Beiträge von Brigitte-Brigitte

    Elektrochemotherapie bei Hautmetas


    Hallo alle zusammen,

    ich brache mal euer Schwarmwissen.


    Habt Ihr sconmal von der Elektrochemotheraphie bei Hautmetas gehört oder hat das schon eine von euch bekommen.


    Liebe Grüße an euch alle - Brigitte

    Hallo @Rike, und @all

    das Staunen ist positiv gemeint. Ich war nie eine Sportskanone, aber immer in Bewegung. Arbeit, Haus und Garten haben mich immer gefordert. Aber wie gesagt es geht mir gut und mittlerweilen habe ich 4 Enkel die fordern mich auch.

    Heute war ich bei strahlenden Sonnenschein 15 min laufen, einmal die Straßen rauf und runter. Das war toll, aber auch s... kalt.


    Ich wünsche allen einen schönen Abend - LG Brigitte

    Ich bin bei 6 Chemos in 5 Monaten um 25 kg leichter geworden. Während der Chemo habe ich meist nur in der 3. Woche vor der Chemo übehaupt etwas tun können und Miniportionen essen.

    Im Juli bin ich dann zur Reha gefahren. Laufen konnte ich da so zwischen 50 und 100 m am Stück. In der 5 wöchigen Reha haben die mich aufgepäppelt. Jeden Tag 5 - 7 Einheiten Sport so zwischen 15 und 20 min, am Anfang meist im sitzen das wechel zwischen sitzen und stehen und 2 mal am Tag laufen. Gleichzeitig habe ich das sehr gute Essen, die tolle Umgebung und meine netten Kurmitinsassen genossen. Fast wöchentlich konnte ich spüren wie gut mir das alle getan hat und wie ich wieder zu mir selbst gefunden haben. Und nein so leistungsfähig wie vor der Erkrankung bin ich nicht und werde ich sicherlich auch nicht mehr werden. Aber es geht mir soweit gut bis sehr gut und außerdem muß man nicht mehr alle Bäume auf einmal ausreißen. Ich denke wir müssen unsere Krankheit annehmen und auch als Krankheit verstehen, um mit den Nebenwirkungen klar zu kommen. Außerdem bin ich immer noch in Behandlung und die fordert mich auch.

    Leider ist meine Bewegung im Sinne von Sport zur Zeit nicht als zu groß, mir ist zu kalt draußen (da habe ich dann immer mit den Polyneurophthien in den Händen und Füßen zu tun) und die Schwimmbäder haben ja leider wegen Corona alle geschlossen und ich bin nun mal ein Wassermensch. 45 - 60 min Aquajogging da halte ich mit.


    Das alles sind nur meine Erfahrungen und ich staune immer was manche von euch so kurz nach der Behandlung alles schaffen.


    Liebe Grüße an alle Brigitte

    Hallo@18-09-Sonnenschein und alle anderen


    da ich palliativ behandelt werde, bekomme ich Kadcyla bis es nicht mehr wirkt und dann sehen wir weiter.

    Ich habe Knochenmetas, dafür bzw. dagegen bekomme ich alle 4 Wochen XGeva - also Bisphosonate. Damit habe ich gar keine Probleme in der Verträglichkeit. Hatte allerdings vergangenes Jahr eine linksseitige Kiefernekrose, so das alle noch vorhandene Zähne im Oberkiefer gezogen werden mußten (waren "nur" noch 11 Stück, die anderen hatte ich in frühster Jugend verloren)

    Dessweiteren habe ich Haut-, Leber- und Lungenmetas alles bekannt seit der Erstdiagnose Dezember 2017.

    Ganz neu gibt es auch noch etwas, im Fettgewerbe, da habe ich den Befund noch nicht. Aber wenn es interessiert berichte ich gern.


    Insgesamt geht es mir gut bis sehr gut. OK, ich brauche meine Pausen, ich kann nicht mehr alle Bäume auf einmal ausreisen, aber es sind alles Dinge die sicherlich nicht unbedingt notwendig sind welche ich nicht mehr machen kann.


    Man gewöhnt sich daran und wächst mit seinen Wehwehchen. Denn aufgeben ist für mich keine - oder noch keine - Option.


    Euch allen einen schönen Abend - LG Brigitte

    Hallo alle zusammen,


    ich wollte auch mal wieder kurz was von mir hören lassen.

    Ich hatte am 4.12. sozusagen meinen 3. Geburtstag, den ich bei einem guten Essen - von unserem Lieblingsistaliener - und einem guten Glas Wein gebürtig gefeiert habe.


    Ich hatte / habe auch Polyneurophatien. Für Medikamente habe ich allerdings in diesem Zusammenhang nichts übrig, denn oft kommen die aus der Strecke zur Behandlung von Depris und machen ganz wirr im Kopf.

    Ich habe mehrere Igelbälle für die Hände, Massageroller für die Füße. In meinen schlimmsten Zeiten habe ich Erbsen, Bohnen und Linsen uä. in der Mirkowelle warm gemacht und darin Hände und Füße "gebadet", getrampelt und über die Hände und Füße rieseln lassen. Das hatte man mir zur ersten Reha nach der Chemo gezeigt. Das fand ich sehr hilfreich. Gerade jetzt bei kalten Wetter melden sich die Neurophatien immer mal wieder mehr oder weniger stark. Also werden immer mal wieder die die oben genannten Anwendungen durchgeführt.

    Eine Chemofreundin hat mir auch berichtet, das sie durch Handarbeiten mit Wolle ihre Hände gut in Griff hat. Das habe ich auch probiert, da ich habe handarbeitstechnisch völlig unbegabt bin, sind da nur ein paar seltsame Kreationen entstanden, die bei Bedarf aufgetrullert werden und neue seltdame Kreationen entstehen können.


    Gernerell bin ich der Meinung wir nehmen soviel chemische Zeugs durch die Primärtheraphie auf, das man alle anderen Möglichkeiten für die Behandlung der Nebenwirkungen ausschöpfen sollte, bevor man zu weiteren Medis greifen muß.


    Euch allen einen schönen Abend

    LG Brigitte

    Ich trinke gern mal einen Wein oder Sekt. Und das mit Genuss. Scgnaps vertrage ich nicht mehr, sonst war ich immer ein Fan von hochprozenztigen Wisky, Conangc und co. Aber was soll es, die "wilden Jahre " sind vorbei.


    Alkoholfreies Hefeweizen hat mir auch durch die Chemo geholfen.


    LG Brigitte

    @all - Ich bin kein Vielschreiber hier im Forum (nur kurz zur Erläuterung).


    Ich bekomme Kadcyla nun schon 1,5 Jahre. Anfangs habe ich es nicht so gut vertragen.Durchfall, Übelkeit, allgemeines Unwohlsein und viiiieeel Schlaf. Aber mit jeder Gabe wurde es besser. Jetzt bin ich so 2 - 3 Tage "apfelbäckchenrot" - nein es ist kein Fieber, aber ich sehe so aus. Auch mein Tatendrang und Lust auf Bewegung ist wieder ungebrochen. Insgesamt kann ich also sagen es geht mir gut bis super gut.


    Meine Infusion wird allerdings auch weiterhin recht langsam in über den Port in den Körper eingelassen. Und das bekommt mir. Im Sonner mußte ich mal in eine Vertretungspraxis, da wurde die Infusionin 30 min eingelassen, da hatte ich dann ganz schön zu kämpfen. Also laßt euch Zeit.


    Liebe Grüße

    Hallo Tosca,

    wenn du Urlaub machen willst und kannst - dann tu es.

    Aber bitte bleib in Deutschland, anstonsten mußt du mit deiner Krankenkasse reden, das die das genehmigen. Und das kann dauern.

    Ist also für eine kurzfristige Reise keine Option.


    Ich habe auch seite 2 Jahren keine Haare. Mütze, Tücher und co sind mein Begleiter. Ich störe mich nicht daran und andere sind mir egal.


    Viele Grüße Brigitte

    Hallo Bibsi,

    mein Arzt hatte mir gesagt als Schmerzmittel kein IBU - würde sich nicht mit den anderen Medikamenten vertragen.

    Allerdings kann ich dir jetzt nicht mehr sagen ob das allgemein gilt oder nur weil ich eine Zeitlang Opiate-Schmerzpflaster bekommen habe.


    Aber ich werde nochmal nachfragen.

    LG Brigitte

    Fasten - ja ich habe gefastet, aber nicht freiwillig.


    Nach der ersten Chemo hätte ich ein ganzes Schein verdrücken können, ich hatte immer nur Hunger Hunger und nochmals Hunger.

    Nach der 2. Chemo hatte ich ganz entzündete Schleimhäute, da wurde alles Essen zur Qual. Alles zu scharf, zu rauh, zu kalt, zu heiß ohne Geschmack, mit bitteren Geschmak, mit metallischen Geschmack usw.

    Ich habe innerhalt von 3 Monaten 25 kg abgenommen, sah aus wie nach der größten Hungersnot und war körperlich richtig am Ende.

    Ich denke das kann so auch nicht gesund sein.


    Unser Körper muß schon viel leisten um die Chemo zu verarbeiten, ich denke da sollte man nicht noch freiwillig mehr dem Körper zumuten.

    Gesunde Ernährung, vieleicht der bewußte Verzicht auf das eine oder andere (z.b. Süßigkeiten) sollte dabei sicherlich im Vordergrund stehen.


    Und wie hier schon gesagt wurde jeder Körper, jeder Krebs und jede Behandlung ist anderes.


    Nachdenkliche liebe Grüße - Brigitte

    @all - ich habe jetzt meinen Babaflaum nochmal rasieren lassen.

    So eine tolle Haarpracht wie Ringelblume hätte ich auch gern. Aber auf jeden Fall eine gute Ideen mit den Fotos, werde ich dann auch mal machen.


    @solema - wo kommst du her "in der Nähe von Leipzig ist ja fast wie bei mir Leipziger Umland.

    Vieleicht gehen wir zusammen mal einen Kaffee trinken?


    LG Brigitte

    Liebe Jessica,

    ich kann dir leider keine Antwort auf deine Fragen geben.


    Aber alles in allen muß man sagen, das deine Bericht sehr bedenklich ist. Offentsichtlich bist du nicht gut beraten. Also such dir eine Zweitmeinung.


    Vielleicht kannst du auch mal deine Diagonse schreiben. Ich bin immer wieder erstaunt, wie viel Möglichkeiten der Behandlung es gibt.


    Alles Gute für Dich - LG Brigitte