Beiträge von davinci

    Hallo Ihr Lieben und hallo @Lana79......ich schreibe ja wirklich nur noch sehr selten, aber was ich hier lese macht mich tatsächlich ein stückweit fassungslos. Wie kann man denn seinen Kindern sagen, dass man jeden Moment sterben kann? Bei allem Verständnis für die eigene Angst und Ungewissheit - aber an der Stelle darf man doch nicht ungefiltert alles weitergeben, was einem selbst im Kopf rumspukt. Natürlich ist es aus meiner Sicht wichtig, den Kindern zu sagen, dass man sehr krank ist und ich finde, auch das Wort Krebs darf ruhig fallen. Meine Kinder waren bei Diagnose 10 Jahre alt und ich habe ihnen ganz genau erklärt, wie die Behandlung aussehen wird. Auch, dass es lange dauern wird und dass es schlechte Tage geben kann.

    Soweit ich das aus deinem Profil sehen kann, hast du Her2 positiven Brustkrebs, der ist mit Chemo und Antikörper Therapie gut zu behandeln. Mein Tumor war ganze 4,5 cm groß und nach der neoadjuvanten Chemo komplett verschwunden. Heute bin ich gesund und Pläne das zu bleiben.

    Hole dir bitte Hilfe, für dich und deine Kinder!

    Hallo liebe themisabeth ....

    Auch ich hatte einen riesengroßen Respekt vor den Paclis, weil ich im Garten auch bei jedem noch so kleinen Kontakt mit Eibe oder Taxus rote Flecken und Luftnot bekomme. Habe das meinem BZ ausführlich geschildert und sie haben die ersten beiden Infusionen ganz langsam mit viel Beimischung von Kochsalz laufen lassen. Es ist nichts passiert, auch wenn ich die EC insgesamt besser vertragen habe als die Pacli....

    LG Davinci

    Hallo Ihr Lieben......ich kann gar nicht jeden einzelnen ansprechen, so viele Namen müssten hier stehen.....

    Bitte macht euch nicht verrückt vor den anstehenden Behandlungen, egal, ob nächste Chemo, OP oder Bestrahlung. Jeder Körper ist anders, die Reaktion auf die Chemo von Mal zu Mal unterschiedlich. Mal geht es gar nicht, beim nächsten Mal als wäre nichts gewesen.

    Ich selbst habe die EC dosisdicht bekommen und sie quasi als Spaziergang empfunden....

    Alle hatten mir gesagt, die Pacli werden noch einfacher und ich war schon auf ganz "easy" eingestellt.....aber Pustekuchen! Von Anfang an Probleme, Neuropathie, unglaubliche Muskel und Knochenschmerzen. .....schlechte Blutwerte.

    Wichtig ist, dass ihr wirklich alles offen mit euren Ärzten besprecht. Es gibt ganz viele Möglichkeiten, das Leben leichter zu machen.....

    Auch ich habe einmal mit den Pacli ausgesetzt, weil wirklich nichts mehr ging und dann Nr. bis 12 nur noch mit 80 Prozent bekommen. Trotzdem hat es für eine lupenreine PCR gereicht.....

    Also Kopf hoch...es ist zu schaffen und ...,"eine kurze kollektive Kotzphase" ist immer erlaubt..

    LG Davinci

    Ich sehe das genau wie Ronda . Mein Tumor war G3, Her2neu positiv und 4,5 cm groß. Ohne Chemo hätte ich keine Antikörper bekommen und letztendlich werde ich nicht sagen können, welcher der Therapie Bestandteile für die PCR gesorgt hat.

    Ich will auch keinem auf die Füße treten, aber ich glaube, dass sich ganz viele Ärzte ganz viele Gedanken zu ihren Patienten machen. Natürlich muss man manchmal selbst ein bisschen mit aufpassen, aber es geht ja schließlich auch um den eigenen Körper....

    Vieles lässt sich meiner Meinung nach durch eine positive Grundeinstellung leichter nehmen. Mir hat es zumindest sehr geholfen.....

    LG davinci

    Hallo zusammen......ich habe im März 2019, zwei Wochen nach Bestrahlungsende, wieder angefangen zu arbeiten. Vorangegangen waren die Erstdiagnose im Mai 2018, gefolgt von neoadjuvanter Chemo mit 4 EC im dosisdichten Abstand von zwei Wochen und anschließenden 12 Paclitacel. OP Anfang Dezember, Bestrahlungsbeginn Ende Januar 2019.

    Am liebsten hätte ich schon während der Bestrahlung wieder gearbeitet, aber das ließ sich logistisch nicht verwirklichen, weil mein BZ und mein Arbeitsplatz rund 60 km auseinander liegen.

    Eine Wiedereingliederung habe ich nicht gemacht, sondern mir in den ersten Wochen ein Kombi Modell aus Arbeitstagen und Urlaub gebastelt. Die erste Woche zwei Tage arbeiten, drei Tage Urlaub, dann pro Woche immer einen Tag mehr bzw. weniger. Hat super funktioniert. Seit Mitte April habe ich meine 37 Stunden zurück und komme gut klar. ....

    Hallo zusammen....... vielleicht kann man das Thema Langeweile auch nochmal aus anderer Perspektive betrachten. Ich kann natürlich nicht für alle sprechen, aber vor der Diagnose war mein Leben eng getaktet durch Arbeit,2 Kinder, Haushalt, Garten....das "übliche" Familien Organisations Programm für Mütter. Langeweile kannte ich nicht, weil immer Mal was " wichtiges" liegen geblieben ist, dem ich mich dann in den wenigen freien Momenten widmen konnte. Mit der Diagnose hat der Alltag irgendwie angehalten, arbeiten durfte ich aufgrund der Infektionsgefahr nicht und viele andere Dinge hat meine Familie übernommen, ohne dass ich großartig danach gefragt hätte. Die Zeit, die sich im ersten Blick anfühlte wie Langeweile, habe ich nachher sehr zu schätzen gelernt, musste aber dafür erstmal feststellen, dass ich ein stückweit verlernt hatte, im Stillen mit mir allein zu sein und mit mir selbst dann auch zufrieden zu sein, so ganz unproduktiv. Mit der Zeit habe ich Dinge entdeckt, die mir Spaß machen, auch wenn dabei der Erfolg nicht sichtbar ist.......Langeweile ist also vielleicht nur ein anderer Begriff für die Herausforderung, kleine Schritte in neuen Schuhen zu machen...

    Sorry, ist lang geworden....

    Hallo liebe Eluna ....


    Her2 neu positiv ist heutzutage gar nicht so schlimm, im Gegenteil. Vor zehn Jahren war das eine schwierige Diagnose, jetzt gibt es aber ganz gute und erfolgsversprechende Behandlungsmethoden.

    Mit Chemo und Antikörper Therapie stehen zwei richtig starke Waffen zur Verfügung! Ich selbst hatte auch einen her2 positiven Tumor, G3 und schon fast 4cm groß. Nach neoadjuvanter Chemo und den beiden Antikörpern war bei der OP davon nichts mehr übrig!

    Heute fühle ich mich kerngesund und plane das auch zu bleiben.

    Liebe Grüße

    Hallo zusammen....auch den Triple negativen Brustkrebs kann man seit neuestem mit einer Art Antikörper behandeln. Hierfür wird die Art des TN näher untersucht. Sollte z.Bsp ein PDL1 vorliegen, kann mit einem neuen Antikörper behandelt werden. Mit Herceptin und Perjeta, die für Her2neu genutzt werden, hat das nichts zu tun. LG


    ..noch zur Ergänzung....der PDL1 ist meines Wissens nach ein Biomarker. Zum Einsatz kommen dann wohl sogn Checkpoint Inhibitoren, die wohl mit Antikörpern zu vergleichen sind. Ich bin aber kein Arzt und will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen.....es gibt hier bestimmt jemanden, der besser bescheid weiß als ich....

    Hallo liebe Kumiori ,


    Ich verstehe Busenwunder so, dass es manchmal Sinn macht, das Forum nach Stichworten zu durchsuchen. Viele Deiner Fragen wurden schon häufig in anderen Themen gestellt und entsprechend beantwortet.

    Wenn wir uns alle ein bisschen mehr disziplinieren würden und tatsächlich nur die Dinge unter einem Oberthema posten würden, die da auch wirklich hingehören, würde das Forum noch deutlich an Übersichtlichkeit und Informationsgehalt gewinnen....... und das meine ich gar nicht böse.

    Hallo zusammen.....auch bei mir hat die KK regelmäßig angerufen. Das fand ich überhaupt nicht schlimm, sondern habe darin eine angemessene Betreuung und Begleitung gesehen. Immerhin kostet unsere Therapie leicht Mal 100000 Euro und ich bin dankbar, dass das Ganze so möglich ist.

    Ich hatte einen konkreten Ansprechpartner über die ganze Zeit, der sich nach dem Stand der Dinge erkundigt hat und auch wissen wollte, ob ich mich in meinem BZ gut aufgehoben fühle. Als ich mit extremen Augenproblemen während der Chemo zu kämpfen hatte, aber bei meinem normalen Augenarzt keinen Termin bekommen habe, hat ein Anruf bei der KK gereicht, um gleichtägig einen Notfall Termin in einer anderen Praxis zu bekommen, incl. Taxifahrt.

    Man muss nicht immer gleich alles verteufeln, ....auch wenn es auf den ersten Blick übergriffig erscheint.

    LG

    Liebe Cookie ,


    die Situation ist bestimmt nicht einfach, aber trotz allem -der Depression Deines Mannes und Deiner überstanden Krebserkrankung, die bestimmt beide für sich gesehen schon ein dicker Brocken im persönlichen Rucksack sind - trägt immer noch jeder von euch die Verantwortung für sein Leben, auch für seine psychische Gesundheit.

    Liebe ist ein starker Motor, aber Liebe zu leben muss auch für beide Parteien aushaltbar sein. Es geht dabei nicht um einzelne Tage, Stunden oder Wochen, aber über einen längeren Zeitraum gesehen sollte eine Beziehung irgendwie in Waage kommen. Dabei finde ich es wichtig, gerade auch über Grenzen und Bedürfnisse zu sprechen. Was braucht der einzelne, was wünscht er sich vom anderen? Gleichermaßen - was ist er/ sie im Stande zu leisten? Wo können Kompromisse geschlossen werden? Rücksicht ist bestimmt wichtig, aber für genauso wichtig halte ich die Selbstachtsamkeit. "Etwas geben " kann ich nur, wenn ich selbst etwas übrig habe....zumindest langfristig.

    Besonders wichtig finde ich es, offen zu sprechen, quasi alles offen auf ein imaginäres Tablett zu legen. Der andere kann damit was machen, muss es aber nicht. Gesehen/ gehört hat er es aber und allein das macht schon nen Unterschied. Ist wie bei nem großen Gala Catering. Man guckt auch erstmal, welcher Kellner die besten Canapes anbietet und nimmt dann das, was einem am besten schmeckt oder was man Mal ausprobieren möchte.....

    In diesem Sinne....

    Hallo zusammen....mir hat gegen die Neuropathieen die Einnahme eines Vitamin B Komplexes geholfen. Nach ca zwei Wochen war alles deutlich besser und heute habe ich gar keine Probleme mehr.....

    Bina_63 ..... vielen Dank. Bin auch ganz stolz auf unsere Kinder.....

    Was ich aber eigentlich damit sagen wollte, ist, dass man machen sollte, was einem selbst am meisten entspricht. Ich habe oft gemerkt, dass ich vor allem am Anfang der Chemo Phase viele Dinge getan oder auch gelassen habe, weil ich die Menschen in meinem Umfeld "schonen" wollte. Die waren nämlich teilweise viel hilfloser und schockierter als ich selbst.......

    Ich bin ein bisschen spät dran mit meiner Antwort auf die Frage "was tun bei Hitze" oder " wo gibt's dünne Mützen.....aber vielleicht hilft es ja doch noch....

    Ich hatte meine erst Diagnose ja im Mai letzten Jahres, war also im Hochsommer mitten in der Chemo Phase. Eine Perücke wollte ich von Anfang an nicht, habe zunächst auch dünne Tücher gebunden und bei Am... ganz dünne Mützen mit Strass Steinchen auf der Vorderseite bestellt ( ein bisschen Bling Bling geht immer)...

    Unter denen habe ich aber bei 35 Grad auch geschwitzt, bis das Wasser in Rinnsalen den Kopf hinunter tropfte....Irgendwann hat dann mein 11jähriger Sohn zu mir gesagt....."also, Mama....jetzt setzt doch endlich die blöde Mütze ab. Es ist doch völlig egal, ob die Leute deine Glatze sehen und erfahren, dass du Krebs hast. Die Alternative ist, dass sie sich fragen, ob du total bescheuert bist, bei dem Wetter ne Mütze zu tragen. Dann kommen sie vielleicht drauf, dass du krank bist. Den Denk-Umweg kannst du allen ersparen und musst nicht schwitzen...."....danach habe ich alle Mützen in den Schrank gelegt und nur bei richtig schlechtem Wetter genutzt....ganz egal, ob privat oder öffentlich.....

    Auch ich hatte eine brusterhaltende OP, bin Dienstags operiert und freitags ohne Drainagen nach Hause. Wenn ich mich an den Physioplan gehalten hätte, wären wahrscheinlich massive Bewegungseinschränkungen übrig geblieben. Habe schon sehr früh fast alle normalen Bewegungen und Tätigkeiten so ausgeführt, dass es keine Schmerzen bereite, aber ich habe den Arm in alle Richtungen bewegt, auch nach hinten und nach oben. Heute habe ich keinerlei Probleme ....

    Hallo Ihr Lieben.......ich war nach der Diagnose im Mai 2018 genau 10 Monate lang zu Hause. Hatte neoadjuvante Chemo, OP im Dezember und noch 28 Bestrahlungen bis Ende Februar. Eine AHB habe ich nicht gemacht, auch keine klassische Wiedereingliederung. Fühlte mich fit und wollte wieder mein "normales" Leben zurück. Habe dann in den ersten drei Wochen zuerst zwei Tage gearbeitet und drei Tage Resturlaub genommen und das Ganze dann so langsam "umgedreht". Nach sieben Wochen war ich wieder beim normalen Programm und das hat super funktioniert. Weil ich noch den ganzen Resturlaub aus 2018 plus den von 2019 und den zusätzlichen Sonderurlaub für die SB habe, kann ich dieses Jahr die kompletten Ferien frei nehmen....damit geht's mir super....

    Ich wurde dienstags operiert. Montags ins KH zum Anspritzen der Wächter Lymphknoten, danach durfte ich wegen der radioaktiven Strahlung nicht mehr nach Hause. Am Dienstag morgen wurde dann noch die Drahtmarkierung unter dem Mammographie Gerät gesetzt, dann ab in den OP. Am Freitag bin waren alle Drainagen raus und ich bin mit vorläufigen Pathologie Ergebnis nach Hause gegangen. Schmerzmittel habe ich nicht einmal gebraucht.

    Also, ich habe mir die Kühlhandschuhe und Fùsslinge im Internet bestellt und regelmäßig genutzt, auch zu Hause. Neuropathieen habe ich keine bekommen, ob das allerdings aufs kühlen zurückzuführen ist, bleibt wohl ungeklärt. Hatte einfach den Wunsch, möglichst gut vorbereitet zu sein......