Beiträge von TanjaJ1972

    Hallo Vivian ,

    bist Du mit Deinen Halslymphknoten irgendwie weitergekommen in der Zwischenzeit?

    Ich habe morgen einen Termin in meinem Brustzentrum - eigentlich, weil ich mal nachfragen wollte, ob ich prophylaktisch Bisphosphonate bekommen kann. Nun hab ich aber seit ein paar Tagen irgendwie Halsschmerzen. Ist schwer zu beschreiben. Die Schmerzen sind nicht oben im Rachen, wo man normalerweise Halsschmerzen hat, sondern weiter unten im Hals, nur knapp über dem Schlüsselbein. Und es tut auch nicht immer weh, sondern nur wenn ich schlucke. Ich taste auch schon wie eine Irre an meinem Hals rum, kann aber nichts wirklich fühlen, außer daß es eine Stelle gibt, da tuts weh, wenn ich drauf drück. Aber ich spüre keinen Knubbel oder so.

    Wie ist das bei Dir?

    So ein Sch…. - knapp 24 Monate nach Diagnose, 16 Monate nach OP geschafft und mir geht schon wieder absolut die Düse....

    Hoffe so sehr, daß die im Brustzentrum mit morgen irgendwie weiterhelfen können...

    LG

    Tanja

    Liebe Suppenhuhn ,


    ist im Ultraschall nichts mehr zu sehen, oder wie wurde das untersucht? Ich habe schon sehr oft hier gelesen, daß im Ultraschall nichts mehr zu sehen war und dann nach OP doch vom Pathologen noch aktive Krebszellen im entnommenen Gewebe gefunden wurden. Bei mir selbst war es so, daß beim US vor der OP noch 5 mm Tumorrest gesehen wurden und tatsächlich waren es lt. Pathologen 2,5 cm. Ich würde mich da also nicht zu 100% auf den US verlassen.

    Wenn ich das richtig in Deiner Vorstellung lese, sollst Du Pacli + Carboplatin bekommen. Eventuell wäre zu überlegen, ob man das Carboplatin weg lässt, wenns bei Dir jetzt schon so gut aussieht. Sozusagen als Kompromiss. Aber beides würde ich nicht weglassen.

    TN ist echt n tückisches A.....

    LG und alles Gute

    Tanja

    Liebe Debo30 ,

    Ich stimme Dir voll und ganz zu. Für mich ist auch das schlimmste an der Diagnose, die Angst, meine Kinder zu früh zurücklassen zu müssen. Sämtliche Tränen, die ich seit der Diagnose vergossen hab, kamen aus diesen Gedanken... Ich gestehe, ich zucke auch jedes Mal zusammen, wenn ich hier lese, dass eine Betroffene darüber nachdenkt, (weitere) Kinder zu bekommen. Vielleicht bin ich da auch zu pessimistisch, aber jetzt, in der Situation, oder auch erst in 1-2 Jahren, nochmal ein Kind zu bekommen, würde ich mich nicht trauen. Klar, ich hab jetzt gut reden, meine Familienplanung war auch schon vor der Diagnose abgeschlossen und ich bin eh jetzt raus aus dem Alter, Kinder zu bekommen, aber auch wenn ich 10 Jahre jünger wär, hätte ich die gleiche Einstellung.
    Aber, wie Debo schon sagt, jeder kann natürlich jederzeit sterben, die Garantie, die Kinder bis zum Erwachsenenalter zu begleiten hat niemand. Von daher bewundere und beneide ich diejenigen, die es schaffen, diese Diagnose und die Last, die diese mit sich bringt, von den Schultern abzuschütteln und so hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.

    Alles Liebe

    Tanja

    Liebe Doreen_82 ,

    das hört sich doch gut an - eindeutig rückläufig ist doch gut - was willst Du mehr....

    Lymphknoten jetzt unauffällig ist auch super.

    Die ECs haben gewirkt und ihren Dienst getan. Freu Dich und sei nicht so pessimistisch...

    Alles wird gut...

    Fühl Dich gedrückt.

    Alles Liebe

    Tanja

    Liebe Eifelkater ,


    ich denke, die Planung liegt nun erstmal auf Eis... aber BiggiL wird Dich sicher mit auf die Liste der Interessierten setzen.

    Ob das überhaupt dieses Jahr noch was wird ????

    Hört sich ja alles nicht so wirklich optimistisch an im Moment...


    Alles Liebe und bleibt gesund

    Tanja

    Muckelline ,

    Ich hatte vergrößerte Lymphknoten in der Achsel der betroffenen Seite. Ich habe aber auch schon von Mitpatientinnen gehört und gelesen, dass sie geschwollene Lymphknoten auch am Hals hatten.

    Wie gesagt, alles kann, nichts muss. Aber ich würde in Deinem Fall dann mal noch auf ein CT und/oder MRT Thorax bestehen, wenn die sich grad weigern, zu biopsieren. Alternativ würde ich mal noch in ein anderes Krankenhaus zur zweitmeinung gehen. Vielleicht kann man sich dort zu einer Biopsie durchringen...

    Alles Gute

    Tanja

    Liebe Muckelline ,

    Ich will Dich jetzt eigentlich nicht noch zusätzlich ängstigen, muss Dir aber sagen, dass „mein“ Brustkrebs zunächst weder im Ultraschall, noch in der Mammographie sichtbar war. Wurde denn bei Dir ein MRT und/oder CT Thorax gemacht? Vielleicht könnte das noch zusätzlich gemacht werden und etwas mehr Aufschluss geben, wenn es denn wirklich grad wegen Corona nicht möglich sein sollte, eine Biopsie zu machen?

    Alles Gute für Dich

    Tanja

    Meine Information ist, dass die Immunität nur für eine Weile hält, aber ich bin nicht sicher

    Tosca

    Irgendeine Form der Immunität wird es schon geben, sonst würde ja auch eine Impfung nichts bringen. Eine Impfung ist ja eigentlich nichts anderes, als eine extrem abgeschwächte Form der Ansteckung/Infektion, damit der Körper Antikörper gegen das entsprechende Virus bildet. Und klar, wenn das Virus sich verändert, und das tut es leider meist nach einiger Zeit, gibt's auch keine 100%tige Immunität mehr. Daher müssen ja z.B. auch die normalen Grippeimpfungen jährlich wiederholt werden.



    Amy48

    ja, das ist schwierig. Ich sehe mich selbst jetzt auch nicht mehr wirklich als Risikopatient. Meine "richtige" Chemo ist 15 Monate her, die Tablettenchemo hab ich seit 9 Monate hinter mir. Mein letztes Blutbild war vollkommen i.O. und alle Nachsorgen waren auch in Ordnung. Ich hab allerdings einen schwerbehinderten Sohn, den ich schon zur Risikogruppe zählen würde. Somit muß ich natürlich auch besonders aufpassen, daß ich ihn nicht mit irgendwas blödem anstecke. Ich habe auch schon überlegt, ob ich ihn wieder in die Schule gehen lasse, wenn die Schulen wieder öffnen. Ich gehe zwar nicht davon aus, daß das jetzt direkt nach den Osterferien wieder passieren wird, sondern vermutlich frühestens ab Mai, aber auch da ist ja die Ansteckungsgefahr weiterhin gegeben. Ich werde wohl mal abwarten, wie das in der Schule organisiert wird, das die Ansteckungsgefahr möglichst gering ist, und dann entscheiden. Glücklicherweise kann ich im Homeoffice arbeiten, hab also Betreuungstechnisch nicht das Problem, daß ich ihn wegen meiner Arbeit in die Schule schicken muß.

    Notfalls werde ich ihn von der Kinderärztin krankschreiben lassen. Das würde ich an Deiner Stelle dann auch tun. In den sauren Apfel beissen und sich so lang krankschreiben lassen, bis die Arbeitsstelle so abgesichert ist, daß die Infektionsgefahr so gering ist, daß Du dort einigermaßen gefahrlos arbeiten kannst. Auf der anderen Seite müsstest Du dann aber auch so konsequent sein und zu Deiner Tochter eben solange nicht in Kontakt treten, bis einer von Euch beiden eine Immunität erreicht hat... allerdings: 100% Sicherheit gibt's sowieso nie.


    Bleibt gesund.

    Alles Liebe

    Tanja

    Tosca ,

    so oder so werden Hochrisikopatienten erst wieder ohne Ansteckungsgefahr auf die Strasse gehen können, wenn es einen Impfstoff gibt. Und den wird es vermutlich erst zum Jahresende oder sogar noch später geben, von "demnächst" kann also nicht die Rede sein.

    Der Illusion, durch ein paar Wochen Kontakteinschränkung Covid-19 ausrotten können, brauchen wir uns nicht hingeben. Ziel ist es, durch die Kontakteinschränkungen, das Geschehen zu verlangsamen, damit die Krankenhäuser nicht so überlastet werden. Die Kehrseite der Medaille ist aber, daß die Gefahr somit noch über viele viele Monate bleiben wird, und da ist es egal, ob jetzt Deine Nachbarn morgen im Garten zusammensitzen oder nicht.

    Und, das klingt jetzt zwar krass, aber wenn man es mal ganz streng sieht, sollte jeder Hochrisikopatient um jeden Gesunden froh sein, der sich mit dem Virus ansteckt, mit milden Symptomen da durch geht und danach immun ist. Dadurch erreichen wir nämlich schneller die sogenannte "Herdenimmunität" und somit auch schneller wieder das "normale" Leben. Wie gesagt, dieses ist jedoch nicht vor nächstem Jahr wieder zu erwarten.


    Sehr gut erklärt ist das ganze Thema beim Youtube-Kanal von Mai Thi Nguyen-Kim - "MaiLab" - "Corona geht gerade erst los"

    Ich weiß nicht, ob ich das hier verlinken darf, wenn nicht, bitte den Link entfernen, man müsste es auch über o.g. Daten gut finden.


    https://youtu.be/3z0gnXgK8Do


    Klar, man muß es nicht herausfordern oder blind in eine Infektion rennen und "Corona-Parties" veranstalten, da brauchen wir nicht drüber diskutieren, aber mit wenigen engen Verwandten draussen im Garten zu sitzen ist ja nun jetzt auch nicht so hoch infektiös. Man kann ja trotzdem Abstand voneinander halten. Ich würde mal davon ausgehen, daß wohl niemand, der akut Fieber oder sonstige Krankheitszeichen hat, sich dort an den Tisch setzen wird um absichtlich andere anzustecken.


    LG

    Tanja

    Liebe paetzi ,

    nein, ich bin nicht privat versichert, nur gesetzlich und ich hab auch keine private Zusatzversicherung.


    Meine Gyn sagte auch, die Auswahl, ob MRT oder CT hängt davon ab, ob man eher Knochen oder Organe sehen will.

    Ich weiß jetzt allerdings nicht mehr genau, was wofür besser war. Wobei der Radiologe bei der Beurteilung des MRTs im Januar

    auf alles geschaut hat. Er hatte zunächst wohl allgemein geschaut und mich dann erst zu sich rein gerufen, mir mitgeteilt, daß aus seiner Sicht alles unauffällig aussähe und nach meinen Beschwerden gefragt, um nochmal gezielt schauen zu können.

    Ich hatte zu dem Zeitpunkt öfter Kopfschmerzen - immer die gleiche Stelle am Hinterkopf - da hat er nachgeschaut und ich hatte Rückenschmerzen im Lendenwirbelbereich - da hat er auch nochmal gezielt geschaut.


    Meine Hausärztin schaut auch zusätzlich 1-2 jährlich per US nach den Bauchorganen (Leber, Niere, Bauchspeicheldrüse).


    Bzgl der Lunge hatte mir meine Hausärztin gesagt, diese müsste ich bei einem Lungenfacharzt röntgen/untersuchen lassen, diese könne sie im US nicht beurteilen.


    Alles Gute weiterhin für Dich

    LG

    Tanja

    Realistisch gesehen, werden wir uns wohl auf den Herbst vertagen müssen.
    Diese Corona Geschichte wird uns noch über einige Monate beschäftigen und - zumindest in der Freizeit - einschränken. Solange wir in Deutschland keine ausreichende Immunisierung, sei es durch überstandene Infektion oder durch Impfung haben, werden sich alle weiterhin mehr oder weniger einschränken müssen. Und da wir ja wegen der Kapazitäten in den Krankenhäusern die Anzahl der gleichzeitigen Erkrankungen flach halten müssen, werden wir sicherlich nicht in ein paar Wochen mit dem Thema durch sein...

    Schade, aber so ist es leider.

    Alles Liebe und bleibt gesund, damit wir uns Herbst Wiedersehen können....

    Tanja

    Liebe Doreen_82 ,

    Du machst grad doppelt eine schlimme Zeit durch. Aber halte durch, es wird wieder besser. Du hast zwar ein Kind verloren, aber doch hast doch noch eins, für daß es sich lohnt, zu kämpfen. Wann ist denn das MRT? Ich glaube einfach nicht, daß Du schon Metastasen hast. Es ist ganz selten, daß man bei Erstdiagnose sofort Metas hat. Wenn dann erstmal die Chemo losgeht, und Du merkst, daß sie wirkt, kehrt Dein Kampfgeist wieder zurück. Frag mal gleich morgen in Deinem Brustzentrum, ob sie Dir kurzfristig einen Termin beim Psychoonkologen besorgen können. Normalerweise ist an ein Brustzentrum auch immer ein Psychoonkologe angeboten, bei dem man schnell einen Termin bekommen kann, wenn die Seele brennt...

    Alles Liebe...

    Tanja

    Liebe Doreen_82 ,

    herzlich willkommen hier im Forum - auch wenn wir lieber alle eigentlich nicht hier wären...

    Es tut mir sehr leid, daß es Dich so jung erwischt hat, und daß Du nun auch noch Dein Kind verlieren mußt… Da ist eigentlich Zuviel auf einmal, um es zu verkraften... Aber: Du wirst das schaffen !!

    Ich hab/hatte auch inflammatorischen, triple negativen Brustkrebs. Meine Diagnose hab ich Ende Juni 2018 bekommen, Mitte Juli 2018 ging die Chemo los - kannst Du alles auch in meinem Profil nachlesen.

    Wenn die Chemo erstmal losgeht und Du merkst, daß sie wirkt und die Schwellung der Brust zurückgeht, wirds besser und "leichter". Ich hatte auch ziemliche Schmerzen in der Brust bei der Diagnose. Bin zuerst auf eine Brustentzündung behandelt worden. Mitte März 2018 war ich noch zur Vorsorgeuntersuchung mit Ultraschall, da war alles gut. Ende April war dann plötzlich ein Lymphknoten in der Achsel geschwollen, dann wurde Mitte Mai die linke Brust immer größer und schmerzte. Da bin ich dann zur Gyn, die mich zunächst auf eine Brustentzündung mit Antibiotika und Schmerzmitteln behandelt hat. Es ist dann zwar auch leicht besser geworden, aber der Lymphknoten blieb geschwollen. Ende Juni dann der Knall !! Naja, zum Glück scheint die Chemo aber wohl doch noch rechtzeitig begonnen zu haben. Ich hab jetzt 13 Monate seit meiner OP überstanden und mir geht's soweit gut. War heute noch zur Nachsorge beim Hausarzt mit Ultraschall Abdomen - hier alles ok. Morgen folgt Nachsorge bei der Gyn mit Ultraschall der Brust - ich hoffe aber, und gehe aber davon aus, daß da auch alles ok sein wird.


    Am Besten, Du versuchst Dich jetzt abzulenken, bis die Chemo wirklich losgeht, mach was schönes mit Deinem Sohn, versuch, die Zeit zu geniessen. Ich bin eigentlich ganz gut durch die Chemo durchgekommen, hatte kaum Nebenwirkungen und ich bin ja auch etwas älter als Du. Du schaffst das !! In der Chemo-Ambulanz wirst Du gut mit Medikamenten gegen alle möglichen Nebenwirkungen versorgt. Auf Wunsch geben die Dir auch was, damit Du besser schlafen kannst. Bist Du in einem zertifizierten Brustzentrum ?

    Fühl Dich gedrückt

    Tanja

    Liebe Bockmist ,

    warum sollte ich Dir den Kopf abreissen ? Du hast Angst und in der Vergangenheit schlechte Erfahrungen mit Ärzten gemacht - Kenn ich, hatte ich auch. Ich war bis zu meiner Diagnose über viele Jahre lediglich 2x im Jahr bei meiner Frauenärztin zur Vorsorge und 2x im Jahr beim Zahnarzt. Andere Ärzte kannte ich nicht. Ich hab noch nicht mal einen Hausarzt. Den mußte ich mir dann jetzt erstmal suchen - auf Anraten aller in den letzten 2 Jahren beteiligten Ärzte - wobei ich zugegebenermaßen jetzt, ein Jahr nach Ende der Therapie, immer noch nicht so genau weiß, was ich mit dem Hausarzt nun anfangen soll?? Geht man da auch alle paar Monate zur Kontrolle hin?? Ich hab ja so jetzt eigentlich nix??

    Naja, kommt Zeit, kommt Rat... Du siehst, bin auch nicht so der Ärzte-Fan...

    Aber es gibt Momente, da muß man über seinen Schatten springen. Diese Krebs-Therapie war für mich so ein Moment. Ich will/muß für meine Kinder und für mich wieder gesund werden. Ich bin alleinerziehend, die beiden sind absolute Mama-Kinder, mein 16 jähriger Sohn zudem schwerbehindert.

    Augen zu und durch da... Wie gesagt, probier es wenigstens aus. Kannst ja notfalls abbrechen, wenn Dich doch absolut nicht aushaltbare Nebenwirkungen ereilen sollten.

    Klar, dieses fremdbestimmt sein nervt, die tägliche Fahrerei zum Bestrahlen und das Tabletten einwerfen nervt auch, ging mir auch nicht anders. Aber das geht vorbei, die Bestrahlung ist nach wenigen Wochen erledigt. Du packst das schon. Versuchs wenigstens....

    Alles Gute

    Tanja

    Hallo Bockmist ,

    oh, sorry, hatte angenommen, es ginge um Chemo, weil da eigentlich immer alle die meiste Angst vor haben...

    Also hast Du Angst vor der Bestrahlung und Tamoxifen. Wie Du ja schon selbst sagst, das Tamoxifen kannst Du doch absetzen, wenn Du merkst, daß es Dir damit nicht gut geht. Ich hab zwar keinen Hormonabhängigen Tumor, aber meine irgendwo gelesen zu haben, daß es da auch noch ne Alternative zu Tamoxifen gibt, wenn man es so garnicht verträgt.

    Und zum Thema Bestrahlung: Ich hatte 28 Bestrahlungen und keine Nebenwirkungen. In der letzten Bestrahlungswoche wurde die Haut leicht rosa - wie bei einem leichten Sonnenbrand. Nach Bestrahlungsende wurde die bestrahlte Haut braun, ein paar Wochen später war das braune wieder weg und nun sieht die Haut ganz normal aus. Das wars. Mehr habe ich von den Bestrahlungen nicht gemerkt. Was mich daran gegen Ende dann auch echt genervt hat, war jeden Tag dahin zu fahren. Hin und Rückfahrt jeweils 30 Minuten für 5 Minuten Bestrahlung. Aber ok, für 6 Wochen dann auch machbar und die Zeit verging auch sehr schnell....

    Und die Bestrahlung kann man ebenso abbrechen, wenn es einem absolut ganz schlecht geht. Klar, man kann sie nicht rückgängig machen, aber ich habe schon von mehreren gelesen, die haben die Bestrahlung abgelehnt oder abgebrochen und es nachher bereut, weil sie kurze Zeit später schon ein Rezidiv hatten....

    Ich denke, aber auch zu diesem Thema kannst Du dir eine Zweitmeinung über den Krebsinformationsdienst oder in einer anderen Klinik einholen.

    Alles Gute

    Tanja

    Liebe Bockmist ,

    zunächst erstmal herzlich willkommen hier im Forum.

    Angst ist ein schlechter Berater. Was sagen denn Deine Ärzte? Wird Chemotherapie empfohlen? Es gibt einen Test (ich glaub Onkotype heißt der), ob die Chemotherapie überhaupt was bringt, wurde der bei Dir gemacht? Vielleicht wäre das noch eine Option für Dich? Warum genau hast Du Angst? Welche Nebenwirkungen ängstigen Dich so? Woher hast Du Dein Wissen über die Nebenwirkungen der Chemo?

    Ich hatte 6 Monate Chemotherapie (4xEC, 12xPacli&Carbo) und bin eigentlich ganz gut da durch gekommen. Ich war eigentlich kaum eingeschränkt. Konnte meinen Haushalt allein weiterführen, mich um meine Kids kümmern, habe auch von zu Hause gearbeitet. Zum Ende hin wurds zugegebener Maßen etwas anstrengend, da war ich schon relativ "platt", aber es war trotzdem alles zu schaffen - nur halt etwas langsamer... Übelkeit und Erbrechen hatte ich während der ganzen Zeit nur an 2 Tagen - und da hatte ich mich bei meinem Sohn mit Magen-Darm angesteckt, das hatte also nichts direkt mit der Chemo zu tun.

    Was ich sagen will ist: Ich persönlich fand die Chemo bei weitem nicht so schlimm, wie ich es mir vorher vorgestellt hatte. Meine Oma ist vor fast 30 Jahren an Brustkrebs gestorben - sie hatte auch Chemo und ich hatte dieses Bild vor Augen, als ich vor fast 2 Jahren hörte, ich müsse eine Chemo machen... Ich hatte auch wahnsinnige Angst, allerdings hatte ich noch mehr Angst davor, zu sterben, somit hab ich alles getan, was mir geraten wurde, um wieder gesund zu werden. Mittlerweile ist Chemo aber garnicht mehr so, wie man das aus der Vergangenheit in Erinnerung hat. Ich habe zu jeder Chemo jede Menge Begleitmedikamente bekommen, sodaß es wirklich gut auszuhalten war. Bin zwar auch kein großer Freund von vielen Tabletten, war vor meiner Diagnose nie krank - aber wenn das der Preis ist... bitteschön....

    Also, denk nochmal in Ruhe drüber nach, schlaf nochmal ne Nacht drüber, hol Dir eine Zweitmeinung - dies ist auch telefonisch möglich beim Krebsinformationsdienst. Und dann treff eine gute Entscheidung - aber nur, weil Du die Argumente dafür und dagegen abgewogen hast und nicht, weil die Angst überwiegt....

    Alles Gute

    Tanja

    Hallo cessy ,

    Ja, ich habe Deine Nachricht gesehen, alles gut.

    Puh, Du hast ja gute Nerven, dass Du abgewartet hast. Aber es scheint ja dann wirklich nichts „Böses“ zu sein, sonst hätte es sich ja in dem Jahr verändert... das beruhigt und macht Mut. Ich hätte die Nerven nicht und wäre sicherlich der Ärztin gefolgt und hätte eine Bronchoskopie machen lassen. Bin bei jedem zwicken und zwacken eigentlich immer direkt ziemlich panisch und habe Angst, dass irgendwo unbemerkt Metastasen wachsen...


    LG

    Tanja

    Hallo cessy ,

    ich hab auch die gleiche Diagnose wie Du - nur alles 1 Jahr später...

    ED 06/2018, zuerst Chemo, dann OP 02/2019 Masktektomie links und Axilladissektion, dann Bestrahlung und parallel Tablettenchemo, da ich noch einen Resttumor nach Chemo hatte und befallene Lymphknoten.

    Ich hab auch kein Problem mit der fehlenden linken Brust. Im Gegenteil, ich war eigentlich froh, als ich sie dann endlich los war.

    Hattest Du auch noch einen Resttumor nach Chemo und waren die Lymphknoten vor oder nach Chemo befallen?

    In einem anderen Thread schreibst Du von einem Verdacht auf Lungenmetas - ist das jetzt grad erst aufgeploppt oder ist das schon etwas länger her?

    LG

    Tanja