Beiträge von TanjaJ1972

    Hallo,

    hier sind ja einige mit befallenen Lymphknoten, ich hoffe jetzt einfach mal auf Euer Schwarmwissen:

    Ich hatte ja bei Diagnose einen ziemlich groß angeschwollenen befallenen Lymphknoten (laut MRT sahen mehrere suspekt aus, aber nur der ganz große war für mich von außen tast- und sichtbar). Dieser Lymphknoten in der Achselhöhle ist mit den ersten beiden EC-Chemos ziemlich geschrumpft, war zwar noch immer etwas vergrößert, aber eben nicht mehr so dick und auch nicht mehr von außen sichtbar. Meine Ärztin sagte, es ist gut, daß er geschrumpft ist, ich könne aber nicht erwarten, daß er wieder auf "Normalmaß" zusammenschrumpft, sondern er wird wohl etwas größer bleiben, ich solle mir um die Lymphknoten keine Gedanken machen, vor allem, da ja auch der Tumor in der Brust von über 5 cm auf mittlerweile nur noch 1,4cm zusammengeschrumpft ist (nach 4 ECs). Ich habe am Dienstag die erste von 12 Pacli bekommen, seit ein paar Tagen habe ich nun aber das Gefühl, daß der Lymphknoten nun doch wieder dicker geworden ist. Anfang der Woche war ich mir noch nicht so sicher, dachte ich täusche mich irgendwie, aber mittlerweile bin ich schon ziemlich sicher, daß er sich wieder größer anfühlt. Kennt das jemand von Euch? Ist das normal, daß befallene Lymphknoten an- und wieder abschwellen? Oder eher ein schlechtes Zeichen?

    LG

    Tanja

    Hallo Bini ,

    ich habe auch einen Triple negativen Tumor, meiner hatte sich jedoch schon auf die direkt anliegenden Lymphknoten ausgebreitet.

    Ich habe meine Diagnose Ende Juni bekommen, seit Mitte Juli läuft meine Chemo. Ich denke, das wird bei Dir auch so laufen. Die Triple negativen werden, wenn ich das so richtig verstanden hab, wohl lieber neoadjuvant erstmal per Chemotherapie behandelt und dann folgt im Anschluss OP und Bestrahlung.

    Die Zeit, bis die Chemo endlich losging, fand ich auch am schlimmsten. Man hat irgendwie das Gefühl, einem läuft die Zeit weg. Das wird besser, wenn die Chemo erstmal läuft. Aber auch da wird es sicher immer wieder Löcher geben, in die Du reinplumpst. War bei mir zumindest schon ein paar Mal so. Da trifft man auch teils auf wirklich völlig Empathie-lose Mitmenschen, bei mir wars zum Beispiel eine Ärztin in der Sprechstunde für familiären Brustkrebs der hiesigen Uniklinik, wo ich mich vorgestellt hatte, um einen Gentest machen zu lassen. Diese Frau hat mich auch förmlich in so ein Loch reinkatapultiert... Ist dann schon mühselig, da immer wieder rauszukrabbeln, aber spätestens, wenn man dann bei der Verlaufskontrolle während der Chemos selbst im Ultraschall sieht, daß dieser blöde Untermieter schrumpft und die Chemo wirkt, kriegt man wieder einen richtigen Schub und Motivation. Ich hatte nach 6 und nach 12 Wochen je eine Verlaufskontrolle und mein Tumor ist von über 5cm Durchmesser auf zunächst 3cm und zuletzt vor 2 Wochen auf 1,4cm geschrumpft. Es lohnt sich also, die Chemo auf sich zu nehmen. Und bei Dir sieht die Prognose ja ohne befallene Lymphknoten noch viel besser aus als bei mir. Also nicht den Kopf hängen lassen, Ablenkung ist ne gute Idee, vielleicht einfach nochmal n paar Tage wegfahren, wenn das grad noch zeitlich reinpasst, bevor die Behandlung losgeht.


    Und wirklich bitte nicht einfach wild drauflos googeln. Die Entwicklung der Krebsforschung und -Behandlung hat so viele Fortschritte gemacht in den letzten Jahren und viele Seiten und Artikel, die man im WWW findet sind völlig überaltet, also garnicht mehr relevant. Zum andern ist das ja auch wie bei Hotelbewertungen: Meist liest man ja im WWW nur die schlechten Meldungen. Die abertausenden Fälle, wo alles gut gegangen ist, findet man ja nur selten.


    LG

    Tanja

    Liebe Schnupseline ,

    darf ich fragen, wieso bei Dir Brusterhaltend operiert wurde? Soweit ich das überall lesen konnte und auch bei mir im Brustzentrum hieß es, inflammatorischer wird immer per Mastektomie komplett entfernt? Und wie hat sich die Lymphangiosis bei Dir geäußert?

    LG

    Tanja

    Hallo,

    Erdnuss , mir geht's genauso, hab auch grad psychisch ne ganz schlechte Phase. Gestern war ich zur Tumor-Risiko-Sprechstunde, auch um mich genetisch Testen zu lassen, dort wurde mir dann von der Gyn auch nochmal unter die Nase gerieben, dass die Prognose bei Triple Negativem Tumor ja nicht die allerbeste ist. Dann hat zusätzlich meine 12-jährige Tochter am Sonntag mitgekriegt, daß ich leichte Knochenschmerzen (vermutlich von der Neu...Spritze) hatte und fährt jetzt wieder n ganz üblen Film. Sie kann nicht schlafen, träumt, daß ich sterbe, zieht sich einerseits tagsüber völlig zurück, will aber abends immer kuscheln und schmusen.... alles nicht leicht...

    Einerseits stimmen mich auch die guten Nachrichten über pkr von hier und von Mitpatientinnen vor Ort positiv, daß ich es auch schaffen kann, andererseits denke ich manchmal in ner stillen Minute: "aber was, wenn nicht? viele sterben halt auch daran und wenn alle anderen es schaffen, vielleicht bin ich dann genau die, die es nicht schafft????"

    Hab heute mal den Psycho-Onkologen meines Brustzentrums angerufen und um einen Termin gebeten, vielleicht kann der mir ja irgendwie helfen. Leider ist der Mann im Urlaub und der früheste Termin, den man mir anbieten konnte, ist der 28.09....

    alles Mist...

    LG

    Tanja

    Erdnuss , achso, was ich vergessen hab. Rein Körperlich finde ich die EC garnicht so schlimm... Hab jetzt 3 hinter mir und hab es mir deutlich schlimmer vorgestellt... vor den ECs brauchst Du wirklich nicht Bange sein....

    Hallo Schaeflein ,

    Erstmal herzlich willkommen in der Runde.

    In der Regel gehts wohl so nach 2 Wochen los. Bei einer Mitpatientin von mir, die auch wie ich am gleichen Tag (19.07.) ihre erste EC bekommen hat, gings an Tag 13 mit massiven Haarausfall los, bei mir gings erst an Tag 18 los.

    Ich hab das abrasieren dann auch solang wie möglich rausgezögert, wollte mich nicht vorher schon freiwillig von meinen Haaren trennen. So war das Abrasieren dann für mich eine Erleichterung und kein Verlust. Aber so ist jeder anders.

    LG

    Tanja

    Hallo Sonnenglanz und Jonna ,

    danke erstmal für Eure Rückmeldung... und danke auch für den YouTube-Link, sehr informativ und beruhigt mich auch etwas.

    Bin bei der Gelegenheit dann auch über ein Video über Triple Negativen Brustkrebs gestolpert, welches für mich auch interessant war, da meiner auch TN ist. Dort wurde auch gesagt, daß dieser Typ besonders gut auf die Chemo anspricht, was ja auch wiederum sehr beruhigend ist.

    Mein KI 67 Wert ist 80%, was allerdings ja, wenn man es positiv sehen will, auch wiederum ja dafür spricht, daß die Chemo besonders gut anschlagen müsste...

    Ich vertraue jetzt einfach mal darauf, daß mein Gefühl mich nicht täuscht und daß mein Lymphknoten in der Achsel tatsächlich schon etwas geschrumpft ist und daß die in meinem Brustzentrum schon wissen, was sie da tun. Ich warte nun mal die zweite EC ab und werde, wenn ich die auch so gut vertrage wie die erste EC, dann mal nachfragen, ob es vielleicht möglich und auch sinnvoll ist, die dritte und vierte EC im 2 wöchigen Abstand vorzuziehen...

    LG

    Tanja

    Hallo,

    hier schwirren ja doch ein paar mit inflammatorischem BK rum, daher hoffe ich, daß ihr mir vielleicht weiterhelfen könnt...

    Vielleicht hab ich auch einfach Zuviel Zeit und denke Zuviel nach, aber das Gedankenkarussell dreht sich halt...


    Bei meinen Voruntersuchungen wurde ja ein Tumor links im Ausmaß von 5cm im MRT (im US waren es nur 2cm, bei Mammgraphie garnichts) gesehen, zusätzlich halt dieses inflammatorische und betroffene Lymphknoten in der Achselhöhle aber alle weiteren Lymphknoten abgesehen von der Achselhöhle sahen wohl ok aus...

    Wie ich mir nun angelesen habe, heißt das inflammatorische, daß sich Krebszellen über die Lymphbahnen der Haut ausgebreitet haben. Aber es hat niemand irgendwie gesagt, wie weit sich da bisher was ausgebreitet hat??? Meine Brust hatte auch keine Verfärbung oder so. Von außen ist eigentlich garnichts zu sehen, außer daß die linke Brust deutlich größer als die rechte ist und sich irgendwie insgesamt "knubbeliger/fester" angefühlt hat. Ich hatte ja vorletzte Woche Donnerstag (19.07.) meine erste EC-Chemo. Ich bilde mir tatsächlich ein, daß sich die linke Brust seit ein paar Tagen etwas weicher anfühlt und daß die Achselhöhle auch nicht mehr ganz so dick geschwollen ist, wie noch vor 2 Wochen. Kann das schon sein?


    In wie weit kann denn bei diesem inflammatorischen irgendwann festgestellt werden, ob das weg ist, bzw. ob die Chemo überhaupt was bringt? Bei dem Tumor und den Lymphknoten wird sich ja sicher beim nächsten US checken lassen, ob da tatsächlich schon was kleiner geworden ist, aber bei den Lymphbahnen der Haut? Ich hab irgendwo gelesen, daß dies ja genau das tückische an dieser Art von Krebs ist, daß der sich halt so schnell ausbreitet....


    Und noch eine Frage, ich hab einen 3-wöchigen Rhythmus bei den ECs und lese nun hier auch von einigen, die die EC alle 2 Wochen bekommen. Warum ist das so? Ist das alle 2 Wochen besser/effektiver? Könnte ich jetzt auch die 2. EC übernächste Woche abwarten und wenn ich die genauso gut vertrage, wie die erste EC, könnte ich dann auch auf den 2 wöchigen Rhythmus wechseln? Ich hab so eine Angst, wichtige Zeit zu verlieren, oder ist das unbegründet? Wie lang wirkt dieses EC-Zeugs im Körper eigentlich? Nur wenige Tage oder während
    des gesamten Zyklus? Könnt Ihr mir da irgendwie von Euren Erfahrungen berichten??


    LG Tanja

    Hallo,

    hab jetzt nicht alles hier gelesen, wollte aber noch einen Tip da lassen.

    "Mein" Perückenstudio hat mir den Tip gegeben, aufs Rezept "Langzeitversorgung" schreiben zu lassen.

    Ich bin bei der B.... Statt rd. 350€, die ich von der B... für eine sog. "Kurzzeitversorgung" erhalten hätte,

    habe ich nun 925€ Zuschuss bekommen.

    Es gibt wohl mehrere Kassen, die das so handhaben.

    LG

    Tanja

    Hallo ihr Lieben,

    Wollte nochmal berichten, wie es bei mir weitergegangen ist...

    Nachdem ja das CT letzte Woche schon gut gelaufen war (keine Metastasen in entfernen Regionen, sondern „nur“ die nahen Lymphknoten an der linken Brust) hatte ich letzte Woche dann auch noch Knochenszintigramm und Herz-Echo, was auch beides ohne Befund war. Ist ja auch schonmal wenigstens etwas...

    Den Port habe ich am Montag bekommen, lief auch ok, die Narkose und/oder Beruhigungsmittel waren allerdings scheinbar etwas überdosiert, sodass ich echt einige Stunden gebraucht hab, um wenigstens halbwegs wach zu werden und die Augen offenhalten zu können und wenigstens einem kurzen Gespräch zu folgen... naja, egal, Hauptsache überstanden...

    Der Port verheilt auch ganz gut, zwickt täglich etwas weniger...

    Heut war dann meine erste EC Chemo... somit ist das Vorgeplänkel überstanden und der Fight kann beginnen... hab den heutigen Tag gut rumgekriegt, hab heut morgen vor der Chemo ne Pille gegen Übelkeit bekommen und Cortison wurde gespritzt, für heute Nachmittag haben die mir dann noch 2 Pillen zum Schutz der Blase mitgegeben und für morgen und übermorgen noch je 1 Tablette für Übelkeit...

    Bis jetzt merk ich irgendwie noch garnichts... ich fühl mich so wie gestern Abend-vielleicht n bischen weniger aufgeregt, aber rein körperlich hab ich heute wohl Glück gehabt. Hoffentlich bleibts so.

    Ich hoffe nur, dass die Chemo trotzdem anschlägt, auch wenn ich nichts davon merke, ob, bzw was da grad in meinem Körper vor sich geht.

    Morgen Mittag muss ich nochmal zur Spritze für die Blutplättchen hin.

    Und dann ist erstmal Wochenende und mein nächster „Brust-Termin“ zum Blutabnehmen erst nächsten Donnerstag, wow, tatsächlich mal 3 Tage ohne Brust-Termin 😉

    LG an alle Mitstreiter und eine gute Nacht

    Tanja

    Hallo Ella, Hallo Sally,

    ich reihe mich mal ein. Stecke auch noch in den ganzen Voruntersuchungen und habe die gleichen Fragen und Ängste.

    CT, MRT hab ich schon hinter mir. Diese Woche kommt noch Knochenszintigramm.

    Bei mir sind auch schon Lymphknoten in der Achsel der betroffenen Brust befallen. Glücklicherweise scheint er aber noch nicht darüberhinaus gestreut zu haben. Alle anderen Lymphknoten und Organe scheinen lt. CT ok zu sein.

    "Mein" Untermieter ist auch G3, sehr aggressiv, leider aber auch Triple negativ, spricht also auf nix ausser Chemo an. Ich soll auch zuerst Chemo und dann OP und anschliessend Bestrahlung bekommen.

    Welche Chemo weiß ich noch nicht, habe am Mittwoch mein Aufklärungsgespräch für die Chemo, denke, da erfahre ich mehr.

    Montag in 8 Tagen kriege ich meinen Port gelegt. Und dann solls 3-4 Tage später mit der Chemo losgehen.

    LG Tanja

    Hallo Heideblüte und kruemelmotte ,

    danke für die Infos bzgl. des Gentests, dann werde ich doch beim nächsten Gespräch mit der Ärztin das Thema nochmal aufgreifen, dachte nicht, daß das so lang dauert... Ich bin übrigens in einem zertifizierten Brustzentrum, darauf hat meine Gyn sofort bestanden und mir dieses, wo ich ich nun seit Montag bin, empfohlen. Ich fühle mich dort auch gut aufgehoben. Alle sind sehr nett und was mich echt beeindruckt ist, wie die aufs Tempo drücken. Manchmal überlege ich, ob dies wohl eher ein schlechtes Zeichen sein könnte, à la "wenn wir jetzt nicht sofort anfangen, überlebt die Patientin die nächsten 2 Wochen nicht mehr" oder ob die wirklich einfach so gut organisiert sind und bei jedem so Gas geben....

    LG

    Tanja

    Hallo,

    vielen Dank für Eure lieben Worte.

    Es tut wirklich gut, von jemandem zu lesen, die einen echt versteht, weil sie in der gleichen Situation war oder ist.


    Heute hatte ich CT und bin wieder ein Stückchen schlauer. Der Untermieter scheint sich glücklicherweise noch nicht allzu sehr ausgebreitet zu haben. Der "Schaden" beschränkt sich auf die linke Brust und einige Lymphknoten in der linken Achselhöhle, aber weder weitere Lymphknoten, noch andere nahestehenden Organe wie Leber oder Lunge sind betroffen. Auch die Knochen, die man im CT erfasst hat, sahen wohl soweit gut aus. Das komplette Knochenszintigramm steht nächste Woche aber noch an.


    Nach einem Gen-Test habe ich gefragt, allerdings scheine ich erblich nicht genug belastet zu sein, die Ärztin meinte, das wird die KK wohl nicht übernehmen, da in meiner Familie bislang nur meine Oma Brustkrebs hatte. Dennoch würde mich das Thema eigentlich interessieren, vielleicht nicht heute oder morgen, aber wenn in 6 Monaten die OP ansteht, würde ich vielleicht dann doch überlegen, die rechte Brust, die ja (noch?) in Ordnung ist, vielleicht auch "leerräumen" zu lassen, um einfach auf der sicheren Seite zu sein, daß es da nicht irgendwann auch noch los geht?? Aber wie gesagt, jetzt beschäftige ich mich erstmal mit viel organisatorischem und der anstehenden Chemo. Das ist nun erstmal interessanter als eine OP, die in 6 Monaten erst ansteht....


    LG

    Tanja

    Hallo ihr Lieben,

    mich hats auch erwischt....

    Letzte Woche habe ich die Diagnose bekommen, vorgestern war ich das erste Mal in "meinem" Brustzentrum, seit gestern befinde ich mich im Untersuchungsmarathon...

    Gestern MRT, heute CT, morgen Vorgespräch zur Port-Anlage, übermorgen Kardio-Echo... Ich bin einerseits froh, daß jetzt alles so schnell geht, weil ich so schnell wie möglich diesen Untermieter loswerden will, andererseits rausche ich irgendwie wie in einer Wolke jetzt so durch das Ganze... Innerlich hoffe ich immernoch, daß das alles nur ein böser Traum ist, aus dem ich hoffentlich bald aufwache...


    Aber noch mehr zu mir... Ich bin 45 Jahre alt, Alleinerziehend, habe 2 Kinder, mein Sohn ist 15 Jahre ("kleines Sorgenkind", da behindert), meine Tochter ist 12 Jahre alt. Ich arbeite in Teilzeit, 25 Stunden, obwohl naja, nun wohl erstmal nicht mehr...


    Ich hatte Anfang Mai plötzlich einen leicht geschwollenen Lymphknoten in der linken Achsel, dann, eine Woche später wurde meine linke Brust etwas größer und schwerer und fing an zu schmerzen. Ich war dann bei der Frauenärztin, die eine Brustentzündung diagnostizierte. Ich nahm 2 Wochen Antibiotikum, die Entzündung wurde etwas besser, keine Schmerzen mehr, die Brust fühlte sich wieder etwas besser an, blieb aber leicht größer als die rechte. Die Ärztin kündigte an, daß es dauern würde, bis der Lymphknoten wieder abschwillt und daß ich nach 4 Wochen zur Kontrolle kommen sollte. So hatte ich halt letzte Woche Montag meinen Kontrolltermin... Der Lymphknoten war zwischenzeitlich natürlich nicht abschwollen, sondern ist in den letzten 2 Wochen eher noch dicker geworden. Naja, es folgte letzte Woche Montag dann direkt nochmal Ultraschall mit dem Befund, daß da was ist, was nicht dahingehört, eine Mammographie, die ohne Befund war, was jedoch durch mein dichtes Drüsengewebe nicht verwunderlich ist und direkt auch eine Biopsie. Das Ergebnis kam dann am Donnerstag letzter Woche: Mammacarcinom, Triple Negativ, sehr aggressiv (G3 und Ki67 80%).


    Ich soll wohl nun zunächst 6 Monate Chemo bekommen, dann OP, dann Bestrahlung...


    Nun wühle ich mich durchs Internet und bin glücklich, auf Euch gestossen zu sein...


    LG

    Tanja