Beiträge von Bicicletta

    Liebe Phantom80 ,


    herzlich Willkommen im Forum. Ich kann mich sehr gut in dich und deine Situation hineinversetzen, denn mir geht es aktuell ähnlich. Es tut mir sehr leid, dass bei deiner Mutter Metastasen aufgetreten sind. Auch meine Mama hat leider Hirnmetastasen, welche August letzten Jahres diagnostiziert wurden und vom Brustkrebs aus entstanden sind, welcher erstmals 2003 auftrat. Ich mache mir auch sehr viele Sorgen und Gedanken und versuche so viel Zeit wie möglich mit meiner Mutter zu verbringen. Obwohl ich direkt bei meiner Mutter wohne ist es nicht immer einfach, da ich eine kleine Tochter habe und berufstätig bin. Ich kann mir gut vorstellen, dass es für dich noch schwieriger ist da du im Ausland wohnst. Jede Woche zu deiner Mutter zu fahren ist bestimmt aufwendig und mit Stress verbunden. Ich denke intensive Zeit gemeinsam zu verbringen und wenn es für deine Mutter gesundheitlich geht etwas besonderes gemeinsam unternehmen oder wegzufahren ist ganz wichtig. Dies geht auch bei einem verlängerten Wochenende z.B. und dazwischen viel telefonieren. Aber das muss man immer von der Situation abhängig machen. Meiner Mama geht es dazu mittlerweile leider zu schlecht da sie kaum noch mobil ist, man muss tatsächlich die Momente genießen und darf sich auch nicht dauernd von der doofen Krankheit runtermachen lassen und sich nur ständig darüber unterhalten.

    Auch meine Mama versucht ihre Diagnose nicht so in den Vordergrund zu stellen und Befunde nur teilweise zu berichten. Aber ich denke sie möchte uns Kinder auch schützen, das verstehe ich erst seit ich selbst eine kleine Tochter habe. Deine Mutter klingt auch nach einer starken Kämpferin die nicht so schnell aufgibt und ich drücke ihr ganz fest die Daumen, dass sie die Metastasen besiegt und wünsche dir viel Kraft sie bei dem Kampf zu begleiten. Übrigens gibt es hier auch viele positive Verläufe trotz Hirnmetastasen wie z.B. von Katzi64 die auch mir Mut gemacht haben.

    Bzgl des Themas sich über den weiteren Verlauf und evtl. dem Tod zu sprechen fällt mir auch nicht immer leicht. Meine Mutter schiebt es auch gern weg. Ich würde deine Mutter eher nicht dazu drängen aber mal in einem passenden Moment deine Gedanken und Sorgen dazu ansprechen und dann schauen inwieweit sie sich dazu öffnet. Mir helfen auch Bücher, über den Umgang mit dem letzten Lebensabschnitt.

    Liebe Hosimo ,

    vielen lieben Dank für deine wahnsinnig lieben Worte. Es tut mir sehr Leid, dass deine Mutter so jung noch von Dir gehen musste. Wie geht es dir aktuell mit der Chemo? So ein Mist, dass du auch diese doofe Krankheit durch machen musst. Ich drück dich auch ganz fest und hoffe die Behandlung schlägt gut an.

    Wie geht es mit deinem Vater? Das ist doch auch noch eine ziemlich belastende Situation in der du steckst. Schade, dass du von deiner Familie hier nicht mehr Unterstützung bekommst... die ch bewundere wie du das alles meisterst.

    Meiner Mama geht es immer schlechter leider. Sie hat heute ihre letzte Bestrahlung bekommen und ihr Onkologe möchte jetzt noch Anstelle vom Capacepatin ein andres Medikament ausprobieren... ich bin etwas skeptisch ob das jetzt noch was bringt aber meine Mama ist auch eine Kämpferin. Wir haben jetzt Kontakt zum ambulanten Palliativ-Team und der MDK kommt bald vorbei. Mein Papa kümmert sich rund um die Uhr um sie, aber er ist auch schon 80. Ich weiß nicht wie lang er das durch hält...

    es ist schon eine ziemlich Belastung vor allem auch psychisch...

    Dir noch alles Gute :hug: und gutes Durchhalten

    LG Astrid

    giecher71 Toll, dass du deine Mutter bis zum Schluss begleiten konntest. Das möchte ich auf jeden Fall auch und hoffe, wenn es soweit ist, dass es auch kein schmerzhafter Tod für meine Mama wird.

    LG

    Astrid

    Danke Curly 66 für das Teilen deiner Erlebnisse in ne Schicksale. Es ist toll von dir was du schon alles geleistet hast... Ich denke allein möchte niemand sterben...

    LG Astrid

    Hallo giecher71 , vielen Dank für deine Worte. Es tut mir leid, dass du deine Mama auf Grund von Krebs verloren hast. Ich werde auf jeden Fall für meine Mama da sein. Hattest du deine Mama zum Schluss hin auch gepflegt?

    Liebe Sonnenglanz , danke dir. Es tut mir auch Leid, dass du bereits deine Mutter hast gehen lassen müssen. So viel jünger bin ich auch nicht ... Ich werde auf jeden Fall versuchen meiner Mutter trotzdem Mut zu machen und viel Zeit mit ihr zu verbringen. Vor allem gemeinsam mit meiner kleinen Tochter - sie muntert nämlich ihre Oma immer richtig auf - der kleine Sonnenschein!

    Hallo,

    Ich hatte mich ja schon länger nicht mehr gemeldet. Lese aber immer wieder still viele eurer Beiträge, was mir sehr hilft.

    Meiner Mama ging es bis September letzten Jahres erst mal ziemlich schlecht aber sie erholte sich nach und nach und kurzzeitig dachten wir sogar kaum noch an die bescheidene Diagnose. Sie könnte sogar wieder kleinere Spaziergänge mit mir, dem Hund und meiner kleinen Tochter machen. Jedoch nahm sie stetig an Gewicht ab aber sonst war sie relativ fit. Seit letzten Monat jedoch ging es wieder etwas bergab. Im Januar ergab das Kontroll CT sogar eine Verkleinerung der Hirnmetastasen jedoch der Tumormarker war gestiegen. In einem Kontrollsono der Leber sind auch keine neuen Merastasen entstanden. Aber ihr Gleichgewicht wurde immer schlechter. Sie hat starken Taumel, Lähmungserscheinungen im linken Arm und Bein und fiel deshalb auch öfter hin. Ohne Begleitung kam und kommt sie gar nicht mehr leider zu recht. Was sie sehr schwer zu schaffen macht. Im MRT heute kam nun die Gewissheit... es sind neue kleine Metastasen am Hirnstamm entstanden... sehr ungünstig liegend und so gut wie nicht behandelbar ?(. Meine Mama hat jetzt nochmal einer vorgeschlagenen Bestrahlung zugestimmt, wobei diese wahrscheinlich gar nichts bringt. Ich weiß auch nicht, ob das noch helfen soll. Morgen kommt meine Mama wieder heim zu uns. Ich bin sehr traurig obwohl man ja bei solch einer Diagnose mit so einem Verlauf rechnet hat man doch immer noch Hoffnung dass es länger gut geht. Es tut sehr weh zu wissen, dass es nun keinen Ausweg mehr gibt und es jetzt auch rapide schlechter oder gar zum Tode führen kann. Vor dem Tag hatten wir alle immer Angst. Vor allem hört sich meine Mama jetzt so kraftlos an. Sie ist sonst so eine starke und lebensmutige Frau :(.

    Sorry, dass ich keine besseren Nachrichten berichten kann. Ich musste das einfach grad los werden. Ich weiß auch nicht, wie ich mit meiner Mama dann jetzt umgehen soll. Sie will nicht, dass wir uns um sie Sorgen machen, aber das zu verbergen schaff ich einfach nicht ...

    Liebe Grüße

    Astrid

    Liebe Sonnenglanz ,

    herzlichen Dank für deine lieben Worte. Wir werden auf jeden Fall gemeinsam feiern und unsre gemeinsame Zeit genießen. Vor allem aber nicht von dieser blöden Krankheit die Freude uns nehmen lassen. Auch wenn es nicht immer leicht ist...


    Liebe Grüße

    Astrid

    Liebe Katzi64 , vielen Dank für deine Worte und Wünsche für meine Mama. Ich bewundere was du bereits gemeistert hast und finde es super, dass du mit deiner Erfahrung ganz viele hier im Forum bestimmt viel Mut und Hoffnung gibst. Auch mir hilft das viel. Habe auch meiner Mama gleich davon erzählt. Toll, dass es dir jetzt gut geht. Ich drück ganz fest die Daumen, dass das weiter so bleibt.

    Man darf absolut nicht das glauben was irgendwo steht - vorallem nicht Google oder sonst wo im Netz. Demnach wär meine Mama auch schon lange nicht mehr da...

    Morgen hat meine Mama das Gespräch mit den Ärzten, wo die weitere Behandlung und wie bisher die Strahlentherapie angeschlagen hat besprochen wird. Ich hoffe so sehr, dass es auch so erfolgreich wie bei dir sein wird vom weiteren Verlauf her. Hattest du nach der Bestrahlung noch Chemo bekommen?

    Seit heute hat meine Mama eine Perücke. Sie kommt aber relativ gut damit zurecht. Nächste Woche hat sie ihren 67. Geburtstag. Da werden wir als Familie etwas feiern. Hoffentlich ist sie fit genug.

    Hallo Kylie , so jetzt weiß ich wieder wie das Medikament heißt welches meine Mama nicht vertragen hatte. Es war Kadcyla (ich hoffe das darf man hier so rein schreiben... ). Ihre Blutwerte wurden darauf sehr schlecht so wie auch die Leberwerte.

    Aktuell bekommt meine Mama die dritte Woche die Gznzkopfbestrahlung. Sie hatte nach der 5. Bestrahlung einen Krampfanfall weshalb sie stationär aufgenommen wurde. Dort haben sie ihr hochdosiert Cortison gegeben. Nach 3 Tagen konnte sie wieder heim. Vorgestern hatte sie noch mal einen leichten Krampfanfall den sie aber selber im Griff bekam, sie bekommt jetzt auch ein Medikament gegen die Krampfanfälle. Ich bin nervös was das nächste CT sagt. Hoffentlich schlägt die Behandlung an wie sie sie soll....

    Liebe Kylie ,

    vielen Dank. Hmm sie hat so viel bereits bekommen, dass ich mich selber schon gar nicht mehr auskenne. Das Medikament worauf meine Mutter Nebenwirkungen bekam hatte einen sehr komplizierten Namen... er fällt mir nicht mehr ein. Xeloda hatte sie jedoch weiter genommen, das war es nicht. Meine Mama hat ja schon relativ lange die Krebsdiagnose. Wobei wir andererseits sehr froh sind, dass bisher die Therapien immer gut angeschlagen haben. Doch der Krebs gibt leider auch nicht auf. Wir haben bisher die Krankheit kaum in den Mittelpunkt gestellt soweit es geht und uns auf die gemeinsame Zeit fokussiert. Doch die Hirnmetastasen machen uns jetzt alle Angst, da die Prognosen überall so schlecht gestellt werden.

    Ah hab grad noch eine Korrektur vorzunehmen... es war nicht Xeloda sondern damals Capecitabin was sie vor 1 1/2 Jahren von den Nebenwirkungen her nicht vertragen hatte. Xeloda verträgt sie noch immer gut.

    Liebe PrincezzIT ,


    ich hoffe deiner Mutter und dir geht es aktuell gut. Ich kann sehr gut mit dir mitfühlen.

    Ich, 36, bin ebenso Angehörige und habe mich vor 2 Wochen in diesem Forum neu angemeldet. Meine Mama, 66, hat vor genau 2 Wochen die Diagnose Hirnmetastasen bekommen. Wir haben in den letzten Jahren auch viel mitgemacht - aber auch gute Zeiten gehabt. Nach der ersten Brustkrebsdiagnose mit Lymphknotenbefall vor über 10 Jahren gab es leider auch ein Rezidiv nach ca. 4 Jahren mit Metastasen damals im Knochenbereich und Leber. Dies konnte ebenfalls gut und erfolgreich mit erneuter Bestrahlung und Chemotherapie behandelt werden. Es gab immer wieder Tumormarker Erhöhungen und teils neu auftauchende Metastasen welche immer wieder durch die Behandlungen zurück gingen bzw. ganz verschwanden.

    Vor ca 1 1/2 Jahren bekam meine Mama eine neue Therapie mit Xeloda. Jedoch wurde diese Therapie wegen starker Nebenwirkungen (Blutbildungsstörung, starke Gewichtsabnahme) abgesetzt. Sie schlug aber wohl an, da der Tumormarkerwert zurück ging und die erneute Metastase an der Leber so gut wie weg war.

    Meine Mama erholte sich zwar langsam aber sicher. Vorallem die Geburt ihres ersten Elternkindes - meiner Tochter - November 2017 ließ sie wieder fit werden und sie war wieder fast so fit und mental stark wie vorher. Es wurde ihre Herceptin-Therapie fortgesetzt, da sie diese immer gut vertragen hatte.

    Nun begann vor ca. einem 1/2 Jahr, daß meine Mama Probleme mit dem linken Arm bekam. Sie schob es zunächst auf ihre alte Schulter-Skiverletzung. Da sie dort noch Drähte drin hatte kamen diese raus und es wurde eine Arthrose diagnostiziert. Den Arm konnte sie zunehmend schlechter bewegen und sie hatte auch etwas Gleichgewichtsstörungen. Dies erwähnte sie bei der letzten Tumorkontrolle. Da der Tumormarker plötzlich wieder gestiegen war handelte der Arzt sofort und veranlasste zu dem generellen CT und Sono die Untersuchung vom Kopf/Hirn. Und da war sie - die be....issene Diagnose Hirnmetastasen 😕. Wohl 3 Stück und eine davon größer. Genaueres wollte sie mir leider nicht sagen... Sofort wurde ein Termin zur Strahlentherapie gemacht. Sie bekommt jetzt Ganzkopfbestrahlungen - 30 Stück sind geplant. Bis jetzt hat sie 4 bekommen. Ihre Gleichgewichtsstörungen wurden zuletzt immer mehr. Seit gestern liegt sie jedoch stationär, da sie einen leichten epileptischen Anfall hatte. Es war ihr auch nach der 2. Bestrahlung stark übel und da bei der aktuellen Hitze viel Flüssigkeit wichtig ist bekommt sie Infusionen sowie eine höhere Cortisondosis, um die Hirnschwellung zu verringern. Morgen besuch ich sie gleich.

    Ich hoffe sehr die Bestrahlung schlägt an und sie hat noch ein paar Wochen/Monate zum Leben die sie mit uns und meiner Tochter verbringen kann. Sie war bisher eine so starke Kämpferin...

    So eine Diagnose wirft einen erst mal wieder so zurück. Aber man darf nicht aufgegeben und muss für einander da sein.

    Welche Therapie bekommt deine Mutter? Ich hoffe bei deiner Mutter verläuft die Therapie gut und ohne Nebenwirkungen. Ich drücke die Daumen. 😘🍀