Beiträge von AnnaMaus84

    Hallo ihr Lieben,


    auch ich möchte mich zum Tag der Überlebenden melden. Ich bekam 03/2018 die Diagnose triple positiver Tumor. Es folgten 6 Chemozyklen Docetaxel und Carboplatin + 1 Jahr Antikörpertherapie, brusterhaltende OP, Bestrahlung und Antihormontherapie (Zoladex, Tamoxifen). Bei der OP stellte sich heraus, dass der Tumor vollständig verschwunden war. Seitdem habe ich mit einigen Wehwehchen zu kämpfen, aber ich lebe und das ist das, was für mich zählt.

    Ich wünsche allen Neuzugängen alles Gute für die Therapie. Haltet durch. Es lohnt sich.


    Viele Grüße

    Anna

    Hallo Quietsche ,


    ich habe dir ja mal von meiner Mutter (56) geschrieben. Sie bekam genau vor einem Jahr ihre Diagnose. Sie hatte auch noch einen sehr ungünstigen Typ von AML. Zu Beginn war sie auch sehr traurig und verzweifelt. Irgendwann sagte sie aber zu mir "Du hast es geschafft, ich werde es auch schaffen." Sie wollte nie irgendeine Prognose hören oder etwas darüber lesen. Die Statistik für eure Altersgruppe ist echt nicht schön, aber mittlerweile interessieren mich diese Zahlen nicht mehr, weil man für sich selbst nichts daraus ableiten kann. Jeder Fall ist anders. Wegen des aggressiven Typs benötigte sie eine Knochenmarkspende. Sie hatte Glück, dass ein Spender problemlos gefunden wurde und seit der Spende ging es bergauf. Sie steht wieder voll im Leben und ist total positiv eingestellt. Alle Nachuntersuchungen waren super.

    Lass den Kopf nicht hängen. Es ist eine verdammt schwere Zeit, aber es lohnt sich zu kämpfen.

    Ist bei dir eine Knochenmarkspende geplant?


    LG

    Anna

    Liebe Peppermint ,


    Das ist schön, dass du zu deinem Onkologen großes Vertrauen hast, aber dennoch ist der Stand der Forschung ein anderer. Ich habe mich sehr viel mit dem Thema befasst. Ich habe hier im Forum Frauen kennengelernt, die nach der Chemo Kinder bekommen haben und eine von denen ( flower87 ) war sogar im Brustzentrum in Heidelberg, um sich eine Meinung zu diesem Thema einzuholen. Und ihr wurde gesagt, dass nichts gegen eine Schwangerschaft einzuwenden ist. Mittlerweile ist sie Mama eines kleinen Mädchens.


    LG

    Anna

    Hallo Sonnenblümchen ,


    ich bin auch Lehrerin und dieses Homeschooling macht echt keinen Spaß. Ich muss 9 Klassen betreuen. Das Ganze ist echt aufwendig und ich muss auch noch meinen 2jährigen Sohn betreuen, da er nicht zur Krippe kann. || Ich will meinen normalen Alltag zurück!

    Hallo Marion und Peppermint ,


    ich finde es auch wichtig, das Hebammen diesbezüglich sensibilisiert werden. Meine Hebamme hat mir aber erzählt, dass ihr in der Ausbildung gesagt wurde, dass in einem solchen Fall auf keinen Fall das Wort Krebs fallen sollte, weil es so viel anderes sein kann. Das finde ich aber falsch, weil es ja darum geht, Krebs früh zu erkennen. Und gerade bei schwangeren und stillenden Frauen wird es häufig übersehen, weil sich alle auf das Kind statt auf die Mutter konzentrieren. Während meiner Schwangerschaft wurde beispielsweise meine Brust nicht ein einziges Mal abgetastet.


    LG

    Anna

    Hallo Peppermint und alle anderen,


    es ist leider in vielen Köpfen noch drin, dass eine Schwangerschaft nach hormonabhängigen Krebs ein Risiko wäre 🤨😒. Das ist aber totaler Quatsch und wurde durch Studien schon längst wiederlegt. Leider habe ich selbst auch die Erfahrung machen müssen, dass Gynäkologen nicht gut informiert sind. Wenn du möchtest, kann ich dir gerne weitere Infos dazu schicken.


    Viele Grüße

    Anna

    Hallo Quietsche ,


    ich hatte damals ein ähnliches Problem, da ich für Chemo und Antikörper regelmäßig Rechnungen in Höhe von 10.000 Euro bekommen habe. Ich bekomme allerdings 50 % von der PKV und 50 % von der Beihilfe. Ich habe das dann so geregelt, dass der Apotheker direkt mit der PKV abgerechnet hat. Ich habe die andere Hälfte der Rechnung dann erst bezahlt, wenn ich das Geld der Beihilfe hatte. Von einem Kollegen weiß ich, dass man von der Beihilfe einen Vorschuss beantragen kann. Das war bei seiner Frau notwendig.


    LG

    Anna

    Hallo Quietsche ,


    willkommen im Forum. Mein Mama ist im Mai 2019 mit 56 Jahren an AML erkrankt. Sie hatte sogar eine sehr aggressive Form, sodass sie eine Stammzellenspende benötigte. Zum Glück gab es viele potenzielle Spender. Es war eine sehr anstrengende Zeit, insbesondere die Isolation. Aber mittlerweile geht es ihr wieder super. Ihr Körper hat die Spende angenommen und ihre Blutwerte sind gut.

    Ich wünsche dir für die Therapie alles Gute.


    LG

    Anna

    Hallo Studentin89 ,


    ich schätze, dass die meisten sich aus dem Forum zurückziehen, wenn sie wieder gesund sind, um mit dem Thema besser abzuschließen. Ich lesen hier auch nur gelegentlich. Durch die Antikörpertherapie hat sich ja unsere Prognose deutlich verbessert. Ich hatte eine PCR und mein Onkologe sagt, dass meine Chance auf Heilung bei weit über 90 % liegt.


    LG

    Anna

    Hallo Studentin89 ,


    schön hier wieder jemanden zu sehen, der schon so lange gesund ist. Mein Tumor war auch triple positiv. Meine Diagnose bekam ich 03/2018 und bin seit 08/2018 offiziell krebsfrei. Ich bekomme weiterhin Zoladex (für mind. 2 Jahre) und Tamoxifen (für 10 Jahre).


    Denkst du noch viel über die Krankheit nach?


    LG

    Anna

    Hallo Amy48 ,


    ich weiß nur, wie das für Schulen geregelt ist und Teafriend ist ja auch Lehrerin. Bei Vorlage eines Attestes dürfen Lehrer im Homeoffice bleiben und die Schüler mit Aufgaben versorgen.


    Alle Arbeitgeber haben ihren Angestellten gegenüber eine Fürsorgepflicht (per Gesetz und auch schon vor Corona). Wenn der AG aber nichts unternimmt, würde ich mich an deiner Stelle an den Betriebsrat (sofern vorhanden) wenden. Vielleicht hilft auch ein ärztliches Attest, in dem steht, dass du zur Risikogruppe gehörst. Der AG bewegt sich dann auf dünnem Eis, wenn er dich nicht schützt. Ansonsten gibt es für Betriebe soweit ich weiß keine bestimmten Vorgaben. Das irre ist ja auch, dass z. B. Fahrgemeinschaften auf max. 2 Personen beschränkt sind, im Betrieb die Abstandsregeln aber nicht gelten, sondern nur empfohlen werden, wenn es möglich ist.


    LG

    Anna

    Hallo Teafriend ,


    ich bin auch Lehrerin in Niedersachsen. Wenn dein Arzt dir ein Attest ausstellt, dass du wegen Corona nicht unterrichten darfst, dann genügt das. Es muss und darf keine Diagnose in dem Attest stehen, weil das den AG nichts angeht. Meine Diagnose ist 2 Jahre her und mein Chef möchte, dass ich Zuhause bleibe, selbst wenn mein Onkologe was anderes sagt 😀.


    LG

    Anna

    Hallo,


    dass Tamoxifen die Eierstöcke schädigt, wäre mir neu. Ich kenne einige Frauen, die Tamoxifen genommen haben und für eine Schwangerschaft pausiert haben. Es hat alles wunderbar geklappt. Es gab eine Studie und auf deren Grundlage wird halt empfohlen Tamoxifen mind. 2 Jahre zu nehmen bevor man schwanger wird.


    LG

    Anna