Beiträge von Hähnchen

    Danke für eure Beiträge, ich fühle mich sehr gut aufgehoben im Forum. Ich bekomme schon Schmerzmittel, die allerdings nicht die gewünschte Schmerzfreiheit bringen. Ich habe auch nicht mehr die Kraft, mir noch irgendwo eine Zweitmeinung zu holen (wieder mal), und die Psychoonkologin, mit der ich in Kontakt bin, ist sehr bemüht, aber leider kann sie mir ja auch nicht helfen...

    Hallo,
    Ich bin total verzweifelt, weil meine Metastasen sich trotz verschiedener Chemotherapien gewaltig ausgebreitet haben
    auf den gesamten Bauchraum, Leber Milz und Bauchspeicheldrüse sind betroffen, ebenso wahrscheinlich der Unterleib,
    eine klare Abgrenzung ist nicht möglich... Nun fragte meine Ärztin mich gestern, ob ich die von ihr vorgeschlagene Therapie
    (Afinitor und Exemestan) überhaupt noch machen will oder ob ich den Rest meines Lebens nicht lieber ohne Therapie
    "genießen" will... wie soll ich überhaupt das Leben noch genießen, wenn ich ständig Schmerzen habe und überhaupt keine
    Lust auf irgendwelche Aktivitäten Entwicklern kann? Ich bin 45 Jahre alt und habe zwei Kinder im Alter von 12 und 13 Jahren,
    ich kann doch jetzt nicht einfach aufgeben? Vielleicht hat jemand Erfahrungen mit Afinitor? Die Nebenwirkungen klingen ja nicht so verlockend...
    Hähnchen

    Hallo, ich bekomme ab sofort nach zweimaliger gescheiterter Chemo (Xeloda und Taxol) Eribulin. Hat jemand damit
    Erfahrung? Ist es die letzte Option für mich? Im Netz habe ich etwas von " austherapierten Patientinnen" gelesen... Meine
    Ärzte sind leider etwas wortkarg und sagen unter Zeitdruck nur Dinge wie " gut verträglich" und "kaum Nebenwirkungen",
    Aber auf Wikipedia z.B. liest es sich ganz anders... Ich habe mittlerweile so viele Metastasen an verschiedenen Stellen,
    dass ich wirklich kaum noch Hoffnung habe!!
    Ich wäre dankbar für Erfahrungsberichte.
    Hähnchen

    Liebe TochterT und Miami,
    Bei mir wurde schon viermal ein PET CT gemacht, zur Verlaufskontrolle und zur Klärung von weiteren Metastasen, weil das Knochenszintigramm keine inneren Organe zeigt. Die privaten Krankenkassen zahlen das auf jeden Fall, es bedarf bei den gesetzlichen Kassen wohl kleinerer Tricks, aber dann geht das auch. Im übrigen ist das mit 1.700€ bei weitem nicht die teuerste Untersuchung, mit MRT, CT und Knochenszintigramm wäre es auf jeden Fall teurer geworden!! Und Miami, ich würde auch den Arzt wechseln!!
    Liebe Grüße von Hähnchen

    Liebe Sonja, ich habe 18 Wochen lang Paclitaxel bekommen und außer gelben Fingernägeln und kribbelnden Fuß- und Fingerspitzen nur leichte Müdigkeit gehabt. Vor der eigentlichen Chemo bekam ich immer Cortison und ein Antiallergikum (Tavegil). Falls das bei Dir nicht der Fall war! solltest Du danach fragen! In meiner Praxis wurden selbstverständlich Hände und Füße gekühlt... (Leider habe ich trotzdem Neuropathien und gelbe Fingernägel, s.o.). Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen?
    Alles Gute! Hähnchen

    Herzlichen Glückwunsch! Ich bringe die ersten Sonnenstrahlen mit aufs Sonnendeck und die lustige bunte Decke, die mir jemand letzte Woche geliehen hat, denn es ist ja noch recht frisch...wo gibt es eigentlich Dinkelkaffee? Ist der lecker?
    Ich trinke grünen Tee! der schmeckt nach Heu, aber vielleicht mag jemand ein Tässchen?

    Hallo, ihr Lieben!
    Ich melde mich mal wieder, weil es Neuigkeiten aus der Tumorkonferenz gibt. Sie empfehlen, die Magenmetastasen zu bestrahlen, damit sie kleiner werden... Habt Ihr davon schon mal gehört?? Ich stelle mir natürlich vor, dass alle möglichen anderen Organe in Mitleidenschaft gezogen werden könnten und habe dementsprechend Angst!! Gestern Abend eine Heulattacke, weil ich das Gefühl habe, von diesem Tumor innerlich "aufgefressen" zu werden, und weil mir ständig schlecht ist. Von dem Befund bis zur Therapie dauert es mir einfach zu lange! Aber morgen kann ich endlich mit meiner Ärztin sprechen, die leider immer etwas wortkarg ist...
    Danke, dass Ihr da seid! Hähnchen

    Guten Morgen,
    Ich bin auch mal wieder hier! Glückwünsche an alle Geburtstagskinder, ich habe Rührei mitgebracht, von den glücklichen Hühnern meiner Freundin.
    Ich möchte gerne wissen, ob eine von Euch schon mal Bestrahlung für den Magen bekommen hat, das wäre nämlich der Therapievorschlag der Tumorkonferenz für meine riesige Magenmetastasen... Ich dachte, sowas geht gar nicht...?!
    Ansonsten genießt den Sonntag und die paar restlichen Sonnenstrahlen!
    Liebe Grüße! Hähnchen

    Guten Morgen, ich bin wieder da! Nach der ausgelassenen virtuellen Party hier auf dem Sonnendeck gestern und der realen Feier in meinem Wohnzimmer gestern (12 Stunden liebe Gäste, viele Blumen und schöne Geschenke ^^ !) genieße ich jetzt wieder meine Ruhe und die Zeitung. Heute tagt die Tumorkonferenz über meinen Fall, ich hoffe, dass es einen für mich akzeptablen Therapievorschlag gibt, Daumen drücken!
    Liebes Lupinchen, ich denke an Dich während der Chemo und werde bestimmt bald wieder Leidensgenossin sein... Obwohl ich gerade so stolz auf meine wachsenden Haare bin. Mal sehen!
    Wer kann denn mal die Sonne hervorlocken? Hier im nördlichen Teil Deutschlands ist es ziemlich trübe, ich brauche eine Decke in meinem Liegestuhl!
    Hähnchen 8)

    Hey, was für eine tolle Überraschung!! Danke für die Torte, die Glückwünsche und die Kerze. Natürlich weiß ich, was ich mir wünschen werde... Und: Ich liebe Erdbeertorte!!!

    Danke, ich bin sooo gerührt von Euren lieben Antworten und Umarmungen!!! Glücklicherweise habe ich meine Familie und liebe Freundinnen vor Ort, bei denen ich mich ausheulen konnte, aber jetzt habe ich Tränen der Rührung in den Augen...Danke für die Anteilnahme! Ich warte nun auf die Ergebnisse der Gewebeproben und der Tumorkonferenz, bis dahin versuche ich mich abzulenken. Meine Kinder fordern mich auch schon wieder, was gut ist! Danke!!!
    Hähnchen

    Liebe Lola,
    Auch wenn es natürlich unerfreulich ist, dass Du auch mit diesen Magenmetastasen zu kämpfen hast, freue ich mich dennoch, eine Leidensgenossin zu treffen!
    Ich komme gerade von einer Magenspiegelung und Sonographie, die erschütternde Ergebnisse gebracht hat: ein riesiger Magentumor und weitere neue Metastasen in der Bauchspeicheldrüse und der Leber... Und das nach 18!!! Wochen Chemotherapie mit Taxol! Natürlich ist wieder Wochenende und kein Arzt zu sprechen, der mir meine Ängste und Horrorvorstellungen nehmen könnte... Das Internet macht mich noch unsicherer, da ist von einer Lebenserwartung von 8 Monaten die Rede, Hilfe!
    Total verzweifelt. Hähnchen

    Immergutdrauf ist übrigens auch sehr originell...
    Danke für die Tipps, habe mittlerweile mit allen Stellen gesprochen und habe nur zwei Optionen, entweder einstweiliger Ruhestand für ein Jahr oder Wiedereingliederung fortsetzen (die musste ich letztes Jahr unterbrechen), denn eine erneute Wiedereingliederung ist wohl nicht möglich... Das war mir nicht klar! Aber auch die Fortsetzung ist nicht sicher, hängt vom Dienstherrn ab, Fürsorgepflicht und so. Mal sehen, was meine Ärztin meint.

    Hallo, ich bin 45 Jahre alt und Beamtin. Nun droht mir wegen meiner Erkrankung die Dienstunfähigkeitsrente. Im letzten Jahr bin ich nochmal davon gekommen und konnte eine Wiedereingliederung machen, aber schon nach wenigen Monaten stand fest, dass ich wieder ausfallen würde, weil sich Metastasen gebildet hatten und ich eine Chemotherapie machen sollte. Nun habe ich zwar diese Therapie hinter mir, aber wie sehen die Prognosen aus?! Die Metastasen haben sich nur wenig verändert, eine volle Rückkehrmöglichkeit in den Beruf wird mir wohl kein Arzt bescheinigen... Eigentlich fühle ich mich aber noch zu jung für Rente, und dann gibt es auch finanzielle Probleme, wenn ich nur noch einen Bruchteil von meinem Gehalt bekäme. Weiß jemand, wie hoch der Steuersatz auf so eine Rente wäre? Ich habe einen Schwerbehindertenausweis 70%, falls das wichtig ist... ?(
    Sonnige Grüße,
    Hähnchen

    Hallo Michi,
    Danke für Deine Antwort. Natürlich nehme ich etwas gegen Übelkeit, es ist auch nicht so schlimm, dass ich mich übergeben müsste... Ich habe auch noch andere (Knochen-)Metastasen in der Schulter, Hüfte und am Schlüsselbein, aber damit kann ich nach Auskunft der Ärzte trotzdem noch eine Weile leben. Der Magen macht mir am meisten Sorgen, weil es so ein zentrales, wichtiges Organ ist! Jetzt habe ich heute meine vorerst letzte Taxol Chemotherapie hinter mich gebracht und warte wieder vier Wochen bis zu einem Gespräch mit der Ärztin. Die Warterei finde ich immer schlimmer als die ganzen Therapien!!
    Wie geht es Dir mit den Metastasen? Der Befall der Leber ist auch nicht so lustig, oder? Probierst Du auch naturheilkundliche Wege?
    Alles Gute, Hähnchen

    Danke fürs Mutmachen! Natürlich weiß ich, dass auch schon das Ausbremsen der Metastasen ein Erfolg ist, aber darum geht es eigentlich nicht. Ich habe das Gefühl, als wäre ich die Einzige mit Metastasen ausgerechnet im Magen! Das kann ja aber eigentlich nicht sein, daher wünschte ich so sehr, dass sich auch Frauen melden, die das Gleiche haben. Damit ich mich mal über die Situation austauschen kann.

    Hallo,
    Ich bin relativ neu hier im Forum und suche andere Betroffene, die mit mir über den Befund von Magenmetastasen diskutieren wollen. Ich bekomme zur Zeit Chemotherapie (Abraxane/Taxol), die Metastasen sind nach zwölf Kursen aber nur ein wenig kleiner geworden, was mich sehr frustriert. Meine Ärztin wertet das aber als Erfolg, weil sie zumindest nicht größer geworden sind... Jetzt ist mir aber irgendwie immer übel, ich muss öfter aufstoßen und mag nicht essen. Ich habe große Angst davor, wie sich die Krankheit weiter verhalten wird!?!
    Danke für interessante Beiträge
    Hähnchen ;(

    Hallo, ich quäle mich seit März letzten Jahres mit dem Thema Brustkrebs und hatte von Anfang an Knochenmetastasen, weil der Tumor unter der linken Achsel trotz langjähriger Schmerzen und mehreren vergeblichen Arztbesuchen erst durch Zufall entdeckt wurde. Ich wurde operiert, bestrahlt und mit Tamoxifen und Zometa behandelt, aber nach einigen Monaten stellte man Magenmetastasen fest, so dass die Therapie auf Xeloda und Avastin umgestellt wurde. Erfreulicherweise haben sich die Magenmetastasen daraufhin zurückgebildet, auch die Knochen haben von der Behandlung profitiert. Aber jetzt, nach knapp einem Jahr, findet sich ein Rezidiv im Magen mit Lymphknotenbefall und eine verdächtige Zyste am Eierstock. Ich soll nun 18 Taxol-Chemos bekommen und bin ziemlich verzweifelt.


    Gibt es Frauen mit einem ähnlichen Krankheitsbild? Ich höre und lese öfter von Leber-metastasen und Wirbelsäulenproblemen, meine Art der Metastasierung scheint ungewöhnlich zu sein, habe die Knochenmetastasen in der Schulter, Hüfte und am Oberschenkelknochen...


    ?( Danke für interessante Beiträge,


    Hähnchen