Beiträge von DerKnuppimussweg

    Liebe Liebemichselbst ,


    so ein Mist. Ich kann mir vorstellen wie sehr dich das beunruhigt. Ich bin mir sicher, dass sich gleich jemand mit triple negativ meldet. Ich hatte triple positiv und kann dir daher nur bedingt helfen. Vor der Mastektomie musst du keine Angst haben. Ich hatte eine beidseitige Mastektomie. Ist alles machbar. Wenn ich es richtig verstehe, bist du mit EC durch und wechselst nun auf Carboplatin. Das hatte ich auch. Es hat bei mir den Tumor nur so schmelzen lassen.

    Ich hoffe, ich konnte dich etwas trösten. 🤗

    Hallo liebe Mitkämpferinnen,


    falls sich irgendwann einmal irgendwer hierher verirrt, kann ich verkünden, dass ich Neratinib nun 3 Monate nehme. Herz, Leber und Blut sind in Ordnung. Ich hatte eine Woche lang etwas Durchfall. Seit dem habe ich keine Nebenwirkungen mehr. Ich hoffe, dies hilft den Personen, die sich entscheiden müssen.

    Liebe ika-ulm ,



    was für ein Jubiläum. Wow. Einfach nur wow. Du machst uns allen großen Mut und zeigst, dass sich kämpfen lohnt. 😊


    Sollen es noch 2 x 33 Jahre werden...mindestens. 🤗

    Hallo SaDe ,


    ich habe auch beide Brüste gegen Gesundheit tauschen müssen. Ich war 34. Habe die Implantate jetzt seit 2 Jahren. Am Anfang war es komisch. Ich hatte immer Angst etwas kaputtzumachen. Mittlerweile kam viel des Gefühls zurück. Bei der OP wird ja erst einmal alles zerschnitten und gerade bei Genträgerinnen ist man oft bedacht möglichst alles Drüsengewebe zu entfernen. Meine Implantate wurden so nach einem Jahr noch einmal etwas weicher und beweglicher. Mittlerweile merke ich nicht mehr so viel Unterschied. Ich habe auch immer Narbenpflege betrieben und dabei versucht den Fremdkörper gedanklich anzunehmen. Klingt komisch. Hat aber geholfen. Inzwischen ist es so, als habe man einen dicken BH an, durch den man die Brust angreift. Gefühl ist da, aber in das Implantat kann natürlich kein Gefühl einkehren. Es braucht seine Zeit. Bei mir wurde auch über dem Brustmuskel implantiert.

    Liebe Rose ,


    auch meine ehemalige Chefin hat sich unmöglich verhalten. Ich kann das absolut nachvollziehen. Es ist gut die Rechtsschutzversicherung einzubinden. Lass das die Fachleute klären. Du brauchst Deine Kraft. Ich kann es absolut nicht verstehen, wie kaltherzig und empathielos manche Menschen sind. Aber eines will ich Dir in aller Deutlichkeit sagen: DAS VERHALTEN VON DENEN SAGT ABSOLUT NICHTS ÜBER DICH AUS. ES SAGT NUR ETWAS ÜBER SIE AUS. Lass Dir nicht einreden, Du seist wertlos. Das ist nicht wahr. Menschen, die andere so schlecht behandeln, sind von geringem Wert. Halt den Kopf oben. Ich habe alles hinter mir gelassen und bin heute glücklicher und auch erfolgreicher, als zuvor.


    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft. Lass diese Personen nicht Deinen Wert bestimmen. Krank werden kann jeder und jede. Keine von uns hätte sich das freiwillig ausgesucht. Du bist eine starke und mutige Kämpferin und so trittst Du auf.


    Ich drück Dich mal vorsichtig. Ich weiß, es ist echt schwer und ich weiß nur zu gut, wie man sich dann fühlt, wenn man einfach so "weggeworfen" wird. Manche Leute haben einfach keine Moral.

    Ich habe Wasser auch in den Füßen und phasenweise früh um die Augen. Dann sind die Lider sehr geschwollen. Mir hilft Brennesseltee, Birkentee und der Verzicht auf abendliche Kohlenhydrate.

    Hallo Mondlicht36 , ich bin ebenfalls Genträgerin. Nicht BRCA sondern TP53. Ich hatte eine beidseitige Mastektomie. Für mich war es die bessere Lösung. Mein komplettes Brustgewebe war sehr zystisch. Ich habe meiner Brust nicht mehr vertraut. Zudem wollte ich mir den Behandlungsschritt der Bestrahlung sparen und das ist bei Brusterhalt nicht möglich. Heute, knapp 2 Jahre später, geht es mir sehr gut damit. Es ist ein großer Eingriff. Ich habe viele Gespräche mit der Chirurgin geführt. Ich war traurig beide Brüste zu verlieren, aber ich fühle mich so sicherer. Es ist eine verdammt harte Entscheidung. Du wirst jedoch für Dich die richtige Lösung finden.

    Alles Gute Dir.

    Hallo ihr lieben und tapferen Kämpferinnen,


    heute vor 2 Jahren wurde ich plötzlich mitten aus dem Leben gerissen. Ihr alle kennt das. Es ist mein zweiter Geburtstag, den ich heute begehen kann. Es ist absolut Nichts mehr, wie es davor war. Jedoch meine ich das nicht im schlechten Sinne. Wir haben alle sehr viel durchgemacht, gekämpft, gelacht und geweint und können so stolz sein. Jeden Tag trotzen wir dem Leben zusätzliche Tage, Monate und Jahre ab.

    Es geht mir gut. Ich bin noch in der Antihormonbehandlung, die phasenweise echt belastend ist. Dazu bekomme ich Neratinib, wovon ich aber - abgesehen von Schleimhautproblemen - keine merkbaren Nebenwirkungen habe.

    Ich bin umgezogen, habe wieder begonnen zu arbeiten und freue mich über jeden Tag, den ich erleben darf. Ich gehe achtsamer mit mir und meiner Umwelt um. Ich genieße die Zeit mit meinem Mann.

    Das Wichtigste: Alle Nachsorgen sind ohne Befund gewesen.

    Ich hoffe, dieser Beitrag macht einigen von euch Mut. Gerade heute kann ich mich besonders gut in die Zeit vor 2 Jahren hineinfühlen. Gebt nicht auf! Niemals!

    Ich möchte mich auch ganz besonders bei euch hier im Forum bedanken. So oft habt ihr mich aufgebaut und mir Mut gemacht.

    Liebe Ronda , Du hast mich begrüßt und ich fühlte mich dank Dir sofort etwas ruhiger. Liebe Kirsche , Du hast mir die Angst vor der OP genommen. Liebe ika-ulm , Du hast mir Mut zugesprochen, als es um die Mastektomie ging. Liebe Ich_82 , meine Forumsschwester, was hätte ich ohne Dich nur gemacht... kruemelmotte , Du hast immer die richtigen Worte gefunden. Liebe AnnaMaus84 und Sasib ihr habt mir bei der Neratinibfrage zur Seite gestanden. Baumschwester hat mir den Tipp für die molekularpathologische Untersuchung gegeben. giecher71 machte mir Mut bezüglich der Genmutation ..... ich würde nicht fertig werden.

    Ihr seid alle so großartig und besonders.

    Danke, dass es euch gibt und kämpft weiter!

    :cake::hug:<3

    Ich hoffe, wir haben alle noch viele gesunde Jahre vor uns.