Beiträge von Vrau D.

    Hallo an alle,


    bevor die Paranuss nun endgültig ihre Daseinsberechtigung verliert, halte ich mal dagegen:


    Die Nuss ist der größte natürliche Lieferant des Spurenelements Selens (neben Kalzium, Magnesium, Phosphor und einfach und mehrfach gesättigten Fettsäuren) und bereits eine Nuss deckt den täglichen Bedarf.


    Tatsächlich wurde in Paranüssen aus Brasilien etwa erhöhte Werte des Schimmelpilzgiftes Aflatoxin nachgewiesen, das bereits in geringen Mengen krebserregend sein kann. Infolgedessen wurden von der EU-Beschränkungen für die Einfuhr von Paranüssen erlassen. Weil viele Herkunftsländer die darin enthaltenen hohen Anforderungen nicht erfüllen können, hat der Handel mit Paranüssen stark nachgelassen.


    Aflatoxine finden sich übrigens in vielen Trockenprodukten, etwa in Getreide, Hülsenfrüchten, Nüssen und sogar Teeblättern. Der Schimmelpilz kann sich schnell bei einer falschen Lagerung bilden. Sie ist er hitzebeständig (übersteht also auch Koch- und Backvorgänge).


    Am besten sollte man geschälte Paranüsse gekühlt und trocken aufbewahren und schnell verzehren. Wenn sie einen muffig-ranzigen Geschmack haben, sollte man sie nicht mehr essen. Ungeschälte Paranüsse kann man etwa zwei bis drei Monate aufbewahren.


    Die Paranüsse, die bei uns in Deutschland erhältlich sind, werden somit sorgfältig überprüft. In einem Bericht (nachfolgend Link) des Bundesamtes für Verbraucherschutz konnten fast ausschließlich niedrige Aflatoxin-Werte in Paranüssen nachgewiesen werden.


    https://www.bvl.bund.de/Shared…hiv/lmm_bericht_2015.html


    Wenn man die Paranuss und die Erdnuss in Frage stellt sollte man generell seine Ernährungsweise und die verwendeten Lebensmittel überprüfen. Denn egal nach was man sucht, nichts ist bei der heutigen


    Und wer noch natürliche Selenquellen sucht (Angaben jeweils pro 100g) - die Zufuhr geht auch durch eine ausgewogene Ernährung:


    Kokosnüsse (400-800 Mikrogramm)

    Steinpilz (ca. 190 Mikrogramm)

    Pistazien (ca. 130 Mikrogramm)

    Weizenkleie (ca. 100 Mikrogramm)

    Paranüsse (ca. 100 Mikrogramm)

    Sojabohnen (ca. 45 Mikrogramm)

    Naturreis (ca. 40 Mikrogramm)

    Mungobohnen ( ca. 16 Mikrogramm)

    Mais (ca. 12 Mikrogramm)

    Linsen (ca. 10 Mikrogramm

    Edna ich habe mich bewusst gegen die Einnahme von Tamoxifen entschieden, da mir die Behandlung damit zu wenig auf mich abgestimmt ist.


    Es gibt statistische Zahlen zur Rückfall- und Überlebensrate von Brustkrebspatientinnen mit oder ohne Antihormontherapie. Diese sind jedoch nicht direkt auf meine Situation übertragbar, da in der Gruppe der untersuchten Patientinnen dennoch Patientinnen mit ganz unterschiedlichen Risikoprofilen enthalten sind je nach Tumorgröße und Grading, mit oder ohne Strahlentherapie etc. , welche sich auch auf die Überlebensrate auswirken. Der Nutzen kann dann im Einzelfall größer oder kleiner als die angegebene statistische Rate sein.


    Letztendlich können aus Studien errechnete Wahrscheinlichkeiten den individuellen Verlauf nicht sicher vorhersagen. Durchschnittswerte, die an großen Gruppen erhoben wurden, erlauben keine Vorhersage im Einzelfall.


    Aufgrund meiner Tumormerkmale, und der Tatsache, dass beide Brüste fast vollständig (bis auf die Mamille) entfernt wurden, ist lt. KID von einem eher geringeren Rückfallrisiko an der Brust (im Sinne eines Lokalrezidivs) oder im Körper (im Sinne von Fernmetastasen) auszugehen, als in den Statistiken angegeben. Somit ist vermutlich auch der Nutzen der Tamoxifen-Behandlung geringer.


    Ich buche mein Risiko, erneut zu erkranken als normales Lebensrisiko ein und steuere meinen Östrogenspiegel über die Ernährung und treibe Sport. Ich bin davon 100% überzeugt, will sagen, der Körper und die Psyche müssen bei der Entscheidung im Einklang stehen.


    Wicki leider gibt es auch viele Fälle, bei denen trotz AHT kurz- oder langfristig der Krebs zurück kommt. Es spielen bei dieser Krankheit soviele Faktoren eine Rolle, dass Deine Aussage etwas von Panikmache vermittelt.


    Jede Frau ist ein Individuum. Dies berücksichtigt die moderne Medizin und Forschung leider nicht bei der Bekämpfung von Krebs. Und egal, wie jede von uns die Krankheit bekämpft, sie verdient Respekt ob ihrer Entscheidung, was sie sich und ihrem Körper zumutet (oder auch nicht).

    Hallo Elle   Anne79 ,


    bin seit Sonntag Mittag aus dem Krankenhaus zurück und hier wie versprochen ein kurzer Bericht:


    Meine erste OP am 28.06. dauerte knapp 9 Std. Grund für die lange OP war die komplizierte Situation bzgl. der Gefäße - das transplantierte Gewebe wird an eine Arterie und eine Vene angeschlossen, und da waren die Durchmesser von Oberschenkel zu Brust sehr unterschiedlich, was aufwändig war. Nach der OP hat dann der behandelnde Chirurg noch bis 1 Uhr in der Nacht mehrfach die Durchblutung kontrolliert. Mein Mann und er sind dann gemeinsam kurz nach 1 aus der Klinik raus. Sah aber alles gut aus. Ich hatte Appetit und erholte mich. Ich stand am Samstag und Sonntag zweimal kurz wackelig auf den Beinen.


    Sonntag Morgen (30.06.) bei der Arztvisite alles gut. Gegen 11 Uhr stellte eine Schwester bei der Kontrolle (erfolgt ca alle 1-2 Std) fest, dass die Durchblutung des transplantierten Gewebes ein Problem hat. Der Lappen war kalt und blass. Mein behandelnder Arzt wurde gerufen und es stand dann recht schnell fest, dass ich nochmal in den OP muss. So ist es auch geschehen, und es war richtig, denn die Vene, an die das Tranplantat angeschlossen ist, hatte sich fast komplett zugesetzt. Sie ließ sich nach Aussage des Chirurgen aber gut spülen und neu anschließen. Also erstmal Entwarnung, auch wenn ich nochmal 2 1/2 Stunden OP hinter mich bringen musste.


    Dann gab es erstmal absolute Bettruhe. Physio begann dann ab Mittwoch (03.07.), kurzes Aufstehen, seitdem ging es täglich langsam aufwärts. Donnerstag (04.07.) wurde der Blasenkatheder gezogen, am Freitag (05.07.) drei von vier Drainageflaschen, die vierte habe ich mit heim genommen. Oberschenkel ist gut durchblutet und fördert daher recht lange Flüssigkeit. Sonntag (07.07.) war Entlassung.


    Meine Brust ist sehr geschwollen (sieht aus wie Körbchen Größe D =O), ist dadurch unförmig und leuchtet in den schillerndsten Farben. Aber lt. Arzt alles im grünen Bereich. Die Narbe am Oberschenkel (in der Leiste und ca. 20cm Richtung Knie) schmerzt ebenfalls nicht mehr, behindert aber natürlich beim Laufen und Socken anziehen ist schier unmöglich. Aber zwischenzeitlich geht Sitzen auch ganz gut wieder.


    Ich hoffe, beim Kontrolltermin am Montag die Fäden und die letzte Drainageflasche los zu werden.


    Nach heutigem Kenntnisstand würde ich es nicht mehr machen lassen und lieber auf Brüste verzichten (Silikon will ich ja nicht mehr). Die Strapazen sind aus meiner Sicht keine neue Brust wert, auch wenn es schon cool ist, warmes, weiches, natürliches Gewebe zu spüren.
    Die zweite Seite lasse ich natürlich auch machen, habs ja angefangen und einbrüstig möchte ich nicht durch die Gegend laufen. Aber mit dem Wissen von heute würde ich einfach nur die Implies entfernen lassen.


    Cremjo habe in einem anderen Thread gelesen, dass Du eventuell auch einen TMG Aufbau machen möchtest. Daher verlinke ich Dich auch einmal.

    Anne79 Rose73


    Wenn es um das Thema "Phytohormone" geht, kann ich mich als Veganer (dem auf eine pflanzenkostreiche phytohormonhaltige Ernährung mit z.B. Soja, Leinsamen, Linsen achtet) )einfach nicht zurück halten und muss meinen Senf dazu abgeben :P


    Es kursiert immer wieder in den Medien, dass Phytohormone das Krebsrisiko erhöhen. Dies beruht jedoch auf einzelnen Ergebnisse aus wenigen Tierversuchen. Die Tests wurden an genetisch manipulierten Mäusen durchgeführt, die völlig östrogenfrei waren. Dabei stellte man fest, dass eine bestimmte Brustkrebszelllinie vermehrt wuchs, wenn den Zellen Genistein, ein Östrogen aus Soja, zugeführt wurde. Diese Tests können aber nicht auf den Menschen übertragen werden, da die Verhältnisse im weiblichen Organismus völlig anders sind. Phytoöstrogene sind Substanzen, die sowohl östrogene als auch antiöstrogene Eigenschaften besitzen. Wie sie wirken, hängt von der Umgebung ab, in der sie sich befinden. In einer künstlich östrogenfreien Umgebung wie bei den Mäusen, kann es durchaus sein, dass die östrogene Wirkung dominiert. Im Körper einer Frau lassen sich aber selbst nach der Menopause immer noch kleine Mengen Östrogene im Blut nachweisen, die die antiöstrogene Wirkung der Phytoöstrogene fördern. Diese Wirkung ist es, auf die der Schutz vor Krebs zurückgeführt werden kann.


    Lt. der GfbK ist nicht eindeutig geklärt, ob durch die Gabe von Phytoöstrogenen, die denselben Rezeptor wie Tamoxifen besetzen, die Tamoxifenwirkung abgeschwächt werden kann. Daher sollte die gleichzeitige Einnahme von phytohormonhaltigen hochdosierten Präparaten und Tamoxifen individuell und gemeinsam mit dem behandelnden Frauenarzt überdacht werden. Anmerkung von mir: Leider haben die meisten Ärzte keinerlei Ahnung von Ernährung, Mineralstoffen und die Auswirkung auf den Körper. Die GfbK sagt auch, das Phytohormone selbst in geringem Maße wie Aromatasehemmer wirken und sie die Wirkung von in der Krebsmedizin eingesetzten Aromatasehemmern nicht beeinträchtigen, da die Wirkung nicht rezeptorvermittelt ist.


    Und zum Thema Ernährung: Hier spielt vor allem das tierische Fett (Fleisch, Wurst, Milchprodukte) eine Rolle, denn tierisches Fett steigert den Östrogenspiegel. Dies ist auch einer der Gründe, warum bis vor ein paar Jahren im asiatischen Ländern ein geringes Brustkrebsrisiko herrschte. Erst seitdem man vermehrt Fleisch und Milchprodukte importiert und sich dem westlichen Niveau angleicht, ist auch das Brustkrebsrisiko angestiegen.



    Anne79 , Elle , Moehrchen


    ja, ich hatte mich etwas aus dem Forum zurück gezogen und mich meinem "normalen" Alltag gewidmet. Bin seit 1.4. in der Wiedereingliederung.


    Ich merke meine Implantate ja schon von Anfang an sehr stark. Starkes Spannungsgefühl, Schmerzen an den Rippen etc. Die Schwellungen sind weg, die Lymphen haben sich auch wieder gefunden und die Narben verheilen. Und es sieht sogar recht gut aus.

    Eigentlich müsste es jetzt gut sein. Aber das anfängliche Gefühl hält weiterhin an. Immer noch sind die Implantate wie zwei schwere Melonen vor der Brust, ich kann nicht lange sitzen. Die Implantat-Kanten sind sehr druckempfindlich, ebenso die Rippen (diese schmerzen sogar). Ich habe keine Kraft, sobald der Brustmuskel im Einsatz ist (z.B. beim Betten-machen), obwohl ich diesen nur äußerst sanft trainiere. Ich kann immer noch nicht auf der Seite liegen (Druckschmerz). Ich fühle mich seit der OP im September müde und ausgelaugt (Blutbild etc. alles ok). Scheinbar ist mein Körper gerade im Kampf mit den Implis, anders kann ich mir meinen Zustand nicht erklären.

    Hatte bereits 2x Nachsorge. Die Implantate sitzen an der richtigen Stelle und rundherum kein Befund. Keine Kapselfibrose.


    Deshalb wurde ich beim plastischem Chirurgen vorstellig. Ich wollte eine zweite Meinung. Meine operierende Ärztin meinte, man könne mir jederzeit kleinere Implantate einsetzen. Meine Gyn meint, dass wäre kein Garant dafür, dass meine Beschwerden geringer werden. Dies hat der plastische Chirurg bestätigt. Er ist durchaus mit dem kosmetischen Ergebnis zufrieden, auch wenn er meint, dass die Haut ein wenig zu sehr spannt. Er wäre bereit, mir kleinere oder weichere Implantate einzusetzen, garantiert aber ebenfalls nicht, dass ich danach beschwerdefrei bin. Zudem gibt er zu Bedenken, dass bei dieser OP wiederum etwas Gewebe abgetragen und der Hautmantel noch dünner wird (er verglich es mit einer Plombe im Zahn - mit jeder Füllung nimmt man etwas mehr Substanz vom Zahn weg). Daher sprachen wir über den Aufbau mit Eigengewebe.


    Ich denke, dass ist für mich die richtige Lösung, auch wenn der Weg etwas schwieriger ist, und ich spätestens Ende des Jahres wieder meine Lebensqualität zurück habe.

    Am positivsten an der ganzen Sache finde ich übrigens, dass man dann endlich auch wieder durch die Brust schallen kann. Ich bin zwar der festen Überzeugung, dass sich kein Schalentier mehr bei mir breitmachen wird, aber wenn es auf die Idee kommt, sich an der Brustwand festzuklammern, sieht man es künftig.

    Leider vertrage ich meine Implantate nicht, daher werde ich meine erste TMG-OP am 28.06. haben.


    Bei meinem gestrigen Beratungsgespräch habe ich hinsichtlich der Rippe gesagt bekommen, dass es höchst selten ist, dass eine Rippe angesägt werden muss (komplett entfernt nie - zumindest nicht bei meinem Arzt). Einige Menschen hätte sehr eng zusammen liegende Rippenbögen. Und um an die Blutversorgung zu kommen, müsste dann ein kleines Stück rausgesägt werden. Das wäre aber höchst selten und das Stück sehr minimal. Es gäbe keinerlei Einschränkungen nach der OP.


    Normalerweise sei zwischen den Rippen genug Platz bei der OP.

    hoereinfachzu bei mir hat die Krankenkasse die Schweigepflichtserklärung im Januar an mich verschickt, also 4 Monate nach der ersten Krankengeldauszahlung und knapp 4 Wochen nach Reha-Ende. Im Schreiben stand allerdings auch, dass diese Erklärung nur an den MDK geht und die Krankenkasse keinerlei Auskunft darüber erhält. Ich habe bei meiner KK angerufen und nett nachgefragt, was sie damit möchten bzw. welchen Zweck es hat. Es wurde mir mitgeteilt, dass es dazu dient, die weitere Auszahlung des Krankengeldes zu beurteilen. In meinem Fall hieß das, sie wollten wissen, ob ich gem. Reha-Bericht wieder arbeitsfähig sei und die Rentenkasse mein Krankengeld weiter zahlen muss. Da ich im Bericht aber eine weitere Arbeitsunfähigkeit von mind. 4-8 Wochen bescheinigt bekommen habe, hatte sich das Thema erledigt.

    Ich pflege auch eher einen offenen Umgang mit meiner KK. Ich habe festgestellt, dass viele Schreiben standardmäßig formuliert sind und man sie dadurch, je nach Krankheitsstand, leicht mal in den falschen Hals bekommt. Daher macht es immer mal Sinn, nett bei der KK anzufragen. Ich habe übrigens auch keine KK vor Ort und wickle alles telefonisch oder schriftlich ab.

    Nachdem ich die Schweigepflichtserklärung unterschrieben habe, habe ich übrigens ein nettes Schreiben von meiner KK bekommen, indem sie mir weiterhin gute Genesung wünschen und mir weiterhin ihre Unterstützung anbieten.

    Frankenlady es gibt Möglichkeiten, den Östrogenspiegel zu blocken, abzuschwächen und die Östrogenaufnahme im Darm zu verhindern. Zudem gibt es natürliche Aromatesehemmer.

    Das baue ich in meinen täglichen/wöchentlichen Essensplan mit ein. Als Veganer fällt mir das auch nicht so schwer, weil ich das meiste davon eh im Haus habe.

    Ob es hilft oder ein Rezidiv/Metastasen verhindert, keine Ahnung. Ich glaube einfach daran, dass die Ernährung in Verbindung mit Sport (Kraft, Ausdauer, Beweglichkeit) bei mir besser wirkt als Medikamente. Und ein gewisses Lebensrisiko besteht so oder so.


    Wenn Du magst, sende ich Dir gerne mal den Link zu einem pdf, wo Du Dich gut einlesen kannst und eine 1seitige Übersicht mit den Lebensmitteln.

    Sonnenglanz es gibt tatsächlich Möglichkeiten, den Östrogenspiegel über die Ernährung zu beeinflussen. Ich habe ja eine AHT (also Tamoxifen) abgelehnt und baue komplett auf Bewegung und Ernährung.


    Jacqueline81 wenn Du magst, lasse ich Dir gerne ein paar Links zum Thema zukommen und dann entscheiden, ob Du es probierst.

    Wer etwas über die Wirkung von Brokkoli und das schwefelhaltige Glucosinolat-Derivat Indol-3-Carbinol wissen möchte, einfach mal bei google "biokrebs indol 3" eingeben. Da kommt man auf Ergebnisse zum Nachlesen.


    Es gibt übrigens noch einige andere Lebensmittel, die den Östrogenspiegel blockieren und/oder abschwächen. Kann man auch gut bei der GfBK nachlesen.


    Für mich sind das gute Alternativen zur Antihormontherapie. Ihr müsstet dann nur klären, ob sich das mit Euren Medikamenten und Nahrungsergänzungsmitteln verträgt.

    Kleeblatt69 : die Kapseln haben einen höheren Anteil an dem schwefelhaltigen Glucosinolat-Derivat „Indol-3-Carbinol. Die Menge schaffst Du nicht täglich mit dem Verzehr von Sprossen und/oder Brokkoli.

    Darf ich Euch mal eine ganz doofe Frage stellen? Ich mache auch mind. 2x die Woche Intervallfasten (16/8) und morgens dann mit Mundgeruch zu kämpfen (hat man ja schon ohne Intervallfasten). Nun bin ich noch zuhause, somit stört das niemanden. Aber wenn ich in Kürze wieder arbeite und erst um 11 Uhr das erste Mal esse, wäre mir der Zeitraum vorher schon unangenehm.


    Ist das nur eine subjektive Wahrnehmung mit dem Mundgeruch bzw. was kann man dagegen tun, ohne den Intervallfasten-Prozess zu unterbrechen? Abends würde ich ungern auf das Essen verzichten, da dies mit meinem Mann stattfindet.

    Seekind : versuche es positiv zu sehen: Du bist in den Kampf gezogen und hast dem Feind die Stirn gezeigt. Ihn in die Flucht gejagt. Puh, das kostet Anstrengung, Kraft und Mut. Das hatte Wert, Sinn und Nutzen.....und bedarf nun einer Runde Nichtstun :saint:


    Freue Dich, dass Du diese Gefühle fühlen kannst. Das Du aufstehen kannst, wenn Du möchtest, Dir den Wind um die Nase wehen lassen kannst, wenn Du es möchtest.


    Wer fühlt lebt!!

    Hallo Seekind , also was Du da schreibst könnte von mir sein ;) Glaube mir, 19 Tage sind eine verdammt kurze Zeit und die Beschwerden die Du hast, klingen für mich völlig normal. Leider! Ich wollte es aber auch nicht wirklich glauben.....wenn ich heute zurück blicke (bei mir sind es jetzt 14 Wochen seit OP) kann ich voll mit Dir fühlen und verstehe Deine Ängste und Bedenken.


    Ich wollte auch gleich Bäume ausreisen und mich mit dem 1 Stündigen schneckenlahmen Spaziergang nicht zufrieden geben. Aber mein Körper hat mir schnell meine Grenzen aufgezeigt. Zuviel Bewegung, pralle Brüste, Spannungsgefühl ohne Ende. Lange Autofahrten, "falsches" Sitzen....pralle Brüste, Spannungsgefühle. Zuviel Hausarbeit....pralle Brüste, Spannungsgefühl. Ich bin wahnsinnig geworden ob dem Nichtstun. Wollte kein Buch mehr lesen, kein Fernsehen.


    Aber es geht wirklich vorbei. Gönne Deinem Körper ein wenig Ruhe. Wenn Du Dich im Bett wohlfühlst, bleibe dort. Bei dem Wetter eh ne gute Alternative ^^ Wenn Du Lust auf einen kleinen Spaziergang hast, mache ihn. Wenn Du ein wenig Hausarbeit machen willst, tue es. Aber vergesse nicht die Regenerationsphase, sprich Dich auszuruhen.


    Du hast einen Megaeingriff hinter Dir. Frau vergisst das sehr schnell, da man ja keine Schmerzen hat und der Körper und Geist auch sonst recht präsent ist. Ich kann nur nochmal bestätigen: die Zeit wird es richten, die Geduld und die Ruhe wird sich auszahlen. Vertraue auf Deinem Körper und höre, was er Dir sagt.


    Selbst heute nach der für mich schon recht langen Zeit, spannt die Brust immer noch bei zu viel Anstrengung oder der falschen Sitzposition. Auf der Seite liegen ist weiterhin sehr schwer (bei mir schmerzen/spannen dann die Wunden), aber jeder Tag ist wird besser. Und das motiviert.


    Ich hoffe, ich konnte Dir in Deiner Hilflosigkeit ein wenig Rat spenden....und wenn ich auf meine Worte schaue denke ich gerne an Anne79 , Sonnenglanz , Rike , Kleeblatt69 und all die anderen tollen Frauen hier zurück, die mir damals fast die gleichen Worte schrieben und mir meine Bedenken nahmen.