Beiträge von TanjaJ1972

    Hallo Wanda2 ,

    viele bekommen ja auch nicht die Höchstdosis (meist wg. Unverträglichkeit) - die sind also nicht unbedingt kleiner und leichter als Du, sondern kriegen nur ne 75% oder 50% Dosis.... angeblich soll die reduzierte Dosis wohl genauso gut wirken, wie die volle Dosis. Wobei sich mir da dann nicht der Sinn erschliesst, warum man dann die volle Dosis nehmen sollte, wenn die Halbe genauso gut wirkt???

    Aber egal, es ist ja nicht immer alles logisch...

    Ich hab das halbe Jahr mit Capecitabin mit voller Dosis einigermaßen gut und ohne große NW hinter mich gebracht und hoffe, daß es was gebracht hat....

    Dir alles Gute weiterhin...

    LG

    Tanja

    Hallo Wanda2 ,

    ich bin 1,74m und hab 75kg bei der Capecitabin Einnahme gewogen. Ich hab morgens und abends je 2.300mg genommen - 8 Zyklen.

    Hatte auch zu der Zeit mal nach der Dosierung gegoogelt und irgendwo im www auch die Tabelle zur Dosierung gefunden und nachgerechnet. Bei mir stimmte die Dosierung.

    LG

    Tanja

    ach Tatti32 ,

    so ein Sch…. - fühl Dich gedrückt... Aber keine Metas sind doch auf jeden Fall schonmal gute Nachrichten...

    Und in den Lymphknoten hat die Chemo nach nachweislich auch gewirkt... also ist doch die letzte Schlacht noch nicht geschlagen...

    lass den Kopf nicht hängen... klar, so ne bescheidene Prognose gesagt zu bekommen, haut einen erstmal um... und ich kann absolut verstehen, daß Du völlig durch bist... ABER: Wichtig ist: aufstehen, den Staub von den Schultern klopfen, Krönchen richten, und WEITERKÄMPFEN !! Sicherlich ist so ein großer Resttumor selten, aber der ist ja jetzt raus und kann keinen Schaden mehr anrichten.

    Zeigs dieser unempathischen Ärztin... Du sprengst die Prognose... Du hast allen Grund zu kämpfen und daher darfst Du jetzt nicht schon den Kopf in den Sand stecken... Laß diese Sch*ß-Nachricht erstmal sacken und zieh die Bestrahlung bis zum Ende durch...

    Alles Liebe...

    Tanja

    Hallo Tatti32 ,


    Mensch, dann drück ich Dir aber gaaaanz feste alle Daumen, daß das CT in Ordnung ist. Meld Dich auf jeden Fall mit dem Ergebnis, ja?

    Über die Biphosphonate gibt's ja geteilte Meinungen, ob das was bei prämenopausalen was bringt, vermutlich mußt Du es deshalb selbst zahlen, richtig? Aber egal, 350€ im Jahr ist ja zu ertragen und man greift ja wirklich nach jedem Strohhalm...


    Ich werde zum Jahresende auch mal schauen, ob ich nicht ein MRT oder CT Thorax und Abdomen bekommen kann. Hatte jetzt im Rahmen der Untersuchungen wegen der Thrombose nen Ultraschall-Check aller Organe, da war alles ok, daher hab ich jetzt erstmal nicht darauf gedrängt, ein MRT oder CT zu bekommen. Diese Unsicherheit macht einen echt verrückt...


    Alles Liebe

    Tanja

    Hallo Tatti32 ,


    wollte mal hören, wie es Dir zwischenzeitlich ergangen ist?

    Verträgst Du die Bestrahlung gut? Hast Du Eribulin und Biphosphonate statt Xeloda durchgekriegt?


    Bei mir plätscherts jetzt grad so dahin... es gibt gute und schlechte Tage... an manchen Tagen schaff ich es, kaum an den Krebs zu denken, an anderen ist es nach wie vor ganz schlimm... zudem hat jetzt auch noch eine Freundin von mir auch die Diagnose Brustkrebs bekommen, sie steht jetzt kurz vor Chemobeginn - da kommt jetzt auch bei mir alles wieder hoch, das macht es nicht leichter.... und ich denke auch wirklich oft noch an Kerstin/Kerzele - kann es immer noch nicht wirklich fassen, daß es bei ihr so schnell ging....


    Plage mich grad auch noch etwas mit den Folgen der Chemo rum... War ja im August mit ner Thrombose im Krankenhaus, seitdem muß ich Blutverdünner nehmen und seit ich die Tabletten nehme, werde ich nachts mit schmerzenden Finger- und Fußgelenken wach... naja, ich klage auf hohem Niveau, ich weiß....
    Und dann warte ich nun seit 2 Wochen schon auf das Ergebnis meines Stress-MRTs, wo ich hin mußte, weil der Kardiologie in der Nachsorge irgendwelche seltsamen Herz-Wand-Bewegungen gesehen hat, die abgeklärt werden sollten... Hm, naja, denke mal, wenn das lebensbedrohlich wäre, hätte sich hoffentlich schon jemand bei mir gemeldet, so hoffe ich nun einfach, daß es sich als harmlos herausstellt und kein bleibender Schaden ist...


    Also, liebe Tatjana, würde mich freuen mal wieder ein "Piep" von Dir zu lesen...


    Alles Liebe

    Tanja

    Hallo Dorca ,

    bei mir haben die letztes Jahr im Oktober auch angerufen und gefragt, ob ich nicht ne Reha machen will, da ich ja schon seit Juli krank geschrieben war... Ich habe dann mal ganz dumm gefragt, wie die sich das vorstellen, ne Reha zwischen den Chemotherapien? Daraufhin kam raus, daß die in dem Call-Center überhaupt nichts von meiner Diagnose & Therapie wussten, sondern nur sehen, wie lange man krankgeschrieben ist und dann eben den Auftrag haben, die Leute quasi zu einer Reha zu bewegen...

    Diese Praxis ist echt ein Unding... Die sollen die Leute anrufen und wissen noch nicht mal, was Sache ist... Dann sollten sie es doch lieber lassen... Hab damals gesagt, meine Therapie dauert noch locker 6-9 Monate, bis dahin sollen sie mich bitte nicht weiter wegen einer Reha behelligen...

    Ich denke, das wird bei Dir einen ähnlichen Hintergrund haben... Also lass Dich nicht davon runterziehen.

    Alles Liebe

    Tanja

    Hallo Ticino ,

    bei mir war genauso - Bis Ende Juli hab ich Capecitabine genommen, das Brustzentrum hat nur nochmal ein großes Blutbild machen wollen, sonst nix...

    Da fühlt man sich schon so n bischen "fallen" gelassen...

    Ich hatte allerdings das "Glück" oder Pech - wie man es auch immer nennen will - mit einer Thrombose Anfang August im Krankenhaus gelandet zu sein. Und dort hat man im Rahmen der Thrombose-Untersuchungen auch einen Ultraschall von allen Bauch-Organen (Leber, Nieren, Milz) gemacht. Somit bin ich über diesen Umweg nun wenigstens mal zu einer Kontrolle der Organe nach Therapie-Ende gekommen.

    Diese Woche hab ich die zweite Nachsorge bei meiner Gyn. Diese werde ich dann auch nochmal um US der Brust bitten - notfalls zahl ich das dann eben selbst, ist mir auch egal, Hauptsache meine Seele hat wieder etwas Ruhe....

    Und am Freitag hab ich noch n Termin zum MRT vom Herzen, weil der Kardiologe irgendwelche diskreten Herzwandbewegungen im US gesehen hat und dies abgeklärt haben will. Hab extra nachgefragt, die dürfen zwar nur MRT vom Herzen machen, aber alles was angrenzt ist natürlich auf den Bildern mit drauf und wird auch beurteilt... Somit wird zumindest dann auch mal der linke Lungenflügel mit gecheckt ;-) - so kriege ich grad peu à peu einen fast kompletten Check des Thorax.... mühselig, aber immerhin erstmal wieder ein bischen Beruhigung für die Seele... (hoffentlich)


    Ich verstehe die Logik dahinter auch nicht, daß es keinen Überlebensvorteil bringen soll, frühzeitig Metastasen zu entdecken. Zumindest bei Hochrisiko-Kandidaten, wie ich nun mal leider eine bin, sollte man schon mal zwischendurch nachschauen.


    LG

    Tanja

    Hallo Elfe72 ,

    puh, dass das Staging sauber ist, ist schonmal die halbe Miete....
    Dann haben die bei Dir aber auf die Tube gedrückt, erst letzte Woche Montag die Diagnose erhalten und jetzt schon mit dem Staging durch ist ja super.
    Ich würde an Deiner Stelle an der Studie teilnehmen. Du hast nichts zu verlieren, kannst nur gewinnen. Eine Woche Verzögerung würde ich dafür in Kauf nehmen, vor allem in Anbetracht der Tatsache, daß das ganze Vorgeplänkel ja jetzt bei Dir so schnell ging.
    Du wirst sicher nach Leitlinie 4xEC (vermutlich in 2-wöchigem Abstand) und danach dann 12x Paclitaxel (oder Nab-Pacli) plus Carboplatin wöchentlich bekommen. Hatte ich auch so. Ist Standard so und steht so auch, wie gesagt, in den Leitlinien für inflammatorischen BK drin.
    Zusätzlich hast Du durch die Studie halt eine 50% Chance, das Atezolizumab zu bekommen, in daß viele Hoffnungen gelegt werden. Ich würde mir die Chance nicht entgehen lassen, zumal ich auch glaube, daß man, wenn man in einer Studie ist, auch viel besser überwacht wird und evt auch in der Nachsorge bessere Untersuchungen erhält, als ohne Studie.

    In der Biopsie steht übrigens vermutlich nichts von dem inflammatorischen, weil die ja nur ein Stück von dem soliden Ursprungstumor gestanzt haben. Daß sich dieser bei uns - eher durch Zufall, würde ich mal vermuten - durch Einbruch in die Lymphbahnen der Haut zu einem inflammatorischen BK entwickelt hat, ist in der Tumorbiologie des ursprünglichen Tumors nicht sichtbar. Da geht's halt "nur" um die Rezeptoren, die er hat. Und die Rezeptoren braucht man, um zu wissen, zum einen, welche Behandlungsreihenfolge gewählt wird und ob und welche Chemo am wirkungsvollsten ist. Und eben, ob nach Chemo/OP/Bestrahlung noch zum Bespiel eine Antikörper-Therapie (bei HER2-Rezeptoren) oder Anti-Hormontherapie (bei Hormonrezeptoren) helfen kann. Unser Tumor = Triple negativ, hat keine dieser Rezeptoren, daher hilft in unserem Falle eben nur volle Kanne mit Chemo draufhauen.
    Dennoch ist es wichtig, zu wissen, ob man inflammatorischen hat, oder eben nicht, weil die Behandlung noch ein kleines bischen anders läuft, als bei "normalem" BK. Es wird in unserem Fall laut Leitlinie dringend zu Mastektomie geraten - ich habe bisher nur von einer Patientin gehört, die Brusterhaltend operiert wurde, alle anderen inflammatorischen, von denen ich gehört habe, hatte alle Mastektomie. Und dann wird auch im Anschluß, trotz Mastektomie, zusätzlich noch bestrahlt. Das ist bei "normalem" BK nicht üblich. Da wird nur bei Brusterhaltender OP bestrahlt.


    Alles Gute dann morgen für die Port OP und - wie gesagt, greif zu und schnapp Dir die Chance auf das Atezolizumab. Ich würds auf jeden Fall machen !!


    Alles Liebe,

    Tanja

    Hallo Elfe72 ,

    Ich hab/hatte auch inflammatorischen Brustkrebs, auch Triple Negativ. Meine Diagnose kam letztes Jahr, Ende Juni.... das ist jetzt erstmal ein Riesenschock für Dich, ich erinnere mich noch sehr gut an dieses Gefühl... mach bitte bloß nicht den Fehler und frag Google nach der Diagnose!!! Da ist vieles veraltet und macht nur unnötig Angst und Panik.... Such Dir ein zertifiziertes Brustzentrum, falls noch nicht geschehen...

    Du wirst wohl nun zunächst durchs Staging gehen: MRT/CT/Knochenszintigramm, um zu schauen, ob sich Dein Untermieter schon ausgebreitet hat (was ich nicht hoffe) oder noch Lokal ist. Inflammatorischer verbreitet sich relativ schnell über die Lymphbahnen der Haut, das ist das tückische an dieser Sorte, leider.

    Meiner hatte es sich auch schon in den Lymphknoten in der Achsel ausgebreitet - wobei dies dann noch als Lokal gilt.

    Als nächstes folgt dann vermutlich der Port, der Dir als kleiner Freund und Helfer für die Chemo eingesetzt wird und dann gehts mit der Chemo los. Sobald es dann soweit ist und Du die erste Chemo intus hast, wird das Gefühl langsam besser, man tut endlich was gegen diesen miesen ungebetenen Untermieter, dieses Gefühl entlastet ungemein - zumindest wars bei mir so...

    Hier gibts mehrere mit inflammatorischem Brustkrebs, wenige auch triple negativ. Es gibt auch schon ein paar Threads dazu. Lies Dich einfach mal durch die verschiedenen Threads, vielleicht beantwortet dass schon einige Deiner Fragen. Ansonsten immer her mit Deinen Fragen und Sorgen, hier findet sich fast zu jeder Tages und Nachtzeit jemand mit offenen Ohren 😉...

    Alles Liebe

    Tanja

    Liebe Kampfjule ,


    was für ein SCH... - das braucht kein Mensch...

    Das glaub ich sofort, daß es Zeit braucht, diese bittere Pille zu verdauen...

    Ja, mit dem inflammatorischen haben wir uns schon ein Riesen-Ar... rausgepickt. Und dass nur bei 60% der Patientinnen die Chemo anschlägt, hab ich vorher auch nicht gewusst. Das hat mir auch niemand gesagt. Auch daß unter Chemo Metas wachsen können, wusste ich nicht, bzw. auf Nachfrage hieß es in meinem Brustzentrum, daß dies nicht möglich sei...

    Bei mir haben die ECs ganz gut gewirkt, leider dann später die Paclis & Carbo dafür dann nicht mehr so wirklich.

    Ich hoffe und drücke Dir alle Daumen, daß es bei Dir dann genau anders herum ist.

    Aber noch eins: Auch, wenn Du dann nun als palliativ gilst: Das ist noch lange nicht das Ende. Gerade Knochenmetas sind wohl gut in den Griff zu bekommen. In meinem Brustzentrum hab ich während der Chemos mehrere ältere Damen kennengelernt, die zwar alle paar Wochen in die Chemo-Ambulanz kommen müssen und da irgendein Medikament bekommen, die tun dies aber teilweise schon seit vielen Jahren.... Eine davon sogar schon seit 20 Jahren - und gerade diese Dame war superfit und sah echt gut (gesund) aus....

    Ich weiß, das tröstet Dich heute vielleicht nicht, aber vielleicht gibt es Dir trotzdem ein klein wenig Hoffnung....

    Alles Liebe, fühl Dich gedrückt...

    Tanja

    Liebe ubuntu777 / Bea,

    Nein, entzündete Schleimhäute hatte ich nicht. Sie waren zeitweise etwas trocken, aber nicht entzündet.

    Hände und Füße waren auch die ganze Zeit über in Ordnung - ich hatte kein Hand-Fußsyndrom. Ich hatte zeitweise etwas Schmerzen in den Knien, aber das war aber auch nicht doll und hat sich eigentlich nur nach längerem sitzen oder liegen beim Aufstehen bemerkbar gemacht, also auch durchaus tolerierbar.

    Blutwerte waren auch immer ok.

    Somit kann ich wirklich sagen, dass ich die Tabletten gut vertragen hab und quasi Nebenwirkungsfrei durch die 24 Wochen gekommen bin.

    LG

    Tanja

    Hallo ubuntu777 ,

    ich habe 8 Zyklen à 3 Wochen Xeloda gerade hinter mich gebracht. Bin auch TN und hatte noch 2,5 cm Resttumor nach EC&Pacli+Carbo-Chemo.

    Ergänzend zu Kajuscha's Beitrag würde ich noch sagen wollen, daß die Studie, die in Spanien zuletzt gelaufen ist, unter anderen Voraussetzungen gelaufen ist, als die Create-X Studie. Daher sind die Studien nicht wirklich vergleichbar. Bei der letzten Studie haben in der Kontrollgruppe pauschal alle nach der OP Xeloda bekommen - also auch jene mit PCR. Da fällt der Unterschied zur Placebo-Gruppe dann natürlich nicht so groß aus, weil im Prinzip das Ergebnis "verfälscht" wird. Ich würde da schon eher der Create-X Studie glauben schenken, wo es tatsächlich nur um jene Patientinnen ging, die noch Rest-Tumor bei OP hatten. Sprich: man verbessert die Chancen um knapp 10%, was ich schon beachtlich finde.

    Hinzu kommt dann noch meine persönliche Einstellung zu der Sache, daß ich einfach sämtliche Möglichkeiten, die die Medizin mir gibt, ausschöpfen möchte, allein schon nur aus dem Grund heraus, mir nicht im Nachhinein selbst Vorwürfe zu machen, nicht alles versucht zu haben.

    Ich hatte die Xeloda am Anfang auch schon parallel zur Bestrahlung und bin relativ Nebenwirkungsfrei mit der maximalen Dosis, die für meine Körperoberfläche ausgerechnet wurde, durch die 24 Wochen gekommen.

    LG

    Tanja

    Hallo Erdnuss ,

    ich bin seit letzter Woche Freitag mit dem 8. Zyklus durch...

    Ich hatte zu Pfingsten auch mit geschwollenen Füssen und Knöcheln zu kämpfen, hatte dies auch meinem Onkologen gezeigt.

    Der sagte, solang es nachts, bzw. morgens immer wieder "normal" ist und erst im Laufe des Tages anschwillt und nicht weh tut, ists vermutlich nur wegen der Hitze und nicht weiter schlimm. Es wäre ihm nicht bekannt, daß Wassereinlagerungen mit Xeloda zusammenhängen würden...

    Vor 2 Wochen bin ich nach Österreich in den Urlaub gefahren, als ich dort ankam, hatte ich den rechten Fuß und Knöchel geschwollen. Der linke war normal. Hab mir aber keine weiteren Gedanken darüber gemacht, weils am nächsten Morgen wieder ok war.

    Im Laufe der Woche wurds aber immer schlimmer. Aber nur das rechte Bein war betroffen. Da war dann nicht nur der Fuß und Knöchel dick, sondern die Wade wurde gleich mit dick und tat dann auch weh. Fühlte sich an, wie Muskelkater. Morgens war immer wieder alles ok, nur im Tagesverlauf wurds schlimmer. Da wir da in den Bergen rummarschiert sind, was ja auch ziemlich auf die Wade geht, dachte ich, ok, vermutlich wirklich Muskelkater.

    Hab mir dann aber für die Rückfahrt am letzten Wochenende mal Kompressionsstrümpfe besorgt. Damit wurds dann auch etwas besser. Aber der Muskelkater blieb. Am Donnerstag hatte ich eh einen Termin bei meiner Hausärztin. Der hab ich das dann gesagt und gezeigt und die hat mich sofort ins Krankenhaus geschickt. Verdacht auf Thrombose !! Hat sich leider bestätigt. Die haben mich sofort dabehalten und nun mit Blutverdünner versorgt. Solang ich stationär war wurde gespritzt, als ich gestern entlassen wurde, wurde auf Tabletten umgestellt...

    Ich will Dir damit jetzt nicht Angst machen, aber wenn die Ödeme bei Dir längerfristig bleiben und evt dann auch die Wade schmerzt, würd ich das an Deiner Stelle mal bei einem Venen-Arzt/Phlebologen checken lassen.

    Die Ärzte im Krankenhaus sagten, daß könnte quasi eine Nachwirkung der Chemo sein - eine leichte Venenschwäche und bei mir dann in Kombination mit der Autofahrt ist es dann wohl ausgeartet... Muß ja jetzt bei Dir nicht so schlimm sein, aber behalte es vielleicht einfach mal im Hinterkopf. Ich bin aus allen Wolken gefallen und war ziemlich geschockt, das war wohl ziemlich knapp bei mir, weil ich da halt schon 2 Wochen mit rumgerannt bin. Bei mir ist das ganze rechte Bein bis ins Becken betroffen. Ich hoffe, daß geht mit der Zeit wieder weg, könnte aber wohl auch sein, daß es sich nicht wieder komplett zurück bildet, wenn ich Pech hab...

    LG

    Tanja

    Hallo,

    ich habe mir bei Amaz*** 2 Tankinis für je 19€ gekauft. In beide kann ich meine Epithese links einfach "einbauen".

    Beim gleichen Anbieter hab ich mir auch für je 25€ 2 Prothesen-BHs gekauft. Einen Prothesen-BH hab ich auf Rezept im Sanitätshaus gekauft, der hat mich - inclusive der 10€ Zuzahlung - auch 29€ gekostet. Da hab ich mich dann gefragt, warum ich überhaupt n Rezept holen soll, wenns auch ohne Rezept zu in etwa gleichen Kosten funktioniert.

    Einfach mal ein bischen im Netz stöbern, dann findet man auch günstige, praktikable Alternativen.

    LG

    Tanja

    Tatti32 ,

    Die Nachricht von Kerstins Tod hat mich gestern auch tief erschüttert und mir den Boden unter den Füßen weggezogen... hab auch erstmal Rotz und Wasser geheult, als ich das gelesen hab und wenn ich jetzt nur dran denke kommen mir schon wieder die Tränen.

    Aber, liebe Tatjana, das heißt jetzt nicht, dass du die nächste bist!!! Gib nicht auf, das Mistvieh hat vielleicht jetzt eine Runde gewonnen, aber der Kampf ist noch lange nicht verloren...

    Wenn doch vorher 10 Lymphknoten befallen waren und am Ende nur noch 4, dann hat die Chemo doch auf jeden Fall irgendwie gewirkt, wenn auch nicht zu 100%, aber egal.

    Das schlimme ist doch auch nicht der große Tumor in der Brust - der ja jetzt eh raus ist - sondern eher die umherschwirrenden Zellen und die hat’s doch in den Lymphknoten bei Dir erwischt.

    Gib Xeloda ne Chance. Das ist nochmal n anderer Wirkstoff, der anders in den Kampf zieht und gezielt die Krebszellen angreift.

    Ich bin quasi Nebenwirkungsfrei durch die 8 Zyklen durchmarschiert. Das schaffst Du auch!!

    Wir beide rudern jetzt in unserem kleinen Inflammatorischen TN Böötchen weiter und packen das!! Andere vor uns haben’s auch geschafft, warum sollten wir es nicht auch schaffen!! Und wir rudern im Herzen für Kerzele mit, die bestimmt jetzt auch von oben auf uns herabschaut und uns Schutzengel schickt!!

    Alles Liebe

    Tanja

    Liebe Tatti32 ,

    Ach Mensch, so n Mist...

    Fühl Dich fest gedrückt...

    Auch wenn’s Dich vielleicht nicht tröstet, aber mir ging’s auch ähnlich... alle US-Kontrollen hieß es, der Tumor wird kleiner, nur noch 0,5cm Resttumor... und im pathologischen Befund waren es dann 2,5 cm Resttumor und 12 von entnommenen 15 Knoten waren noch befallen. Mir hat’s den Boden unter den Füßen weggezogen... ließ mal meine Beiträge von Mitte Februar - da war ich auch völlig verzweifelt...

    Aber, es geht weiter... lass das erstmal sacken... auch wir können es trotzdem noch schaffen...

    Ich hatte auch Bestrahlung und Xeloda parallel... hab direkt 2 Wochen nach OP mit Xeloda begonnen, 4 Wochen nach OP startete die Bestrahlung. War kein Problem, das parallel zu machen.

    Bin seit letzter Woche Freitag mit meinem 8. und letzten Xeloda Zyklus durch.

    Du packst das !!

    Alles Liebe

    Tanja

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe hatte über Pfingsten, als es schonmal so warm war, Wassereinlagerungen in beiden Füssen, konnte meine Knöchel kaum noch sehen. Morgens war auch immer wieder alles weg, und im Laufe des Tages wurde es halt schlimmer. Schmerzen hatte ich keine. Ich hatte es meinem Onkologen gezeigt und gefragt, ob das von den Xelodas kommen kann, aber er verneinte und meinte, das wär harmlos, wäre nicht bekannt, daß Xeloda was damit zu tun hat und wenns nachts wieder weggeht, wären es ganz normale Wassereinlagerungen von der Hitze. Als es wieder kühler wurde, wurde es auch wieder besser, hatte nur ganz wenig damit zu tun. Da war ich dann erstmal beruhigt.

    Letztes Wochenende bin ich nach Österreich gefahren, als ich ankam, hatte ich nur den rechten Knöchel dick, ok, war ja auch wieder ne ziemliche Hitze. Im Laufe der Woche ist es aber nun so, daß mittlerweile nicht nur der Knöchel dick wird, sondern die Wade gleich mit. Die Wade fühlt sich auch ganz fest und warm an. Über Nacht schwillt alles wieder ab, aber sobald ich morgens aufstehe, geht's wieder los und es wird dicker und schmerzt auch mittlerweile. Hab mal nachgemessen und habe 1,5cm Unterschied im Umfang der Waden zwischen links und rechts. Hatte sowas jemand von Euch schonmal?

    Was kann das sein? Hab mir jetzt mal Kompressionsstrümpfe zugelegt und probiere gerade aus, ob das irgendwie hilft. Hat sonst noch jemand Tips oder Ratschläge??

    Hallo KathrinK ,

    Mann, das ist echt Mist, wenn man sich so abgefertigt fühlt, kann ich völlig nachvollziehen...

    Aber - bin zwar kein Onkologe - was ich aber bisher so mitbekommen hab, macht es für die Chemo keinen großen Unterschied, ob inflammatorisch oder nicht. Für die Chemo sind die Rezeptoren entscheidend, für die Wahl der Medikamente...

    Wichtig wäre die Frage, ob inflammatorisch oder nicht für die anschließende OP. Bei inflammatorisch wird eigentlich immer eine Mastektomie empfohlen, ansonsten wird ja meist BET operiert. Und es wird trotz Mastektomie bestrahlt, ansonsten konnte ich bei meiner Behandlung keinerlei Unterschied zu den Chemo-Kolleginnen ohne inflammatorischen BK feststellen.

    Von daher: Ich wär auch unzufrieden mit dem Ablauf, bin aber, wie Du scheinbar auch, kein großer Geduldsmensch, werde schnell ungeduldig und unleidlich, wenns nicht zackzack geht. Aber daran wirst Du Dich leider in den nächsten Monaten gewöhnen müssen. Die Ärzte haben irgendwie immer alle Zeit der Welt - geht ja auch nicht um deren Leben und Körper. Es wird ja immer gesagt BK ist kein Notfall, von daher wird’s jetzt wohl wirklich auf ne Woche mehr oder weniger nicht ankommen, zumal ja die Rezeptoren bei Dir schon klar sind und somit die Chemoplanung schon laufen kann...

    Halt die Ohren steif...

    LG

    Tanja