Beiträge von Schaeflein

    Liebe Filly78 und kruemelmotte ,

    Eure Beiträge machen soviel Mut. Ich bekomme ab Donnerstag sechs Wochen lang Bestrahlung und dann bin ich mit der akuttherapie durch. Ich bekam die diagnose im Juni 2018 und wurde dann im Juli 2018 operiert. Hier im Forum habe ich mich erst im August registriert, was ein Segen war. Ich freue mich heute schon darauf, wenn ich wieder zur Arbeit gehen kann. Ist schon ein langer Weg und am Anfang hört sich ein Jahr sehr lange an, aber die Zeit vergeht wie im Fluge .

    An alle die erst am Anfang stehen, haltet durch , es lohnt sich . Das Leben ist schön 😊

    LG Schaeflein

    Ich werde das Thema Knochendichtemessung bei meiner nächsten Nachsorgeuntersuchung mal ansprechen. Ich finde es schon auch wichtig , den Stand vorher zu kennen und nicht nach ein paar Jahren festzustellen , dass die Knochen sich verändert haben , aber man nicht weiß um wieviel und ob es tatsächlich von der Therapie kommt.

    Schon komisch , dass dies nicht automatisch gemacht wird. Ist ja auch keine Lappalie.

    Ach ja, wenn man nicht alles selber macht. Lach.....😂😂😂😂


    Wünsche Euch allen einen schönen Tag mit viel schönen Erlebnissen 🤗

    Hallo Singdrossel ,

    Bei mir wurde die pacli nach 6 Infusionen abgebrochen wegen der PNP. Am Donnerstag geht’s bei mir mit den Bestrahlungen los. Ich bekommen 28 Stück. Der Aromatasehemmer den ich seit 1.1. nehmen muss verursacht mir heftige Muskel-und Gliederschmerzen . Ich hoffe das wird noch anders . Ist nicht so toll.

    Drück dir die Daumen für den Rest deiner Chemotherapie .

    LG Schaeflein

    Ich kann mich heute kaum noch bewegen . Seit ich ( jetzt am 13. Tag ) Aromatasehemmer Le...... nehme wird es täglich schlimmer . Ich habe den Eindruck , dass alle meine Baustellen im Knie , in der LWS, in der BWS, usw. verstärkt auftreten und immer schlimmer weh tun . Kann man dagegen ein Schmerzmittel nehmen oder Enzyme ? Weiß das jemand von euch ?

    LG Schaeflein

    Liebe Moni80 ,

    ich habe nun auch 4x EC und 6 von 12x Pacli hinter mir. Ich hatte am Anfang auch Angst vor der Chemotherapie , weil ich allein wohne und echten Bammel vor den Nebenwirkungen hatte. Ich hatte soviel Geschichten über die ,,möglichen,, Nebenwirkungen gehört, dass mir davon schon Angst wurde . Ich hatte vor allem Angst davor, was ich mache wenn ich nachts alleine bin.

    Habe dann mit meinen Onkologie-Doc darüber gesprochen , der hat mich angeschaut und meinte , was soll denn da passieren? Ich soll mich darauf einlassen und nicht im Vorfeld schon die Pferde scheu machen. Lach.... damals dachte ich ,, der hat gut reden, heut denke ich ,, er hat recht gehabt,,. Bei den Ecs war mir die ersten Tag übel und ich war müde und schlapp , das war nach einer Woche besser . Mit dem trinken hatte ich auch so meine Probleme. Ich konnte nicht mal mehr Wasser riechen. Mein Doc meinte dann irgendwann , trinken muss sein, egal was ( außer Alkohol) Hauptsache trinken. So hab ich es dann gemacht und auch meine Leukos waren während der ganzen Zeit im grünen Bereich. Unter pacli war ich nur etwas müde und halt die neuropathien an Händen und Füßen haben bei mir so stark zugenommen , dass man nach 6 x pacli damit aufgehört hat.

    Was ich damit sagen will, mach dich nicht verrückt. Lass es auf dich zukommen. Es wird bei jedem anders . Auch wenn du alleine zuhause bist , schaffst du das locker. Mit drei Stunden pro chemoanwendung musst du immer rechnen. Glaub mir es ist zu schaffen .

    Glg Schaeflein

    Hallo in die Runde ,

    hat jemand hier auch solche schlimmen Fressattacken unter Le.....ol? Ich nehme jetzt seit 1.1.19 den Aromatasehemmer Let.....ol und bemerke immer mal wieder dass ich unter extremen fressattacken leide. Furchtbar ! Von den Schmerzen in den Gelenken mal ganz abgesehen . Ach Menno ... hört das denn nie auf . Ständig irgendwelche Nebenwirkungen 😡

    Hallo Antje1203 ,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen hier im besten Forum , ever.

    Das warten auf DIE Diagnose ist sehr hart. Das habe wir hier alle schon hinter uns und wissen wie du dich fühlst. Ich drück dir die Daumen , dass es NICHT Krebs ist.

    In der Zwischenzeit hilft nur ablenken und wie die anderen vor mir schon geschrieben haben, NICHT googeln . Das macht einen verrückt. Da liest du Sachen von vor zehn Jahren die längst überholt sein und verunsichern dich.


    Liebe Grüße Schaeflein

    Ich bin gerade so berührt von den ganzen Geschichten hier und ich finde auch , dass man es nicht besser als emmi ausdrücken kann. Es ist wirklich so , dass ab dem Moment der Diagnose nichts mehr ist wie vorher und auch nie wieder so sein wird. Die ganzen Sprüche mit ... warte erst mal ab und ... Kopf hoch das wird schon wieder , usw. habe ich auch alle zu hören bekommen . Ich habe nie geweint , zumindest konnte ich es nicht , wenn andere dabei waren , weshalb ich als ,, coole Socke ,, bezeichnet wurde, aber wie es innen drin aussieht , wollte ich lange selber nicht wahrhaben . Zur Zeit geh ich eher auf Distanz , weil mir ganz schnell alles zuviel wird . Meinen Humor habe ich Gott sei dank behalten, weshalb man mir nach außen nicht viel anmerkt.

    Aber, octo2 wie schon gesagt ..... Nichts ist mehr wie vorher und wird es auch nicht mehr , allerdings kann immer etwas anderes neues daraus entstehen , aber eben anders .

    Hallo ihr lieben,

    Ich kann mich bis heute nicht richtig darüber freuen, dass ich mit der Chemotherapie fertig bin. Ich wurde quasi damit überrascht . Eine Woche vor Weihnachten wurde bei mir die Therapie mit pacli abgebrochen, wegen inakzeptabler Nebenwirkungen. Ich hatte/ habe zwei Zehen und ein Teil des Fußballens die taub sind, der Arzt meinte dass nun der Schaden größer sei als der Nutzen und wir das ganze beenden, bevor es schlimmer wird. Ich hatte 6 x pacli und 6 Infusionen wurden gestrichen. Davor hatte ich 4 x EC. Wie gesagt eigentlich hätte ich Luftsprünge machen müssen vor Freude , endlich mit der Chemotherapie durch zu sein, aber so ist es nicht. Komisch oder?

    LG

    Liebe Lalaria ,

    Auch von mir ein herzliches Willkommen . Ich kann mich moni13 nur anschließen, die Chemotherapie ist dein Verbündeter im Kampf gegen deinen Untermieter. Krempel die Ärmel hoch und gehe es an. Es ist kein Spaziergang , aber machbar. Ich hatte auch eine Riesen Respekt vor der Chemotherapie und jetzt bin ich durch damit. Glaub mir das halbe Jahr geht schnell vorbei. Ich kann auch nur bestätigen, lass die Finger von Google. Frag lieber hier im Forum oder deinen Arzt. Das verunsichert sonst nur. Auch keine Wartezimmergespräche, dort bekommst du nur Horrorgeschichten zu hören. Nebenwirkungen können auftreten, müssen aber nicht . Das ist bei jedem anders. Es bekommen auch nicht alle dieselben Medis. Also Kopf hoch , Augen zu und durch 💪 du schaffst das.

    LG Schaeflein

    Lieber Frank,

    Ich kenne das Problem nur zu gut . Ich war mit meinem Freund erst ein Dreiviertel Jahr zusammen , als ich die Diagnose Brustkrebs bekam. Meine erste Reaktion war, das kann ich ihm nicht antun, ich kann sein Leben nicht mit so einer Krankheit belasten. Ich habe ihm die Wahl gelassen unsere Beziehung zu beenden, jedoch war es für ihn ( wie für dich auch ) keine Frage . Er wollte das mit mir durchstehen.

    Wir passen auch sehr gut zusammen. Kurz und gut , ich bin noch nicht ganz durch mit meiner Behandlung, die Strahlentherapie und die Reha stehen mir noch bevor. Was ich allerdings auch sagen kann ist, dass ich mich immer öfter in meine eigenen vier Wände zurück ziehe und einfach meine Ruhe brauche. Das sind auch ab und an depressive Phasen . Das kommt oft vor bei dieser Krankheit. Ich hatte auch schon Zeiten, dass ich garnichts mehr gefühlt habe.

    Was ich genau damit sagen möchte, gib ihr Zeit und Rückzugsmöglichkeiten. Erdrücke sie nicht mit Haus bauen und Zukunft planen im Moment. Glaub mir das ist in so einer Zeit alles zuviel für sie. Weißt du, auch wenn die Haare wieder wachsen, nach außen sieht alles wieder toll aus , aber sowas verändert einen für den Rest des Lebens . Mach ihr um Himmels Willen keine Vorwürfe , von wegen ,, der Mohr hat seine Schuldigkeit getan ......,, das ist genau das falsche. Erwarte einfach nichts von ihr , setze sie nicht mit euren Plänen unter Druck , damit kann sie im Moment nicht umgehen. Sie ist einfach nur froh , wenn sie leben darf. Ich kann von mir sagen , dass ich nicht mehr weit in die Zukunft plane. Ich denke so geht es ihr auch . Ich weiß , dass es für dich schwer nachvollziehbar ist, aber gib ihr Zeit und Raum , denn das ist das was sie braucht. Melde dich einfach wie ein guter Freund ab und an bei ihr, dann wirst du sehen was die Zukunft bringt.


    Ich hoffe das war dir jetzt nicht zu heftig, aber manchmal ist weniger mehr.


    LG Schaeflein