Beiträge von Viviane1968

    Liebe Indy2017


    Chemo geht bei den wenigsten Sarkomen. Zu den Bestrahlungen weiss ich leider auch nichts, aber, DASS er operiert wird, ist ein Zeichen, dass man davon ausgeht, alle Metastasen wegschneiden zu können. De Frage, wenn nicht, was dann, würde ich erst stellen, wenn es so weit ist. Immer einen Schritt nach dem anderen machen. Ich habe bei meiner Erkrankung gelernt, mir nicht mehr Sorgen um ungelegte Eier zu machen. Vielleicht schaffst du das auch.


    Wie cool dein Mann wirklich in seinem Innersten ist, wird er dir eventuell nicht zeigen, um dich zu schützen. Für usn Erkrankte ist es das Schlimmste, unsere Angehörigen leiden zu sehen.


    Ich wünsche euch für die OP alles Gute und eine Portion Zuversicht!

    Alles Liebe,

    Viviane

    Liebe gistela

    Nein, ich bin nicht müde, zumindest nicht müder als andere in meinem Alter. Ich arbeite voll, habe Haus und Garten und Familie, allerdings sind die Kinder bereits Teenager und mein Mann ist ein mein Traummann udn unsere Beziehung sehr erfüllend für mich.


    Nein ehrenamtlich mache ich nichts. Aber ich lege mich auch hin, wenn ich müde bin, das habe ich gelernt. Habe in der Arbeit eine Isomatte mit Kopfkissen und Decke und nehme mir die Freiheit, mich hinzulegen, falls ich müde bin.


    Als ich die schlechte Prognose bekommen habe, habe ich mir gegenüber völlig ehrlich und somit ungeschönt überlegt, wie ich meine restliche Lebenszeit verbringen möchte. Und da kam raus genau so, wie ich es schon jetzt mache. DAS war sehr beruhigend für mich. Deshalb habe ich weder meine Arbeitszeit verändert, noch was an meinem schönsten Hobby, dem Sport geändert. Reisen interessiert mich eh nicht, das fiel also ohnehin flach. Ausserdem habe ich Bücher gelesen "was Sterbende bereuen" und auch da muss ich sagen, fand ich mich NICHT wieder, mein Leben ist völlig stimmig für mich. Anders würde es aussehen, denke ich, wenn ich körperliche Probleme hätte...


    Ich wünsche dir alles Liebe und Gute,

    Viviane

    Liebe gistela


    Und irgendwie lasse ich den Kopf hängen und würde die Medizin und die Krankheit am liebsten auf den Mond schießen. Mit der "Anpassung" an die neue Situation klappt es doch nicht so wie gedacht. Dabei sollte man die Krankheit einfach nur zur Kenntnis nehmen, die Pille einwerfen, einfach fröhlich und unbeschwert weiterleben, und das Leben genießen und die Aufgaben "wuppen", als wäre nichts gewesen, soweit die Theorie. Hapert nur gerade etwas in der Praxis. Immer noch.

    Zu sprichst immer allen Mut zu, das möchte ich nun bei dir versuchen. Du schreibst ja selber, es braucht Zeit. Auch ich bin in einer Situation, dass ich die Krebszellen nicht mehr loswerde. Im Juni ging es mir deshalb psychisch wirklich nicht gut. Ich habe mich wieder aus dem Loch geholt, weil es mir körperlich sehr gut geht. Ich habe keinerlei Beschwerden, mache Sport und habe im Kopf entschieden, dass ich mich von Tumormarkern usw. definitiv nicht mehr so runterziehen lassen will, wie das im Juni passiert ist. Realistisch gesehen verderbe ich mir nämlich mit meinem Grübeln im Kopf mein wirklich sehr schönes Leben und den schönen Sommer. Deshalb habe ich Abstand gesucht zum Forum und auch Abstand zur Erkrankung gesucht und gefunden: Ich versuche diese Erkrankung auf die Nachsorgetermine zu reduzieren, auch wenn mich die täglichen Medikamente erinnern. Aber das ist nicht das Problem, an die Medis habe ich mich gewöhnt. Bereits einmal ging ich diesen Schritt, als ich die Nachsorgetermine (Sarkom) alle 3 Monate verweigert habe und auf alle 6 Monate ausgedehnt habe (in Absprache mit den Ärzten), das hat mir sehr gut getan. Mein Argument dafür war, dass, wenn das Sarkom wiederkommt, es soundso hart wird.


    In der Zeit zwischen den Nachsorgen will ich MEIN LEBEN LEBEN und nicht meine Krankheit. Das gelingt mir derzeit sehr gut. Es ist eine Entscheidung im Kopf bei mir. Es reicht mich dann wieder aufzuregen, wenn es mir auch wirklich körperlich schlecht geht und das ist derzeit nicht der Fall und war auch nie der Fall bei mir trotz radikaler Mastektomie.


    Alles Liebe und Gute,

    Viviane

    Liebe Naticatt


    Auch ich habe mein Sarkom gespürt, obwohl weder Onkologe noch Gyn etwas feststellen konnten. Ich hatte sie aufgesucht , weil ich es eben "fühlte", dass etwas nicht gut war.


    Da ohnehin das jährliche MRT anstand, hat man sich entschlossen, einfach zu warten. Und meine Befürchtung bestätigte sich, ich dachte allerdings an ein Rezidiv, es kam schlimmer...


    Ich denke, dass man nach unserer Erkrankung feine Antennen hat....


    LG, Viviane

    Liebe Friesin41


    Von Februar bis Juni 6 Zyklen in Summe GLAUBE ich, jedoch war es so, dass immer Tag 1, Tag 8 (?) und Tag x (?) einen Zyklus ergab.

    Metas in der Leber praktisch nicht mehr nachweisbar bei ihr. Keine Übelkeit, täglich Sport möglich gewesen, jedoch PNP in den Füssen bis über den Knöchel, ansonsten keine NW bis auf den üblichen Haarausfall.


    LG, Viviane

    Liebe Pschureika


    Meine Freundin hat die Eribulin Chemo gerade abgeschlossen, weil Ibrance und Fulvestrant nichts mehr nützten. Sie hat sie sehr gut vertragen bis auf PNP in den Füssen, aber sie hat die ganze Zeit weiter gearbeitet, so gut ging es ihr.


    Das Beste: Ergebnis im CT ist TOP, Lebermetastasen und Lungenmetas sind extrem geschrumpft!!


    Alles Liebe und Gute,

    Viviane

    Liebe The Fairy


    Herzlich willkommen, auch ich bin ein Sarkomi (mit BK vor 6 Jahren und einem schwelenden Knochenmarkkrebs) und kenne deine Ängste allzu gut. Lungenmetastasen kann man bei Sarkomen tatsächlich kurativ behandeln wurde mir im Sarkomzentrum erklärt. So hoffe ich, dass deine Chemo sie alle platt macht! Die R0 OP ist dafür eine supergute Basis. Dass Narbengewebe im PET-CT anzeigt, kann schon mal sein, denn dort findet eine Gewebsneubildung statt. Ich verstehe dich so gut, dass du deine Eltern nicht belasten möchtest, das ist auch mein grösster Horror, ihnen dann - falls sich der Knochenmarkkrebs weiterentwickelt - dann den 3. Krebs ankündigen zu müssen.


    Mein Sarkom war ein strahleninduziertes Angiosarkom G3, verursacht durch die Radiotherapie des Brustkrebses. G3 sind Sarkome soundso schnell mal, da sie über die Blutbahn metastasieren und somit automatisch G3 werden können. 11cm ist immer noch <15cm und somit mittelgross für ein Sarkom, das ist auch gut!! Denn Sarkome können schon mal echt riesig werden.


    Ich wünsche dir einen guten Chemostart am Montag, sie ist dein Verbündeter, um gesund zu werden.

    Alles Liebe und Gute,

    Viviane

    Liebe pupi1230

    Ich denke soundso den ganzen Tag an dich und auch vor dem Einschlafen und nach dem Aufwachen. Ich hoffe so sehr, dass morgen die Welt ein bisschen rosiger wird, du weißt ja, rosa ist meine Lieblingsfarbe!

    Alles Liebe dir und deinem lieben Mann an deiner Seite!

    Deine Vivi