Beiträge von Ronda

    Hallo liebe Momos , herzlich Willkommen im Forum:hug:

    Diese Ungewissheit ist wirklich furchtbar:(

    Noch besteht ja auch Grund zu Hoffnung. Brustkrebs kann man nicht wirklich erstasten und auf dem Ultraschall isses auch nur eine Vermutung, also eine sehr gewagte Prognose von Deiner Gyn .

    Aber natürlich kann es nicht schaden sich gedanklich einfach mal mit dem Worst Case auseinander zusetzen, dann hauts einen nicht ganz so um.

    Brustkrebs ist heute gut behandelbar und zu 80-90 % heilbar. Er gehört zu den am meisten erforschtesten Krebsarten. Es gibt viele Therapien.

    Möglicherweise wirst Du 1 Jahr verlieren und daraus gestärkt hervorgehen.

    Ich drücke Dir ganz fest die Daumen:hug:

    Ich denke es wird schwierig hier in diesem Forum jemanden zu finden. Die wenigen überleben dieses Experiment und können somit niemanden mehr, von ihrer Fehleinschätzung dieser Krankheit berichten.

    Und die Paar, die einfach irgendwie Glück hatten, findet man weniger in schulmedizinisch orientierten Foren, sondern eher auf so Schwurbler-Seiten.

    steffi66 , wegen TAM und Endoxifenspiegel, fehlendem Enyzym und so gibts grad wieder ne Medikamentenstudie.

    Nennt sich Tamendox. Meine Klinik hat mich gefragt ob ich mitmachen würde, und ich hab ja gesagt. Läuft auch nicht soo lange, von daher erhoffe ich mir im kommenden Jahr da vielleicht schon neue Erkenntnisse:thumbup:

    Wie lange nach Abschluss der Akutbehandlung habt ihr so im Durchschnitt angefangen zu arbeiten? Seid ihr mit dem HH Model zurück, und wenn ja, wie lange oder gleich ins kalte Wasser?

    Ich hatte meine letzte Bestrahlung am 30.11 letztes Jahr, hab anschliessend keine Reha / AHB gemacht, sondern hab mein eigenes Reha-Programm entworfen^^, hab mich dann noch bis Februar krankschreiben lassen und dann noch 10 Wiedereingliederung gemacht, erst 4 Stunden, dann 5 Stunden und die letzten 2 Wochen 6 Stunden.

    Nein, ich habe es keine Sekunde bereut. Bei G3 und Ki 90 % waren die Alternativen auch eher dürftig.

    ich gehörte aber auch zu den glücklichen Menschen, die relativ problemlos durch die Chemo gekommen sind.

    Nebenwirkungen hielten sich in Grenzen, ich hab mich täglich bewegt, sei es mit Hund, Fahrrad oder war schwimmen.

    Ich hatte auch 2 Monate nach Chemoende wieder die Blutwerte eines Menschen, der keine Chemo hatte.

    Mein Behandlungsende jährt sich jetzt am 30.11 zum ersten Mal, da war die letzte Bestrahlung. Ich gehe Vollzeit arbeiten, 3-4 mal die Woche ins Fitnessstudio, täglich mit dem Hund. Ich glaube rein körperlich bin auf dem gleichen Stand wie vor der Chemo, wenn nicht sogar fitter.

    Ich hatte die Chemo neoadjuvant und konnte somit immer beobachten wie sie angeschlagen hat, das hat natürlich auch noch mal motiviert.

    Das mit den Nachteilen der Uniklinik sehe ich auch so, man ist halt wirklich eine von vielen und hat keinen direkten Arzt als Ansprechpartner, aber die Erfahrung dort ist halt einfach nicht wegzudenken.

    Und das war für mich alles, was zählte. Was bringts mir die Putzfrau beim Vornamen zu kennen, wenn die Klinik / BZ einfach nicht viel Erfahrung hat?? Hab mich deswegen auch für eine grosse Uniklinik entschieden und es bis jetzt nicht bereut. Für das menschliche hab ich Freunde und Familie, aber bei Krebs zählt für mich nur Erfahrung.