht der OP nichts mehr im Wege.

    Ausschlaggebend für die Genehmigung sind auch die Differenz der Körbchengrößen (ab 2 Größen Unterschied dürftest du kein Problem haben), körperliche Beschwerden, wegen des Unterschiedes.

    Wie es mit kosmetisch oder psychischen Argumenten für eine OP aussieht, kann ich die nicht beantworten.


    LG Nicki-Lydina

    Hallo ihr Lieben,


    na also, wir brauchen:

    - einen Monat

    - einen Tag

    dann:

    - ein Datum

    - eine Uhrzeit

    dann:

    - den Ort


    und dann können wir schauen wer kann und wer wie hin kommt.


    So würde nun meine Vorgehensweise aussehen.


    Zuerst nun die Frage: Welcher Monat soll, darf es sein?


    LG Nicki-Lydina

    Sasib , Danke. Du hast es richtig erkannt, sich Gutes tun kann einem keiner nehmen. Bei meiner Onko.Psy. bin ich erstmal komplett fertig; ob ich je wieder zu ihr geh haben wir offen gelassen. Wenn ich jemanden brauche, dann per sporadischer Beratungsstelle und erstmal in der Reha.

    Deine Worte haben mir gut getan.


    LG Nicki-Lydina

    Na dann. Klinke mich mal hier an die Stuttgarter und drum rum an. Bin direkt in Stuttgart und nach Degerloch komme ich easy mit der Zacke :);)

    Wenn schon April in Weimar bei mir nicht geht, würde ich mich über ein Treffen mit Foris hier sehr freuen. Und ich schau mal wann die Degerlocher He...-B...g auf macht.


    LG Nicki-Lydina

    Liebe Kirsche und liebe Foris,


    mit ist es im April nicht möglich mit zu kommen. Wenn ich nicht in der AHB-Reha bin, so habe ich kein Geld mehr dafür.

    Im Herbst müsste geldlich schon mehr klar sein, doch was und wie weiß derzeit noch keiner. Danke


    LG Nicki-Lydina

    Hallo ihr Lieben,


    zunehmend wundere ich mich nun über mich selber. Da stehe ich Anfangsverdacht, Diagnose, Therapieplan, Chemo, Bestrahlung, 1. Reha und die Ungewissheit mit einem Darmproblem, relativ gut durch und nun ?

    Nun, wo ich mich im Zusammenhang mit Krankengeld und der Angleichungs-OP mit Beratungsstellen, Arbeitsamt, Rentenversicherung und 2. Reha befassen muß, kommen mir die eineinhalb Jahre der Krankheit und meine Alltagssituationen davor und danach, jetzt immer wieder hoch. Das Ganze samt Tränen, wo ich nicht zu fassen kriege, sind das nun mehr Erleichterungstränen, oder Tränen aus Ungewissheit, aus Ängsten oder aus Vermissen von der kurzen guten Zeit vor der Krankheit. Ganz blöde fände ich Selbstmitleid. Und die einzige konkrete Aussage die dann in meinen Gedanken ist heißt: So habe ich das alles nicht gemacht und gewollt.

    Und vorallem müßte ich mich doch jetzt freuen wie Bolle, daß ich alles (hoffentlich) hinter mir habe, das es soweit relativ gut gegangen ist und nun vollends genesen kann, darf. Doch so ist es nicht, so gern ich das möchte. Wie gesagt, ich verstehe mich grad selber nicht. Ps. Eine OnkoPsy. habe ich, doch damit komm ich da auch nicht weiter. Danke für's lesen.


    LG Nicki-Lydina

    Hallo liebe Ronya,

    ´

    erstmal auch mein herzliches Willkommen hier. Sorry, wenn ich gleich schimpfe, aber, so eine Mist-Krankheit. Gerade Menschen in deinem Beruf und an der Stelle wo du bist, sind sooo wichtig für kranke Menschen. Und nun, nun bist du selber die Kranke. Erstmal bist du wohl wie wir alle im sog. "falschen Film" (dazu gibt es hier auch Beiträge), der völlig normal ist. Las dir Zeit und geh das ganze Schritt für Schritt weiter.

    Nach der Diagnose kommt nun der Therapieplan und ja, es kommt auch so manche Rennerei, wie: Krankenkasse, ambulante Ärzte, Beratungsstellen vllt. , Umfeld, Apotheke, Ernährung, wenn Chemo...... dann Friseur, weil Perücke.

    Doch bei aller Belastung und allem Unbekannten und Neuen, eines ist sicher ! Hier im Forum bist du gut aufgehoben und hier kannst du alles sagen, fragen, los werden.


    Ps. In Stuttgart bin ich auch und ich hab nun (so Gott will) alles durch, zusammen mit den Behandlungen im KH. Mein Thema ist nun, na ich sag mal Alltags-Integration.


    LG Nicki-Lydina

    Danke für alle Daumen und alles dran denken. Meine OP verlief soweit gut, bin seit Donnerstag wieder in meiner Wohnung. Heute ist Draufschau-Termin bei der ambulanten Ärztin.


    Für alle die genannt sind, aber auch für die, die sonst irgendwie Daumen :thumbup: brauchen. Hier kommen meine Daumen :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup::thumbup: und :* für die, die Trost brauchen

    :*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*:*


    LG Nicki-Lydina

    Hallo ihr Lieben,


    mein Port ist seit einer Woche nun auch draußen, mit Zustimmung der Ärzte. Ich bin froh, daß er draußen ist, aus anderen Gründen kommt nach der OP leider keine rechte Freude durch, hat aber nix mit dem gehabten Port zu tun.


    LG Nicki-Lydina

    Also ich bin keine Fachperson. Meine Gedanken sind, dass du vielleicht dein Leben liebst, es achtest und Angst hast. Die Angst ist doch bei so einer Diagnose voll da, samt Ungewissheiten, Ratlosigkeit, vielen Lebensfragen. Die ganze Diagnose möchte keiner haben (falscher Film).

    Das wir bei der Diagnose Angst haben finde ich voll normal, die Frage ist auch für mich immer noch, wie gehe ich mit der Angst, mit den Ängsten um und wie schaffe ich es keine Angst mehr zu haben?

    Wir sind alle wertvolle Menschen.


    Vielleicht hilft dir das ja ein wenig.