Beiträge von Sally11

    hallo Enola , das hast Du sehr treffend beschrieben! Ich habe einen Therapeuten, den die KK nicht bezahlt und zahle die Stunde selbst. Allerdings musste ich mich jetzt von der KK aus an die Terminvergabestelle Tel. 116117 wenden. Die riefen innerhalb einer Woche zurück und vermittelten kurzfristig eine "therapeutische Sprechstunde" in der Nähe (angeblich). Ich musste 50 km fahren (einfach) und hatte dort wenigstens 1 x eine Therapeutin, von der ich mich verstanden fühlte. Sie stellte eine Bescheinigung aus, dass die Therapie akut nötig wäre. Dies musste ich wieder der Terminvergabestelle melden und jetzt warte ich wieder innerhalb einer Woche auf den nächsten Termin wieder woanders. Denn auch diese Therapeutin konnte mir ja keinen Termin vermitteln -frühestens für den Herbst. Sollte es mir schlechter gehen, kann ich den Rettungsdienst anrufen oder mich einliefern lassen. Wie Du das neben der Vollzeitbeschäftigung schaffen sollst, ist mir schleierhaft. Ich selber arbeite seit Wiedereingliederung 5 Stunden und auch das fällt manchmal schwer. Bitte gib nicht auf und überlege ob Du Dich auch an die Terminstelle wenden möchtest. Ich selber habe jetzt für mich entschlossen die selbst gezahlte Therapie aufzugeben. Wenn es nicht geht, lasse ich mich krankschreiben. Das wollte ich nach der langen Pause vermeiden. Ich sehe nicht ein warum wir dafür zahlen sollen. Wir haben unsere Krankheit nicht ausgesucht. Lass bitte wieder von Dir hören wie es weiter geht. LG und alles Gute Sally11

    Vielen Dank, liebe Sonnenglanz , ist ein Foto vom 60. Geburtstag, der voll in die Anfangs-Coronazeit mit Ausgangssperre und Besuchsverbot gefallen ist. Deinen Vorschlag Spazierengehen beherzige ich bereits seit Chemo. Seit ich wieder arbeite, drehe ich vor der Arbeit eine kleine Runde ca. 30 Minuten früh um 6.45 Uhr. Seit September!

    Liebe Mimi 61 , die Sprechstunde lief wie erwartet. Die Therapeutin war sehr nett und hat keine Liste abgearbeitet sondern ein "richtiges" Gespräch geführt. Der Bedarf für die Therapie ist akut, allerdings muss ich mich wieder an die Terminvergabestelle wenden, die mich innerhalb einer Woche anruft um einen Termin innerhalb von 5 Wochen klar zu machen. Im Prinzip wieder alles von vorn. Aber ich fühle mich nach der Sprechstunde heute besser. Vielen Dank für die Wünsche. LG und bleibt gesund. Sally11:hug:

    hallo SanniKa , hallo kruemelmotte , schön von Euch zu hören. Der Hausarzt hat mir eine Art Attest ausgestellt, das aber von der KK nicht anerkannt wurde. Ich hatte auch im Internet gelesen, dass einige KKs die Therapie bei einem nicht zugelassenen Therapeuten übernehmen wenn man vorher bei 3 Therapeuten keinen kurzfristigen Termin bekommen hat. Meine leider nicht. Ich hab jetzt von der Terminverteilungsstelle einen Termin zu einer therapeutischen Sprechstunde 50 km entfernt bekommen. Das geht jetzt schon seit Mai, Ablehnung, Widerspruch auch abgelehnt. Empfohlener Therapeut hat auch keinen freien Termin, oder doch Reha? Jeder meinte bisher was anderes. Schade, dass meine KK alles abschmettert. LG

    Hallo Sonnenglanz ,

    vielen Dank für Deinen Post und Deine Schilderung. Ich hoffe, es geht Dir gut. Aber es hört sich für mich so an. Das freut mich sehr.

    Ja, keine Ahnung warum das jetzt bei mir so ist. Bisher ging es ganz gut und irgendwas hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Das ist wohl individuell verschieden. Dumm, dass man so lange Wartezeiten in Kauf nehmen muss. LG Sally11

    hallo Mimi 61 , das ist aber voll lieb von Dir.

    Du bist schon sehr weit mit Deiner Einstellung, eigentlich sollte das bei mir auch sein.

    Aber ich gebe Dir recht, dass wir als gesund gelten uns aber nicht so fühlen. Überall zwickt es und zwickt es, Neuropathien sind immer noch da, Schluckbeschwerden, Schleimhäute Schwindel und dann kommt die Arbeit dazu und die Nachsorge, Zometa, Portspülung. Dan braucht sie nur noch was an der Brust ändern und wir rennen wieder zum Nachschauen, vermuten Metastasen etc.

    Während der Chemo fühlte ich mich ziemlich sicher, jede Woche gab es eine Ladung und man sprach mit dem Arzt. Das Erstgespräch ist bei einer Onkopsychlogin, eigentlich das richtige. Aber sie soll nur entscheiden was mit mir passiert. Ob ich eine Therapie brauche oder eine Reha. Das empfiehlt nämlich mein Hausarzt.

    Also bisher gingen die Meinungen völlig auseinander. Ich gehe da am Mittwoch hin und dann sehen wir weiter. Ich wünsche Dir ein herrliches Wochenende . LG Sally11

    hallo Mimi 61 , vielen Dank für Deinen Post.

    Ja, ich weiss noch gar nicht wohin der Weg geht, ist ja erstmal eine Erstgespräch. Das ist soweit ich weiss Vorschrift. Hier in der Nähe ist alles voll, ich hab schon selbst mit der Kassenärztlichen Vereinigung telefoniert, die auch nicht helfen konnten. Seltsamerweise ging es mir während der Therapie ohne Haare, Augenbrauen und Wimpern besser als jetzt. Bei der Reha meinte die Therapeutin, ich wäre stark und bräuchte keine Einzeltherapie und so sah ich das auch. Aber nach der Reha ging es los.

    Welche Erfahrungen hattest Du im Erstgespräch. Ich habe Zweifel, dass man in 45 Minuten eine Lösung finden kann. Dann wartet man vielleicht 3 Monate bis es weiter geht und wie sieht es in den 3 Monaten aus, wie kommt man da über die Runden? Momentan muss ich Beruhigungstabletten nehmen sonst geht es arbeitstechnisch gar nicht. Das wollte ich unbedingt vermeiden. LG und alles Gute für Dich Sally11

    KK Psychotherapie


    Hallo, ich hoffe ich bin hier richtig.

    Ich habe seit der BK-Erkrankung mit der KK. Die Therapie wurde anstandslos übernommen, das Krankengeld gezahlt -allerdings manchmal mit 2 Wochen Verzögerung. Die Probleme gab es dann bei den Fahrten zur Chemo und Bestrahlung sowie bei den Zuzahlungen etc.

    Da ich in letzter Zeit viel zu verdauen hatte, neue Biopsie (o.B.), Erkrankung des Ehemannes, plötzlicher Tod des Vater, Sturz der Schwiegermutter mit KH-Aufenthalt, KK-Aufenthalt der Mutter in Coronaanfangszeit, etc. möchte ich gerne eine Therapie, da ich das alles nicht mehr packe. Allerdings ist es schwer auf die Schnelle jemand zu finden. Ich fand einen Therapeuten und war auch schon in 2 Stunden allerdings ist er nicht bei der Kassenärztlichen Vereinigung zugelassen und meine KK spielt nicht mit. Widerspruch wurde abgeschmettert. Andere KKs übernehmen trotzdem, aber egal. Mein Hausarzt konnte auch keinen Einfluss daraufnehmen. Stattdessen musste ich die Terminverteilungsstelle anrufen, die mir innerhalb einer Woche ein Erstgespräch vermittelt und in den 45 Min. wird dann entschieden was ich brauche. Ist seit 2017 habe ich gelesen Usus um schneller zu vermitteln. Gestern Anruf, Termin am 19.8 um 14.30 Uhr quer durch die Pampa 50 km entfernt. Ich bin momentan in Urlaub, fange am Dienstag wieder an und Mittwochnachmittag brauch ich schon wieder frei. Ich verspreche mir von dem Gespräch gar nichts. Wie soll jemand, der mich zum ersten Mal sieht feststellen was ich psychisch brauche? Die nächste Sorge ist was wenn ich wöchentlich immer dahin fahren muss?

    Ich bin momentan nicht sehr belastbar und komme fix und foxi aus dem Büro (Homeoffice gibt es bei uns nicht) und ich bin ja offiziell gesund. Die andere Sorge ist, was ist nach dem Gespräch? Fängt die Suche bzw. die Wartezeit wieder von vorne an? Ich habe gestern nochmal mit der KK telefoniert und wurde vertröstet nach dem Motto "drei Monate Wartezeit höre sich gut an". Da bin ich ausgeflippt und habe die Dame angefahren: wenn Sie Zahnschmerzen haben, möchten Sie keine 3 Monate warten."

    Hatte jemand von Euch schon mal eine "Sprechstunde" und kann berichten wie das abläuft und was sich daraus ergibt? Ich möchte da nicht so angespannt hingehen. Wäre toll wenn sich jemand melden könnte. LG Sally11