Beiträge von Miami

    Hallo liebe Wolke,


    mit der Angst hat es schon etwas auf sich! Im Moment habe ich auch mehr Angst als Optimismus. Meine Gefühle fahren auch immer Achterbahn. Ich befinde mich noch mitten in der Chemo. Ich versuche mich durch "Visualisieren" aufzubauen. Sehe dann positive Vorstellungsbilder, wie ich dem Krebs bewältige und wie ich z. B. Weihnachten gesund und munter mit meiner Familie am Tisch sitze oder mit meinen Enkelkindern spiele. Auch Atemübungen verleihen mir wenigstens für ein paar Stunden "frische Gedanken".


    Du wirst sehen, es wird alles gut sein bei der Nachsorgeuntersuchung! :) Vielleicht hast Du schon von Annette Rexrodt von Fircks gehört!? Sie lebt noch nach 15 Jahren, obwohl sie eine sehr schlechte Prognose hatte. Sie hat schöne Bücher geschrieben, falls Du sie noch nicht hast, lohnen sie sich, als Weihnachtsgeschenk für Dich. Ich kann sie Dir sehr empfehlen!


    Ich setzte mich für einen Moment neben Dir und weiß, wie Du fühlst. Ich drücke Dich ganz doll und wünsche Dir alles Liebe für Deine Nachsorgeuntersuchung!!!!!


    Sei lieb gegrüßt von


    Miami :)

    Liebe Wölfin, liebe Leni


    ich danke Euch sehr für Euer Mitgefühl. Es tut gut zu spüren, dass man nicht allein ist! Ich hoffe, dass ich diese Woche meine Probleme beim Onkologen klären kann und das es mir dann wieder besser geht. Habe zur Zeit keine Lebensqualität und meine Gefühle fahren Achterbahn. Es ist ein ewiges auf und ab. Ich weiß aber, das ihr genauso fühlt und ich wünsche uns allen viel Kraft für die weitere Bewältigung in Bezug auf die Krankheit!


    Ich grüße Euch alle ganz lieb


    Eure Miami :)

    Als ich die Diagnose "Brustkrebs" erhielt, fühlte ich mich eigentlich in "meinem" Brustzentrum sehr gut aufgehoben und in sehr guten Händen. Auch die Informationen kamen sehr gut rüber. Es ging alles sehr schnell, ich konnte nicht brusterhaltend operiert werden. Jetzt befinde ich mich mitten in der Chemo. Mein Onkologe nimmt sich viel Zeit und ist auch sehr einfühlsam.


    In der vergangenen Woche sollte ich jedoch eine andere Erfahrung machen, als ich wieder ins Brustzentrum fahren musste. Da habe ich eine sehr düstere Erfahrung gemacht, als ich mit Bauchschmerzen, die mich schon wochenlang plagen, in die Klinik gefahren bin.


    Mein Onkologe hatte leider Urlaub, so dass ich keinen anderen Ansprechpartner hatte. Ich wurde von dem Chefarzt wie eine Simulantin behandelt und er meinte, auch er habe Angst und ihm tun die Lymphknoten auch weh!? Als ich ihm fragte, ob er im Blutbild auch meinen Tumormarker sieht, ist er total ausgerastet! Dieser wird nicht bestimmt und er fragte mich, wer mir solch einen M... erzählt? Ich war fassungslos und wollte die Klinik trotz Schmerzen wieder verlassen. Nur eine Stationsschwester, die alles miterlebt hat, konnte mich überreden zu bleiben. Mir wurde nur der Bauch abgetastet und einen Klistier zur Hilfe der Abführung erhielt ich. Am nächsten Tag habe ich die Klinik wieder verlassen. 2 Tage später musste ich abends, in meiner Stadt, in die Rettungsstelle. Dort wurde schon etwas mehr gemacht, vom Röntgen bis zur Darmspiegelung. Das Wichtigste, ich bin angehört worden und ich fand total nette Ärzte und Schwestern! Es war ein Darmverschluss, als Nebenwirkung von der Chemo. Bekam mehrere Einläufe, dann "ging" es wieder.


    Leider habe ich immer noch Bauchschmerzen. Vor allem geht es mir psychisch sehr schlecht und ich habe Angst!!!!!!! Ich kann es noch nicht verstehen, wie man im Brustzentrum mit mir umgegangen ist!!!!! Ich weiß auch wirklich nicht, ob ich da noch mal hin fahre. Bin sehr enttäuscht, auch wenn die Ärzte 12 Stunden Dienst machen müssen. Dieses Problem kann man nicht am Patienten lösen und schon gar nicht, wenn ein Patient, so wie ich, körperlich und psychisch Hilfe braucht!!!!


    Ich hoffe ich bin ein Einzelfall und ich kann aus Euren Beiträgen mehr positives lesen!!!! Ich wünsche noch einen schönen 3. Advent! :) :)

    12x Paclitaxel!? Das ist ja Wahnsinn! Ich hatte nur 3x, insgesamt 3 Zyklen, 9x Chemo. Ich wünsche Dir viel Kraft, das dauert bestimmt eine ganze Weile. Wie die anderen schon geschrieben haben, die Reha danach wird Dir wieder auf die Beine helfen. Du schaffst das, glaub an Dich. Gönn Dir die notwendige Ruhe und nehme viele Vitamine zu Dir! Du wirst sehen, alles wird gut! :)

    Hallo LUMA,


    ich befinde mich zur Zeit in der Behandlung mit nab Paclitaxel. Also ich habe überhaupt keine Nebenwirkungen bisher. Die einzige Nebenwirkung, die ich nach der Chemo habe, kommt von der Spritze " "danach". Von Neulasta habe ich entsetzliche Knochenschmerzen. Aber mein Doc meinte, da meine Leukos immer schwanken, muß ich die Nebenwirkungen in Kauf nehmen. Ich will beim nächsten Besuch in der Onkologie dieses Thema noch einmal aufnehmen, da mir <neulasta immer nur für einpaar Tage etwas bringt und dann sind die <leukos genau da, wo sie vorher waren. Alle Nebenwirkungen umsonst. Also keine Angst vor nab Paclitaxel! Mir geht es gut damit. Kopf hoch, mach die Chemo zu Deinem Freund und Du erfährst viel weniger Nebenwirkungen!!!! Alles Gute für Dich :)

    Hallo Bibbi,



    es ist furchtbar, wenn ich Deine Zeilen lese, wie arg das Schicksal mit uns umgeht! Ich selbst habe die Diagnose auch erst vor ein paar Wochen erhalten. Mir wurde die Brust abgenommen und ich hatte 6 befallene Lymphknoten. Danach war noch eine OP notwendig, da der Sicherheitsabstand zum gesunden Gewebe nicht eingehalten wurde. Nun warte ich auf meinen 1. Chemo Termin. Ich bin auch voller Zuversicht, umso mehr haut es mich jedes mal um, wenn ich so etwas wie von Dir lese. Liebe Bibbi, wir lassen uns nicht unterkriegen, halt immer den Kopf oben!!! Auch ich habe Durchhänger und große Angst!!!! Aber wir besiegen den Krebs! Ich drücke dir alle Daumen die ich habe und wünsche Dir alles Glück auf dieser Welt! Du schaffst das!!!!!!!! :thumbup: :)