Beiträge von Erdnuss

    Liebe Grinsekatze ,

    Bei mir wurden vor Beginn der Therapie der Wächterlymphknoten und noch einer zusätzlich entnommen, obwohl die nicht auffällig waren Da kommt keiner dran vorbei.Bei mir wurde gleichzeitig der Tumor markiert und der Port eingesetzt.

    Bis heute habe ich keine Probleme. Ab und an ein leichtes Zwicken.Je nachdem,was ich körperlich gemacht habe.

    LG

    Liebe Razshara ,

    Das sind tolle Zeilen.Genau richtig deine Einstellung.Man muss wieder planen,sich Zielle setzen. Anfangs fiel mir das noch schwer,über längere Zelt zu planen,doch je länger alles hinter mir liegt,wird es besser.Und warum auch nicht? Es geht uns doch gut. Die dunkeln Gedanken kommen ab und an ,vorallem bei den Nachsorgeterminen.

    Ich wünsche dir alles Gute und freue mich wirklich sehr,dass du diese tollen Pläne umsetzen willst. Hoffentlich noch ganz viele solcher toller Geschichten.

    LG 🙂

    Liebe@Ronda,

    Yes!!! Sowas wollen wir hören.

    Alles Gute weiterhin...und noch viiiiiieeeeellle Jahre. 👍👍🍀🍀🍾🍾

    Ich strebe am 17. Dezember - OP Tag,meinen 2.Geburtstag an.😀😀

    Hallo liebe Britny ,

    Ich bekam von Juni18- November 18 12x nab Paclitaxol + Carboplatin,4 EC ,OP,28 Bestrahlungen und danach nochmal 8 Zyklen Xeloda Tablettenchemo bis August 19 .Ich wurde durch die Chemo in die Wechseljahre geschickt.Trotz meines Alters,war das vorher noch nicht soweit. Anfangs freute man sich über jede Verbesserung des Körpers,als man alles hinter sich hatte .Ich war vor der Diagnose sehr sportlich unterwegs und hatte während der Therapie weitergemacht.Sprich bin gelaufen. Das tat sehr gut. Anfang dieses Jahres ,kam ich mir vor wie eine 85 jährige Oma.Wenn ich aufstand vom Stuhl,bin ich in Zeitlupe gewatschelt und getippelt.Ganz furchtbar Nach paar Minuten war das wieder weg. Als ich mich an die Gartenarbelt machte und in die Hocke ging,bin ich ohne hochzuhangeln nicht mehr hochgekommen.Ich war so erschrocken .Das auf einmal??=O=O Ich erklärte es meinem Gyn und meiner Onkologin.Beide meinten,dass es an den Wechseljahren liegt.

    Man schaute,ob ich genug Vitamin hatte.Das war in Ordnung.Trotzdem soll ich in der dunklen Jahreszeit einmal am Tag eine 1000er Einheit nehmen. Ich begann viel schwimnen zu gehen.Was soll ich sagen Heute geht es mir wieder gut. Körperlich ist alles top.Knochendichtemessung wurde auch gemacht.Alles bestens. Und zwickt mal was,dann ist auch manches dem Alter bzw. der Abnutzung zu schulden. Ich bin echt fit,wie ein Turnschuh. Wahrscheinlich braucht man viel Geduld,bis der Körper wieder auf seiner Höhe ist. Ich merke sogar heute noch,wie sehr sich doch das eine und andere noch mehr verbessert.

    Dir alles Gute

    LG 😃

    Liebe Yatima ,

    Meine Onkologin hatte das Fasten während der Chemotherapie abgelehnt. Wenn mal alles vorbei ist,wäre es kein Problem. Der Körper hätte schon soviel mit dem ganzen zu tun.Es gibt viele,die nichts essen können ,gereizte Schleimhäute haben,oder Magen und Darm . Dann noch die Belastung essen? Aber das muss jeder für sich entscheiden.Ich hatte es nämlich mal irgendwo gelesen. Wollte es aber besser vorher abklären.Das war auch gut so.

    Das einzige wo ich drauf geachtet habe war,dass ich mich einigermaßen gesund ernährt habe. Klar musste auch mal was ungesundes her. Das Problem war nämlich,dass ich durch das Cortison im Volauf der Chemo ganz viel Appetit bekommen hatte Das ist das gefährliche an Cortison Ich hätte essen können,wie eine sieben Köpfige Raupe😀 Bei der EC Chemo konnte ich nicht mal das Wort Essen ertragen . Für mich stand immer Bewegung im Vordergrund. Ich begann zu walken .Jeden Tag bis auf paar einzelne Tage Ausnahme. Schwimmen durfte man ja nicht.

    Das hat mich gut durch die NW der Chemos gebracht.

    Ich drücke dir ganz fest die Daumen ,dass du das gut meistern kannst.Der Weg wird holprig sein.Aber die guten Tage,überwiegen den schlechten. Aber nie den Kopf in den Sand stecken. Jeder Körper reagiert auf die Chemo anders.

    LG 😃

    Hallo liebe@Sopi,

    Das ist doch eine tolle Leistung.Einfach dran bleiben.Du wirst sehen,irgendwann wird es immer besser.Deshslb ist Bewegung so wichtig.Egal wie und,egal wie weit.Immer so,was man kann und schafft.Die Steigerung kommt von ganz alleine.Ich habe auch Tage,wo ich mich durch jeden Meter kämpfe,oder der innere Schweinehund ganz groß ist..😀

    Ich wünsche dir einen tollen Tag...und mache was schönes,lache oder mache Blödsinn.Den Humor darf man nie dabei verlieren. Solltest du Fragen haben,dann jederzeit sehr gerne...

    So..ich gehe jetzt schwimmen. .😀 LG

    Liebe@Sopi,


    Du wirst das schaffen.Deine Einstellung ist super.Weiter so,auch wenn der Weg holprig wird.Irgendwann kommt die Ziellinie.Viele Grüße aus Istrien Ich bin gerade im Urlaub.Und nein, es ist kein Risikogebiet.Nur mal so erwähnt,bevor es hier losgeht....😄 Bin heute 1400 m am Stück geschwommen und abends war ich 8,1 km laufen.Ja ich staune selbst,wie fit ich wieder bin. Vorallem der Kopf denkt gar nicht mehr an die Krankheit. Also...kämpfen lohnt sich...💪💪 LG 😀

    Liebe Jenny89 ,

    Ich bekam 2018 12x nab Paclitaxol und Carboplatin gemeinsam.Immer Die volle Dröhnung.Danach kamen noch 4 EC .

    Die ersten 12 bescherten mir 2-3 Tage starke Knochenschmerzen.Alles lief bei mir in Zeitlupe ab..Komischerweise begannen erst die NW so 2-3 Tage später nach der Chemo.

    Aber man hatte ja dafür auch Schmerztabletten bekommen.Übelkeit hatte ich nur bei den EC. Ich bekam während der Paclis und Carbo jedesmal Eishandschuhe und Eisschuhe an. Dadurch hatte ich keine Neurophatien zurückbehalten.Ich merkte zwar ein kribbeln und Taubheit während der NW,aber die gingen danach weg. Heute spüre ich nix davon.Bin so glücklich darüber.

    Das Blutbild machte in der ganzen Zeit auch nicht schlapp.Bei den EC musste ich spritzen.

    Ach ja..nach jeder Pacli+ Carbo Chemo, kühlte ich zu Hause meine Finger und Füße weiter.Wenigstens am Chemotag.

    LG🙂

    Hallo ihr tollen Kämpferinnen,

    Ich stand im Juni 18 genau an eurer Stelle.

    Ich bekam erst 12x nab Paclitaxol+ Carboplatin immer zusammen.Danach noch 4 EC alle 2 Wochen sprich dosisdicht. Also ganz ehrlich jetzt.Bei den Paclis÷ Carbo,hatte ich 2- 3 Tage starke Knochenschmerzen...u.u.u.,aber danach war alles wieder gut,bis auf Schwitzen und nach Luft Schnaufen. Ich fand die EC eigentlich für mich am schlimmsten.24 Std. rund um die Uhr kotzeübel.Sorry!!Keine Minute ohne.Das war eine Herausforderung.Aber auch das ging vorbei .

    Ich hatte jedesmal nach dem Cocktail wieder ein Tag am Kalender abgehakt.

    Aber es ist wirklich zu schaffen. Ich habe das als mein Lebenselixier angeschaut.

    Ich hatte es wie eine Bergbesteigung gesehen.Immer in Etappen.Das Bergfest wurde gefeiert. Am 30. November war ich mit allem durch. Während der Kontrolluntersuchungen,sah ich den Mistkerl dahinschmelzen. Das machte mir viel Mut.Vor der OP im Dezember 18 ,war nichts mehr zu sehen.Nur der Clip. Aber ..na ja..nach der OP ,hat ja der Pathologe das letzte Wort. Es hieß, dass noch 5mm Resttumor da war,mit paar Zellen. Ich bin beinahe umgekippt.Hatte geheult wie ein Schlusshund.Da hat man gekämpft und dann sowas. Aber meine Onkologin beruhigte mich.Die Chemo hat gute Arbeit getan.Der KI Wert ist deutlich nach unten gegangen, die Ränder um das Tumorbett waren frei und auch keine LK befallen. Es gibt viele Faktoren,die dabei eine Rolle spielen.

    So bekam ich noch eine weitere Tablettenchemo empfohlen,die ich pophylaktisch nehmen sollte,denn ich wurde als Krebsfrei entlassen. Erst kam die Bestrahlung und direkt nach der letzten fing ich an meine Tabletten zu nehmen.

    So bin ich halt etwas später über die Ziellinie gelaufen.Heute geht es mir super.Ich bin glücklich,keine Schäden von der Chemo behalten zu haben.. Ich treibe viel Sport ,was mir auch sehr während der Therapie geholfen hat.Lache viel,mache verrückte Sachen und geniesse mein Leben.

    Also es lohnt zu kämpfen.Ob der eine die Chemo mehr oder weniger bekommt,oder andersrum,ist letztlich egal.Hauptsache sie wirkt. Die Ärzte wissen schon,was richtig ist.

    Im September ,muss ich zur Mammo und Ultraschall.Wenn da alles gut aussieht,feiere ich am 17.Dezember ( Tag der OP),meinen 2.Geburtstag.

    Ihr schafft das!!! 💪💪💪💪

    LG

    Liebe Sopi ,

    als ich bei der Nachbesprechung im BZ erneut das Wort Chemo hörte, heulte ich Rotz und Wasser. Ich war froh, dass mein Mann mit dabei war. Ich hörte nicht mal den Satz von der Ärztin "Gratuliere, sie sind Krebsfrei !" und sie will mich nie wieder sehen.

    Mein Mann holte mich erst mal auf den Boden zurück. Aber ganz verständlich, bei dem schlimmen Wort Chemo. Für mich war das einmal Hölle und zurück.

    Trotz alledem wusste ich schon auf dem Heimweg, dass ich auch die Tablettenchemo überstehen werde. Und nach einer Nacht darüber schlafen, ging es mir auch schon besser. Aber wie schon geschrieben. Ich bekam erst die Bestrahlung. Ich hätte gerne beides gehabt, um endlich mit allem fertig zu sein. Meine Onkologin wollte das nicht, denn sie meinte, dass dadurch meine Haut noch mehr leiden würde.

    Wird überall anders gehandhabt. Aber egal.Hauptsache das Zeug hilft und erledigt seine Arbeit .Auch wenn es nur prophylaktisch ist. Zum Glück.

    Deine positive Einstellung ist schon mal super. Immer weiter so. Je länger man alles hinter sich hat, um so mehr geht es auch mit dem Kopf bzw.mit den dunklen Gedanken besser. Klar, die Nerven liegen immer blank,wenn ein Nachsorge Termin ansteht. Aber ansonsten ist die Erkrankung im Hinterkopf gaaaanz weit weg. Ich plane wieder und lebe.Am Anfang fiel mir das Planen sehr schwer. Nur von Woche zu Woche. Aber jetzt geht es schon was besser. Wochen oder Monate..das klappt ganz gut. Klar, über mehrere Jahre hinweg, habe ich eine Sperre im Kopf.

    Ich lebe jetzt auch nicht bewusster,sondern ich bin im allgemeinen ruhiger geworden.Ich rege mich nicht mehr über Kleinigkeiten auf und ich habe gelernt "Nein" zu sagen. Was hatten da einige Kollegen am Anfang geschaut. Tja..nun müssen die vieles selbst erledigen.Es ist ja auch eigentlich nicht meine Aufgabe. Vor der Diagnose hätte ich mir das kaum vorstellen können. Ich war immer ein Wirbelwind .Naja..bin es auch wieder...aber abgeschwächt..lach. Ich gönne mir meine Pausen und kann auch mal was liegen sehen.Mein Mann sagt zwar etwas anders,aber ich sehe das nicht so. Damit geht es mir bestens. Jetzt muss ich nur noch gesund bleiben. Ich bin wieder voll belastbar. Was will man mehr. Auch während der 12 Chemos, hatte ich mein Haus und Garten alleine in Ordnung gehalten. Außer paar Tage,wo nix ging. Das hat mir gut getan.Sonst wäre mir die Decke noch mehr auf dem Kopf gefallen. Meine Familie stand in den Startlöchern und wollten alle helfen. Die konnten es gar nicht fassen. Das war schon gut so. Dazu der Sport, der mir half, durch alles besser durch zukommen.Vor allem hatte ich den Kopf herrlich frei. Zu Hause sitzen und grübeln, ging gar nicht. Ich habe wirklich Glück, dass ich nichts von der Chemo zurückbehalten habe. Dafür bin ich so dankbar.Ich weis, es ist nicht die Regel. Ich kann es heute immer noch gar nicht richtig glauben, dass ich Angsthase (Spritzenfobie) all das geschafft habe.

    Dir wünsche ich alles Gute...du schaffst das ganz bestimmt ganz easy...

    Jeden Tag einen Schritt näher an das Ziel. Ich hatte jeden Tag bei der Tabletteneinnahme am Kalender abgehakt.


    Dir einen schönen Sonntagabend

    LG

    Liebe Sopi ,

    warum ich wieder arbeiten wollte.Also ich bekam die Bestrahlung direkt nach der OP und fing erst danach mit der Tablettenchemo an. 2 Wochen nach Bestrahlungsende ging ich in die AHB.Da nahm ich auch schon das Zeug..

    Ich hatte mal ganz am Anfang gesagt,dass ich so schnell wie möglich wieder arbeiten wollte,denn ich kannte das nicht,mit dem langem Kranksein. Ich hatte vorher nie was gehabt. Und ich war ja schon vom Mai 2018 an krank geschrieben. Gut..von der Meinung "schnell" ,bin ich wieder weg.

    Im Juli letzten Jahres ( im 7.Zyklus),ging es mir ja so im Großem und Ganzem sehr gut.Ausser die Füße. Ich lebte wie vor der Diagnose.Machte Sport,reiste... Deshalb entschied ich mich zur Wiedereingliederung. Ich wollte im August einen Abschluss von dem Ganzem haben .

    Jetzt kommt das "aber"...Hätte ich gewusst,dass es mir ausgerechnet im 8.Zyklus nicht gut ging,dann wäre ich noch bissel länger zu Hause geblieben.

    Aber ich fing auch nur mit 2 Stunden an.Und ich habe einen Bürojob.Das machte es leichter. Hatte mich auch nach der Wiedereingliederung für Teilzeit entschieden, was super war. Seid August diesen Jahres ,habe ich auch mit Altersteilzeit begonnen.Mir geht es so gut und ich möchte das alles genießen.Mein Mann hat sich auch dazu entschieden. Wir leben jetzt ruhiger und gelassener.

    Und bevor hier geschimpft wird..ich weiß,dass kann sich nicht jeder finanziell leisten. Wir hatten auch schon vor der Diagnose darauf hin gearbeitet.

    Ich lebe wieder so wie vor dem ganzen Mist.Bin bissel verrückt,lache viel und nehme alles nicht mehr so ernst.Ich lasse vieles nicht mehr an mich ran. Eigentlich bin ich hier auch nur noch sehr selten drin.Das bekommt mir besser. Aber ich beantworte gerne Fragen.😃

    Ach ja.. Durchfall hatte ich nicht,während der Tablettenchemo.Alles ganz normal. Jeder Körper regiert auch anders drauf.Alles kann,muss aber nicht. Nicht verrückt machen.

    LG 😀

    Liebe@Sopi,

    Ich musste morgens 4 und abends von den 500 ern nehmen.Ab dem 3. Zyklus bekam ich das Hand Fuß Syndrom...Blasen an den Füßen, Die Fußsohle schälte sich und an meinen Händen sahen die Lebenslinien dunkelrot aus und die Innenflächen bissel wie Pergamentpapier.Dazu kribbeln in den Fingern. Für mich waren die Füße am schlimmsten.Ich cremte mit Ureahaltiger Creme.Die bekommst du in der Drogerie.Je höher um so besser. Aber irgendwann schaffte es die Creme auch nicht mehr. Ich sollte dann ab dem 5.Zyklus reduzieren.Meine Onkologin kennt mich gut ,so dass sie lange auf mich einreden musste. Aber ehrlich gesagt, ging es auch mit voller Dosis nicht so weiter. So reduzierte ich erst nur morgens um eine Tablette und später auch abends. Ich trug weite bequeme Turnschuhe,die ich mir abpolstern konnte.

    In der Zykluspause erholten sich die Füße etwas .Mein großer Zehennagel wuchs ein.Das war unangenehm .Das sind so meine NW gewesen. Ich bin viel schwimmen gegangen. Das tat mir sehr gut.

    Im 8.Zyklus lies ich mich wieder eingliedern. Ich denke,da war mein Körper am Ende,nach all der Therapie. Er hatte ja auch nie Zeit sich zu erholen. Ich hatte im letzten Zyklus mit Müdigkeitt und Appetitloigkeit zu tun.Aber Ich zog es durch.Ich hatte ja auch nochmal auf die volle Dosis erhöht.Ich brauchte es für den Kopf. Während der ganzen Zeit machte mein Blutbild auch nicht schlapp.Die Füße waren für mich das Schlimmste.Man läuft ja auch den Tag.

    Aber ganz ehrlich.Die Tabletten kann man nicht mit der anderen Chemo vergleichen. Die ist viel besser zu verkraften.Eigentlich kann man alles damit machen.

    Und gut fand ich,dass man die Dosis reduzieren und wieder erhöhen konnte. Nach Ende,erholten sich die Hände und Füße ganz schnell..

    Das schaffst du auch ganz sicher...💪💪

    Hallo@Sopi,

    Ich schließe mich den Vorschreiberinnen an.

    Die Haare wachsen auch unter Xeloda.Meine kamen erst ganz fein wie Babyhaar und ( Hilfe) in weiß.Dann wurden die dunkler und drahtiger.Nach dieser Phase ging es los mit Afrikalook.Locken,Löckchen,Krause Das hat sich zum Glück auch wieder gegeben 😃

    Ja die Haare. Ich stand jeden Tag vor dem Spiegel und hatte sehnsüchtig geschaut. Nach der (fast ) ganzen Therapie,wollte ich wieder normal aussehen. Klar war die Perücke schön,aber es ist nicht zu vergleichen .Genauso,als die Wimpern und Augenbrauen wieder wuchsen.Ein tolles Gefühl. Als ich das erste Shampoo benutzen konnte und mein Haar kämmen konnte...ach wie herrlich. 😀

    Dir alles Gute

    LG

    Liebe Annilein ,

    Ich bin ein triple negativ.Bei der letzten Kontrolle mach Chemo vor der OP,war der Tumor nicht mehr zu sehen.Nach der OP bekam ich gesagt,dass noch 5mm Resttumor mit zirkulierenden Zellen gefunden wurden .

    Alles wurde entfernt Die Ränder um den Tumor waren nicht befallen,sowie Lk und alles andere auch..So wurde ich krebsfrei entlassen.

    Man empfahl mir prophylaktisch noch eine Tablettenchemo ( 8 Zyklen),im Falle,dass sich irgendwo noch eine Zelle versteckt. Ich habe auch diese Zeit nach der Bestrahlung durchgestanden und war froh,über alles,was es noch für den TN gibt. Laut der Krebskonferenz 2020,hat sich diese Studie mit der Tablettenchemo bei TN und Resttumor sehr positiv auf die Patientinnen ausgewirkt. Das hat mir viel Mut gemacht.

    Über pcr wurde hier schon viel geschrieben.Ich kann mich nur einigen Kommentaren anschließen. Nur ein kleiner Teil erreicht sie.Und damit hat man auch keine Garantie. Die Frauen ,die vor der Chemo operiert wurden,wissen auch nicht,ob die Chemo gewirkt hat .

    Setze dich nicht unter Druck Das bringt gar nix. Hier gab es eine Zeit,wo msn das Gefühl hatte,als wäre ein Wettkampf mit pcr ausgebrochen.Es gab hier Frauen,die sich als Looser vorkamen,wenn noch Resttumor da waren. Ich hatte damals schon was dazu geschrieben. Es zählen so viele Faktoren.Lymphknotenbefall,Größe des Tumors,Ki67 Wert vor und nach der Chemo.


    Dir alles Gute...

    LG

    Liebe@Tiane,

    Glückwunsch..Du hast es geschafft. Und ich kann dir versprechen,in einpaar Wochen wird es sich noch besser anfühlen. Ich hatte auch noch 5 mm Resttumor. Was war ich geschockt,denn bei der letzten Kontrolle vor der Op,war nix mehr zu sehen. Aber der Pathologe hatte ja das letzte Wort. Ich wurde so wie du krebsfrei aus dem BZ entlassen und mir wurden noch 8 Zyklen Capecitabin empfohlen. Was hatte ich geheult.Wieder eine Chemo.Aber ich zog sie durch.Anders hätte ich mich nie entschieden. Meine NW waren heftig,aber auch das verging wieder.Heute fühle ich mich super.Bin wieder fit wie ein Turnschuh. Mache Sport und fühle mich wirklich super.

    Habe noch bissel Geduld.Das wird bei dir auch so sein. Letztes Jahr im August,ließ ich mich wiedereingliedern.Bis Ende August 19 ging mein letzter 8.Zyklus.

    Dir weiterhin alles Gute...👍👍💪 und noch viele tolle Mutmachgeschichten.

    LG 😃