Beiträge von SiKo72

    Hallo,


    auch ich bin seit den 7.7. diesen Jahres leider alleinstehend.Mein Mann lag während meiner Chemo wochenlang auf Intensivstation,für mich eine doppelte Belastung.es ging mal auf -und mal abwärts bis er am 7.7. verstorben ist.eigentlich war mein Mann sehr geschafft nach dem er von meiner Krankheit erfuhr,ich glaub das hat ihm wohl den Rest gegeben.mein Mann war sehr krank und ich hab ihn noch kränker gemacht,dies belastet mich immer noch sehr und macht mich oft fix und fertig.meine Kinder wohnen alle nicht im Ort.habe nur eine Ex -Nachbarin welche noch oft mal nach mir schaut und wir ab und an mal einen Spaziergang machen.Sie hat aber auch vor irgendwann weg zuziehen.ich bin ja ganz gern mal allein aber manchmal fällt einen die Decke auf den Kopf.Hab noch 7 Bestrahlungen vor mir,dann hab ich diese erstmal geschafft.aber die Angst geht immer mit


    Liebe Grüße


    Sieglinde

    als mir meine Frauenärztin meinen Befund mitteilte,meinte sie nur es wäre gar nicht so schlimm,müßte mich zwar einen langen Behandlungsweg unterziehen,aber es gebe schlimmere Erkrankungen,wenn sie es sich aussuchen könne,würde sie sich für diese Erkrankung entscheiden,nun ein wunderbarer Trost.

    Meine Brust-OP war gerade 4 Tage vor Weihnachten,nach Weihnachten sollte ich den Befund erhalten.Da wurde ich von meiner Ärztin schön belogen.Der Befund wäre noch nicht da ,bzw. er wäre weiter geschickt worden,und dies wäre ein gutes Zeichen,was ich ganz und gar nicht glaubte.wenn alles in Ordnung gewesen wäre,brauchte man es nicht weiter schicken.Im neuen Jahr sagte sie mir es wäre bösartig,was sie schon bei der OP gesehen hatte.Für mich und meinen Mann war es das schrecklichste Weihnachten und Silvester.es fehlte dann immer noch ein Befund über die Art des Krebses,was ich dann 1 Woche später erfuhr.ich hatte riesengroßes Glück,das der Tumor so früh entdeckt wurde und noch sehr klein war, hatte keine Metastasen.mußte dann trotzdem noch die Lymphknoten entfernen lassen.beim Verbandswechsel mußte ich dann bei meinen Hausarzt ewig im Wartezimmer sitzen,wobei ich mir eine dicke fette Erkältung einfing und somit die Chemo ständig verschieben mußte..mein Hausarzt machte dann noch witzige Sprüche das er mir sagen könne wo ich den Infekt her hätte.ich hab dann gleich meinen Arzt gewechselt.konnte somit erst am 27.3. mit meiner Chemo beginnen.

    Hallo Alsterufer,mit diesen Vorstellen komme ich leider auch nicht klar.hab es schon mehrmals versucht.
    ich bin wohl mit meinen 70 Jahren hier die älteste in der Runde?leider ist vor 5 Wochen auch noch mein mann verstorben,er hatte COPD im Endstadium.ich glaub aber das ihn meine Krankheit auch noch zugesetzt hat.er war mehr geschockt wie ich,ich hatte mir es nur nicht so anmerken lassen.Mein Mann war praktisch auf meine Hilfe angewiesen,er hatte große Angst das ich mal nicht für ihn sorgen kann.meine Chemo hatte ich ganz gut verkraftet,nun geht es mit Bestrahlung weiter,bekomme 34 Bestrahlungen, 5 mal in der Woche,es zieht sich also über 7 Wochen hin,werde froh sein,wenn ich diese geschafft hab.
    L.G. SiKo72